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Reportage: Mit E-Power zum Fußballstadion

Reportage: Mit E-Power zum Fußballstadion

(Bildquelle: www.pd-f.de / Sebastian Hofer)

Am 3. August startet die Zweite Liga mit dem Eröffnungsspiel Hamburger SV gegen Holstein Kiel. Das Volksparkstadion wird mit tausenden Fans wieder gut gefüllt sein. An- und Abfahrt sind somit eine echte Herausforderung an die Infrastruktur. Wer keine Lust auf lange Staus oder überfüllte S-Bahnen hat, fährt ganz entspannt mit dem Fahrrad bzw. E-Bike zum Stadion. Das geht einfacher als gedacht, wie Thomas Geisler vom pressedienst-fahrrad im Frühjahr bei einem HSV-Heimspiel herausfand.

(pd-f/tg) Bislang war mir noch nie die Idee gekommen, mit einem Fahrrad oder E-Bike zu einem Bundesligaspiel zu fahren. Lieber habe ich mich etwa in München und Berlin in vollgestopften U-Bahnen zum Stadion karren lassen oder verbrachte insbesondere nach dem Spiel etliche Stunden auf überfüllten Parkplätzen, so in Hamburg und Nürnberg. Doch ein Aprilwochenende in Hamburg änderte meine Einstellung dazu grundlegend. Zurückschauend muss ich auch sagen: Warum habe ich das nicht schon früher gemacht?

Sonnenstrahlen steigern Vorfreude
Das erste sonnige Frühjahrswochenende lockt mich an die Elbe. Die Sonne wärmt bereits überraschend stark und ich fahre auf meinem E-Bike „Upstreet 5“ von Flyer vom Hamburger Hauptbahnhof Richtung St. Pauli. Die Radwege sind frei und ich kann mit lockeren 25 km/h dahinrollen. Einzig die Ampelschaltung ist noch nicht passend auf die Geschwindigkeit des E-Bikes abgestimmt. Die unvermittelten Stopps trüben meinen Fahrspaß. Beim häufigen Anfahren unterstützt der E-Motor allerdings angenehm, sodass die gewünschte Geschwindigkeit wieder schnell erreicht ist. Außerdem habe ich noch viel Zeit. Es ist früh am Nachmittag, erst um 18:30 Uhr ist Anstoß im Volksparkstadion zwischen dem Hamburger Sportverein und Schalke 04. Für den Nachmittag habe ich mich deshalb mit meinem Kumpel Arne am Millerntorstadion verabredet. Er wartet bereits zusammen mit seinem „E-Courier Luxe“ vom Hamburger Fahrradhersteller Stevens Bikes am Stadionvorplatz auf mich.

Was wir nicht wussten: Auch die Fans von Schalke 04 haben das Stadion mitten in St. Pauli als ihren Treffpunkt auserkoren. Rund um die Arena sehen wir Fußballfans, die sich für das Abendspiel warmsingen bzw. -trinken. Uns stört das nicht weiter. Unser Ziel ist ein Nebenplatz, wo das Spiel der achten Mannschaft des FC St. Pauli gegen Grün-Weiß Eimsbüttel stattfindet. Kreisliga B. Kein Spitzenfußball erwartet uns, aber man kann schön den Frühling genießen. Einzig dem Platzwart scheint die Sonne etwas zu Kopf zu steigen. Er weist uns alles andere als höflich darauf hin, dass wir unsere Räder vor der Sportanlage abstellen müssen. Dabei finden sich nicht einmal eine Handvoll Zuschauer zum Spiel ein. Das wird später anders sein, wenn 55.000 Fans mit uns im Volksparkstadion sind.

E-Bike schneller als S-Bahn
Mit Abpfiff des Amateurspiels machen wir uns auf den Weg. Zur einfachen Navigation habe ich mein Iphone mit der Halterung „Spitzel“ von Fahrer Berlin am Lenker befestigt und so den schnellsten Weg im Blick. Google Maps berechnet für die Fahrradstrecke vom Millerntor zum Volksparkstadion ca. 25 Minuten. Zum Vergleich: Die Schalke-Fans brauchen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mindestens 45 Minuten. Ein klarer Anreisevorteil für uns. Bei angenehmen 20 Grad spielt das E-Bike noch eine zusätzliche Stärke aus: Durch die Motorunterstützung kommen wir nicht ins Schwitzen und müssen für die rund sieben Kilometer lange Strecke keine Wechselklamotten mitnehmen.

Die Route führt uns anfänglich von St. Pauli Richtung Schanzenviertel. Hier zeigt sich, dass sich die Hansestadt zu einer Fahrradstadt entwickeln möchte. Fahrradstreifen und breite Radwege bringen uns schnell voran: über die Stresemannstraße und vorbei an der dort postierten Luftmessstation, die Ende Mai aufgrund der ersten Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge Schlagzeilen machen wird. Aber auch hier sind die Ampelschaltungen nicht radfahrerfreundlich getaktet. „Wenn wir uns an alle roten Ampeln halten, ist es ein Abstiegskampf“, schimpft Arne, als wir mal wieder zu einem Stopp gezwungen sind.

Fans trifft man erst spät – aber dann richtig
Im Stadtteil Eimsbüttel verändert sich die Atmosphäre: Statt Kiez und Mietshäusern kreuzen immer mehr Grün- und Parkanlagen unseren Weg. Wir passieren kleine Straßencafes und Spielplätze. Auf den Straßen ist hier wenig los. Das Gros der Fans reist mit dem Auto über die Autobahn an. Wir können bequem nebeneinander fahren und uns dabei über das zu erwartende Spiel unterhalten. Als wir über die Kieler Straße in den Stadtteil Stellingen kommen, sind es nur noch rund drei Kilometer bis zum Stadion. Uns wundert, dass wir immer noch keine Fans entlang der Straße sehen. Das ändert sich mit einem Schlag, als wir um eine Kurve biegen und an der S-Bahnstation Stellingen eintreffen. Hier befindet sich die „Unabsteigbar“, die Kultkneipe für HSV-Anhänger – selbst wenn der Name mittlerweile überholt ist. Der Platz ist voll, es riecht nach Alkohol und Zigaretten. Da einige Scherben auf der Straße liegen, entscheiden wir uns trotz pannensicherer Schwalbe-Reifen, den weiteren Weg lieber zu schieben.

Kleiner Helfer in der Biernot
Doch zuerst machen wir eine Pause und kaufen bei einem Kiosk ein Bier. Die Flaschenöffnerfunktion an meinem Minitool von Lezyne leistet uns dabei gute Dienste. Wir können auch ein paar HSV-Fans aus der Patsche helfen, die neidisch von ihren verschlossenen Bierflaschen auf das Tool schauen. Schnell kommen wir mit ihnen ins Gespräch und sie staunen noch mehr über unsere E-Bikes. „Ihr seid doch viel zu jung für so was“, lautete einstimmig das Urteil der Gruppe. „Quatsch,“ entgegne ich, „das E-Bike ist der perfekte Autoersatz in der Stadt – das hat doch mit dem Alter nichts zu tun!“ Und Arne erzählt von seinen jüngsten Erfahrungen mit einem E-Mountainbike: „Man ist immer am Anschlag und schafft deutlich mehr Kilometer. Ich war nach einer Tour noch nie so fertig.“ Die Argumente scheinen die jungen Männer zwar nicht völlig zu überzeugen, aber zumindest geraten sie ins Grübeln. Aber jetzt steht eh erst einmal Fußball auf dem Programm. Sie verabschieden sich ins Stadion.

Auch wir machen uns auf den Weg und schieben unsere Räder in Richtung Volkspark. Das ist etwas anstrengend, weil man unter den vielen Leuten darauf achten muss, dass man niemanden aus Versehen anfährt. Mit einer geschickteren Routenwahl hätten wir dieses Nadelöhr sicherlich vermeiden können. Kurz vorm Stadion weist uns ein Schild auf einen speziellen Fahrradparkplatz hin. Wir sind überrascht: Der Radparkplatz ist komplett eingezäunt und wird am Eingang sogar bewacht! Das Angebot ist auch entsprechend gut genutzt: Wir müssen erst einmal einen freien Anlehnbügel suchen, bevor wir unsere Räder mit unseren Abus-Schlössern absichern können.

Einer unter Tausenden – aber wie lange noch?
Doch der Schein trügt. Nur etwa 200 Räder finden in der Anlage Platz. Für 55.000 Besucher ein kleiner Anteil, besonders verglichen mit den vielen Autoparkplätzen rund ums Stadion. Doch bei den Fußballklubs stellt sich immer mehr ein Umdenken ein: Sie erkennen, dass Fahrradparkanlagen weitaus platzsparender und im Unterhalt kostengünstiger sind. Die Anreise mit dem Fahrrad ist zudem klimaverträglicher. Borussia Mönchengladbach wirbt beispielsweise mit 1.000 Fahrradabstellplätzen und verweist dabei auf die „First-Class“-Parksituation direkt am Stadion. In Köln finden sich laut Stadion-Webseite sogar 3.200 Fahrradabstellplätze rund um das Stadion, das Angebot soll noch erweitert werden. Und in Berlin gibt es seit 2014 drei spezielle Fahrradrouten, auf denen die Fußballgeschichte der Stadt erzählt wird. Eine Route endet am Olympiastadion, eine andere an der Alten Försterei, der Heimspielstätte von Union Berlin. Auf der letzten Jahreshauptversammlung des FC St. Pauli sollte sogar ein Vorschlag für überdachte, sichere Fahrradabstellboxen mit Ladefunktion für E-Bikes am Stadion eingebracht werden. Leider hat diese sinnvolle Maßnahme keine Mehrheit unter den stimmberechtigten Fans gefunden.

