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Ryanair steht am Mittwoch vor einem Streik – Passagiere müssen entschädigt werden

Nach einem turbulenten August steht Ryanair ein ähnlich aufreibender September bevor. Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat am Mittwoch einen 24-stündigen Streik angekündigt. Davon betroffen sind alle Ryanair Flüge aus Deutsch

Ryanair steht am Mittwoch vor einem Streik - Passagiere müssen entschädigt werden

Skycop-CEO Marius Stonkus

Der Streik dauert von Mittwoch 03:01 Uhr bis Donnerstag 2:59 Uhr deutscher Zeit. Diese Maßnahme wird ergriffen, da laut VC bei den Verhandlungen mit Ryanair bisher keine Fortschritte erzielt wurden. Außerdem fügt die Gewerkschaft hinzu, dass die Vereinbarungen, die mit den italienischen und irischen Ryanair-Piloten getroffen wurden, den deutschen Mitarbeitern nicht helfen, da zentrale Fragen der Arbeitsbedingungen und Bezahlung nicht berücksichtigt seien.

„Da wir bereits lokale Verträge und eine bessere Bezahlung angeboten haben, gibt es keine Rechtfertigung für weitere Störungen und daher fordern wir unsere deutschen Piloten auf, an diesem Mittwoch zu arbeiten“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme von Ryanair.

„Bei dem von Ryanair angeschlagenen Ton ist es kein Wunder, dass inzwischen sieben weitere Gewerkschaften, die Kabinenbesatzungen aus fünf Ländern vertreten, im September mit weiteren Streiks drohen“, so Marius Stonkus, CEO des Flugentschädigungs-Spezialisten Skycop.

Eine zentrale Frage ist natürlich, ob Passagiere eine Entschädigung erhalten, wenn ihr Flug im Rahmen dieses Streiks gecancelt wird. In der Regel gilt gemäß der EU-Verordnung 261/2004, dass ein Flug, der später als 14 Tage vor dem Abreisedatum annulliert wurde, entschädigt werden muss. Fluggesellschaften machen hier jedoch gerne geltend, dass sie gemäß Artikel 5 Absatz 3 der Verordnung nicht zahlen müssen, wenn die Störung aufgrund außergewöhnlicher Umstände erfolgt, die auch bei Ergreifen aller erdenklichen Maßnahmen nicht hätten vermieden werden können. Dazu gehören unter anderem auch Streiks.

Die Rechtsexperten von Skycop weisen darauf hin, dass der europäische Gerichtshof im April im Fall TUIfly sogar „wilde Streiks“ der Mitarbeiter von Fluggesellschaften – im Gegensatz zu etwa Fluglotsen – für nicht „außerhalb der Kontrolle einer Fluggesellschaft“ erklärte.

„Bei Ryanair scheint die Situation noch einfacher zu sein: Erstens handelt es sich hier nicht um spontane Streiks sondern um angekündigte Aktionen, zweitens dreht sich der Streit um die Bezahlung, was einer der häufigsten Fälle von Streitigkeiten mit Gewerkschaftsvertretern ist. Die Staatliche Agentur für Flugsicherheit in Spanien, die britische Zivilluftfahrtbehörde und andere Institutionen sind sich einig in der Bewertung, dass solche Streiks nicht als außergewöhnlich zu betrachten sind. Wenn Sie also ein Ryanair-Fluggast sind, der aufgrund von Flugverspätungen oder Ausfällen im Zusammenhang mit Streiks der Mitarbeiter der Airline gestrandet ist, sollten Sie auf jeden Fall eine Anfrage auf Entschädigung bei Skycop einreichen“, so Skycop CEO Stonkus.

Das Unternehmen Skycop steht für Flugpassagiere und ihr Recht auf Entschädigungszahlungen bei Flugausfällen nach EU-Recht ein.

Skycop berechnet nur bei erfolgreicher Entschädigungszahlung eine Provision. Skycop bearbeitet momentan europäische Entschädigungsansprüche in Höhe von drei Millionen Euro. Über die globale Onlineplattform www.skycop.com können Entschädigungsansprüche für ausgefallene, verspätete oder überbuchte Flüge unkompliziert von Passagieren auf der ganzen Welt angemeldet werden.

Skycop und sein Team aus Experten mit über 10 Jahren Erfahrung in den Branchen Luftfahrt, Recht und Kreditmanagement hat sich zum Ziel gesetzt, für Gerechtigkeit zwischen Airline und Fluggast zu sorgen und denjenigen zu helfen, die dabei ihrer persönlichen Rechte beraubt wurden.

