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„Trekking im Himalaya“ – Verbraucherfrage der Woche der ERV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Larissa W. aus Offenburg:
Ich möchte an einer geführten Trekkingtour durch den Himalaya teilnehmen. Wann ist dafür die beste Reisezeit? Muss ich mich auf die Höhe vorbereiten?

Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung):
Die beste Reisezeit für eine geführte Trekkingtour im Himalaya ist zwischen September und November oder in den Frühjahrsmonaten März bis Mai. Zu dieser Zeit herrscht ein mildes Klima und die Wahrscheinlichkeit, eine gute Aussicht zu erleben, ist am höchsten. Urlauber sollten bereits über Wandererfahrung verfügen. Sie können bei der Buchung zwischen unzähligen Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wählen. Je nach Route fallen die körperlichen Anforderungen sehr verschieden aus. Generell gilt: Der Schwierigkeitsgrad der geplanten Himalaya-Tour sollte dem entsprechen, den sich der Urlauber auch in heimischen Gebirgen zutraut. Eine spezielle Vorbereitung für die Höhe ist nicht nötig. Dennoch muss sich der Körper vor Ort an die Höhe gewöhnen. Daher sollten Reisende während der Tour langsam gehen, viel trinken und sich selbst nicht überschätzen. So vermeiden sie unangenehme Nebenwirkungen der Höhenanpassung wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Atemlosigkeit. Wer gesundheitlich vorbelastet ist, beispielsweise durch Herz- und Lungenbeschwerden, sollte vor der Abreise einen Gesamtcheck vom Hausarzt durchführen lassen. Für den Fall, dass es auf der Reise dennoch zu gesundheitlichen Problemen kommen sollte, ist eine Reisekrankenversicherung unerlässlich.
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Über die ERV
Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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„Flug verpasst wegen Sicherheitskontrolle“ – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Tanja S. aus München:
In den Herbstferien fliegen wir noch einmal in den Urlaub. Im Sommer hätten wir unseren Flug wegen langer Schlangen an der Sicherheitskontrolle beinahe verpasst. Falls wieder so viel los ist: Bekämen wir die Kosten für neue Flugtickets erstattet, sollten wir den gebuchten Flieger verpassen? Und an wen müssten wir uns wenden?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Überlange Sicherheitskontrollen infolge von Personalmangel sorgen derzeit immer wieder für Schlagzeilen. Die Rechtslage ist hier nicht eindeutig. Denn grundsätzlich ist es Sache des Passagiers, rechtzeitig zum Gate zu kommen. Allerdings gibt es erste Gerichtsurteile zu Gunsten von Reisenden. Beispielsweise gestand das Amtsgericht Erding einem Passagier einen Anspruch auf Ersatz des Ticketpreises zu. Zahlen musste der Flughafenbetreiber. Denn dessen Mitarbeiter hatten den Fluggast aufgefordert, sich in einer anderen Schlange für den Sicherheitscheck anzustellen, wodurch er den Flug verpasste. Allerdings muss der Passagier das Personal auf die Zeitnot aufmerksam machen. Sonst ist er mitschuldig (Az. 8 C 1143/16). Auch beim Oberlandesgericht Frankfurt hatte ein Passagier Erfolg. Es sprach ihm einen Schadenersatzanspruch gegen die Bundesrepublik Deutschland zu. Der Fluggast konnte die Sicherheitskontrolle nicht passieren, weil Mitarbeiter in seinem Koffer gefährliche Gegenstände vermuteten. Er musste drei Stunden auf das Bombenräumkommando warten. Das Gericht sah hier die mangelhafte Organisation bei der Bundespolizei als Grund für den verpassten Flug an (Az. 1 U 276/12). Diese beiden Beispiele zeigen: Je nach Verursacher der verspäteten Ankunft des Passagiers am Gate können die Ansprechpartner für eine Kostenerstattung unterschiedlich sein. Die Fluggesellschaft ist es in solchen Fällen allerdings nie. Sie kommt nur dann ins Spiel, wenn sie die Beförderung verweigert, zum Beispiel wegen Überbuchung, den Flug ausfallen lässt oder der Flieger mit großer Verspätung startet.
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Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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„Gut vorbereitet in die Unterwasserwelt“ – Verbraucherinformation der ERV

Worauf Tauchurlauber bei der Planung und beim ersten Tauchgang achten sollten

"Gut vorbereitet in die Unterwasserwelt" - Verbraucherinformation der ERV

Ein Tauchurlaub kann ein beeindruckendes Erlebnis sein.
Quelle: ERGO Group

Schwerelos inmitten bunter Fische: Tauchen ist ein beeindruckendes Erlebnis. Doch vor einem gelungenen und sicheren Tauchurlaub steht eine sorgfältige Vorbereitung. Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV, gibt Tipps zur Planung und erklärt, was es während der Reise zu beachten gilt.

