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Die Welt steht still: Reisewarnung wegen Corona

ARAG Experten über die neue Rechtslage durch die weltweite Reisewarnung

Es fühlt sich ein bisschen so an wie Krieg. Denn das Auswärtige Amt (AA) hat nun doch eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Damit kann nicht nur der Osterurlaub ad acta gelegt werden, sondern Urlauber müssen vielleicht auch um den Sommerurlaub fürchten. Was dieser Schritt für die Urlaubsplanung bedeutet, erklären die ARAG Experten.

Warnung des Auswärtigen Amtes
„Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland wird derzeit gewarnt. Sie müssen mit weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im Reiseverkehr, mit Quarantänemaßnahmen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechnen.“ So ist es auf der Homepage des Auswärtigen Amtes zu lesen. Noch sind Reisen also erlaubt, wenn sie ausschließlich geschäftlicher Natur sind. Aber auch das ist nur graue Theorie, da die meisten Länder ihre Grenzen bereits geschlossen haben und gar kein Reiseverkehr möglich ist. Auch die Europäische Union will ab Dienstag ein 30-tägiges Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger verhängen.

Neue Rechtslage durch weltweite Reisewarnung?
Durch diese allgemeine Reisewarnung der Bundesregierung haben Pauschalurlauber für die Dauer der Warnung nun nicht mehr nur einen Anspruch auf eine Umbuchung ihrer Reise, sondern auf eine Erstattung der Kosten. Und zwar, ohne dass Stornokosten anfallen. Die Kulanz der Reiseunternehmen wird also zur Pflicht. Allerdings raten die ARAG Experten zu etwas Umsicht: Wer sich grundsätzlich nach der Corona-Krise vorstellen kann, die Reise in gleicher Form anzutreten, sollte nur umbuchen oder sich einen Gutschein ausstellen lassen, statt zu stornieren. Denn die Erstattung der gesamten Kosten könnten so manchen Anbieter finanziell in die Knie zwingen.

Individualreisende haben durch die weltweite Reisewarnung erst dann die Aussicht auf eine Rückerstattung ihrer Flugkosten, wenn ihr Flug annulliert wird oder ein Einreiseverbot in die geplante Urlaubsdestination besteht. Ob auch andere Kosten erstattet und entschädigt werden müssen, hängt nach Auskunft der ARAG Experten im Wesentlichen davon ab, ob durch das Coronavirus unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände vorliegen. Hierzu gibt es allerdings noch keine klare Rechtsprechung.

Wer individuell eine Unterkunft gebucht hat, die nun nicht mehr erreichbar ist, muss nach wie vor auf die Kulanz der Vermieter hoffen. Denn zumindest für deutsche Unterkünfte gilt normales Mietrecht, bei dem es kein kostenloses Rücktrittsrecht gibt. Trotzdem raten die ARAG Experten zur Nachfrage beim Vermieter. Eine kostenlose Umbuchung, eine günstigere Stornorate oder ein Gutschein können für beide Seiten ein Gewinn sein.

Bei einer individuell gebuchten Unterkunft im Ausland ist die rechtliche Lage schon schwieriger, weil hier deutsches Recht nicht greift. Urlauber sind auf die Kulanz ihrer Vermieter angewiesen. So bietet Apartment-Vermittler Airbnb beispielsweise an, alle Buchungen, die am oder vor dem 14. März getätigt wurden und deren Check-in-Datum zwischen dem 14. März und 14. April liegt, kostenlos zu stornieren und bereits getätigte Zahlungen vollständig zu erstatten.

Rückholaktionen der Bundesregierung
Da laut AA mit weiteren drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen ist, ist das Risiko groß, dass man seine Rückreise nicht mehr wie geplant antreten kann. Einige Menschen sind aber jetzt schon im Ausland gestrandet. Sie will die Bundesregierung zurückholen und hat dafür 50 Millionen Euro bereitgestellt. Zunächst geht es um besonders betroffene Länder wie etwa Marokko, die Dominikanische Republik, Ägypten und die Philippinen. ARAG Experten raten Betroffenen, sich zunächst mit ihrem Reiseveranstalter oder der Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen und sich auch über die Reise- und Sicherheitshinweise des AA zu informieren. Darüber hinaus raten die ARAG Experten Reisenden, sich in die Krisenvorsorgeliste „elefand“ einzutragen. Hier werden Deutsche, die im Ausland leben, elektronisch erfasst, um im Notfall unverzüglich Kontakt mit ihnen aufnehmen zu können. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich online bei der Initiative Fly home anzumelden. Hierbei organisiert die Bundesregierung mit Condor spezielle Charterflüge weltweit, um Deutschen mit gültiger Aufenthaltsberechtigung die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/08024/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,7 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes, Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.), Dr. Renko Dirksen, Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze
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Mit Oma und Opa in die Ferien

ARAG Experten geben Tipps, was es beim Urlaub mit den Großeltern zu beachten gibt

Für berufstätige Eltern können Ferien zum echten Problem werden, denn kaum ein Arbeitnehmer hat so viele Wochen im Jahr frei wie seine Kinder. Wie gut, wenn Oma und Opa sich anbieten, mit dem Nachwuchs auf Reisen zu gehen. Damit die Reise für alle Beteiligten erholsam wird und es keinen Pannen gibt, sollten einige Vorbereitungen getroffen werden.

Wichtige Unterlagen des Kindes
Neben dem Reisepass und der Krankenversicherungskarte sollten Großeltern eine Kopie vom Impfpass des Kindes mitnehmen. Da in der Regel nicht einmal Eltern ganz genau wissen, wann welche Impfung gemacht oder aufgefrischt wurde, können sie bei einem medizinischen Notfall schnell feststellen, ob der vorhandene Impfschutz ausreicht. Bekannt sein sollte Oma und Opa auch die Blutgruppe ihres Enkels sowie Allergien und Vorerkrankungen.