Schnell vom Stadion zum Burger-Laden
Was die Vereine durch diese Maßnahmen auf alle Fälle erreichen: Sie bieten den Fans endlich Alternativen zu Auto und ÖPNV. Und gerade bei der Abreise, wenn Tausende gleichzeitig aus dem Stadion strömen, hat das Fahrrad einen großen Vorteil, wie wir nach dem Spiel feststellen: Während die Autofahrer noch ihren Wagen suchen und die Nahverkehrsnutzer eine überfüllte S-Bahn nach der anderen passieren lassen, haben wir schon den halben Rückweg hinter uns gebracht. Angestachelt von einem spannenden Spiel und einem überraschenden 3:2-Sieg des HSV rollt es bei uns fast wie von allein. Am Anfang fahren wir über eine gesperrte Straße, bevor wir uns auf den Radweg begeben und so am Autostau schnell vorbei fahren können. Mit 25 km/h rollen wir Richtung Innenstadt. Kein störender Verkehr, keine Wartezeiten, kein Gedränge – und auch die Ampeltaktung scheint sich geändert zu haben. Ein kühler Wind von der Elbe weht uns ins Gesicht. Die frische Abendluft tut richtig gut. Mein „IQ-X“-Scheinwerfer von Busch & Müller leuchtet die Straße aus und im hellen Scheinwerferlicht sehe ich ein breites Grinsen auf Arnes Gesicht – und er wohl auch eins auf meinem.

Bereits eine Stunde nach Abpfiff sitzen wir in einer lokalen Burger-Kette am Hauptbahnhof und genießen ein Abschlussbier und einen Burger. Die E-Bikes stehen wenige Meter von uns entfernt an einen Baum gekettet. Auch hier gab es für uns kein Parkplatzproblem. Ich schaue Arne fragend an: „Würdest du wieder mit einem E-Bike zu einem Bundesliga-Spiel fahren?“- „Immer wieder“, tönt er prompt und wir beginnen, Pläne für unsere nächste Tour zu schmieden. Berlin oder München sollen ja auch ganz nett sein.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Verreisen mit Rad, Kind und Anhänger

Verreisen mit Rad, Kind und Anhänger

(Bildquelle: www.croozer.de | pd-f)

Der Sommerurlaub steht an und das Fahrrad wird immer mehr zum beliebten Reisebegleiter für Jung und Alt. Der noch nicht radelnde Nachwuchs fährt am besten im Kinderanhänger mit. Der pressedienst-fahrrad gibt Tipps und rechtliche Hinweise, was beim Verreisen mit Fahrradanhänger zu beachten ist.

(pd-f/tg) Kinderfahrradanhänger spielen bei Reisen eine ihrer großen Stärken aus: die Multifunktionalität. Durch diverse Ausstattungsoptionen kann der Anhänger nicht nur am Fahrrad, sondern auch als Buggy für Stadtbesichtigungen oder als Transportmittel zum Strand genutzt werden. „Man braucht nur noch ein Fahrzeug, kann die Kleinen aber überall mit hinnehmen“, weiß Hanna Gehlen vom Anhängerspezialisten Croozer. Anhänger mit einem großen Kofferraum (z. B. der „Kid Plus“ von Croozer, ab 849 Euro) ermöglichen zusätzlich, z. B. das Reisegepäck für den Nachwuchs, Fahrradschlösser, eine Picknick-Decke und Proviant im Anhänger zu verstauen. Beim Stadtbummel finden die Fahrradhelme dort Platz. Bei einem Strandurlaub sollten die Metallteile des Anhängers vor Korrosion durch die salzhaltige Luft geschützt werden. Deshalb ist es ratsam, eine dünne Schicht
Pflegewachs vor dem Urlaub aufzutragen.

Platz in vielen Autos

Schnell und einfach verpackt ist der Anhänger im Auto. „Unsere Modelle sind faltbar und lassen sich platzsparend im Auto transportieren. Die Reifen sind werkzeuglos und schnell zu entfernen. Aber man sollte sich beim Kauf die genauen Maße seines Kofferraums ansehen oder lieber einmal testen, ob der Anhänger wirklich hineinpasst“, rät Gehlen. Da bei neueren Autos kein Ersatzreifen mehr im Kofferraum liegt, kann man den freien Raum unter der Kofferraumabdeckung nutzen, um dort die Räder und Deichseln des Anhängers, ggf. auch eine Standluftpumpe zu verstauen. Den frei gewordenen Stauraum im Anhänger nutzt man dann für andere wichtige Reiseutensilien wie Fahrradhelme, Taschen oder auch Windeln.

Kostenlos in Zug und Bus mitnehmen

Wer dem Urlaubsstau ein Schnippchen schlagen möchte und lieber auf eine Anreise mit der Bahn setzt, der hat für den Fahrradanhänger zwei Möglichkeiten: Erstens, ihn zusammengefaltet als Gepäckstück transportieren, wenn er im Gepäckfach oder an der Seite Platz findet. In diesem Fall ist die Mitnahme kostenlos. Oder zweitens, der Anhänger wird im fahrfertigen Zustand mitgenommen. Dann ist, wie für Fahrräder auch, im Fernverkehr eine separate Tagesfahrradkarte zu lösen und eine Platzreservierung vorzunehmen. Laut Aussage einer Sprecherin der Deutschen Bahn gilt diese Regelung auch für Fahrten ins Ausland in Kombination mit einer internationalen Fahrradkarte. Dank des Buggy-Rades lässt sich der Anhänger jedoch auch als Buggy tarnen, eine Mitnahme ist dann kostenlos. Das sollte man allerdings im Vorfeld der Reise vorsichtshalber nochmals abklären. Ebenso, ob bei den gewählten Strecken im Nahverkehr die Mitnahme von Fahrrädern und Anhängern komplett kostenlos ist, was ebenfalls der Fall sein kann. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr fahren generell in der Bahn kostenlos mit. Immer beliebter wird das Verreisen mit dem Fernreisebus. Beim größten Anbieter Flixbus kann ein zusammenklappbarer Anhänger als kostenfreies Gepäckstück mitgenommen werden. Man sollte ihn jedoch vorher bei der Online-Buchung oder telefonisch anmelden. Weiterhin ist zu beachten, dass Kinder bis zum dritten Lebensjahr bei der Busfahrt einen eigenen, passenden Kindersitz benötigen, der selbst mitgebracht werden muss.

Flugzeugtransport: vorsichtshalber nachfragen

Beim Verreisen mit dem Flugzeug einfach am besten vor der Buchung bei der Fluggesellschaft informieren, wie die Mitnahme geregelt ist. Bei manchen Airlines gilt der Kinderanhänger wie ein Kinderwagen und wird kostenlos mitgenommen. „Der Vorteil in diesem Fall: Der Anhänger wird erst beim Einstieg am Gate von der Crew in Empfang genommen und man kann ihn bis dahin nutzen“, gibt Gehlen als Tipp mit. Manche Airlines behandeln Anhänger allerdings als Sperrgepäck, das beim Einchecken zusammen mit den Rädern gesondert abgegeben werden muss und einen Aufpreis kostet. Am besten informieren Sie sich beim Hinflug über die Modalitäten an ausländischen Flughäfen. Nicht dass es beim Rückflug zu Problemen kommt.

Anhänger im Ausland teilweise reglementiert

Doch Vorsicht, nicht in jedem beliebten Urlaubsland ist das Radfahren mit Kinderanhänger problemlos möglich. In Spanien ist das Mitführen eines Anhängers auf öffentlichen Straßen gesetzlich noch verboten. In manchen Regionen, z. B. in Barcelona, ist das Mitführen jedoch erlaubt. Deshalb ist es geschickt, am besten vor Reiseantritt im Tourismusbüro der Urlaubsregion abzuklären, wie die regionale gesetzliche Auslegung aussieht. Wer eine Reise am Donauradweg oder eine Alpenüberquerung plant, sollte beachten, dass in Österreich und Italien der Anhänger, wie seit diesem Jahr in Deutschland auch, ein Licht haben muss. Für die Zugmaschine gelten in Österreich besondere Vorkehrungen, wie Dr. Anja Matthies von der Anwaltskanzlei Bikeright weiß: „Das Fahrrad muss einen Fahrradständer und eine Gangstufe mit einer Entfaltung von höchstens vier Metern pro Kurbelumdrehung haben.“ In Italien dürfen Rad und Hänger zusammen nicht länger als drei Meter sein. „Also Vorsicht, wenn man mit einem Tandem unterwegs ist“, darauf weist Matthies hin. Die Gesamtmasse darf 50 Kilogramm nicht überschreiten, was mit größeren Kindern auch erreicht werden kann. „Diese Vorgabe bezieht sich in der Realität allerdings mehr auf den Lastentransport. Unsere Kinderanhänger sind auf eine maximale Zuladung von 45 Kilogramm und ein Gesamtgewicht von 60 Kilogramm ausgelegt, was eine realistische Vorgabe für Kinder im Alter bis sechs Jahren ist“, so Gehlen. Übrigens: Anders als in einige Quellen zu lesen, ist das Mitführen eines Anhängers in Tschechien seit 2013 offiziell erlaubt.