Voraussetzung: Tauchkurs

Wer im Urlaub tauchen möchte, benötigt eine entsprechende Ausbildung. Tauchschulen gibt es sowohl in Deutschland als auch in den meisten Urlaubsländern. Wer die Ausbildung im Urlaub plant, sollte sich vorab über die Qualität der Tauchschulen vor Ort informieren, empfiehlt Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV. Denn um mögliche gesundheitliche Gefahren beim Tauchen zu vermeiden, ist eine gute und gründliche Ausbildung wichtig. Bei den Kursen geht es nicht nur um das Beherrschen der Ausrüstung, sondern auch um die Verhaltens- und Kommunikationsregeln unter Wasser. Professionelle Anbieter sind beispielsweise im Verband deutscher Sporttaucher ( www.vdst.de) organisiert, der in Deutschland und weltweit Kurse anbietet. Internationale Organisationen wie CMAS ( www.cmas.org), PADI ( www.padi.com) oder SSI ( www.divessi.com) helfen ebenfalls bei der Wahl eines seriösen Anbieters.

Nah oder fern: Auswahl des Urlaubsortes

Gerade Tauchanfänger sollten sich die Wahl des Reiselandes gut überlegen. „Es gibt viele Tauchgebiete mit einer beeindruckenden Unterwasserwelt, aber besonders Einsteiger sollten darauf achten, dass die Gewässer eher flach und angenehm temperiert sind“, so die ERV Reiseexpertin. Das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens ist für den ersten Tauchgang zum Beispiel perfekt geeignet. Auch das Rote Meer oder die Malediven versprechen ein unvergessliches Taucherlebnis. Wer eine weite Anreise für den ersten Tauchgang vermeiden möchte, der findet beispielsweise auch in Österreich, in Kroatien, auf den Balearen oder den griechischen Inseln gute Bedingungen. Hier empfehlen sich aber eher die Sommermonate, selbst in Griechenland kann es im Winter recht kühl werden.

Tauglichkeitsuntersuchung

Tauchen ist eine physische und mentale Belastungsprobe. Daher sollte nur derjenige tauchen, der körperlich fit ist. Für Menschen, die unter Asthma, Herz-Kreislauferkrankungen, Epilepsie oder Diabetes leiden, könnte ein Tauchgang kritisch sein. Zukünftige Taucher sollten sich deshalb noch vor der Planung des ersten Tauchurlaubes einer sogenannten Tauglichkeitsuntersuchung unterziehen. Zwar verlangen nicht alle Tauchschulen einen entsprechenden Nachweis, dennoch ist die Untersuchung empfehlenswert. Zu ihr gehören unter anderem ein Ruhe-EKG und ein Lungenfunktionstest. Wer sich vorab informieren möchte, welche Vorerkrankungen Tauchen schwierig machen, findet auf der Webseite der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin ( www.gtuem.org) nähere Angaben. Dort gibt es auch eine Liste mit Ärzten in Deutschland, die eine Tauglichkeitsuntersuchung durchführen. Ansonsten ist der Hausarzt der richtige Ansprechpartner.

Nichts überstürzen

Am Urlaubsort angekommen und gleich los zum ersten Tauchgang? „Gerade Tauchanfänger sollten es ruhig angehen lassen“, so Birgit Dreyer: Sie empfiehlt, sich zunächst an das Tauchrevier und die Tauchschule zu gewöhnen und, wer ohne Tauchpartner unterwegs ist, den „Dive Buddy“ kennenzulernen. Wer bereits in Deutschland seinen Tauchschein erworben hat, darf zwar ohne Tauchlehrer tauchen. Doch gerade in fremden Gewässern ist es sinnvoll, die ersten Tauchgänge mit einem erfahrenen Tauchlehrer durchzuführen. Wichtig: Vor dem Rückflug zwingend eine Ruhepause einhalten. So kann die Sauerstoffsättigung im Körper wieder auf den Normalzustand kommen. Bei einem einzigen Tauchgang vor der Heimreise sollte die Pause 12 Stunden, bei mehreren Tauchgängen zwischen 36 und 48 Stunden liegen. „Besonders bei größeren oder kostspieligeren Reisen wie etwa einer Tauchreise ist es zudem ratsam, eine entsprechende Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Denn sollte etwas dazwischen kommen, bleibt der Urlauber sonst auf den meist recht hohen Stornokosten sitzen“, ergänzt Birgit Dreyer. Und für den Fall, dass während des Urlaubs etwas passiert, sollte auch eine Reisekrankenversicherung mit ins Gepäck.
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Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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„Mailand in drei Tagen: Städtereisen im Trend“ – Expertengespräch der ERV