Vollmacht für den Fall der Fälle
Keiner denkt gerne daran, aber das Thema Unfall und Behandlung im Notfall muss vorher geregelt werden. Denn eigentlich dürfen nur die Erziehungsberechtigten über eine Behandlung entscheiden. Und anders herum: Aufgrund der Schweigepflicht darf der Arzt ohne Vollmacht den Großeltern nichts zum Gesundheitszustand der Enkel sagen. Daher raten die ARAG Experten, Großeltern eine Vollmacht mit in den Urlaub zu geben. Neben dem Hinweis, dass das Kind mit den Großeltern reisen darf, sollten darin Vor- und Nachname des Kindes, der Großeltern und Eltern sowie das Geburtsdatum des Kindes erfasst sein. Auch Nummern der Personalausweise aller Beteiligten und die Adresse sowie Telefonnummern der Eltern sollten nicht fehlen. Ebenfalls ratsam zu notieren sind Dauer und Ort der Reise.

Geht die Reise ins Ausland, kann es sinnvoll sein, die Vollmacht in die entsprechende Landessprache übersetzen zu lassen. Denn in einigen Ländern – wie zum Beispiel Großbritannien oder Griechenland – wird die Vollmacht unter Umständen bei der Einreise verlangt. Manche Staaten wollen sogar eine amtliche Beglaubigung der Vollmacht sehen. Erkundigen Sie sich daher am besten vor der Reise bei der Botschaft des Reiselandes nach den geltenden Regelungen.

So gewappnet steht den Ferien mit Oma und Opa vielleicht nur noch das Heimweh im Wege – und da wissen die Großeltern sich bestimmt zu helfen.

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Corona: Die Reisewelt der Deutschen wird kleiner

ARAG Experten geben einen Überblick über Einreiseverbote für Deutsche

Die Deutschen reisen gerne und viel: Laut Statista haben wir 70,1 Millionen Urlaubsreisen in 2018 unternommen und dafür rund 71,2 Milliarden Euro ausgegeben. Und auch 2020 könnte es wieder losgehen: Ostereiersuche in den Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria oder in einer rustikalen Skihütte in den Dolomiten – wenn da nicht Corona wäre. Viele Urlaubsgebiete haben dicht gemacht oder aber haben ein Einreiseverbot für Touristen aus Deutschland verhängt. Welche Länder das sind, wissen die ARAG Experten.

Hier müssen Deutsche draußen bleiben
Die Nachricht sorgte für einen Paukenschlag: Donald Trump hat ein Einreiseverbot für die USA verhängt. Wer sich 14 Tage vor Einreise in die USA in Deutschland oder in einem anderen Schengenstaat* aufgehalten hat, darf ab heute, 23.59 Uhr EDT (Eastern Daylight Time, Ortszeit Washington DC), nicht mehr einreisen. Auf den Seiten des Auswärtigen Amtes werden Ausnahmefälle genannt. Aber Amerika ist nicht das erste Land, das Deutschen bzw. Europäern die Einreise verwehrt. So dürfen Deutsche unter anderem auch in Argentinien, Grenada, Guatemala, Indien, Jamaika, Jordanien, Kasachstan, Kiribati, Kosovo, Libanon, Marshallinseln, Nepal, Norwegen, Samoa, Saudi-Arabien, Singapur und Tschechien nicht mehr einreisen.

Einreisen nur teilweise erlaubt
In zahlreichen Ländern herrscht zwar kein generelles Einreiseverbot für Deutsche, doch es gibt verstärkte Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren. Vielerorts müssen sich Einreisende direkt in eine 14-tägige Quarantäne begeben oder ein aktuelles so genanntes SARS-CoV-2-Negativzertifikat vorzeigen. Zu Staaten mit gesonderten Einreisebestimmungen auch für Deutsche zählen beispielsweise Armenien, Bosnien-Herzegowina, Burundi, China, Georgien, Hongkong, Indonesien, Liberia, Malawi, Mali, Malta, Nordmazedonien, Rumänien, Russland (gilt zurzeit nur für Moskau), Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Thailand, Tschad, Uganda, Usbekistan, Vietnam, Zypern.

Schotten dicht!
Jegliche Einreise verboten haben zurzeit Bhutan, El Salvador, Israel, Italien, Kuweit, Malediven, Mongolei, Oman.

Für jedes Land gelten andere Ausnahmen und Einzelheiten. Daher empfehlen die ARAG Experten Reisenden, sich kurz vor Reisebeginn auf den Länder-Seiten des Auswärtigen Amtes über die jeweils aktuelle Situation zu erkundigen.

Corona-Infektion im Urlaub
Wen es im Urlaub erwischt, muss damit rechnen, von den Behörden vor Ort unter Quarantäne gestellt zu werden. Welche Maßnahmen ergriffen werden, entscheiden die Landesbehörden individuell. Nach Auskunft der ARAG Experten haben infizierte Urlauber keine Chance auf eine Rückholung durch ihren Reiseveranstalter oder die Bundesregierung.

Die Zusatzkosten, die durch eine amtlich angeordnete Quarantäne für Kost, Logis und medizinische Maßnahmen entstehen, trägt bei Pauschalreisenden in der Regel der Veranstalter. Er kann versuchen, sich das Geld von den jeweiligen Behörden erstatten zu lassen, die die Quarantäne angeordnet haben. Darüber hinaus sind Reiseveranstalter verpflichtet, ihre Pauschalkunden mit alternativen Flügen nach Hause zu bringen. Wer seine Unterkunft allerdings individuell gebucht hat, bleibt meist auf entstehenden Zusatzkosten sitzen. Individualbucher müssen auf die Kulanz des Hoteliers oder Vermieters setzen und können zudem versuchen, sich das Geld von den örtlichen Behörden zurückzuholen, die die Maßnahmen angeordnet haben.

