Schnellfinder - Suchbegriff hier eingeben:
service@leinenlos.info
+49-38456-669797

Unerlaubte Reisemitbringsel

ARAG Experten über Souvenirs, für die sich der Zoll interessiert

Unerlaubte Reisemitbringsel

Der Ferienzeit ist vorbei und für die nächsten Monate müssen die Urlaubserinnerungen über den Alltag hinweghelfen. Wie gut, wenn man einige mehr oder weniger kostspielige Souvenirs heimgebracht hat, die die Erinnerung an die schönste Zeit des Jahres wachhalten. Doch Vorsicht: Für einige Mitbringsel interessiert sich auch der Zoll. Und statt der schönen Urlaubsträume bedeuten sie eine Menge Ärger. Welche Souvenirs die Urlaubserinnerungen schon bei der Rückreise trüben können, sagen ARAG Experten:

Plagiate
Dabei handelt es sich nicht um die dubiosen Doktorarbeiten einiger Spitzenpolitiker, sondern um besonders günstige Designerware. Diese werden besonders häufig von Urlaubsreisen mitgebracht. Meist ist es Markenpiraterie, also das Anbringen von Etiketten an minderwertiger Kleidung, um eine höherwertige Designermarke vorzutäuschen. Da dem Inhaber einer Marke das ausschließliche Nutzungsrecht an der Marke zusteht, hat er gegenüber demjenigen, der die Marke unberechtigt verwendet, neben einem Anspruch auf Auskunft und Vernichtung der gefälschten Ware auch Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche. Diese werden in aller Regel außergerichtlich durch eine kostenpflichtige Abmahnung geltend gemacht. Gibt der Markenrechtsverletzer allerdings keine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab, können die Ansprüche auch gerichtlich geltend gemacht werden. Beim Unterlassungsanspruch kommt es auf ein Verschulden des Verkäufers nicht an. Es ist daher nicht ausschlaggebend, ob der Verkäufer wusste oder wissen konnte, dass es sich um eine Fälschung handelt. Der Anspruch auf Schadensersatz setzt hingegen ein schuldhaftes Handeln des Verkäufers voraus. Kann dem Verkäufer nachgewiesen werden, dass er von der Fälschung wusste oder hätte wissen können, hat der Käufer darüber hinaus auch einen Anspruch auf Schadensersatz, so ARAG Experten. Glück im Unglück: Laut Auskunft des Zolls schreitet dieser bei gefälschter Ware nicht ein, wenn die Ware keinen kommerziellen Charakter hat, im persönlichen Gepäck des Reisenden geführt wird und z. B. bei Flugreisenden den Wert von 430 Euro nicht übersteigt.

Washingtoner Artenschutzübereinkommen
Jedes Jahr beschlagnahmt der Zoll an deutschen Flughäfen Mitbringsel, die unter das Washingtoner Artenschutzübereinkommen fallen. Damit will man dem weltweiten Artenschwund, der auch durch Massentourismus und Fernreisetrend stetig zugenommen hat, Einhalt gebieten. Weltweit stehen derzeit ungefähr 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten auf der Liste des Artenschutzes und sind damit „streng“ oder „besonders“ geschützt. Während die „bewussten“ Straftäter, also Händler, die zum Beispiel Elfenbein nach Europa importieren, nur einen kleinen Teil der Straftäter ausmachen, sind es oft unwissende Touristen, die die hohen Geldstrafen für die Einfuhr von geschützten Arten bezahlen müssen. Denn obwohl man etwa ein Tierskelett in Afrika öffentlich auf einem Markt erstanden hat, kann es dennoch sein, dass dieses unter die Regelungen zum Artenschutz fällt und demnach in Deutschland eine hohe Geldbuße fällig wird. Dass der Tourist das illegale Mitbringsel am Zoll abgeben muss, versteht sich von selbst. Auch Gegenstände, die augenscheinlich nichts mit dem Aussterben oder der Quälerei von Tieren zu tun haben, können dem Reisenden zum Verhängnis werden: Für die Gewinnung von Kleidungsstücken aus Shahtoosh-Wolle beispielsweise müssen Antilopen nicht geschoren, sondern geschlachtet werden. Um Bußgeldern und einer möglichen Anzeige zu entgehen, sollten sich Urlauber immer zuerst erkundigen, ob das Mitbringsel ihrer Wahl nicht gegen den Artenschutz verstößt. Hierzu liefert die Anwendung „Artenschutz im Urlaub“, die gemeinsam vom deutschen Zoll und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) betrieben wird, Informationen. Unter www.wisia.de finden Sie außerdem eine Auflistung des BfN aller Tier- und Pflanzenarten, die unter die Artenschutzbestimmung fallen.

EU: Das Recht auf Freizügigkeit hat Grenzen
Das Recht auf Freizügigkeit ermöglicht es jedem Bürger der Europäischen Union, sich innerhalb der EU frei zu bewegen und behandelt zu werden wie die Bürgerinnen und Bürger des betreffenden Mitgliedstaates. Dazu gehört auch das grenzenlose Reisen mit den damit verbundenen Vorteilen. Für bestimmte Waren kann es aber Einschränkungen geben. Das gilt für Arzneimittel, Kulturgüter, Feuerwerkskörper und natürlich Waffen und Munition. Genussmittel können für den persönlichen Bedarf abgabenfrei und ohne Zollformalitäten nach Deutschland mitgebracht werden. ARAG Experten warnen aber: Wer Waren in so großen Mengen mitführt, dass eine rein private Verwendung zweifelhaft erscheint, muss unter Umständen gehörig nachzahlen. Für Genussmittel wurden deshalb Richtmengen festgelegt, bis zu denen eine Verwendung zu privaten Zwecken angenommen wird.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,7 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes, Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.), Dr. Renko Dirksen, Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze
Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

Firmenkontakt
ARAG SE
Brigitta Mehring
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
0211-963 2560
0211-963 2025
brigitta.mehring@arag.de
http://www.ARAG.de