Tipps für einen gelungenen Städte-Kurztrip

Der Herbst ist eine ideale Zeit für Städtetrips: Nach der Sommerhitze lädt das angenehme Klima zum Sightseeing ein. Meist nutzen Reisende dafür ein verlängertes Wochenende. Um die kurze Zeit optimal zu gestalten, gibt Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), Tipps für die Planung.

Lohnt es sich, für einen Städtetrip einen Mietwagen zu buchen oder ist es besser, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen? Was sollten Städtereisende dabei beachten?

Nicht immer bedeutet ein Auto Flexibilität und Unabhängigkeit. Die Erkundungstour mit dem Mietwagen kann in einer fremden Stadt schnell anstrengend werden. Die fehlende Ortskenntnis oder andere Verkehrsregeln und -gepflogenheiten sind oft eine Herausforderung für den Urlauber. Ist das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel in der Stadt gut ausgebaut, kann es daher stressfreier sein, mit Bus oder Bahn die Sehenswürdigkeiten zu entdecken. In einigen Städten bieten Verkehrsverbunde spezielle Touristentickets an, mit denen Reisende neben der unbegrenzten Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel auch beim Eintrittsgeld etwa in Museen sparen können. Allerdings gibt es nicht bei jeder Sehenswürdigkeit Rabatt und oft sind beliebte Ziele ausgeschlossen. Deshalb sollten sich Urlauber vorab Gedanken machen, was sie sich ansehen möchten und ob ein Touristenticket dafür geeignet ist. Andernfalls kann eine Tages- beziehungsweise Mehrtageskarte günstiger sein. Die meisten Verkehrsverbunde sind im Internet vertreten, wo sich die Städteurlauber noch vor der Abreise informieren und ihre Touren oft schon im Voraus planen können.

Hotels gibt es in allen großen Städten reichlich. Doch welche Lage empfiehlt sich: Mitten in der Stadt oder lieber am Stadtrand?

Ob mitten in der Stadt oder etwas außerhalb – das muss jeder Reisende für sich entscheiden. Meist sind die Hotels am Stadtrand günstiger als Unterkünfte im Zentrum und sie liegen oft auch in einer eher ruhigeren Umgebung. Der Nachteil: Die längere Anfahrtszeit ins Zentrum verkürzt die sowieso knappe Zeit eines Kurztrips. Mit einem Hotel in Zentrumsnähe können Städtereisende meist viele Sehenswürdigkeiten, aber auch Restaurants und Geschäfte zu Fuß erreichen. Allerdings müssen sie dann mit mehr Lärm rund um ihre Unterkunft rechnen. Nachtschwärmer kommen möglicherweise in einem Hotel im Ausgehviertel auf ihre Kosten. Es fällt vielleicht eine längere Anfahrtszeit zu Sehenswürdigkeiten an. Allerdings sind sie nach einer langen Nacht schnell in ihrer Unterkunft. Wem die Lage des Hotels nicht so wichtig ist, der kann eventuell mit einem Last-Minute-Pauschalangebot ein Schnäppchen ergattern: Im Preis sind dann An- und Abreise, Übernachtung meist mit Frühstück sowie teilweise bestimmte Aktivitäten und Eintrittsgelder inbegriffen. Gelegentlich ist sogar die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel inklusive.

Wie können sich Städtereisende am besten vor Diebstahl schützen?