*EU-Mitglieder des Schengenraums: Deutschland, Dänemark, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Ungarn, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Polen, Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Schweden und Malta. Nicht-EU-Mitglieder: Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein.

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Mit Corona auf Reisen – Recht auf Entschädigung?

ARAG Experten über die Fluggastrechte und Entschädigungszahlungen

Wer sich bereits auf den lang ersehnten neuen James-Bond-Streifen „No Time to Die“ gefreut hat, kann die Vorfreude nun bis November ausdehnen. Denn der für April geplante internationale Filmstart wurde aufgrund des Corona-Virus verschoben. Viele Cineasten meiden den Kinobesuch aus Angst vor einer Ansteckung. Wer bereits Kinokarten gekauft hat, darf sie umtauschen, zurückgeben oder bis November aufbewahren, denn sie behalten ihre Gültigkeit. So leicht haben es Passagiere mit der Rückgabe ihrer Flugtickets leider nicht. ARAG Experten informieren, welche Rechte und Ansprüche Reisende im Corona-Fall haben.

Kann man bei einer Reisewarnung eine Reise stornieren?
Wenn das Auswärtige Amt eine Reisewarnung ausgegeben hat, ist eine kostenlose Reisestornierung bei Pauschalreisen meist kein Problem. Der Stornierungsgrund lautet dann korrekt „unvermeidbare außergewöhnliche Umstände“. Das bedeutet, die Reise muss beispielsweise durch plötzlich auftretende Naturkatastrophen – hierunter fällt auch die Ausbreitung einer ansteckenden Krankheit wie beim Corona-Virus -, politische Unruhen oder terroristische Risiken erheblich gefährdet sein. Alles Ereignisse, die man bei einer Buchung noch nicht vorhersehen konnte. Viele Reiseveranstalter sind inzwischen kulant und bieten auch Umbuchungen an.

Haben Sie Ihren Urlaub individuell gebucht, also etwa das Hotel direkt beim Inhaber, müssen Sie sich im Fall einer Reisestornierung an die jeweiligen Anbieter wenden. Hier können Sie von Ihrer Buchung zurücktreten, wenn Sie das im Vertrag zuvor vereinbart haben. Auskunft darüber finden Sie in Ihren Unterlagen oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Bei vielen Anbietern ist es beispielsweise günstiger, wenn Sie nicht stornierbar buchen. Und es kostet entsprechend etwas mehr, wenn Sie bis zum Anreisetag die Möglichkeit haben, vom Vertrag zurückzutreten. Manche Hotels lassen aber mit sich reden, wenn sie das Zimmer, das Sie nicht nutzen, weiterverkaufen können. Ein Versuch ist es wert, nachzufragen. Ein Recht darauf gibt es aber nicht.

Viele Reiseveranstalter bieten aber bereits von sich aus kostenlose Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten an, wenn Reisende aus Angst vor einer Ansteckung ihren bereits gebuchten Urlaub nicht antreten wollen. So können beispielsweise Tui-Kunden die meisten Reisen bis 30. April kostenlos bis 14 Tage vor Abreise stornieren. Das gilt für Reisen, die zwischen 29. Februar und 18. April gebucht werden.

Kann man Flüge stornieren?
Bei Flugbuchungen hängt es grundsätzlich vom gewählten Tarif ab, ob eine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung möglich ist. Nach Auskunft der ARAG Experten ist das bei teuren Standardtarifen in der Regel eher möglich als bei Sondertarifen. Bei diesen meist preisgünstigeren Tarifen bekommen Passagiere immerhin die Flughafen- und Sicherheitsgebühren erstattet.

Derzeit bieten allerdings die meisten Airlines kostenlose Umbuchungsmöglichkeiten. So hat z. B. Lufthansa im März mehr als 7.000 innereuropäische Flüge gestrichen oder reduziert, weil die Nachfrage auf häufig frequentierten Strecken deutlich gesunken ist. Passagiere erhalten aber nach Angaben des Unternehmens ihr Geld zurück: „Die Lufthansa Group Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Air Dolomiti führen ab sofort flexiblere Umbuchungsmöglichkeiten ein. Die neuen weitreichenden Kulanzregelungen für Umbuchungen gelten sowohl für bestehende als auch für zukünftige Buchungen weltweit.“

Klar ist auch der Fall Israel: Die Lufthansa hat alle Verbindungen dorthin kurzfristig annulliert, weil Israel aufgrund des Corona-Virus“ für alle Passagiere aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Einreiseverbot ausgesprochen hat. Für Passagiere, die bereits ein Ticket nach Israel gekauft haben, jetzt aber nicht einreisen dürfen, handelt es sich um einen Fall von „höherer Gewalt“, so dass hier eine kostenlose Stornierung des Tickets oder eine Umbuchung möglich sein sollte.

Unter Umständen haben Passagiere auch einen Anspruch auf Entschädigung nach der EU-Fluggastrechte-Verordnung. Danach muss eine Airline 250 Euro zahlen, wenn innereuropäische Flüge weniger als zwei Wochen vor Abflug gestrichen werden. Allerdings werden sich auch hier die Airlines auf einen Fall von „höherer Gewalt“ berufen, wenn etwa Reiseziele zum Risikogebiet erklärt werden. In diesem Fall haben Kunden keine Entschädigungsansprüche. Streicht die Airline indes aus wirtschaftlichen Erwägungen Flüge, kann eine Entschädigung gefordert werden. Betroffene Passagiere, die nicht umbuchen oder stornieren können, sollten daher prüfen, ob sie einen Anspruch geltend machen können.