Pressekontakt
redaktion neunundzwanzig
Thomas Heidorn
Lindenstraße 14
50764 Köln
0221 92428-215
0221 92428-219
thomas@redaktionneunundzwanzig.de
http://www.ARAG.de

Notfall-Zahnbehandlung im Ausland – Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Experten der ERGO Group informieren

Notfall-Zahnbehandlung im Ausland - Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Zahnschmerzen sind richtig unangenehm – besonders dann, wenn sie im Urlaub auftreten. (Bildquelle: ERGO Group)

Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung (ERV):

Zahnschmerzen sind richtig unangenehm. Treten sie im Urlaub auf, ist das besonders ärgerlich. Manchmal ist dann ein Zahnarztbesuch im Urlaubsland unerlässlich. Wer in der Europäischen Union (EU) oder in Island, Norwegen, Liechtenstein, Kroatien, Mazedonien, Serbien oder der Schweiz unterwegs ist, für den reicht die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) der gesetzlichen Krankenversicherung meist aus. Aber: Reisende dürfen sich dann nur von Ärzten des öffentlichen Gesundheitssystems vor Ort behandeln lassen, nicht von Privatärzten. Die Krankenkasse erstattet auch ausschließlich die Kosten einer vergleichbaren Behandlung in Deutschland. Da im Ausland die Zahnbehandlung häufig teurer oder wie etwa in Spanien gar nicht Teil des gesetzlichen Leistungsspektrums ist, bleiben Urlauber auf den (Zusatz-)Kosten sitzen. Die kompletten Kosten übernimmt nur eine private Reisekrankenversicherung. Und das nicht nur innerhalb der EU, sondern weltweit. Aber auch mit einer guten Police im Gepäck kann der Zahnarztbesuch zum Abenteuer werden: Wegen der Sprachbarrieren. Auf der Website der Initiative proDente finden Reisende einen Sprachführer in sieben Sprachen, der eine unkomplizierte Kommunikation ermöglicht. Kunden der ERGO Reiseversicherung können außerdem auf die ERV travel & care App zugreifen. Sie hilft unter anderem dabei, am Urlaubsort einen Zahnarzt zu finden.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.377

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Reiseversicherung finden Sie unter www.ergo-reiseversicherung.de Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie der ERGO Reiseversicherung auf Facebook, Instagram und YouTube und besuchen Sie das ERGO Reiseblog.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Reiseversicherung
Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo-reiseversicherung.de

Firmenkontakt
ERGO Reiseversicherung AG
Sabine Muth
Thomas-Dehler-Straße 2
81737 München
089 4166-1553
sabine.muth@ergo-reiseversicherung.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998461-16
ergo-reiseversicherung@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Tipps zum Urlaubstrend „Blind Booking“ – Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Mallorca oder Korfu – Hauptsache Urlaub!

Tipps zum Urlaubstrend "Blind Booking" - Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Beim Blind Booking erfahren Reisende erst nach der Buchung, wohin es geht. (Bildquelle: ERGO Group)

Der Urlaubszeitraum steht fest, die Entscheidung für Strand, Kultur oder Shopping ist auch getroffen – aber wo genau soll es hingehen? Wer Überraschungen mag oder sich nicht entscheiden kann, nutzt Blind Booking. Was dahinter steckt, wie es funktioniert und was es dabei zu beachten gibt, weiß Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung.

Was ist Blind Booking?

Beim Blind Booking, wörtlich übersetzt „Blindes Buchen“, buchen Reiselustige einen Flug – wenn gewünscht gleich mit Hotel – ohne zu wissen, wo es hin geht. „Wer Überraschungen mag, flexibel ist und sich gerne auf ein Abenteuer einlässt, für den kann das genau das Richtige sein. Zudem lassen sich damit Schnäppchen machen, denn die Angebote gibt es meist zu günstigen Konditionen“, verrät Birgit Dreyer. Erst wenn die Buchung abgeschlossen ist und sie ihre Reisebestätigung bekommen, erfahren die Urlauber, wo sie ihre Ferien verbringen. Einige Blind Booking-Anbieter lassen Reisenden sogar beim Buchen die Wahl, ob sie direkt nach der Buchung das Ziel erfahren wollen oder erst kurzfristig vor Abreise. Meist ist der Urlaub dann sogar nochmal günstiger.

Wie funktioniert es?

Je nachdem, ob sich Urlauber nur für einen Flug, Flug mit Hotel oder nur Hotel entscheiden, fällt der Buchungsvorgang unterschiedlich aus: Einen Flug können Interessierte bei einigen Airlines direkt online buchen. Dafür müssen sie nur den gewünschten Abflugort, eine Kategorie – beispielsweise „Strand“, „Kultur“ oder „Shopping“ – und das Reisedatum angeben. Gegen Aufpreis können sie unliebsame Ziele streichen. Der Tipp der ERGO Reiseexpertin: „Nicht alle Airlines fliegen alle angebotenen Ziele täglich an. Es empfiehlt sich daher, vorab zu prüfen, welche Fluggesellschaft zum gewünschten Datum welche Ziele anfliegt – so fallen ohne Aufpreis bereits einige Möglichkeiten weg.“ Wer sein Hotel getrennt vom Flug buchen möchte, kann zudem die Wahl des Hotels dem Zufall überlassen. Ein solches „Glückshotel“ können Interessierte im Reisebüro oder online buchen. Dabei geben sie neben Reiseziel auch Zeitraum, Hotelkategorie, Zimmertyp und die gewünschte Verpflegung an. In welchem Hotel sie dort untergebracht sind, erfahren sie erst mit der Reisebestätigung. Auch ein Gesamtpaket, also Flug mit Hotel, lässt sich buchen. Dabei geben Interessierte eine Kategorie wie etwa „Sightseeing“ an und legen fest, ob es nach Nord-, Mittel- oder Südeuropa gehen soll. Für die Unterkunft können sie zusätzlich Wünsche angeben, zum Beispiel: Hostel oder Hotel? Eigenes oder Gemeinschaftsbad? Am Ende lässt sich noch wählen, wann die Urlauber den Reiseplan erhalten möchten – für ganz Spontane ist dies bis einen Tag vorher möglich. Bei allen Angeboten gilt generell: Je flexibler die Reisenden sind, desto niedriger die Kosten!