Helmpflicht im Ausland für Mitfahrer

In Österreich ist zudem seit 2012 eine Fahrradhelmpflicht für Kinder unter zwölf Jahren in Kraft, die auch für den Transport im Fahrradanhänger gilt. „Zwar sind die Kinder durch den stabilen Aufbau des Anhängers bereits gut geschützt, ein Helm bietet allerdings zusätzliche Sicherheit und für Kinder wird das Tragen eines Fahrradhelms bereits früh zur Normalität“, darauf verweist Torsten Mendel vom Helmhersteller Abus. Seit 2017 ist diese Regelung auch in Frankreich gültig. Eine Helmpflicht für Kinder gibt es außerdem in Tschechien, Kroatien, Estland, Island, Israel, Japan, Litauen, Schweden, Slowenien, der Slowakei, Südkorea und in vielen Bundesstaaten der USA. Ob diese auch für Kinder in Anhängern gilt, ist nicht genau bekannt. „Deshalb vorsichtshalber lieber einen Helm aufsetzen“, rät Mendel. In Australien, Finnland, Malta, Spanien, Neuseeland und Südafrika müssen auch Erwachsene einen Helm tragen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Digitalisierung erfordert neues Denken

Kundenzentrierung entscheidet künftig über Geschäftserfolg / Digitale Sprachassistenten und Mobilitätsplattformen treiben Kooperationen / 4. Mobility Symposium von TIC und DB

Viel Zeit bleibt etablierten Unternehmen der Travel Industry nicht mehr, um angesichts von Digitalisierung und Disruption auch weiterhin zu den Gewinnern zu zählen. Das wurde jetzt auf dem 4. Mobility Symposium in Frankfurt mehr als deutlich. Der von Travel Industry Club (TIC) und Deutsche Bahn veranstaltete Kongress machte klar: Die Digitalisierung ist nicht nur eine Frage von Technologie. Sie erfordert vor allem ein völlig neues Denken von den Unternehmen – weg von den Produkten, hin zu den tatsächlichen Kundenbedürfnissen. „Denken 4.0“, nennt das Keynote-Speaker Prof. Wolfgang Henseler, Gründer der Digitalagentur Sensory Minds. „Die digitale Transformation ist eine mentale Transformation. Wir alle müssen umdenken“, so Prof. Henselers Appell an die Reisebranche. Im Business 4.0 sei Kundenzentrierung der entscheidende Faktor: „Konsequent gedachte und umgesetzte User centricity gepaart mit Internet of Things Technologie führt künftig von ganz allein zum Erfolg.“

Kein leichtes Unterfangen. Auch daran ließen die Speaker des diesjährigen Mobility Symposiums keinen Zweifel. Patrick Haller, Industry Manager Travel Google Germany, betont: „Die Kunden werden immer anspruchsvoller. Sie sind zwar neugierig auf neue Services, aber sie sind auch fordernd und ungeduldig.“ Für die Mobilitätsbranche bedeutet dies vor allem: mehr Kooperationen. Alleingänge sind in der digitalisierten Welt kaum mehr möglich. Haller: „Momentan sind wir alle noch in der Phase neuer Optionen. Doch Reisende wollen nicht immer weitere neue Optionen. Sie wollen nahtlose Kombinationen.“

Genau daran arbeiten viele Unternehmen mit Hochdruck. Einige Beispiele wurden auf dem Symposium genannt. Etwa Driversity, das neue kollaborative Mobilitätsnetzwerk der Bahn, Qixxit, die Mobilitätsplattform, die die Bahn jetzt zu einem europaweiten multimodalen Mobilitätsportal ausbauen will, und coord.co, eine vor wenigen Wochen gelaunchte Mobilitätsplattform von Google-Mutter Alphabet.
Doch nicht nur die Plattformen ändern sich. Auch die Schnittstellen zwischen Kunden und Services. Insbesondere digitale Sprachassistenten wie Amazon Echo und Google Home haben das Zeug zur nächsten großen Disruption. Sie schaffen einerseits personalisierte, individualisierte Zugänge zu Marken und Services. Andererseits limitieren sie die Kanäle für künftige Geschäftsbeziehungen erheblich. „Die Geschäftsmodelle werden durch digitale Sprachassistenten künftig massiv verändert“, sagt Lutz Behrend, Industry Leader Travel Google Germany. Auch deshalb spielten Kooperationen künftig eine entscheidende Rolle. Behrend nannte als Beispiel die Kooperation mit dem Anbieter Car2Go, der bereits erfolgreich über den digitalen Sprachassistenten Google Home angebunden ist.

Stefan Stroh, Chief Digital Officer bei der Deutschen Bahn, stellte klar: „Die Digitalisierung hat einen massiven Impact auf die Bahn“. Er hat sechs Kernthemen definiert, die dafür sorgen werden, dass „unsere Welt in zehn Jahren eine völlig andere sein wird“: Autonome Fahrzeuge, Augmented und Virtual Reality, Schnittstellen und Sprachassistenten, Quantencomputing und Blockchain. Für Stroh ergeben sich daraus drei Themen, an denen die Deutsche Bahn, aber auch alle anderen Unternehmen in der Travel Industry arbeiten müssten: kundenzentrisches Denken, Geschwindigkeit und Skalierung sowie Disruption, im Sinne von aggressiverem Einbinden neuer Services und Produkte. „An diesen drei Themen wird sich entscheiden, wie erfolgreich wir künftig sein werden“, so Stroh.
Ein Umdenken fordert auch Keynote-Speaker Prof. Dr. Stefan Gröner. Der Strategieberater rät Unternehmer bei der Suche nach neuen Geschäftsmodellen nicht nur Marktforschung zu betreiben, sondern insbesondere junge, unkonventionelle Menschen nach ihrer Einschätzung zu fragen und „einfach mal quer zu denken“.

Für Brigitte Lehle, Vizepräsidentin des Travel Industry Club, ist das genau der richtige Ansatz. „Das 4. Mobility Symposium hat gezeigt, wie wichtig ein Umdenken in den Unternehmen ist. Die Travel Industry kann nur dann von der Digitalisierung bestmöglich profitieren, wenn sie sich auf die neuen Herausforderungen einstellt und neue Lösungen und Herangehensweisen zulässt. Mit ,Business as usual“ werden wir den massiven Veränderungen nicht begegnen können. Doch ich bin zuversichtlich, dass die Branche auf einem sehr guten Weg ist. Auch das hat die Veranstaltung gezeigt.“

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Hintergrundinformation: Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 770 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe und Nachwuchstouristiker der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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Europcar Global Driver Services

Die Lösung für einfacheres Reisen

Europcar Global Driver Services

Europcar, einer der größten Mobilitätsdienstleister bietet seinen Kunden mit Global Driver Services, eine neue Mobilitätslösung. Der Service ermöglicht ein noch komfortableres Reisen, denn mit Hilfe eines Chauffeurs können die ersten und letzten Kilometer einer Reise ganz entspannt zurückgelegt werden.
Als Shuttle mit einem persönlichen Fahrer zwischen Bahnhof und Flughafen oder ein paar Stunden zwischen zwei Flügen fürs Shopping nutzen – mit der neuen Europcar-Mobilitätslösung Global Driver Services ist das bald kein Problem mehr. Denn zukünftig können Europcar-Kunden einen Chauffeur für die ersten und letzten Kilometer ihrer Reisen buchen. Der Service ist in den Kategorien Economy, Business und First Class verfügbar und bietet professionelle Fahrer, einen Versicherungsschutz und hohe Flexibilität bei jeder Buchung. Bisher ist Global Driver Services unter anderem in England und Frankreich verfügbar. In Deutschland wird der Service voraussichtlich ab März buchbar sein.
„Mit Europcar Global Driver Services halten wir unser Markenversprechen als Anbieter von innovativen und individuellen Mobilitätslösungen. Dank dem neuen Angebot können wir noch besser auf die Mobilitätsansprüche unserer Kunden eingehen. So bieten wir unseren Kunden eine reibungslose Mobilitätslösung vom Start bis zum Ziel ihrer Reise, indem sie einen Chauffeur gleich mitbuchen können“, sagt Sheila Struyck, Managing Director der New Mobility Business Unit.
Der neue Fahrer-Service von Europcar fußt auf der Expertise von Brunel. Das Unternehmen wurde 2016 von der Europcar-Gruppe übernommen und steht seit mehr als 30 Jahren für exzellente Qualität und einzigartigen Service im Bereich Chauffeur-Dienstleistungen.