Was ist, wenn man schon unterwegs ist, und eine Reisewarnung kommt?
Wenn Sie als Pauschalreisender Ihre Reise schon angetreten haben und vor Ort von einer Reisewarnung ereilt werden, können Sie vom Reisevertrag wegen höherer Gewalt zurücktreten. Dann verliert der Reiseveranstalter seinen Anspruch auf den vollständigen Reisepreis. Bereits beanspruchte Leistungen müssen Sie in der Regel allerdings trotzdem bezahlen. Fallen für den vorzeitigen Rücktransport zusätzliche Kosten an, müssen Sie meist die Hälfte übernehmen.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

Weitere Informationen zum Corona-Virus:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/08024/

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Reiserücktritt – den Urlaub richtig absichern

ARAG ReiseProtect – die neue Reiseschutz-Versicherung der ARAG

Vor allem bei teuren oder weit im Voraus gebuchten Reisen können hohe Kosten auf Urlauber zukommen, wenn die Reise plötzlich storniert werden muss. Auch wenn in der Regel nicht der volle Preis für den Urlaub gezahlt werden muss, können die Stornokosten ein riesiges Loch in die Haushaltskasse reißen. Dabei gilt: Je später die Absage, desto teurer wird es. Eine Reiserücktrittsversicherung übernimmt diese Kosten, wenn der Urlaub aus triftigem Grund ins Wasser fällt. Die ARAG Experten nennen einige Beispielfälle.

Reiserücktritt nach Online-Check-In möglich
Viele Airlines bieten inzwischen ein Online-Check-In-Verfahren an. Für Reisende, die eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen haben, ist es da gut zu wissen, dass der Versicherungsschutz mit dem Online-Check-In noch nicht endet. Denn die Reise gilt zu diesem Zeitpunkt noch nicht als angetreten. Das entschied das Amtsgericht (AG) München im Fall eines Mannes, der gleichzeitig mit der Buchung des Fluges eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hatte. Am Vormittag des Abflugtages checkte er online bei der Fluggesellschaft ein. Kurz danach erkrankte er so schwer, dass er den Flug nicht antreten konnte.

Die Versicherung weigerte sich jedoch, für die Stornokosten aufzukommen, weil sie meinte, er habe die Reise mit dem Online-Check-In bereits angetreten. Das sah das AG anders: Anders als beim klassischen Check-In teile der Reisende mit dem Online-Check-In der Fluggesellschaft lediglich mit, dass er beabsichtigt, die vertraglich vereinbarte Beförderung abzurufen. Dies sei jedoch noch nicht der faktische Reiseantritt. Dafür müsse der Fluggast vielmehr zumindest eine unmittelbar mit der Beförderung verbundene Leistung der Fluggesellschaft in Anspruch nehmen. Das kann laut ARAG Experten zum Beispiel die Aufgabe des Gepäcks am Flughafenschalter sein oder das Passieren des Flugsteigs unter Vorlage der Bordkarte, um das Flugzeug zu betreten (Az.: 171 C 18960/13).

Reiserücktritt wegen Durchfall
Wer an heftigem Durchfall leidet, muss jederzeit ungehinderten Zugang zu einer Toilette haben. Schwierig in einem Flugzeug – für alle Beteiligten. In einem konkreten Fall kämpfte ein Mann derart heftig mit einer Durchfallerkrankung, dass er sich trotz der Einnahme von Medikamenten nicht einmal die Anfahrt zum Flughafen oder den Check-In zutraute. Vom Langstreckenflug nach China ganz zu Schweigen. Glück im Unglück: Er hatte eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, die die Kosten für den Ausfall der Reise übernehmen musste – auch wenn die sich zunächst weigerte, weil im Flugzeug und am Urlaubsort ja sanitäre Anlagen vorhanden seien. Denn laut Oberlandesgericht Celle kommt es nicht auf die technische Durchführbarkeit der Reise an. Entscheidend sei vielmehr das Vorliegen einer krankheitsbedingten Symptomatik, die den Antritt einer Flugreise für den Reisenden unzumutbar erscheinen lasse (OLG Celle, Az.: 8 U 165/18).

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https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/09427/

Weitere Informationen zum ARAG ReiseProtect Reiseschutz:
https://www.arag.com/de/presse/pressemitteilungen/group/00531/

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Krank im Urlaub – ohne Versicherung wird“s teuer

ARAG ReiseProtect – die neue Reiseschutz-Versicherung der ARAG

Wer auf Reisen geht, möchte natürlich keinen Gedanken an Krankheit verschwenden. Doch wer im Ausland erkrankt und vor Ort behandelt werden muss, bleibt schnell auf hohen Kosten sitzen. Denn in der Regel werden nur Behandlungsmaßnahmen abgedeckt, die im jeweiligen Urlaubsland zu den gesetzlichen Leistungen zählen. Und das auch nur, wenn ein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland besteht; also unter anderem in der gesamten EU. Auch ein Rücktransport per Flugzeug in die Heimat kann leicht fünfstellige Kosten verursachen. Eine Auslandskrankenversicherung kann hier helfen.