Was sollten Reisende beachten?

Vor einer Buchung ist es sinnvoll, sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters durchzulesen. Denn: Eine Stornierung ist nicht immer möglich. Einige Anbieter erlauben jedoch eine Umbuchung. Zudem sollten die Reisenden auf mögliche Zusatzkosten achten. „Bei Flügen ist meist nur Handgepäck im Preis inbegriffen, ein weiteres Gepäckstück kostet extra, so auch eine Sitzplatzreservierung“, erklärt Dreyer. Ebenfalls wichtig: Einen Einfluss auf Flugzeiten haben die Buchenden nicht – es steht lediglich der Tag der Hin- und Rückreise fest. Trotz aller Spontaneität und Flexibilität sollten Urlauber den Reiseschutz nicht außer Acht lassen. Das RundumSorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung enthält eine Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisekranken- und Reisegepäckversicherung und sorgt dafür, dass der Urlauber im Fall der Fälle umfassend geschützt ist.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.661

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Reiseversicherung finden Sie unter www.ergo-reiseversicherung.de Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie der ERGO Reiseversicherung auf Facebook, Instagram und YouTube und besuchen Sie das ERGO Reiseblog.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Reiseversicherung
Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo-reiseversicherung.de

Firmenkontakt
ERGO Reiseversicherung AG
Sabine Muth
Thomas-Dehler-Straße 2
81737 München
089 4166-1553
sabine.muth@ergo-reiseversicherung.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998461-16
ergo-reiseversicherung@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Umweltfreundlicher Urlaub – Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Was nachhaltiges Reisen in der Praxis bedeutet

Umweltfreundlicher Urlaub - Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Bereits kleine Maßnahmen können zur Nachhaltigkeit beitragen.
(Bildquelle: ERGO Group)

Mit der Diskussion über eine CO2-Steuer, die die Flugpreise erhöhen würde, ist das Thema Flugreisen und ihre Auswirkungen auf die Umwelt in den Blickpunkt gerückt. Ist es besser, der Umwelt zuliebe auf Fernreisen zu verzichten – oder gar zu Hause zu bleiben? Wie Reisende Fernweh und Umweltschutz vereinbaren und bereits mit kleinen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit beitragen können, fasst Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung, zusammen.

Nachhaltig fliegen – geht das?

Wer bereits bei der Suche nach dem Urlaubsort den Umweltschutz im Hinterkopf hat, kann sich mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes über seine persönliche (Reise-) CO2-Bilanz informieren. Eine Lösung könnten interessante Ziele sein, die mit der Bahn erreichbar sind. Denn auch eine Autofahrt verursacht einen oft hohen CO2-Ausstoß. „Wen es dennoch in die Ferne zieht, der sollte zumindest bei der Urlaubsdauer darauf achten, dass sie in einem angemessenen Verhältnis zur Entfernung steht“, rät Birgit Dreyer. „Also beispielsweise lieber einmal eine längere Reise unternehmen als dreimal Kurztrips.“ Denn je weiter das Urlaubsziel entfernt ist, desto höher sind die Emissionen und der persönliche Energieverbrauch. Die Umweltorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) empfiehlt, bei Strecken unter 700 Kilometern – beispielsweise von Berlin nach Paris – Bahn oder Bus zu nutzen. Bei einer Entfernung von bis zu 2.000 Kilometern, wie etwa zwischen Düsseldorf und Istanbul, rät der WWF zu einem Mindestaufenthalt von acht Tagen, ab 2.000 Kilometern, die Entfernung zwischen München und dem ägyptischen Badeziel Hurghada, mindestens 15 Tage.

Meilen kompensieren – was steckt dahinter?

Sogenannte Kompensationsagenturen wie myclimate oder atmosfair bieten Reisenden die Möglichkeit, ihre Flugmeilen zu kompensieren: „Abhängig von Flugentfernung, Verbrauch oder auch Sitzklasse zahlen Flugreisende eine bestimmte Summe an die Agentur, die das Geld in Umwelt- oder Bildungsprojekte investiert“, informiert Dreyer. Diese Kompensationsangebote betreffen übrigens nicht ausschließlich Flugreisen. Auch Autofahrten oder den Energieverbrauch des eigenen Haushaltes können Verbraucher kompensieren.

Plastik vermeiden im Urlaub

Bereits mit kleinen Maßnahmen können Reisende im Urlaub ihren Müll reduzieren. Mit einer plastikfreien Trinkflasche, beispielsweise aus Edelstahl, und einem integrierten Wasserfilter können sie auf Trinkwasser aus Plastikflaschen verzichten und Wasser aus dem Wasserhahn nutzen. „Und mit ein paar Stoffbeuteln im Gepäck lassen sich die oft bereits für den kleinsten Einkauf verteilten Plastiktüten vermeiden“, ergänzt die Reiseexpertin.

Nachhaltige Unterkunft

Auch bei der Unterkunft können Reisende die Nachhaltigkeit im Blick behalten. So bieten zahlreiche Websites wie etwa greenpearls eine Übersicht von Unterkünften und Lokalen, die sowohl auf Umweltschutz und geringen Energieverbrauch achten, als auch die lokale Wirtschaft unterstützen. Das heißt, dass auch die Anwohner und Unternehmen aus der Region als Arbeitnehmer und Zulieferer vom Tourismus profitieren. Wer außerdem Lokale und Lebensmittel des Urlaubslandes ausprobiert und nicht etwa im tiefsten Asien eine Pizza mit importiertem Mozzarella bestellt, tut der Umwelt ebenfalls etwas Gutes. „Zudem können Gäste in jedem Hotel zur Umweltfreundlichkeit beitragen, indem sie beispielweise auf das tägliche Bettbeziehen und neue Handtücher verzichten“, ergänzt Birgit Dreyer. Auch ist es oft ausreichend, die Klimaanlage erst vor dem Abendessen anzuschalten, anstatt sie den ganzen Tag laufen zu lassen.