Mobilitätsdienstleistung

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Europcar Deutschland
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Mit einem Bambusrad durch Westafrika

Mit einem Bambusrad durch Westafrika

(Bildquelle: www.my-boo.de | Patrick-Martin Schröder | pd-f)

Patrick Martin Schröder hat sich das Ziel gesetzt, alle Länder dieser Welt mit dem Fahrrad zu erkunden. Aktuell hat der „Worldbicyclist“ 148 Nationen bereist. Seine letzte Tour führte ihn zwei Monate nach Westafrika. Sein Gefährt: Ein Fahrrad aus Bambus, das in Ghana produziert wird. Mit dem pressedienst-fahrrad sprach Schröder über seine Erlebnisse in Afrika, den Besuch der Bambusfahrradfabrik in Ghana und seine Fahrräder.

Hallo Patrick, seit gut zehn Jahren brichst du jährlich auf eine mehrmonatige Fahrradtour auf. Deine letzte Reise führte dich in den Westen Afrikas. Welche Länder hast du dort bereist?

Patrick Martin Schröder: Meine letzte Tour habe ich in Accra in Ghana begonnen. Von dort ging es nach Togo und Benin die Küste entlang, dann Richtung Norden nach Niger und Burkina Faso. Von dort zurück in den Süden durch die Elfenbeinküste nach Ghana. Im Endeffekt ein großer Kreis durch Westafrika. Insgesamt bin ich innerhalb von 55 Tagen knapp 5.000 Kilometer gefahren. Dadurch, dass ich zwei Wochen festsaß und auf Visa gewartet habe, hatte ich allerdings nur 40 Fahrtage. Zusammengenommen war ich bisher bei drei Touren in 45 afrikanischen Ländern.

Die Region Westafrika ist in Deutschland vor allem durch die negativen Schlagzeilen zur Ebola-Verbreitung vor drei Jahren bekannt. Wie schaut der Alltag der Bevölkerung heute aus?

Der Alltag hat sich in keiner Weise durch Ebola geändert. In den sechs genannten Ländern gab es keine Ebola-Fälle. In den anderen Ländern, in denen es tatsächlich eine Epidemie gab, ist das tägliche Leben auch dasselbe wie vorher. Als Ebola 2014 in Guinea, Sierra Leone und Liberia ausbrach, war ich vor Ort. Es war in den westlichen Medien eine viel größere Sache als im normalen Leben der Leute. Im gleichen Zeitraum sind mehr Menschen bei Autounfällen in der Region gestorben. Die Malaria tötet dort ca. eine Million Menschen jedes Jahr. Die rund fünftausend Ebola-Opfer sind tragisch, fallen aber im gesamten Bild kaum ins Gewicht.

Hattest du auf deiner Tour Angst vor Kriminalität oder Stress mit Behörden?

Nein. Ich wurde zwar auf meinen Touren mitunter bestohlen und einmal mit vorgehaltener Waffe ausgeraubt, aber irgendetwas Schlimmes ist bislang nicht passiert. Behörden, in diesem Falle hauptsächlich Botschaften und die Visaformulare, nerven meist, sind aber nicht unüberwindbar. Leider habe ich auf dieser Reise ein Visum für Nigeria nicht bekommen, daher konnte ich das Land nicht besuchen. Das nigerianische Visum hätte ich in Berlin beantragen müssen. Das habe ich aber erst in den Botschaften in Accra und Lome erfahren. Für gewöhnlich beantrage ich die Visa auf Tour, von einem Land zum nächsten.

Radfahren soll Menschen in Afrika zu mehr Mobilität verhelfen. Das World Bicycle Relief macht sich beispielsweise seit Jahren für mehr Fahrräder in Afrika stark. Welche Bedeutung hat Radfahren in Afrika mittlerweile bekommen?

Das kommt stark auf das Land an. In ärmeren Ländern und vor allem ländlichen Gebieten ist der Besitz eines Fahrrades vor allem für Schulkinder und Studenten sehr wichtig. Oft werden statt Fahrrädern aber auch Motorroller oder Mopeds genutzt. In manchen Ländern, wie Uganda, Ruanda oder Burundi, habe ich sogar Fahrradtaxis gesehen. Auch Arbeiter transportieren viele Güter auf Fahrrädern. Allerdings werden die Räder dann oft nicht gefahren, sondern geschoben. Denn es geht nicht unbedingt um die Geschwindigkeit, sondern hauptsächlich darum, dass das Gewicht nicht getragen werden muss. Auf dieser Reise habe ich in fast jedem Land Eisverkäufer-Fahrräder gesehen: Wie ein Eiswagen, nur kleiner, mit einer Kühlbox am Lenker. Langdistanzfahrten oder Radfahren als Freizeitspaß, wie in Europa, sind allerdings extrem selten.

Du warst mit einem Bambusbike von My Boo unterwegs. Das Unternehmen lässt seine Räder in Ghana fertigen. Warum hast du die Tour mit diesem Bike unternommen?

Ich habe über Ghana recherchiert, so wie ich es vor jeder Reise mache. Als Deutscher, der nach Ghana fährt, zu erfahren, dass es in Ghana eine Radfirma gibt, die nach Deutschland liefert, war schon ein wunderschöner, passender Zufall. Noch dazu versuche ich, jedes Jahr einen anderen Typus Fahrrad zu testen. Bambus bin ich noch nie gefahren, daher war es zusätzlich für mich von Interesse.

Bambusräder sind meist als Lifestyle- und Stadträder im Einsatz. Wie hat sich das Rad auf einer längeren, abwechslungsreichen Tour gefahren?

My Boo bietet sowohl Stadt- als auch Tourenräder und E-Bikes an. Ich habe mir ein leichtes Rennrad mit einer Einfach-Schaltung (ein Kettenblatt an der Kurbel mit bis zu zwölf Ritzeln am Hinterrad, d. Red.) zusammengestellt. Steile Hügel sind mit diesem Setup zwar schwerer zu erklimmen, aber zwei Faktoren machten diese leichter für mich: Erstens trage ich sehr wenig Gepäck mit mir, zweitens hatte mein Rad auch einen Pedelec-Antrieb. Die Reise war also nicht nur die erste, die ich mit einem Bambusrahmen gefahren bin, sondern auch meine erste E-Bike-Reise.

Die Straßen in Afrika sind nicht mit den unsrigen zu vergleichen. Sind Probleme mit dem Material während der Tour aufgetreten und wie konntest du diese beheben? Ein Fahrradfachhändler war ja sicherlich nicht in direkter Nähe.

Die Straßen waren ein Mix von sehr gut bis sehr schlecht. Probleme gab es kaum; hauptsächlich hatte ich mit Platten zu kämpfen. Ein Zoll schmale Rennradreifen neigen einfach leichter zu Durchschlägen. Ich hatte dazu eine einzelne gebrochene Speiche und einen Riss im Bambusrahmen, welcher sich allerdings als harmlos herausstellte. Als geübter Tourenradler trage ich alles Wichtige an Werkzeug und Ersatzteilen bei mir. Bisher hatte ich auf keiner meiner Fahrten ein Radproblem, das mich zum Stoppen gezwungen hätte. Platten können geflickt, Speichen ersetzt, Brems- und Schaltzüge nachgestellt werden.

Ein Riss im Rahmen klingt aber gefährlich. Warum war dieser harmlos? Liegt das an der Materialeigenschaft von Bambus?

Keine Ahnung. Ich weiß über die Materialeigenschaften eben so viel wie jeder andere. Insgesamt hatte ich drei kleinere Risse und einen großen Riss. Als ich ihn das erste Mal entdeckt habe, war ich natürlich besorgt und habe My Boo geschrieben. Die Antwort war, dass der Riss harmlos ist und ich mir keine Sorgen machen soll. Glücklicherweise behielten sie Recht; er ist weder größer geworden noch hat er die Fahrt beeinträchtigt. Es war ein zwölf Zentimeter langer Riss im Unterrohr, mit dem ich ohne Probleme über 3.000 Kilometer gefahren bin.

Statement der Firma My Boo: „Der von uns verwendete Bambus ist ein Naturrohstoff. Aufgrund der Längsfaserung des Bambus kommt es in einigen Fällen während des Trocknungsprozesses oder auch danach zur Bildung kleinerer Faserrisse. Die Risse im Bambusrahmen entstehen längs der Faserrichtung und haben somit keinen Einfluss auf die Fahrstabilität oder die Stabilität des Rahmens. Ein Riss im Rahmen ist deshalb unbedenklich und die Funktionsweise des Fahrrads bleibt, wie das Beispiel von Patrick Martin Schröder zeigt, davon unbeeinflusst. Auftretende Haarrisse sollten jedoch mittelfristig behandelt werden, damit keine Feuchtigkeit in den Rahmen eindringt, was ihn langfristig schädigen könnte. Unsere Fachhandelspartner erhalten präventiv ein Reparaturkit, mit dem sie die Risse wieder verschließen können. Wir sind von der Stabilität des natürlichen Rohstoffs überzeugt und geben deshalb fünf Jahre Garantie auf unsere Bambusrahmen.“

Hat dich deine Tour auch einmal in den Mampong District geführt, wo die Bambusräder von My Boo gefertigt werden?