Rücktransport per Flugzeug auf Versicherungskosten
Anstatt sich am Strand einer kanarischen Insel die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen, musste ein Urlauber mit einer beidseitigen Lungenentzündung in eine Klinik vor Ort. Doch sein Zustand besserte sich nicht; es bestand vielmehr die Gefahr eines Lungenversagens. Da für eine angemessene intensivmedizinische Behandlung die Ausstattung in der spanischen Klinik fehlte, vereinbarte sein Arzt in Deutschland nach Rücksprache mit den spanischen Kollegen, den Patienten nach Deutschland zu transportieren. Die Rechnung von gut 18.000 Euro für Transport- und Behandlungskosten musste seine private Krankenversicherung übernehmen (Oberlandesgericht Hamm, Az.: 20 U 145/13).

Was gehört eigentlich in die Reiseapotheke?
Eines ist klar: Sie kennen Ihre Gesundheit selbst am besten und wissen, welche Medikamente Sie regelmäßig brauchen und welche sich bei gelegentlichen Beschwerden besonders bewährt haben. Diese bilden die Basis Ihrer Reiseapotheke. Dazu benötigen Sie je nach Destination, Dauer und Art der Reise noch weitere Arzneimittel. Eine Übersicht, welchen Inhalt die Reiseapotheke in Europa, Afrika oder Asien haben sollte, haben die ARAG Experten hier zusammengestellt. Sollten Sie bereits unter Vorerkrankungen leiden, wie beispielsweise Diabetes, ist es natürlich sinnvoll, Ihre bisher vom Arzt verschriebenen Medikamente in ausreichender Menge mitzunehmen. Im Ausland kann es mitunter schwierig sein, diese Präparate in der gewohnten Qualität zu erhalten. Lassen Sie sich im Idealfall die Notwendigkeit dieser Medikamente von Ihrem Hausarzt schriftlich bescheinigen. Somit können Sie mögliche Komplikationen bei der Zollabfertigung oder der Gepäckkontrolle vermeiden. Denken Sie bei Flugreisen daran, dass Fläschchen, Tuben sowie andere Produktbehältnisse nicht mehr als 100 Milliliter Inhalt fassen dürfen. Sollten Sie Ihre Arzneimittel in einem verschließbaren Plastikbeutel transportieren, darf der Inhalt dieses Beutels die Menge von einem Liter nicht überschreiten.

Für die Reiseapotheke gilt die goldene Regel: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Lassen Sie sperrige Umverpackungen zu Hause und nehmen nur die Sichtverpackungen der Tabletten und die Beipackzettel mit.

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Wenn die schönsten Wochen des Jahres auf dem Spiel stehen

ARAG ReiseProtect – der neue Reiseschutz

Endlich Ferien. Der Koffer ist eingepackt, die Zeitung abbestellt und die Nachbarin hat den Schlüssel zum Blumengießen. Ab zum Flughafen. Und dann: Die Fluglotsen streiken. Der Flug hat drei Stunden Verspätung. Oder er ist überbucht – und man lässt Sie gar nicht erst an Bord. Klappt es mit einem Flug nicht so wie geplant, gibt es zum Glück die EU-Fluggastrechteverordnung: Sie regelt unter anderem, welche Ausgleichsleistungen Fluggäste von der Airline beanspruchen können, wenn ihnen die Beförderung verweigert wird, ihr Flug verspätet oder gar nicht stattfindet. Dennoch landen immer wieder Rechtsstreitigkeiten um Ausgleichszahlungen vor Gericht. Eine Reisevertrags-Rechtsschutzversicherung kann hier vor grauen Haaren schützen.

Fluggastrechte bei Streik am Airport
Streik ist höhere Gewalt – zumindest dann, wenn es sich nicht um einen „wilden Streik“ von Airline-Angestellten handelt, sondern Beschäftigte des öffentlichen Dienstes streiken. Bei einem gebuchten Flug gibt es in diesem Fall von der Airline grundsätzlich keine Entschädigungszahlungen. Trotzdem gibt es einige Rechte, die wartende Fluggäste einfordern sollten.

Bei internationalen Flügen muss die Airline versuchen, einen anderen Flug zum gebuchten Zielort zu beschaffen. Das kann bedeuten, dass Passagiere auch einen Umweg und Zwischenstopp in Kauf nehmen müssen. Gäste müssen dabei auch auf andere Fluggesellschaften umgebucht werden, sofern dort noch Plätze frei sind. Vom Streik betroffene Gäste von innerdeutschen Flügen werden auf Züge der Deutschen Bahn umsteigen können. Die Tickets müssen dazu am Check-in-Automaten in einen Reisegutschein umgewandelt werden.

Kunden haben nach der EU-Fluggastrechteverordnung außerdem einen Anspruch auf Betreuung während der Wartezeit. Diese Betreuungsrechte sind unabhängig davon, wer die Wartezeit verursacht oder verschuldet hat. Wer stundenlang am Flughafen warten muss, hat daher Anspruch auf Verpflegung und Unterkunft. Dazu gehören Mahlzeiten, Getränke, zwei kostenlose Telefonate bzw. E-Mails und bei längeren Aufenthalten über Nacht auch ein Hotel.

Ob Kunden diese Ansprüche haben, hängt von der Streckenlänge und der Dauer der Verspätung beim Abflug ab:
– Bei Flügen innerhalb der EU bis 1.500 Kilometer reichen schon zwei Stunden Wartezeit aus, damit Airline-Kunden sich auf diese Regel beziehen können.
– Bei Distanzen von bis zu 3.500 Kilometern gelten sie ab drei Stunden Verzögerung.
– Bei Distanzen von mehr als 3.500 Kilometern gelten sie ab vier Stunden Verzögerung.
– Beträgt die Verzögerung mehr als fünf Stunden, kann der Kunde vom Flug zurücktreten. Die Airline ist in diesem Fall zur Erstattung des Flugpreises und bei Verspätung eines Anschlussfluges auch zum kostenlosen Rückflug verpflichtet.