Umweltfreundlich mobil

Muss es der eigene Mietwagen sein oder könnten nicht auch regionale Busse oder Bahnen eine umweltfreundliche Alternative sein, um Land und Leute kennenzulernen? Um zum Beispiel die Bergwelt oder den Dschungel umweltfreundlich zu erkunden, empfiehlt die ERGO Reiseexpertin geführte Wanderungen mit ortsansässigen und naturkundigen Führern anstatt einer Motocross-Tour. Unabhängig davon, wie sehr Reisende ihren Urlaub nach Umweltschutzkriterien ausrichten: Auf den Versicherungsschutz sollten sie auf keinen Fall verzichten. Das RundumSorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung bietet eine umfassende Absicherung mit einer Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisekranken- und Reisegepäckversicherung.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 4.282

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber. Weitere Informationen zur Reiseversicherung finden Sie unter www.ergo-reiseversicherung.de. Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie der ERGO Reiseversicherung auf Facebook, Instagram und YouTube und besuchen Sie das ERGO Reiseblog.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Reiseversicherung
Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo-reiseversicherung.de

Firmenkontakt
ERGO Reiseversicherung AG
Sabine Muth
Thomas-Dehler-Straße 2
81737 München
089 4166-1553
sabine.muth@ergo-reiseversicherung.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998461-16
ergo-reiseversicherung@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Kreditkarte aus dem Ausland sperren – Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Experten der ERGO Group informieren

Kreditkarte aus dem Ausland sperren - Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Wer im Urlaub seine Kreditkarte verliert, kann diese sofort sperren lassen.
(Bildquelle: ERGO Group)

Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung:

Ob gestohlen oder verloren: Wer im Urlaub auf einmal seine Kreditkarte vermisst, ist erstmal geschockt. Aber keine Panik: Betroffene lassen sie am besten umgehend sperren. Bei vielen Karten ist das über die Telefonnummer des zentralen Sperr-Notrufs +49 116 116 möglich. Funktioniert diese Nummer von einem ausländischen Netz aus nicht, ist der Notruf auch unter +49 30 4050 4050 erreichbar. Allerdings nehmen nicht alle Anbieter an diesem zentralen Sperr-Notruf teil. Eine Übersicht aller Teilnehmer finden Reisende auf dessen Website. Kunden anderer Anbieter können die Sperrnummer auf der Website der jeweiligen Bank nachlesen oder in einer Filiale erfragen. Am besten ist es, dies bereits vor der Abreise zu erledigen, um im Notfall schnell die richtige Nummer parat zu haben. Es empfiehlt sich auch, die 16-stellige Kartennummer aufzuschreiben, denn sie ist für die Sperrung notwendig. Mithilfe persönlicher Angaben ist das aber auch möglich. Dazu gehören beispielsweise der Name auf der Karte oder die Adresse. Wer eine Reisegepäck-Versicherung bei der ERGO Reiseversicherung hat, kann sich bei der Sperrung der Karten helfen lassen. Taucht eine gesperrte Karte überraschend wieder auf, können sie ihre Besitzer meist wieder entsperren lassen. Dafür einfach nach dem Urlaub mit der Bank in Verbindung setzen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.313

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber. Weitere Informationen zur Reiseversicherung finden Sie unter www.ergo-reiseversicherung.de. Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie der ERGO Reiseversicherung auf Facebook, Instagram und YouTube und besuchen Sie das ERGO Reiseblog.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Reiseversicherung
Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo-reiseversicherung.de

Firmenkontakt
ERGO Reiseversicherung AG
Sabine Muth
Thomas-Dehler-Straße 2
81737 München
089 4166-1553
sabine.muth@ergo-reiseversicherung.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998461-16
ergo-reiseversicherung@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Schlüsseldiebe: Schreck nach dem Urlaubsfrühstück

R+V-Infocenter: Hotelschlüssel lieber an der Rezeption abgeben

Schlüsseldiebe: Schreck nach dem Urlaubsfrühstück

Wiesbaden, 26. Juni 2019. Schlüssel von kleineren Ferienhotels und Pensionen sind mitunter recht unhandlich. Kein Wunder, dass Urlauber solche „Klötze“ gerne auf dem Tisch liegen lassen, während sie sich am Frühstücksbuffet bedienen. Doch das ist eine Einladung für Langfinger, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Diebstahl leicht gemacht
Die Diebe nutzen einen unbeobachteten Moment und stecken die Schlüssel oder Schlüsselkarten ein. „Dann ist das Zimmer schon ausgeräumt, bevor die Gäste das Fehlen überhaupt bemerkt haben“, sagt Nicole Günter, Expertin für Sachschäden bei der R+V Versicherung. Sie rät Urlaubern, den Schlüssel bei sich zu tragen oder an der Rezeption abzugeben. „Denn in dem morgendlichen Trubel fällt es nicht immer auf, wenn sich Fremde unter die Gäste mischen“, so Günter weiter. Zudem haben die Diebe während des Frühstücks oft leichtes Spiel, weil viele Urlauber ihre Wertsachen für diese kurze Zeit nicht einschließen.