Fordern Sie jetzt, was Ihnen zusteht: www.skycop.com

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Die Rechte der Ryanair-Kunden

ARAG Experten sagen, was die Kunden des Billig-Fliegers jetzt wissen sollten.

Die Rechte der Ryanair-Kunden

Ryanair streicht in den kommenden Wochen voraussichtlich Tausende Flüge. Der Grund: Die Billig-Airline verfügt derzeit nicht über genügend einsatzbereite Flugkapitäne. Zwar mangelt es Ryanair nach eigenen Angaben nicht an Piloten, es gibt aber akute Schwierigkeiten mit der Planung des Jahresurlaubs der Flugzeugführer. Ryanair hat nun eine Liste aller gestrichenen Flüge der kommenden Wochen auf seiner Webseite veröffentlicht. Darüber hinaus sollen sämtliche betroffenen Fluggäste per E-Mail über die Streichungen benachrichtigt werden. Was Fluggäste nun wissen sollten, sagen ARAG Experten.

Die Rechte der betroffenen Passagiere
Betroffene Ryanair-Kunden können nach Angaben des Unternehmens entweder eine Rückerstattung des Flugpreises beantragen oder den ausgefallenen Flug kostenlos durch Ryanair umbuchen lassen. Beides sei problemlos über Online-Formulare möglich, versprach die Airline. Für die Bearbeitung von Rückerstattungen bittet Ryanair um etwa sieben Werktage Geduld. Des Weiteren gelten die EU-Fluggastrechte.

Die EU-Fluggastrechteverordnung
Sie regelt unter anderem, welche Leistungen Fluggäste von der Airline beanspruchen können, wenn ihnen die Beförderung verweigert wird, ihr Flug verspätet ist oder gar nicht stattfindet. Anwendbar ist die Verordnung immer dann, wenn der Flug auf einem Flughafen innerhalb der EU startet oder eine in der EU beheimatete Airline – wie Ryanair – einen europäischen Flughafen anfliegt.

Wird Fluggästen die Beförderung verweigert – zum Beispiel bei Überbuchung – oder wird ihr Flug annulliert, haben sie zunächst Anspruch auf sogenannte Betreuungsleistungen, also auf Verpflegung, kostenlose Telefonate und ggf. auch auf eine Übernachtung. Verspätet sich der Abflug, sind diese Leistungen abhängig von der Länge des gebuchten Fluges und der Dauer der Verspätung. Bei Nichtbeförderung, Annullierung oder einem um mehr als fünf Stunden verspäteten Abflug haben Reisende außerdem das Recht auf eine anderweitige Beförderung zum Zielort. Alternativ können sie sich auch für eine Erstattung des Ticketpreises entscheiden, werden dann aber von der Airline nicht weiter betreut.

Daneben sieht die EU-Verordnung auch pauschale Ausgleichansprüche in Geld vor – und zwar bei Ankunft am Zielflughafen mit mehr als dreistündiger Verspätung, bei Nichtbeförderung und bei einer Annullierung des Flugs, über die nicht mindestens zwei Wochen vorher informiert wurde. Je nach Länge der Flugstrecke können zwischen 250 und 600 Euro beansprucht werden. Allerdings gilt bei einer Annullierung: Streicht die Airline einen Flug aufgrund sogenannter außergewöhnlicher Umstände – zum Beispiel wegen schlechten Wetters – muss sie nicht zahlen.

Der Begriff der außergewöhnlichen Umstände – welcher in der Vorschrift nicht definiert ist – bedeutet, dass die gegebenenfalls zu einem Wegfall der Ausgleichspflicht führenden Umstände außergewöhnlich sind, d.h. nicht dem gewöhnlichen Lauf der Dinge entsprechen, sondern außerhalb dessen liegen, was üblicherweise mit dem Ablauf der Personenbeförderung im Luftverkehr verbunden ist oder verbunden sein kann (BGH, Az.: X ZR 160/12). Die aktuellen Probleme bei Ryanair mit der Planung des Jahresurlaubs der Piloten fällt nach Einschätzung von ARAG Experten allerdings nicht in die Kategorie der außergewöhnlichen Umstände.