Ja, mein letztes Ziel auf der Tour war die Werkstatt, in der die Rahmen hergestellt werden. Kwabena, der Besitzer, setzt sich auch privat sehr für die Firma ein. So habe ich in seinem Haus eine Nacht verbracht. Auch Felix, ein Deutscher, der derzeit einen Teil eines Freiwilliges Sozialen Jahres bei ihnen absolviert, wohnt dort. Die gesamte Belegschaft war sehr aufgeregt, als ich vorbei gekommen bin. Sie sehen meist nur die Rahmen, nicht aber die relativ teuren europäischen Räder, welche erst in Deutschland fertiggestellt werden. Darum war mein Besuch für beide Seiten ein Erlebnis.

Wie kann man sich den Arbeitsalltag dort vorstellen? Dreht sich in diesem Dorf alles um Bambusräder?

In der Werkstatt wird morgens angefangen, wenn Kwabena die Arbeiter mit seinem Pickup einsammelt. Alle wohnen in den umliegenden Orten und durch das Fehlen von öffentlichen Verkehrsmitteln wird sein Pickup als der „BambooBus“ bezeichnet. Zwei Fahrten und alle Arbeiter sind da. Es wird den Tag über gearbeitet, geschmirgelt, gefeilt, gesägt und geklebt. Gegen 17 bis 18 Uhr ist Feierabend und Kwabena fährt alle wieder nach Hause. Vielleicht etwas sozialer als eine Firma in Deutschland, aber nicht grundlegend anders.

Ich glaube allerdings nicht, dass sich viele Menschen in den Orten mit Bambus oder Bambusrädern beschäftigen. Die Fabrik ist ein kleines Geschäft unter vielen. Die Stadt Agona, zehn Kilometer entfernt, hat 70.000 Einwohner. Kumasi, 45 Kilometer entfernt, über zwei Millionen. Die zwei, drei Dutzend Arbeiter in der Bambusrahmenfabrik sind verhältnismäßig wenige.

Durftest du auch einmal selbst Hand anlegen?

In der Werkstatt nicht, allerdings habe ich auch nicht darum gebeten. Felix, der ein halbes Jahr in der Gegend bleibt und ursprünglich bei einem Schulbau mitgeholfen hatte, arbeitet in der Werkstatt und baut Rahmen.

Mit welchen Rädern warst du ansonsten unterwegs und was muss bei der Wahl des Materials für eine lange Radreise beachtet werden?

Bisher bin ich mit einem Hardtail, einem Citybike, einem Sportrad, einem Trekkingbike, einem Rennrad, einem Fully, einem Faltrad und nun dem Bambusbike gefahren. Die Wahl des Rahmenmaterials ist rein persönliche Vorliebe, die kaum einen Einfluss auf die Tour hat. Aluminium ist meiner Ansicht nach die beste Wahl vom Preis-Leistungs-Verhältnis. Titan ist sicherlich die beste Wahl, wenn man nicht den Preis beachten muss. Carbon ist anfälliger für eventuelle Unfallschäden. Allerdings gibt es auch Leute, die mit Carbon um die Welt fahren.

Bambus ist zwar etwas schwerer als die Alternativen, aber ein echter Hingucker. Es hält auch strapaziöse Touren aus. So waren etwa drei Franzosen mit Bambus im Kaschmirgebirge unterwegs, oder ein deutsches Pärchen ist nach China gefahren. Oder halt meine Tour durch Westafrika.

Warum hast du dich auch einmal für ein Faltrad entschieden?

Brompton stellt die kleinstfaltenden und legendären Falträder her. So bin ich zumindest auf diese bestimmte Firma gekommen. Das Rad selber wollte ich für eine Reise durch kleine Inselstaaten und Länder mit geschlossenen Landesgrenzen. Ich habe inzwischen fast alle Länder auf allen Kontinenten bereist; die meisten fehlenden Länder sind Inseln. Dafür muss ich Flüge buchen, wobei ein Fahrrad sehr kompliziert zu transportieren ist. Falträder sind eine gute Lösung, wenn man viel fliegt. Auf einer Tour habe ich 15 Flüge mit dem Brompton gemacht, ohne dass ich weder für das Fahrrad extra zahlen musste noch eine Radbox brauchte.

Was sind deine nächsten Ziele?

Als nächstes Land will ich Algerien besuchen. Dann plane ich die Klettersteige in den Dolomiten und überhaupt Wandertouren in Europa. Mittelfristig befasse ich mich mit einer größeren Tour durch Ostafrika: Südsudan, Kongo, Uganda, Tansania, Madagaskar, Seychellen, Komoren und Mauritius. Dabei hoffe ich, den Kilimandscharo mit dem Fahrrad besteigen zu können. Der längste Downhill Afrikas ist ein aufregendes Ziel!

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Working Committee Mobilität sieht Verkehrsträger unter massivem Veränderungsdruck

WOC Mobilität: Wissen um Präferenzen des Kunden ist relevanter als der Transfer selbst

Working Committee Mobilität sieht Verkehrsträger unter massivem Veränderungsdruck

Think Tank des Travel Industry Club erarbeitet Thesen als wichtige Impulsgeber für die Branche / Working Committee Mobilität sieht Verkehrsträger unter massivem Veränderungsdruck und appelliert an Ausbau der Customer Centricity / Digitale Kompetenz ersetzt bilaterale Kooperationen der Leistungsträger

Den Wettbewerb im Mobilitätszeitalter gewinne der, der die Komplexität der Mobilität einfach und persönlich aufbereitet. Das ist eine der Thesen, die das Working Committee (WOC) Mobilität im Think Tank des Travel Industry Club (TIC) jetzt formuliert hat. Und diese These birgt einigen Sprengstoff. Denn, so die Experten des WOC weiter: Das Wissen um die Präferenzen des Kunden sei dabei relevanter als der Transfer selbst. Die Verkehrsdienstleistung drohe austauschbar zu werden. Digitale Dienstleister würden im Kundendialog eine zentrale Rolle übernehmen und hier zum Teil im Wettbewerb mit den Verkehrsträgern stehen.

„Der Zugang zum Kunden ist das neue zentrale Gut der Mobilität“, so der WOC-Vorsitzende Dr. Ralph Körfgen, Geschäftsführer DB Vertrieb Deutsche Bahn. Digitale Angebotsformen reduzierten die Komplexität und passten sich den Bedürfnissen des Kunden optimal an. „Die Kundenschnittstelle wird intermodal, neutral, digital und persönlich“, so Körfgen. Das WOC appelliert deshalb an den massiven Ausbau der Customer Centricity. Diese sei für alle Marktteilnehmer von elementarer Bedeutung. Denn den Zugang zum Kunden gewähren zunehmend Plattformen, die die intermodalen Angebote transparent und vergleichbar machen und die diese auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden zuschneiden. Erreicht wird diese Customer Centricity durch eine hohe digitale Intelligenz und die Konnektivität verschiedenster Systemwelten und IT-Infrastrukturen.

Allerdings, so das WOC, würde Customer Centricity nicht allein für Intermediäre zum zentralen Erfolgsfaktor. Auch die Verkehrsträger müssten sich diesem Ansatz unterordnen. Der zunehmende Wettbewerb der Verkehrsträger in Kombination mit neuen Intermediären mache eine absolute Kundenorientierung unerlässlich. Die Vergleichbarkeit und Kombinierbarkeit der Angebote spiele eine zentrale Rolle. „Ziel sind integrierte Lösungen, die zwischen beliebigen Start- und Zielpunkten eine aus individueller Kundensicht optimale Mobilität ermöglichen“, so Körfgen.

Konnektivität bringt den Gewinn:
Der Erfolg vieler digitaler Angebote ist von der umfassenden Konsolidierung und Bündelung möglichst aller Verkehrsangebote abhängig, formulieren die Experten des TIC Think Tank. Das allerdings würde heute nicht mehr, wie in der Vergangenheit, durch bilaterale Kooperation der Leistungsträger, sondern zunehmend durch digitale Kompetenz erreicht. Erfolgreiche digitale Plattformen agierten bevorzugt neutral und in großer Unabhängigkeit zu einzelnen Verkehrsträgern. Statt im Auftrag eines einzelnen Verkehrsträgers analysierten sie neutral den Bedarf des Kunden und schafften so Transparenz. Körfgen: „Führende Meta-Plattformen sehen hier große Märkte für sich – aber auch bestehende Player aus dem Mobilitätsmarkt haben Chancen, wenn sie attraktive Angebote nach den Marktspielregeln entwickeln.“ Erfolg habe, was für eine relevante Kundengruppe Nutzen stifte.