Schäden oft nicht versichert
Besonders ärgerlich: Die Schäden sind nicht versichert. „Die Hausratversicherung übernimmt die Kosten nur, wenn sichtbar in das Hotelzimmer eingebrochen wurde. Beim Aufschließen mit dem passenden Schlüssel gibt es jedoch keine solchen Einbruchsspuren“, erklärt R+V-Expertin Günter. Ausnahme: Die Diebe brechen im Zimmer einen Tresor oder Schrank auf. Dann tritt die Versicherung ein. Für Bargeld und Wertsachen gelten aber meist Höchstbeträge für die Entschädigung. Das R+V-Infocenter empfiehlt deshalb, Wertgegenstände und Unterlagen immer sicher zu verstauen – auch bei kurzer Abwesenheit.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Wenn etwas gestohlen wird, sofort die Hotelleitung informieren und den Diebstahl der Polizei melden. Die Anzeige dient auch als Nachweis bei der Versicherung.
– Ebenfalls wichtig: möglichst schnell EC- und Kreditkarten sperren – in den meisten Fällen geht das mit dem zentralen Sperr-Notruf +49 116 116. Am besten speichern sich Urlauber diese Nummer vorab in ihr Handy ein.
– Werden Reisepass oder Personalausweis im Ausland entwendet, ist die Deutsche Botschaft zuständig.
– Wer vor der Reise Kopien von Ausweisen und Dokumenten anfertigt, hat es bei der Wiederbeschaffung einfacher.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Firmenkontakt
Infocenter der R+V Versicherung
Brigitte Römstedt
Raiffeisenplatz 2
65189 Wiesbaden
06 11 / 533 – 46 56
brigitte.roemstedt@ruv.de
http://www.infocenter.ruv.de

Pressekontakt
Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
Anja Kassubek
Daimlerstraße 12
61352 Bad Homburg
06172/9022-131
anja.kassubek@arts-others.de
http://www.infocenter.ruv.de

Wie sich Studenten fürs Auslandssemester absichern können – Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Vorlesungen, Studentenpartys – und Krankenhausrechnungen?

Wie sich Studenten fürs Auslandssemester absichern können - Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Studenten sollten für das Auslandssemester auch an einen umfassenden Reiseschutz denken. (Bildquelle: ERGO Group)

Ein Auslandssemester macht sich gut im Lebenslauf, erweitert den Horizont und verbessert die Sprachkenntnisse. Doch was, wenn nicht nur der Gedanke an die sich nähernden Prüfungen Bauchschmerzen verursacht, sondern plötzlich eine Blinddarm-Operation notwendig ist? Wer übernimmt dann die Kosten? Was sonst noch so schief gehen kann und wie sich Studenten vor hohen Gesundheitskosten oder Schadenersatzforderungen schützen können, weiß Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung.

Voraussetzung: gültige Krankenversicherung

Wenn die Entscheidung für eine Hochschule im Ausland gefallen ist, steht zunächst Organisatorisches auf der Tagesordnung. Eine dabei oft vernachlässigte Frage ist die nach den benötigten Versicherungen. „Die Universitäten erwarten aber von ihren internationalen Studenten, dass sie eine gültige Krankenversicherung besitzen. In Kanada, Australien und den USA ist sie sogar Voraussetzung für die Einreise“, erklärt Birgit Dreyer. Bei einem Auslandssemester in einem Land innerhalb der EU, in Island, Norwegen, Liechtenstein und auch der Schweiz greift der Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung – mit diesen Ländern hat Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen. In Ländern, mit denen es dieses Abkommen nicht gibt, gehen gesetzlich Versicherte im Krankheitsfall dagegen leer aus. Daher ist für diese Länder eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung nötig. Die empfiehlt die Reiseexpertin aber ohnehin für jedes Land, da die gesetzlichen Kassen auch in Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat, nur bis zur Höhe der deutschen Regelsätze bezahlen. Im Ausland sind Medikamente und Therapiemaßnahmen aber häufig teurer. Das bedeutet: Erkrankte Studenten müssen unter Umständen kräftig zuzahlen. Übrigens: Eine Auslandskrankenversicherung übernimmt auch die Kosten für einen Krankenrücktransport, wenn beispielsweise die Weiterbehandlung im Heimatland für eine schnelle Genesung förderlich ist.

Zwei linke Hände können teuer werden

Für viele Studenten gehört nicht nur der Besuch von Hörsälen zum Auslandssemester: Sie lassen sich auch gerne bei Studentenpartys blicken. Doch während eines feuchtfröhlichen Abends kann auch mal was zu Bruch gehen. Meist ist der dabei entstandene Schaden überschaubar und oft verzichten die Gastgeber darauf, Schadenersatz für ein zerbrochenes Glas einzufordern. Hat jedoch der Flatscreen-Fernseher einen Sprung bekommen, kann das für den Verantwortlichen teuer werden. Um den entstandenen Schaden nicht aus eigener Tasche begleichen zu müssen, ist eine Privathaftpflichtversicherung ratsam. Viele dieser Versicherungen bieten einen weltweiten Schutz an. „Innerhalb Europas gilt dieser meist zeitlich unbegrenzt“, weiß Birgit Dreyer. Wer bereits eine solche Versicherung besitzt, sollte nachfragen, ob der Schutz auch im gewählten Studienland greift. Ansonsten lohnt es sich, eine zusätzliche Auslandshaftpflicht abzuschließen.

Auslandsschutz vervollständigen

In Amsterdam mit dem Fahrrad zur Uni: In dem ungewohnten Getümmel zwischen Autos und Fahrrädern passiert schnell mal ein Unfall – wenn es schlecht läuft, sogar mit längerfristigen Auswirkungen. Für solche Fälle empfiehlt Dreyer den Abschluss einer Reiseunfall-Versicherung. Sie leistet nach einem Unfall, der längerfristige oder gar bleibende körperliche Beeinträchtigungen zur Folge hat. Wichtig zu wissen: Wer bereits eine private Unfallversicherung besitzt, benötigt in der Regel keinen zusätzlichen Unfallreiseschutz, da die meisten Policen auch im Ausland gelten. Erkrankt während des Semesters zuhause beispielsweise die Oma schwer, ist es gut, eine Unterbrechungsversicherung zu haben. Sie übernimmt die außerplanmäßigen Hin- und Rückreisekosten. Einen umfassenden Reiseschutz für Studenten, Au-pairs, Backpacker und Co. bietet die ERGO Reiseversicherung: Ob nur eine reine Auslandskrankenversicherung oder zusätzlich der Komfortschutz, bestehend aus Unfall-, Haftpflicht- und Unterbrechungsversicherung.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.979