Und wenn das Gepäck auf der Strecke bleibt? Für internationale Flüge regelt in diesem Fall das Montrealer Übereinkommen (MÜ) die Ansprüche der Reisenden gegen das Luftfahrtunternehmen. Geht der aufgegebene Koffer verloren oder wird er beschädigt, haftet die Airline verschuldensunabhängig bis zu einem Höchstbetrag von rund 1.220 Euro. Bei Handgepäck muss der Fluggesellschaft nachgewiesen werden, dass sie den Schaden verursacht hat. Sind Koffer und Inhalt mehr wert, sollten Reisende den Wert ihres Gepäcks bereits bei der Aufgabe angeben – gegen eine Extragebühr wird dann im Schadensfall der höhere Wert ersetzt. Trudelt der Koffer verspätet am Urlaubsziel ein, darf der Fluggast bis dahin notwendige Dinge für den Aufenthalt einkaufen. Gegen Vorlage der Quittungen kann er sich die Ausgaben erstatten lassen. Auch dabei gilt die Höchstgrenze von rund 1.220 Euro. Ganz wichtig: Ansprüche müssen laut ARAG Experten unverzüglich schriftlich bei der Fluggesellschaft angemeldet werden – bei Verlust oder Beschädigung innerhalb von sieben Tagen und bei Verspätung innerhalb von 21 Tagen nach Empfang des Gepäcks.

Download des Textes:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Viaggiare gewinnt Rechtsstreit mit Ryanair

Flugbuchungen auf Webseiten von Fremdanbietern sind rechtens

Viaggiare gewinnt Rechtsstreit mit Ryanair

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Das Berufungsgericht in Mailand, Italien, hat in einem Rechtsstreit zwischen der Billigfluggesellschaft Ryanair und der Online-Reiseagentur Viaggiare (ein Unternehmen der Bravofly Rumbo Gruppe) zugunsten Viaggiare entschieden. Das Urteil in Mailand bestätigt, dass die Billigfluggesellschaft nicht das Recht hat, Online-Reiseagenturen wie Viaggiare den Verkauf ihrer Flugtickets zu verbieten. Damit folgt der italienische Urteilsspruch Entscheidungen von Gerichten in Frankreich, Spanien und Deutschland. Der Rechtsstreit fand seinen Anfang im August 2008, als Ryanair drohte, keine Passagiere an Bord ihrer Flugzeuge zu lassen, die ihr Flugticket auf Webseiten von Dritten und nicht bei Ryanair selbst erworben hatten.

Im Urteil vom 4. Juni 2013 wurde Ryanair wegen unfairen Wettbewerbs schuldig gesprochen und soll nun Schadensersatz leisten.

Fabio Cannavale, Vorsitzender und Gründer der Bravofly Rumbo Gruppe, erklärte nach dem Urteilsspruch: „Die Entscheidung des Gerichts ist ein Sieg für unsere Kunden. Bei Viaggiare und anderen Unternehmen aus unserer Gruppe strengen wir uns an, unseren Kunden ein möglichst breitgefächertes Angebot an Reisen anzubieten. Wir verstehen uns als strategischer Partner der Fluggesellschaften, da wir ihnen dabei helfen, ihre Unternehmensziele zu erreichen. Aus diesem Grund investieren wir Millionenbeträge in Technologien, die unseren Kunden helfen, alle verfügbaren Flüge zu vergleichen und so die Reise zu finden, die ihren Ansprüchen am besten entspricht.“

Die Bravofly Rumbo Gruppe ist einer der Hauptakteure im europäischen Tourismus- und Freizeitsektor. Die im Jahr 2004 gegründete Gruppe befindet sich seitdem in konstantem Wachstum und ist heute Marktführer in Spanien und Italien, expandiert stark in Frankreich und hat eine solide Präsenz in mehr als 30 Ländern – von Russland bis Südamerika.Aktuell vertrauen jeden Monat mehr als 19 Millionen Nutzer unseren Vergleichsportalen, auf denen sie intuitiv und schnell preiswerte Flugtickets, Pauschalreisen, Hotels, Mietautos, Kreuzfahrten, Zugtickets, Restaurants und Touristenführungen reservieren und buchen. Kontinuierliche technische Weiterentwicklungen erlauben es der Bravofly Rumbo Gruppe, ihr Angebot stetig zu erweitern und mehr Produkte und Serviceleistungen zu integrieren. Dies geschieht in einem einzigartigen System, das innovative Features und Tools integriert. Die Gruppe umfasst heute die Seiten Bravofly.com, die in 15 Sprachen verfügbar ist, Rumbo.es, Viajar.com, Volagratis.com, Viaggiagratis.com, Viaggiare.it, Hotelyo.it, 2spaghi.it, Crocierissime.it, Bravocroisieres.fr, Viaggiagratis.it und Prezzibenzina.it. Weitere Informationen: www.Bravofly.de

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