Das WOC Mobilität ist eines von drei Working Committees im 2016 gegründeten Think Tank des Travel Industry Club. Die zwei weiteren widmen sich den Schwerpunkten Digital und Kundenzentrierung. In allen WOC werden aktuelle Thesen formuliert, um wichtige Impulse in die Branche zu geben und zukunftsweisende Entwicklungen entscheidend voranzutreiben. Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Die Touristikindustrie zählt zu den wichtigsten Branchen in Deutschland. Umso entscheidender ist es, dass wir uns als führender Wirtschaftsclub der Reiseindustrie für eine starke Zukunft einsetzen und bei den relevanten Themen prägend sind. Wir vertreten Entscheider, Macher und Beweger der Branche. Die Arbeit der zahlreichen Experten in unserem Think Tank hat dabei eine elementare Bedeutung.“

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Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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Think Tank des Travel Industry Club: Das sind die entscheidenden Zukunftsthemen der Touristik

Think Tank des Travel Industry Club: Das sind die entscheidenden Zukunftsthemen der Touristik

Dirk Bremer, Präsident des Travel Industry Club (TIC) (Bildquelle: @TIC)

Frankfurt am Main, 14. Dezember 2016 – Das Steering Committee des vom Travel Industry Club (TIC) gegründeten Think Tank hat jetzt neun Top-Themen identifiziert, die die weitere erfolgreiche Zukunft der gesamten Touristikindustrie maßgeblich beeinflussen werden. Diese für die gesamte Branche entscheidenden Themen sind „Integrierte Plattformen“, „Automatisierte Individualisierung“, „Rolle von Staat und Gesellschaft“, „Schnittstelle zum Kunden“, „Veränderung der Wertschöpfungsketten“, „Content“, „Convenience on demand“, „Monopol-Bildung“ und „Mensch vs. Maschine: Grenzen der Digitalisierung“.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Die erfolgreiche und zukunftsfähige Gestaltung dieser Themen wird ausschlaggebend sein für die weitere ökonomische Kraft unserer gesamten Industrie. Sehr viel wird davon abhängen, ob und wie sich die Leistungsträger und Dienstleister unserer Branche diesen Themen stellen und wie sie die daraus resultierenden Herausforderungen meistern.“ Der Travel Industry Club als führender Wirtschaftsclub der Branche wolle sich künftig mit deutlich hörbarer Stimme in diese Themen einbringen und einmischen, so Bremer.

Ab sofort stehen die vom Think Tank erarbeiteten Top-Themen im Fokus der inhaltlichen und politischen Arbeit des TIC, sie sind Leitplanken für die Touristikindustrie, und auf ihrer Basis werden Diskussionen angestoßen, Veranstaltungen konzipiert und Experten für den künftigen Wissens- und Informationsaustausch ausgewählt.
Inhaltlich vorangetrieben, analysiert und mit hohem Praxiswissen aufgeladen werden die neun Top-Themen in den drei Working Committees (WOC) des Think Tank. Diese WOCs wurden für die drei wichtigsten Kernbereiche der Touristik gegründet – Mobility, Digital und Customer Centricity. Jedes WOC wird jeweils drei Top-Themen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen.

Die neun Top-Themen und die Working Committees (WOC) im Detail:

WOC Mobility (Lead: Dr. Ralph Körfgen, Deutsche Bahn)
1. Integrierte Plattformen: Für Touristikindustrie und Mobilitätsdienstleister stellt sich die Frage, ob sie bei der Entwicklung und Implementierung integrierter Vertriebsplattformen künftig federführend sein werden oder Kooperationspartner beziehungsweise schlimmstenfalls nur Erfüllungsgehilfen branchenfremder Dritter. Zu diskutieren wird unter anderem sein, ob und welche neuen Kooperationsmodelle künftig tragfähig sein können und wie sich die Rolle der Leistungsträger dadurch mittel- bis langfristig ändern wird.

2. Automatisierte Individualisierung: Big Data und Predictive Analytics ermöglichen immer genauere Vorhersagen über Kundenverhalten und Kundenströme – sowohl auf Basis anonymer Daten als auch auf Basis persönlicher Kundendaten. Die Folge ist eine immer weitere automatisierte Individualisierung von Produkten und Services. Für die Touristikindustrie und deren Mobilitätsdienstleister geht es unter anderem darum, Servicequalitäten und Produkte durch Datennutzung und -segmentierung zu verbessern und zu verfeinern und dadurch Wettbewerbsvorteile zu sichern.

3. Rolle von Staat und Gesellschaft: Sharing Economy, autonomes Fahren, Uber & Co. Die Buzzwords der Digitalisierung haben extrem große Auswirkungen auf traditionelle Player in der Touristik und insbesondere in der Mobilitätsindustrie. Entscheidend wird sein, inwieweit Staat und Gesellschaft für faire Wettbewerbsbedingungen und transparente Spielregeln zwischen etablierten und neuen Marktteilnehmern sorgen werden. Gestalten ja, Regulieren nein – das ist die vom Travel Industry Club geforderte Formel für die Zukunft.

WOC Digital (Lead: Bernhard Steffens, Traveltainment)
4. Schnittstelle zum Kunden: Die Digitalisierung verändert Art und Umfang der Schnittstellen zum Kunden kolossal. Die Hoheit über die Touchpoints, die Frage nach den Möglichkeiten eines kanalübergreifenden Funnelentry dominieren die Diskussionen. Entscheidend wird künftig sein, wer den Kunden zur richtigen Zeit (vor, während, nach der Reise) auf dem richtigen Kanal (online, mobile, offline) anspricht und wie relevant für die Touristik die vielzitierte Customer Journey tatsächlich ist.

5. Veränderung der Wertschöpfungsketten: Disruptive Unternehmen wie Uber und AirBnB erzwingen neue Geschäftsmodelle. Traditionelle Wertschöpfungsketten verändern sich massiv, neue Lösungen müssen gefunden, die digitale Transformation vorangetrieben werden. Dies hat insbesondere im touristischen Vertrieb erhebliche Folgen, die künftige Entwicklung der Vertriebsmargen steht unter besonderer Beobachtung, die Konsequenzen für Filialketten, Eigenvertriebs- und Fremdvertriebsmodelle sind völlig offen. Die Machtverhältnisse werden sich neu justieren.

6. Content: Eines der meist zitierten Buzzwords der Digitalisierung fordert die Reiseindustrie heraus. Der Prosument (professioneller Konsument) wird immer anspruchsvoller. Dies wirft eine Vielzahl entscheidender Fragen auf: Mit welchen Inhalten kann die Touristik Prosumenten künftig begeistern? Wie wichtig ist exklusiver Content? Welche Rolle spielen Content Hubs? Wer hat die Kontrolle über den Content? Welche Distributionsplattformen sind für welchen Content die erfolgreichsten?

WOC „Customer Centricity“ (Lead: Prof. Dr. Peter Wippermann, Trendbüro)
7. Convenience on demand: Die weiter voranschreitende Entwicklung zu einer „on demand-Gesellschaft“ hat enorm große Auswirkungen auf die Reiseindustrie. Die Kunden wollen individualisierte Produkte, immer und sofort, bequem und günstig. Produktions- und Vertriebsstrukturen müssen sich an diese Entwicklung anpassen, oft genug radikal verändern. Customization in allen Bereichen der Wertschöpfungskette wird die Touristik in den nächsten Jahren vor massive Herausforderungen stellen.

8. Monopol-Bildung: Die Digitalisierung führt zu zahlreichen neuen Monopol-Bildungen – auf Anbieterseite, aber auch auf Nachfrageseite. Für die Touristik stellt sich hier unter anderem die Frage, wie Vertrieb und Point-of-Sale in Zukunft aussehen werden. Klärungsbedarf gibt es außerdem bei den Fragen: Was bedeutet es, dass einstige Online Pure Player nun den Weg in den stationären Handel suchen? Welche Teile der Customer Journey sind auch künftig nicht digitalisierbar? Und welche Rolle spielen in diesem Kontext künftig starke Marken?

9. Mensch vs. Maschine – Grenzen der Digitalisierung: Der Kunde wird immer digitalaffiner. Es entsteht aber auch bereits eine Gegenentwicklung. Temporäre Digitalverweigerer und Trends wie „Offline ist der neue Luxus“ schaffen neue Realitäten. Für die Reiseindustrie als traditionelle Service- und Gastgeberindustrie birgt das große Chancen. Die Digitalisierung wird so Enabler für eine Renaissance persönlicher Dienstleistungen und die Stärkung persönlicher Kundenbeziehungen. Große Auswirkungen hat diese Entwicklung auch auf die Berufsbilder der Touristikindustrie. Hier muss frühzeitig erkannt werden, wo künftig neuer qualifizierter Bedarf entsteht und wo alte Anforderungen wegfallen.