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Reiseversicherung finden Sie unter www.ergo-reiseversicherung.de Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie der ERGO Reiseversicherung auf Facebook, Instagram und YouTube und besuchen Sie das ERGO Reiseblog.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Reiseversicherung
Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo-reiseversicherung.de

Firmenkontakt
ERGO Reiseversicherung AG
Sabine Muth
Thomas-Dehler-Straße 2
81737 München
089 4166-1553
sabine.muth@ergo-reiseversicherung.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998461-16
ergo-reiseversicherung@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Was bedeuten die Flaggen am Strand? – Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Experten der ERGO Group informieren

Was bedeuten die Flaggen am Strand? - Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Bei einer roten Flagge herrscht absolutes Badeverbot. (Bildquelle: ERGO Group)

Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung:

Die ersten Ferien stehen vor der Tür. Für viele geht es bald in den Badeurlaub an die Strände dieser Welt. Dort treffen sie nicht nur auf Sonne, Sand und Meer, sondern häufig auch auf verschiedenfarbige Flaggen, die so manchem ein Fragezeichen ins Gesicht schreiben. Ihre Bedeutung wird häufig auf Schildern am Strand, in den Hotelunterlagen oder auf den Websites der Urlaubsorte erklärt. Sie sollen die Badegäste darüber informieren, ob und wo sie schwimmen gehen können. Begrenzen beispielsweise zwei rot-gelbe Flaggen einen Strandabschnitt direkt am Wasser, gilt außerhalb dieses Bereichs Badeverbot. Nur eine rot-gelbe Flagge – meist an einem Hochsitz oder einer Aussichts-Plattform – informiert darüber, dass Rettungsschwimmer den Strand sichern. Weht die gelbe Flagge, können sich Badegäste auf eigene Gefahr ins Wasser wagen. Ungeübte Schwimmer, Kinder oder ältere Personen sollten jedoch vorsichtig sein, da stärkere Wellen gefährlich werden können. Ein absolutes Badeverbot herrscht, wenn die rote Flagge weht. Gründe hierfür sind beispielsweise gefährliche Strömungen oder ein besonders hoher Wellengang. Darüber hinaus gibt es eine schwarz-weiß karierte Flagge, welche den Bade- vom Wassersportbereich abgrenzt. Eine besondere Stellung nimmt die blaue Fahne ein. Sie ist ein Gütezeichen für eine besonders gute Wasserqualität sowie für Sicherheit und Umweltschutz. Und wo bleibt die grüne Fahne? Nur wenige Urlaubsorte verwenden sie noch. Besteht keine besondere Gefahr und ist das Wasser ruhig, weht einfach keine Fahne. Übrigens: An manchen Stränden gibt es auch eine extra Flagge, die vor Quallen warnt. Auf Mallorca ist das beispielsweise eine weiße Flagge mit einer lila Silhouette der Tiere, in Florida eine gelbe Flagge mit einer schwarzen Qualle. Gibt es eine solche Flagge nicht, weht bei besonders vielen und gefährlichen Quallen meist die rote Fahne.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.872

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Reiseversicherung finden Sie unter www.ergo-reiseversicherung.de Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie der ERGO Reiseversicherung auf Facebook, Instagram und YouTube und besuchen Sie das ERGO Reiseblog.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Reiseversicherung
Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo-reiseversicherung.de

Firmenkontakt
ERGO Reiseversicherung AG
Sabine Muth
Thomas-Dehler-Straße 2
81737 München
089 4166-1553
sabine.muth@ergo-reiseversicherung.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998461-16
erv@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Fluggastrechte bei Verspätungen und Annullierungen – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Über den Wolken … ist nichts los

Fluggastrechte bei Verspätungen und Annullierungen - Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Innerhalb Europas genießen Fluggäste bei Verspätungen und Ausfällen große Rechtssicherheit. (Bildquelle: ERGO Group)

Immer mehr Menschen fliegen – ob in den langersehnten Strandurlaub, für einen Städtetrip nach Rom oder zum wichtigen Geschäftstermin. Entsprechend hoch ist das Flugaufkommen, Flugausfälle und -verspätungen sind dabei keine Seltenheit. Welche Rechte Flugreisende dann haben, weiß Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Welche Rechte haben Fluggäste?

Innerhalb Europas genießen Fluggäste große Rechtssicherheit – unabhängig davon, ob es sich um eine Pauschal- oder Individualreise handelt. Ihre Rechte sind in der EU-Fluggastrechteverordnung Nr. 261/2004 geregelt. „Hier steht, welche Ausgleichs- und Versorgungsleistungen Passagieren bei Verspätungen, Nichtbeförderungen oder Annullierungen von Flügen zustehen“, so Michaela Rassat. Diese Verordnung gilt für alle Flüge, die entweder in der Europäischen Union (EU) starten oder von einer EU-Fluggesellschaft durchgeführt werden und einen EU-Flughafen zum Ziel haben. Die Verordnung gilt aufgrund entsprechender Verträge auch in Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz. Gelten die EU-Fluggastrechte nicht, greifen andere Regelungen. Denn zahlreiche weitere Staaten haben ähnliche Fluggastrechte. Zudem sind im sogenannten Montrealer Übereinkommen Mindeststandards für Passagierrechte festgelegt, wie etwa Schadenersatzansprüche bei Verspätungen oder Personenschäden. Welche Länder dieses Übereinkommen unterzeichnet haben, finden Reisende auf der Seite der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO).