Wer eine Pauschalreise mit Flug und Hotel gebucht hat, kann bei einer längeren Verspätung seines Abflugs unter Umständen auch eine Minderung des gezahlten Reisepreises beim Veranstalter geltend machen. In der Regel gilt hier: Ab einer Verspätung von fünf Stunden kann der Tagesreisepreis für jede weitere Stunde um fünf Prozent gemindert werden. Storniert werden kann die Reise erst, wenn sich die Reise durch den Streik erheblich verkürzt, was zum Beispiel bei Kurzurlauben der Fall sein kann.

Bei Systemausfall am Flughafen
Kommt es aufgrund eines mehrstündigen Ausfalls aller Computersysteme an den Abfertigungsschaltern des Flughafen-Terminals zu Verspätungen und infolgedessen zu verpassten Anschlussflügen, muss das Luftfahrtunternehmen keine Ausgleichszahlungen leisten. Die Klägerinnen hatten im verhandelten Fall bei dem beklagten Luftverkehrsunternehmen Flüge von New York nach London mit Anschlussflügen nach Stuttgart gebucht. Die Flüge von New York nach London starteten verspätet und landeten mehr als zwei Stunden nach der vorgesehenen Ankunftszeit. Infolgedessen erreichten die Reisenden den ursprünglich vorgesehenen Weiterflug in London nicht und kamen mit einer Verspätung von mehr als neun Stunden in Stuttgart an.

Die Betroffenen verlangten Entschädigung – das Berufungsgericht wies jedoch beide Klagen zurück, da die Verspätung der Flüge durch einen Ausfall aller Computersysteme an den Abfertigungsschaltern des Terminals 7 am John-F.-Kennedy-Flughafen New York verursacht worden sei. Aufgrund eines Streiks bei dem für die Telekommunikationsleitungen gegenüber dem Flughafenbetreiber verantwortlichen Unternehmen habe der Systemausfall erst nach 13 Stunden behoben werden können.

Der Bundesgerichtshof hat in beiden Fällen die Revision der Klägerinnen zurückgewiesen. Die Klägerinnen könnten keine Entschädigung verlangen, da der mehrstündige Ausfall aller Computersysteme an den Abfertigungsschaltern der Terminals als außergewöhnlicher Umstand im Sinne des Art. 5 Abs. 3 der Fluggastrechteverordnung anzusehen sei.

Unerheblich sei, ob die Beklagte, wie die Revisionen ferner meinen, den Start des gebuchten Flugs von London nach Stuttgart verschieben, die Klägerinnen auf einen anderen Flug von London nach Stuttgart umbuchen oder einen zusätzlichen Flug nach Stuttgart hätte durchführen können. Selbst wenn darin der Beklagten zumutbare Maßnahmen gesehen würden, komme es hierauf nicht an, weil damit die für Art. 5 Abs. 3 der Fluggastrechteverordnung allein erhebliche Verspätung des Fluges von New York nach London nicht hätte verhindert werden können, so die ARAG Experten (BGH, Az.: X ZR 15/18; X ZR 85/18).

Weitere Informationen zum Fluggastrechten unter:
https://www.arag.de/auf-ins-leben/fernweh/fluggastrechte-ansprueche-auf-entschaedigung/

Weitere Informationen zum ARAG ReiseProtect Reiseschutz:
https://www.arag.com/de/presse/pressemitteilungen/group/00531/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,7 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes, Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.), Dr. Renko Dirksen, Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze
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ARAG bringt neue Reiseversicherung auf den Markt

ARAG ReiseProtect

– ARAG ReiseProtect auch als innovative Kurzzeitpolice für eine einzelne Reise bis 90 Tage
– Besonderheit im Markt: Reisevertrags-Rechtsschutz rundet Angebot ab
– Preis unabhängig vom Alter und Familienbegriff unabhängig vom gemeinsamen Wohnsitz
– Modular nach individuellem Bedarf wählbar – bis hin zum Komplett-Paket

Optimal geschützt auf Reisen: Mit ARAG ReiseProtect bietet der ARAG Konzern ab sofort ein neuartiges passgenaues Versicherungs-Konzept an. Es ist als Jahrespolice und als innovative Kurzzeitpolice abschließbar. Die Kurzzeitpolice in vier Varianten ermöglicht es, sich situativ und flexibel individuell abzusichern. Die Jahrespolice bietet ganzjährig einen starken Rundumschutz bei Reisen. Neu im Markt ist der integrierte Reisevertrags-Rechtsschutz. Er greift etwa bei Reisemängeln, Flugverspätungen oder Reiseveranstalter-Insolvenz. „Mit ARAG ReiseProtect bieten wir eine einzigartige, modulare Absicherungsmöglichkeit rund ums Reisen. Dazu haben wir Leistungen aus unseren drei Versicherungssegmenten schlüssig miteinander verbunden“, unterstreicht Dr. Matthias Maslaton, Konzernvorstand Vertrieb, Produkt und Innovation bei der ARAG SE.

Herkömmliche Reiseversicherungen sind meist über Reisebüros und -veranstalter erhältlich. Sie decken oft nur einzelne Bereiche ab oder umfassen Standard-Bündel von Versicherungsleistungen. ARAG ReiseProtect bietet Urlaubern hingegen eine bedarfsgerechte modulare Absicherung. Das Komplettpaket umfasst Reiserücktritt, Reisegepäck, Auslandskrankenschutz, Fahrzeugausfall- und Notfallschutz sowie sogar Verkehrs- und Reisevertrags-Rechtsschutz. Beim Auslandskrankenschutz sind bei der Kurzzeitpolice bis zu 90 Reisetage und bei der Jahrespolice bis zu 60 Tagen pro Reise abgesichert. Dies liegt klar über dem Marktschnitt. Das Alter der Kunden hat keinen Einfluss auf den Preis aller ARAG ReiseProtect-Policen. Darüber hinaus ist die Absicherung einer Familie sehr weit gefasst: Der oft maßgebliche gemeinsame Wohnsitz spielt keine Rolle. Als Familie sind 2 Erwachsene und bis zu 5 Kinder versichert – darunter fällt eine Patchworkfamilie ebenso wie Großeltern, die mit ihren Enkeln auf Reisen gehen.