Der Think Tank des Travel Industry Club (TIC) wurde im Herbst 2016 gegründet. Mehr als 40 Experten aus allen Segmenten der Reise- und Touristikindustrie stellen dafür ihre Expertise zur Verfügung. Den Kern des neuen Think Tanks bilden das Steering Committee sowie die drei Working Committees. Das Steering Committee des Think Tank setzt sich aus rund zehn Branchenexperten zusammen, darunter Prof. Dr. Markus Heller von Fried & Partner und Haakon Herbst von HSMA, die Medienexperten Lars Nielsen von Geo Saison und Marliese Kalthoff von fvw sowie Dirk Bremer und Peter Agel vom TIC. Außerdem Mitglied im Steering Committee sind die Leads der drei Working Committees Dr. Ralph Körfgen von der Deutschen Bahn (WOC „Mobility“), Bernhard Steffens von Traveltainment (WOC Digital) sowie Prof. Dr. Peter Wippermann vom Trendbüro (WOC „Customer Centricity“).
„Der neue Think Tank ist eines der bislang größten Projekte des Travel Industry Club“, so TIC President Dirk Bremer. Mit dem neuen Think Tank erreiche der führende Wirtschaftsclub der Branche eine völlig neue Stufe der Kollaboration, die helfen wird, die wichtigsten Branchenthemen noch massiver und effizienter anzugehen. „Zudem wird die Stimme des TIC und seiner mehr als 800 Mitglieder so noch deutlich mehr Gehör in Wirtschaft und Politik finden“, sagt Bremer. Davon würden sowohl die Mitglieder des Travel Industry Club als auch die gesamte Reiseindustrie künftig stark profitieren.

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Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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VDR rüstet sich für den Wandel der betrieblichen Mobilität

D-A-CH Mobilitätskonferenz der Geschäftsreiseverbände VDR und ABTA hat gezeigt: Die Herausforderungen für die Geschäftsreiseplaner sind groß / Betriebliche Mobilität wird künftig zum Querschnittsthema

VDR rüstet sich für den Wandel der betrieblichen Mobilität

Dirk Gerdom eröffnet die D-A-CH Mobilitätskonferenz

Neben dem Einkauf von Reiseleistungen werden sich Geschäftsreiseplaner in Unternehmen zunehmend mit weiteren Bereichen der betrieblichen Mobilität beschäftigen. „Schon lange ist betriebliche Mobilität kein reines Einkaufsthema mehr“, sagte VDR-Präsident Dirk Gerdom bei der D-A-CH Mobilitätskonferenz in München. „Bereiche wie MICE, Flotte, Sicherheit und Datenschutz müssen ebenfalls abgedeckt werden. Hinzu kommt, dass der Reisende immer mehr in den Mittelpunkt rückt. Langfristig wird betriebliche Mobilität zum Querschnittsthema und der Travel Manager zum Allroundtalent.“ Hinzu kommen interkulturelle und technische Kompetenzen, ohne die professionelles Travel Management in einer Welt der Globalisierung und Technologisierung nicht mehr funktioniert. Rund 300 Mitglieder des VDR und des österreichischen Geschäftsreiseverbands ABTA sowie Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten sich im Sofitel Munich Bayerpost getroffen und sich in zahlreichen Vorträgen und Workshops mit den Themen beschäftigt. Das breit gefächerte Programm hat gezeigt, wie vielfältig die künftigen Aufgaben des Mobilitätsmanagers sein werden.

Hand in Hand mit Event und Fleet Manager

Flotten-, Event und Geschäftsreisemanagement weisen zahlreiche Schnittstellen auf. Werden die drei Bereiche im Gesamtzusammenhang betrachtet und geregelt, erleichtert das die Prozesse und das Reporting bis hinein in die Buchhaltung. „Eine intelligente Bündelung von MICE und Travel führt zu einem ganzheitlichen und damit prozessoptimierten Mobilitätsmanagement. Das verschlankt Prozesse und spart Kosten, führt jedoch auch zu einer Veränderung der bisherigen Herangehensweise im MICE-Bereich“, sagt Daniela Schade, Mitglied im VDR-Präsidium. Der VDR macht es sich deshalb zur Aufgabe, Synergie-Effekte aufzuzeigen und über die Veränderungen in Bezug auf Positionierung, Prozesse, Produkte und Strukturen aufzuklären. Auf dem Programm der Mobilitätskonferenz standen deshalb auch Best Practice Vorträge.

Revolution der Distributionswege: Technik- und Datenschutzkenntnisse sind gefragt

„Die Revolution der Distributionswege durch neue Technologien und Trends in der Gesellschaft werden den Geschäftsreisemarkt mittelfristig radikal verändern. Im Bereich Hotellerie zum Beispiel wird alles auf Null gesetzt, und wir müssen Lösungen finden, wie wir in der Dreiecksbeziehung von Firmenkunden, Hotelportalen und Leistungsträgern zusammenarbeiten können“, so das Fazit von Dirk Gerdom nach der kontroversen Diskussion im Fachforum „Ins Netz gegangen – Harter Kampf um das Hotelbett“. Aber nicht nur im Hotel-Bereich stehen Veränderungen in den Distributionsstrukturen an. Der neue Datenstandard NDC des internationalen Dachverbands der Fluggesellschaften IATA soll laut IATA die Vertriebssysteme revolutionieren. Bei der Podiumsdiskussion „NDC – New Distribution Capability“ wurde die geplante Einführung allerdings vor allem wegen fehlender Transparenz in Bezug auf Darstellung, Kosten und Datenschutz kritisiert. Das Fazit kam aus dem Publikum: „Worum es vor allem geht, sind Vertrauen und Misstrauen“, sagte Paul Tilstone von GBTA Europe, dem Partnerverband des VDR. „Wir müssen in den Dialog treten und Informationen offenlegen, um Misstrauen auszuräumen und heraus zu finden, was die Bedürfnisse auf beiden Seiten sind.“

Auf der D-A-CH Mobilitätskonferenz des VDR wurden erste Schritte hin zu einem Dialog getan. „Betriebliche Mobilität muss im Gesamtzusammenhang betrachtet werden. Erst, wenn sich die einzelnen Glieder der Kette die Hand geben, kann das Rad rund laufen“, sagt Dirk Gerdom. „Dazu müssen wir uns jedoch alle an einen Tisch setzen: Die Travel, Fleet und Event Manager mit den Sicherheitsbeauftragten und der IT-Abteilung. Aber auch mit den Leistungsanbietern, die sich künftig nicht auf die bisher bekannten beschränken werden. Auch Gesundheitskassen, Car Sharing Anbieter und interkulturelle Trainer werden hier dazu gehören. Der VDR wird die Plattform bieten – als Mobilitätsverband mit Blick für das Ganze.“

Frankfurt / München, 26. November 2013

Bildmaterial und frei gegebene Präsentationen zum Download unter http://www.vdr-service.de/presse

Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR)
Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) vertritt die Interessen deutscher Wirtschaftsunternehmen hinsichtlich der Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen für Geschäftsreisen und Mobilität. Er setzt sich ein für effiziente, wirtschaftliche, sichere, ungehinderte, weltweite Reisemöglichkeiten für Unternehmen. Mit seinen über 530 Mitgliedsunternehmen steht er für einen Gesamtumsatz im Geschäftsreisebereich von jährlich mehr als zehn Milliarden Euro.

Kontakt:
Verband Deutsches Reisemanagement e.V.
Julia Anna Eckert
Darmstädter Landstraße 125
60598 Frankfurt/Main
069 – 69 52 29 33
eckert@vdr-service.de
http://www.vdr-service.de

Nichts für Blender: Fahrradscheinwerfer richtig einstellen

Nichts für Blender: Fahrradscheinwerfer richtig einstellen

Leistungsstarke Lichttechnik macht Radler auch in der Nacht zu gleichwertigen Verkehrsteilnehmern. Damit Radfahrer nicht zu Blendern werden, müssen Scheinwerfer in Bauart und Einstellung der StVZO genügen. Der pressedienst-fahrrad beleuchtet, was es hier zu beachten gilt.

[pd-f/rk] Vorbei die Zeiten, als sich Radfahrer mit schwach flackernder Beleuchtung förmlich durch die Dunkelheit tasteten. Die heutigen Frontscheinwerfer mit langlebigen LED und ausgeklügelter Reflektortechnik bringen ordentlich Licht auf die Straße, vorausgesetzt sie sind richtig eingestellt. „Aktuelle Scheinwerfermodelle erreichen durchaus Lichtstärken eines Autoscheinwerfers. Umso wichtiger ist es, dass sie den Weg ausleuchten und nicht den Gegenverkehr blenden“, erklärt Sebastian Göttling vom Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller. Denn bei schwachem Umgebungslicht reicht schon die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Minimalanforderung von zehn Lux aus, um den Gegenverkehr zu blenden.