Ansprüche bei Verspätung …

Im letzten Moment noch den Sicherheitscheck geschafft – und dann verzögert sich der Abflug. „In vielen Fällen haben Betroffene nach der EU-Verordnung Anspruch auf Entschädigung, Verpflegung und Betreuung“, so die D.A.S. Expertin.
– Ab zwei Stunden Verspätung steht Betroffenen zum Beispiel bei Flügen bis zu 1.500 km Verpflegung zu und die Möglichkeit, zwei Telefonate zu
führen
oder zwei E-Mails zu schreiben.
– Passagiere können zusätzlich ab einer Verspätung von drei Stunden von der Fluggesellschaft eine Entschädigung verlangen. Wie hoch die Zahlung
ausfällt, ist abhängig von der Länge der Flugstrecke:
* Bis zu 1.500 Kilometer, beispielsweise für die Strecke Berlin – Rom, gibt es 250 Euro.
* Bei Flügen über 1.500 Kilometer innerhalb der EU, etwa Berlin – Lissabon, und bei allen anderen Flügen zwischen 1.500 und 3.500 Kilometern
werden 400 Euro fällig.
* Bei allen weiteren Flügen wie beispielsweise Berlin – Dubai 600 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, wie teuer der Flug war.
– Ab fünf Stunden Verspätung dürfen Reisende vom Beförderungsvertrag zurücktreten und sich den Flugpreis erstatten lassen.
– Verschiebt sich der Abflug auf den nächsten Tag, gibt es eine Hotelübernachtung sowie den Transfer.
Übrigens: Wer wegen einer Verspätung seinen Anschlussflug verpasst, kann Anspruch auf eine Zahlung haben – auch dann, wenn der Anschlussflug außerhalb der EU startet. Wichtig ist nur, dass beide Flüge zusammen gebucht wurden (Europäischer Gerichtshof, Az. C-537/17).

… und bei Annullierung

Wird der Flug von der Airline gestrichen, können sich Betroffene den Ticketpreis erstatten oder sich von ihrer Airline auf einen anderen Flug umbuchen lassen. Ansonsten ist eine zusätzliche Ausgleichszahlung möglich, die sich nach der Länge der Flugstrecke richtet und genauso gestaffelt ist wie bei einer Flugverspätung. Keinen Anspruch auf eine zusätzliche Entschädigung haben die Passagiere nach der EU-Fluggastverordnung, wenn
– die Fluggesellschaft mindestens zwei Wochen vorher über den Flugausfall informiert,
– die Benachrichtigung sieben bis 14 Tage vor Abflug und der Alternativflug maximal zwei Stunden früher startet beziehungsweise maximal vier Stunden
später am Ziel ankommt oder
– die Benachrichtigung weniger als sieben Tage vor Abflug und der Alternativflug maximal eine Stunde früher erfolgt beziehungsweise maximal zwei
Stunden später am Ziel ankommt.
Laut Rassat müssen Airlines allerdings nicht zahlen, wenn die Annullierung oder Verspätung aufgrund außergewöhnlicher Umstände wie Streiks, schwerer Unwetter oder Naturkatastrophen erfolgt. Im Gegensatz zur EU-Fluggastverordnung sieht das Montrealer Übereinkommen sowohl für Verspätungen als auch für Annullierungen keine pauschalen Entschädigungen vor. Hier müssen Passagiere Schäden im Einzelfall nachweisen.

Wie kommen Reisende zu ihrer Erstattung?

Um eine Entschädigung einzufordern, können sich Passagiere direkt an die jeweilige Fluggesellschaft wenden. Entsprechende Musterbriefe gibt es beispielsweise im Internet. Dort finden Reisende auch Entschädigungsrechner, die anzeigen, ob sie tatsächlich anspruchsberechtigt sind. Auch die D.A.S. Rechtsschutz-App bietet einen Entschädigungsrechner. Verweigert die Fluggesellschaft die Zahlung, kann die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr (SÖP) vermitteln. Wer sich nicht selbst mit der Airline herumärgern möchte, kann sich an ein sogenanntes Fluggasthelfer-Portal wenden. „Diese Portale prüfen die Ansprüche. Gibt es Aussichten auf Erfolg, bieten sie an, die Forderung bei der Airline durchzusetzen“, so die Juristin. „Wird der Fall erfolgreich abgeschlossen, überweisen die Portale dann auch die Entschädigung, abzüglich einer Erfolgsprovision.“ Einige Portale bieten auch eine Sofortentschädigung an. „In diesem Fall verkaufen Reisende ihre Entschädigungsforderung an den Anbieter und erhalten dann innerhalb weniger Tage ihr Geld.“ Die Provision fällt dann jedoch etwas höher aus.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.457

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal Sie finden dort täglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

Folgen Sie der D.A.S. auf Facebook.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

Firmenkontakt
D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH
Dr. Claudia Wagner
ERGO-Platz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 99846116
das@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Stressfrei mit dem Auto in den Urlaub – Verbraucherinformation der ERGO Group

Tipps für eine gute Vorbereitung

Stressfrei mit dem Auto in den Urlaub - Verbraucherinformation der ERGO Group

Vor der Abfahrt sollten die Reifen und die Flüssigkeitsstände geprüft werden. (Bildquelle: ERGO Group)

Wenn die Deutschen verreisen, ist das Auto ihr liebstes Verkehrsmittel. 2018 fuhren 41,7 Prozent damit in den Urlaub. Wenn das Urlaubsziel nicht gerade um die Ecke liegt und Kinder an Bord sind, kann die Anfahrt schnell zur Nervenprobe werden. Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung, weiß, wie Eltern für gute Laune auf dem Rücksitz sorgen können. Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, gibt zusätzlich Tipps für den Kfz-Check vor Abfahrt, die richtige Beladung und zu Besonderheiten im Ausland.

Bevor es losgeht: Auto durchchecken!