Die Kurzzeitpolice ARAG ReiseProtect bietet Schutz für einzelne Reisen zwischen 1 und 90 Tagen in den Produktvarianten Basic, All Inclusive (ohne Reiserücktritt), All Inclusive Premium (mit Reiserücktritt) und Backpacker. Sie ist ausschließlich rein digital abschließbar über www.ARAG.de sowie einzelne Makler und endet automatisch nach der Reise. Die Jahrespolice ARAG ReiseProtect 365 umfasst alle Reisen innerhalb eines Jahres in den Varianten Single, Paar und Familie. Sie ist über die ARAG Vertriebspartner, über Makler sowie online auf www.ARAG.de abschließbar.

Preisbeispiele: Eine Kurzzeitpolice der Variante All Inclusive für ein Paar bei einem Kurztrip von 1 – 4 Tagen in Europa kostet ab 53 Euro. Die Kurzzeit-Variante für einen Backpacker mit weltweiter Deckung und einer Reisedauer von 60 Tagen kostet ab 165 Euro. Die Jahrespolice ARAG ReiseProtect 365 für eine Familie (2 Erwachsene mit bis zu 5 Kindern) gibt es für 249 Euro.

Die wichtigsten Leistungsbestandteile von ARAG ReiseProtect und ReiseProtect 365 im Überblick und weitere Informationen zur neuen Reiseversicherung stehen zum Download bereit unter:
https://www.arag.com/de/presse/pressemitteilungen/group/00531/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,7 Milliarden EUR.

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Krank vor Abflug – Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Bei Erkältung auf Flugreisen verzichten?

Krank vor Abflug - Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Die Entscheidung, ob man trotz einer Erkältung fliegen kann, hängt von mehreren Faktoren ab. (Bildquelle: ERGO Group)

Gerade in den Wintermonaten sind schniefende Nasen, Husten, Halsweh oder Ohrenscherzen keine Seltenheit. Steht dann ein Flug in den langersehnten Urlaub an, fragen sich die Betroffenen, ob sie trotzdem ins Flugzeug steigen können. Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung, weiß, bei welchen Symptomen Urlauber bedenkenlos fliegen können und wann sie lieber darauf verzichten sollten.

Ohren zu?

Wer an einer Erkältung leidet, sollte sie in den meisten Fällen am besten zu Hause auskurieren. Doch den seit langem geplanten Asien-Urlaub wegen eines Schnupfens absagen? Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Am besten klären Patienten als erstes ab, wie ansteckend der Infekt ist. Wer hochgradig ansteckend ist, sollte aus Rücksicht auf die Mitpassagiere auf einen Flug verzichten. „Ist dies nicht der Fall, sollten Erkältete überprüfen, ob der Druckausgleich funktioniert“, so die Reiseexpertin. Denn im Flugzeug herrscht ein anderer Luftdruck als am Boden. Vor allem beim Start und bei der Landung macht sich das in den Ohren bemerkbar, sie gehen zu. Um dieses dumpfe Druckgefühl zu vermeiden, reicht manchmal Kaugummikauen oder Trinken, ansonsten empfiehlt sich das sogenannte Valsalva- oder das Toynbee-Manöver. Bei Ersterem hält sich der Flugreisende Nase und Mund zu und atmet gleichzeitig kräftig aus. Bei der zweiten Variante schluckt er bei zugehaltener Nase. Knackt es, war der Druckausgleich erfolgreich. Sind die Schleimhäute erkältungsbedingt stark geschwollen, kann der Druckausgleich nur schwer oder gar nicht möglich sein – starke Ohrenschmerzen, ein Paukenerguss oder sogar ein Trommelfellriss können die Folgen sein. Zudem drohen bleibende Schäden im Innenohr. Bei einer leichten Erkältung können abschwellende Nasentropfen oder -sprays helfen, den Druckausgleich zu ermöglichen. Wer aber an einer Mittelohr- oder einer ausgeprägten Nebenhöhlenentzündung erkrankt ist, sollte auf einen Flug verzichten.

Husten oder Fieber?

Da die Kabinenluft sehr trocken ist, kann es bei Passagieren mit Bronchitis oder Husten leichter zu Hustenanfällen kommen. „Hier hilft viel Trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten, und Hustenbonbons oder Halstabletten lutschen“, rät die ERGO Expertin. Dem Fliegen selbst steht aber sonst nichts im Wege. Bei einem Infekt mit Fieber sollten Patienten besser einen Arzt um Rat fragen. Der Körper ist dann meist ziemlich geschwächt und manche klagen über Kreislaufprobleme oder schwitzen stark. „Wer sich sehr unwohl fühlt, sollte lieber nicht fliegen“, rät Birgit Dreyer.