Faustregel: Zehn Meter Reichweite

Laut StVZO muss der Lichtkegel „mindestens so geneigt sein, dass seine Mitte in fünf Meter Entfernung vor dem Scheinwerfer nur halb so hoch liegt wie bei seinem Austritt aus dem Scheinwerfer“. Was in der Theorie kompliziert klingt, ist in der Praxis recht einfach. „Ungefähr zehn Meter vor dem Rad sollte die Mitte des Lichtkegels auf die Straße fallen“, rät Lichtexperte Göttling. „Denn bei allen guten Scheinwerfern fürs Fahrrad handelt es sich um Abblendscheinwerfer mit einer klar definierten Hell-Dunkel-Grenze, die auf der Straße gut erkennbar sein muss. So kann man das Blenden des Gegenverkehrs ausschließen.“
Eine grobe Einstellung des Lichtkegels ist bei Dynamo-Scheinwerfern mit Standlichtfunktion oder Akku-betriebenen Modellen schnell möglich – und zwar im Stand vor einer Wand: Wenn hier die Hell-Dunkel-Grenze niedriger als die Scheinwerfermitte liegt, ist das Blenden ausgeschlossen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Was für Bremsen, Reifen oder Schaltung gilt, lässt sich auch auf den Scheinwerfer übertragen: Funktion und Einstellung sollten regelmäßig gecheckt werden. „Gerade beim Manövrieren des Rades durch enge Keller oder überfüllte Radparker kann sich die Scheinwerferneigung verstellen. Ein paar Grad nach unten führen zu weniger Sicht beim Radler, wenige Grad nach oben zu weniger Sicht beim Gegenverkehr“, so Dieter Schreiber, Wartungs- und Pflegeexperte bei der Importeur Grofa. Außerdem empfiehlt Schreiber, das Scheinwerferglas regelmäßig von Verschmutzungen zu befreien, denn nicht selten sei dies die Ursache für ein verschlechtertes Lichtfeld und nicht, wie oft fälschlicherweise vermutet, eine veränderte Einstellung.
„Bei gefederten Fahrrädern können Beladung oder unterschiedlich schwere Fahrer schnell auch den Winkel des Lichts beeinflussen“, weiß Tobias Spindler von Riese & Müller, einem Fahrrad- und E-Bike-Hersteller, der sich durch Vollfederung einen Namen gemacht hat. In diesem Falle sollte man den Scheinwerfer kurz justieren.

Besser gesehen werden und nicht blenden – mit Tagfahrlicht

Für eine bessere Sichtbarkeit am Tag, in der Dämmerung und bei Nacht sorgen Scheinwerfer mit sogenannter Tagfahrlicht-Funktion. „Wir empfehlen diese Scheinwerfer aus Überzeugung bei unseren individuell zusammengestellten Rädern“, sagt Stefan Stiener vom Hersteller Velotraum. „Die höhere Aufmerksamkeit am Tage ist ebenso wichtig wie die ideale Ausleuchtung bei Nacht – also gefragt von Kunden, die nicht so oft nachts fahren.“
Tagfahrlicht ist indes nicht mit einem leicht hochgestellten Scheinwerfer gleich zu setzen. Sebastian Göttling erklärt: „Bei unseren mit dem patentierten ,Licht 24″ ausgestatteten Modellen leuchten zusätzliche Signal-LED tagsüber mit zwei Lux über die Hell-Dunkel-Grenze des Hauptscheinwerfers hinweg. Das blendet nicht und ist nach der StVZO erlaubt.“ Wird es dunkel, werden die Zusatz-LED gedimmt und der Strom des Dynamos gänzlich für das Hauptlicht verwendet. „Diese Signalfunktion kann ein moderner und korrekt eingestellter Fahrradscheinwerfer ohne Tagfahrlicht allein nicht übernehmen“, ergänzt Göttling.

Bildrechte: Quelle/Source [´ www.bumm.de | pd-f´]

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in-GmbH lädt zum Webinar: sphinx open online – für mobile Managementinformation

Cloud-basierte Lösung sphinx open online eröffnet Wege zur Industrie 4.0 und Smart Factory

Konstanz, 15. November 2013 – Die zukünftigen Herausforderungen für Unternehmen sind Vernetzung, Effizienz und Mobilität. Smart Factory und Industrie 4.0 sind die Modelle der Zukunft. Ein Managementinformationssystem mit mobilen Services bildet die Brücke zur Erschließung der Produktionswelt von morgen. Die in-integrierte informationssysteme GmbH hat zu diesem Zweck sphinx open online Enterprise Edition entwickelt und gibt eine Einführung in die Technologie sowie deren Nutzeneffekte im Webinar am 27. November 2013 von 15:30 bis 16:30 Uhr.

In Produktionsumgebungen und komplexen Anlagen den Überblick über Situationen zu behalten und bei Bedarf eingreifen zu können, bedeutet, über aktuelle Ereignisse sowie relevante Daten schnell und auf einen Blick informiert zu sein. Bedarfsgerecht und in Echtzeit sollen Aufgaben delegiert, bearbeitet und nach Erledigung quittiert werden können.

sphinx open online – auch mobil den Überblick behalten
sphinx open online ist ein Managementleitsystem, das die intelligente Vernetzung von Facilities, Logistik und Industrie 4.0 mit mobilen Services ermöglicht. Die offene Plattform stellt entscheidungsrelevante Informationen zur Verfügung und unterstützt mobile Arbeitsabläufe effizient – und dies aus der Cloud.

Im Webinar „Keep Control – Anything – Anywhere – Anytime“ am 27. November 2013 erfahren die Teilnehmer anhand konkreter Fallbeispiele, wie in Zukunft komplexe Situationen mit Hilfe dieser Plattform gelöst werden können. Dabei ermöglichen der schnelle Informationszyklus sowie der Datenrückfluss das zielgerichtete Agieren und Reagieren. Die Teilnehmer des Webinars können mithilfe der eigenen Endgeräte im Live-Modus die vorgenommenen Anpassungen live mitverfolgen.

Auszug aus Inhalten des Webinars:
– Überwachungs- und Steuerungsaufgaben: Informationen auf einen Blick grafisch, mobil und in Echtzeit weltweit verfügbar
– Integration von Daten aus Gebäude, Produktion, technischen Anlagen, Energieversorgung, KPIs und weiteren Datenquellen
– Unterstützung der Entscheider durch zeitnahe Darstellung, bei Erfassung von Gesamtsituationen und Analysen im Detail – lokal und auf mobilen Geräten
– Einfache Parametrierung und kostengünstige Nutzung aus der Cloud
– Intuitive Bedienung über verschiedene Endgeräte
– Direkt einsetzbar und schnell integrierbar in Unternehmensanwendungen
– Erstellung und Bereitstellung der Anwendung
– Zusätzlich stehen weitere Funktionsmodule, durchgängiger Support sowie eine Vielzahl an Neuerungen zur Verfügung. Neben Visualisierungstechniken in 2D und 3D für den Leitstand sind einheitliche Verfahren zur Datenaufbereitung und eine zentrale Datenhaltung mit Ereignisverarbeitung integriert.

Die Zielgruppe des Webinars sind Manager, Entscheider, IT-Verantwortliche, Projektmanager und Qualitätsverantwortliche im Umfeld Facility Management, Business Intelligence sowie Industrie 4.0. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung hier

Weitere Informationen hier

Zeichenzahl: 3.228

Die in-integrierte informationssysteme GmbH mit Sitz in Konstanz ist seit 25 Jahren auf integrierte, transparente und optimierte Geschäftsprozesse spezialisiert. So gliedert sich das Portfolio auf Basis innovativer IT-Lösungen in den Geschäftsbereichen „Managementleitsysteme & Mobile Solutions“ sowie „Collaborative Solutions & Business Apps“.

Geschäftsbereich „Managementleitsysteme & Mobile Solutions“:
Die in-GmbH bietet Softwarelösungen zur Visualisierung und Optimierung von Überwachungs- und Steuerungsaufgaben – basierend auf dem einfach integrierbaren Produkt sphinx open. Mit sphinx open online wird eine Software-Plattform aus der Cloud inklusive Visualisierungsfunktion in 3D angeboten, die mobile Anwender optimal unterstützt. Mit dem Produkt- und Leistungsspektrum dieses Geschäftsbereiches zählt die in-GmbH namhafte Hersteller von Leitstands-Software, Anlagen- und Maschinenbauer, Anlagenbetreiber, Anbieter von mobilen Diensten und Smart Home zu ihren Kunden.

Geschäftsbereich „Collaborative Solutions und Business Apps“:
Die „Collaborative Solutions“ der in-GmbH leisten einen essenziellen Beitrag zur Arbeitsumgebung der Zukunft. Auf Basis marktführender Standardplattformen wie SharePoint und Business-Apps übernimmt der Spezialist die Analyse, Konzeption, Realisierung und Einführung von Lösungen für die optimale Zusammenarbeit und Wissensarbeit. Der Kundenstamm besteht aus mittelständischen Unternehmen und Großkonzernen unterschiedlicher Branchen wie Automotive, Luft- und Raumfahrt, Anlagen- und Maschinenbau sowie produzierende Unternehmen.

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Am Seerhein 8
78467 Konstanz
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