Stundenlange Autobahnfahrten mit schwerem Gepäck, Hitze oder Serpentinen mit starkem Gefälle belasten das Fahrzeug gerade bei weiten Strecken erheblich. Ein gründlicher Auto-Check vor dem Start ist daher ein Muss. Dazu zunächst einen Blick auf die Reifen werfen: „Das Gesetz schreibt eine Profiltiefe von 1,6 Millimeter vor. Wirklich zuverlässig – gerade bei längeren Autofahrten – sind aber nur Reifen mit einem Restprofil von drei Millimetern“, so Frank Mauelshagen. Prüfen lässt sich die Tiefe mithilfe einer Ein-Euro-Münze. Verschwindet der Messingrand der Münze im Profil, ist alles in Ordnung. Dabei sollten Urlauber das Gummi auch gleich auf Risse und andere Beschädigungen untersuchen. „Sind die Reifen älter als sechs Jahre, besteht die Gefahr der Materialermüdung. Im schlimmsten Fall könnten sie unterwegs platzen“, weiß der Kfz-Experte. Mauelshagen rät außerdem, die Außen- und Innenbeleuchtung zu kontrollieren. Zuletzt gilt es, Flüssigkeitsstände bei Motoröl, Bremsflüssigkeit, Kühlwasser und Scheibenwischwasser zu überprüfen. Ist demnächst ein Ölwechsel fällig, sollten Urlauber sich noch vor der Abfahrt darum kümmern. Einen abschließenden Blick sollten Reisende den Scheibenwischblättern widmen. Liegen sie nicht mehr glatt auf der Scheibe auf, sehen sie schartig aus oder ziehen sie Schlieren, müssen neue her.

Besonderheiten im Ausland beachten

Andere Länder, andere Sitten: Diese Binsenweisheit gilt auch bei Verkehrsregeln. Ob Tempolimit, Warnwesten- oder Lichtpflicht – wer Deutschland verlässt, muss sich an die Vorschriften des jeweiligen Urlaubslandes halten. Warnwesten beispielsweise müssen Autofahrer in Deutschland lediglich mitführen, eine Tragepflicht gibt es hierzulande nicht. In Frankreich dagegen müssen alle Insassen, die ein Auto nach einem Unfall verlassen, eine Weste tragen. Zudem sollten sich Autofahrer bewusst sein, dass sie Autobahnen nicht überall einfach so befahren dürfen. „In der Schweiz, Slowenien oder Österreich ist beispielsweise eine Vignette zum Befahren der Autobahn nötig. Wer ohne erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen“, so der Kfz-Experte. Daher empfiehlt Mauelshagen, sich vorab über die jeweiligen Regelungen im Urlaubs- oder Transitland zu informieren.

Auto richtig beladen

Die Koffer sind gepackt und nun soll alles irgendwie ins Auto. Der Experte warnt: „Reist eine vierköpfige Familie mit viel Gepäck, kann das die maximal zulässige Gesamtmasse schnell überschreiten.“ Wie viel Gewicht erlaubt ist, erfahren Autobesitzer in den Fahrzeugpapieren. Sperrige und schwere Gepäckstücke sollten möglichst direkt hinter der Rückbank lagern. Denn ist eine Vollbremsung notwendig, wird die Ladung nicht nach vorne geschleudert. Leichtere Gegenstände kommen darauf oder davor. Das bringt nicht nur mehr Sicherheit, sondern sorgt auch für ein besseres Fahrverhalten. Damit im Notfall Warndreieck und Verbandskasten flott zur Hand sind, sollten sie zuletzt und gut zugänglich verstaut werden. Abschließend sollten Autofahrer den Reifendruck an die erhöhte Ladung anpassen. Das spart Sprit und verhindert Schlingern in Spurrillen. Die relevanten Angaben finden sich in der Betriebsanleitung, an der Türinnenseite oder auf dem Tankdeckel.

Entspannte Reise für Kinder – und Eltern

Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte vorab die Strecke genau planen: „Es empfiehlt sich, möglichst alle anderthalb Stunden eine Pause einzuplanen und nicht mehr als 500 km pro Tag zurückzulegen“, so Birgit Dreyer. Bei den Pausen gilt es, darauf zu achten, dass sich die Sprösslinge gut austoben können. Das lenkt sie vom langen Sitzen ab und macht müde – ein kleines Nickerchen im Auto ist dann sehr wahrscheinlich. Eine weitere wichtige Frage ist auch: Wann soll es losgehen? Dreyer empfiehlt, die Schlafzeiten der Kinder zu nutzen, um möglichst viel Strecke zu fahren. Dafür können die Kleinen beispielsweise am Abend vor der Abreise länger aufbleiben. Startet die Fahrt dann sehr früh, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie zu Reisebeginn rasch wieder einschlafen. Doch trotz allem werden die wenigsten Kids die komplette Fahrt über schlafen. Deshalb sollten Eltern auch für Unterhaltung an Bord sorgen. „Das Lieblingsspielzeug, die Schmusedecke, ein spannendes Hörspiel oder ein Film auf dem Tablet beispielsweise unterhalten die Kleinen und halten sie bei Laune“, weiß die Reiseexpertin. Auch Ratespiele wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ lenken von der Fahrt ab. Oder Mama und Papa erzählen eine Geschichte und lassen sie von den Kindern zu Ende erzählen. Auch an ausreichend Proviant sollten Eltern denken. „Für den kleinen Hunger im Auto eignen sich Lebensmittel, die weder krümeln noch tropfen, beispielsweise Apfelschnitze oder Karottenstäbchen. Zum Trinken sind Wasser, Tee oder Saftschorle ideal. Auf kohlensäurehaltige Getränke und Milch sollten Kinder besser verzichten, da sie leicht auf den Magen schlagen können“, weiß Dreyer. Sinnvoll können auch sogenannte Reisekaugummis gegen Übelkeit sein. Sie empfehlen sich insbesondere bei Berg- und Kurvenfahrten. Eltern von Kleinkindern sollten auch an Wechselbekleidung denken.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 5.626

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

Folgen Sie ERGO auf Facebook und besuchen Sie das ERGO Blog.

Das bereitgestellte Bildmaterial darf mit Quellenangabe (Quelle: ERGO Group) zur Berichterstattung über die Unternehmen und Marken der ERGO Group AG sowie im Zusammenhang mit unseren Ratgebertexten honorar- und lizenzfrei verwendet werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die ERGO Group:
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo-group.com

Firmenkontakt
ERGO Versicherung
Dr. Claudia Wagner
ERGO-Platz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com/verbraucher

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 998 461-18
ergo@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de