Im Fall der Fälle: Reise stornieren

Nicht bei allen Erkrankungen ist der Verlauf eindeutig vorhersehbar: Ist die Nebenhöhlenentzündung so stark, dass der Urlauber die Flugreise nicht antreten kann oder ist sie nach ein paar Tagen wieder ausgeheilt? Storniert der Patient voreilig seine Reise und die Krankheit heilt früher als erwartet ab, ist der Ärger groß. Wartet er andererseits zu lange mit der Stornierung, kann die Versicherung im schlimmsten Fall eine Zahlung ablehnen. Daher rät Birgit Dreyer: „Urlauber sollten sich vorab über die Bedingungen ihrer Reiserücktrittsversicherung informieren. Die ERGO Reiseversicherung beispielsweise hat eine medizinische Stornoberatung inkludiert. Der Urlauber kann sich von erfahrenen Reisemedizinern telefonisch beraten lassen und somit einer überstürzten Stornierung vorbeugen.“ Die Berater sprechen auf Basis eines ärztlichen Attests oder einer bestehenden Diagnose eine Empfehlung aus. Der Vorteil hierbei: Empfiehlt der beratende Mediziner, die Reise nicht zu stornieren, und der Gesundheitszustand verschlechtert sich entgegen der Erwartungen bis zum Reisebeginn, übernimmt die Versicherung auch die erhöhten Stornierungskosten.
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Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Reiseversicherung finden Sie unter www.ergo-reiseversicherung.de Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

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Über die ERGO Reiseversicherung
Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo-reiseversicherung.de

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Corona-Virus nicht zu stoppen – WHO ruft Gesundheitsnotstand aus

ARAG Experten über den internationalen Gesundheitsnotstand.

Das Corona-Virus ist gefährlicher, als zunächst angenommen. Der neuartige Erreger breitet sich rapide aus. Mittlerweile auch außerhalb Chinas. Daher hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Woche nach Ausbruch der Lungenkrankheit nun doch dazu durchgerungen, den internationalen Gesundheitsnotstand auszurufen. Was das genau bedeutet und welche Konsequenzen das für China-Reisende haben kann, erklären die ARAG Experten im Folgenden.

Was ist ein internationaler Gesundheitsnotstand?
Um die Ausbreitung einer Krankheit so schnell und effizient wie möglich einzudämmen, darf die WHO im Rahmen des internationalen Gesundheitsnotstands (engl.: Public health emergencies of international concern [PHEIC]) weltweite Vorschriften erlassen. Dabei sollen internationale Reisen und der internationale Handel so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.

Für diesen Schritt muss es sich um ein “ außergewöhnliches Ereignis“ handeln, das zu einem öffentlichen Gesundheitsrisiko für mehrere Länder werden könnte. Ein internationales Expertengremium aus Vertretern der Seuchenbekämpfung, Virologen, Epidemiologen oder Impfstoffentwicklern erarbeitet Empfehlungen und Maßnahmen. Aktuell will die WHO vor allem Länder mit weniger entwickelten Gesundheitssystemen unterstützen. Außerdem ist Ziel des Notstands, in Länder übergreifenden Kooperationen die Arbeit an Medikamenten und Impfstoffen zu beschleunigen, Wissen und Daten über das Virus zu teilen und auch gegen Gerüchte vorzugehen. Handels- und Reisebeschränkungen – auch nach China – werden aber weiterhin ausdrücklich nicht empfohlen. Das Gremium wird nun zeitnah wieder zusammentreten und den Status Quo in allen betroffenen Ländern überprüfen.

Kann eine geplante Reise nach China storniert werden?
Wenn das Auswärtige Amt (AA) eine Reisewarnung ausgegeben hat, ist eine kostenlose Reisestornierung bei Pauschalreisen meist kein Problem. Der Stornierungsgrund lautet dann korrekt „unvermeidbare außergewöhnliche Umstände“. Das bedeutet, die Reise muss beispielsweise durch plötzlich auftretende Naturkatastrophen – hierunter fällt auch die Ausbreitung einer ansteckenden Krankheit wie beim Corona-Virus -, politische Unruhen oder terroristische Risiken erheblich gefährdet sein. Alles Ereignisse, die man bei einer Buchung noch nicht vorhersehen konnte. Derzeit hat das AA lediglich eine sogenannte Teilreisewarnung für die chinesische Provinz Hubei ausgesprochen, rät aber von Reisen nach China, die nicht unbedingt notwendig sind, insgesamt ab. Viele Reiseveranstalter bieten inzwischen daher Umbuchungen für ihre Reisen nach China an.

Haben Sie Ihren Urlaub individuell gebucht, also etwa das Hotel direkt beim Inhaber, müssen Sie sich im Fall einer Reisestornierung an die jeweiligen Anbieter wenden. Hier können Sie von Ihrer Buchung zurücktreten, wenn Sie das im Vertrag zuvor vereinbart haben. Auskunft darüber finden Sie in Ihren Unterlagen oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Bei vielen Anbietern ist es beispielsweise günstiger, wenn Sie nicht stornierbar buchen. Und es kostet entsprechend etwas mehr, wenn Sie bis zum Anreisetag die Möglichkeit haben, vom Vertrag zurückzutreten. Manche Hotels lassen aber mit sich reden, wenn sie das Zimmer, das Sie nicht nutzen, weiterverkaufen können. Ein Versuch ist es wert, nachzufragen. Ein Recht darauf gibt es aber nicht.

Was ist, wenn man schon unterwegs ist?
Wenn Sie als Pauschalreisender Ihre Reise schon angetreten haben und nun vor Ort von der Reisewarnung ereilt werden, können Sie vom Reisevertrag wegen höherer Gewalt zurücktreten. Dann verliert der Reiseveranstalter seinen Anspruch auf den vollständigen Reisepreis. Bereits beanspruchte Leistungen müssen Sie in der Regel allerdings trotzdem bezahlen. Fallen für den vorzeitigen Rücktransport zusätzliche Kosten an, müssen Sie meist die Hälfte übernehmen.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

Weitere Informationen zum Corona-Virus:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/08024/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,7 Milliarden EUR.

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