An Orten, wo sich viele Menschen aufhalten und Touristen durch die Umgebung abgelenkt sind, haben Langfinger leichtes Spiel. Dennoch können Urlauber einiges tun, um Dieben das Leben schwer zu machen: Es empfiehlt sich, Geldbeutel inklusive Kreditkarte und andere Wertgegenstände, wie das Handy, nah am Körper zu tragen. Dafür eignen sich zum Beispiel Brustbeutel, Bauch- oder Umhängetaschen quer über den Körper. Auf Rucksäcke, Handtaschen oder Hosentaschen dagegen können Diebe gut zugreifen. Bei großem Gedränge ist es ratsam, immer eine Hand schützend auf den Taschenverschluss zu legen. Wichtige Dokumente, etwa der Reisepass oder die Flugtickets, sind im Hotelsafe am sichersten. Wer dennoch nicht ohne Ausweis unterwegs sein will, kann eine Kopie seines Passes einstecken. Zudem ist es sinnvoll, nur das Nötigste an Bargeld mitzunehmen und bei Shopping- oder Sightseeing-Touren auf das Tragen von Schmuck zu verzichten. Wichtig zu wissen: Auch bei kleinen Kindern, die sich durch die Beine der Touristen hindurchschlängeln, ist Vorsicht geboten. Denn hier kann es sich um dafür trainierte Diebe handeln. Schlagen Taschendiebe dennoch zu, sollten sich Reisende an die örtliche Polizeistelle wenden und Anzeige gegen Unbekannt stellen. Kommt etwa der Reisepass abhanden, helfen das nächste Konsulat oder die Botschaft. Auch bei einem Kurztrip sollten Reisende an die passende Reiseversicherung denken, um für den Fall der Fälle abgesichert zu sein.
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„Im Check: Gängige Gesundheits-Tipps für Fernreisen“ – Verbraucherinformation der ERV

Welche Ratschläge Urlaubern wirklich helfen

"Im Check: Gängige Gesundheits-Tipps für Fernreisen" - Verbraucherinformation der ERV

Es gibt viele Tipps, um auf Reisen gesund zu bleiben.
Quelle: ERGO Group

Asien, Südamerika oder die Karibik: Je ferner das Reiseziel, desto zahlreicher die Gesundheits-Tipps, die Urlauber mit auf den Weg bekommen. Denn ungewohnte Temperaturen, exotisches Essen oder einfache Hygieneverhältnisse können für den gemeinen Mitteleuropäer eine Herausforderung sein. Was Gesundheitstipps wie „Zähneputzen nur mit Mineralwasser“, „Citronella gegen Mücken“ oder „Solariumbräune gegen Sonnenbrand“ in der Praxis bringen, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV.

Leitungswasser vermeiden

Wer in tropische Länder reist, hört oft den Rat: „Cook it, boil it, peel it or forget it (koch es, brat‘ es, schäl‘ es oder vergiss es)“. Was bedeutet das für Reisende? „Wer nicht an Reisedurchfall erkranken möchte, sollte in Ländern mit einfachen Hygieneverhältnissen kein Leitungswasser trinken und auf Lebensmittel verzichten, die mit Leitungswasser in Berührung gekommen sein könnten. Das gilt zum Beispiel für Salate oder Obst, das nicht schälbar ist“, so Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV. Der Grund: Das Wasser kann Keime enthalten, die für den deutschen Magen ungewohnt sind. Selbst in Hotelanlagen ist es ratsam, vorsichtig zu sein. So empfiehlt es sich beispielsweise auch beim abendlichen tropischen Cocktail nachzufragen, ob die darin enthaltenen Eiswürfel aus Leitungswasser gemacht sind. Wer besonders sicher sein möchte, sollte auch die Zähne nur mit Mineralwasser putzen. In vielen Hotels stehen die Flaschen bereits im Badezimmer für die Gäste bereit. „Wenn Trinkwasser schwer erhältlich ist, können Reisende das Wasser auch durch Abkochen oder chemische Desinfektion selbst reinigen. Entsprechende Tabletten zur Wasseraufbereitung gibt es in Geschäften für Reisebedarf und in Apotheken“, ergänzt die Reiseexpertin der ERV.

Einheimische Küche

Nicht nur das Leitungswasser, auch zubereitete Speisen können zu Magen-Darm-Problemen führen. Wer glaubt, was Einheimische essen, sei auch für ihn selbst gut, liegt manchmal falsch. „Das kann zum einen am ungewohnten oder sehr scharfen Essen liegen. Aber auch daran, dass in fernen Ländern andere Viren und Bakterien verbreitet sind als hierzulande“, erklärt Birgit Dreyer. Nehmen Touristen sie mit der Nahrung auf, erkennt das Immunsystem sie oft nicht und die Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht.

Was hilft gegen Montezumas Rache?

Wen der Reisedurchfall heimgesucht hat, dem helfen nach landläufiger Meinung Cola und Salzstangen. Das ist tatsächlich richtig, wenn auch mit Einschränkungen. Der Körper erhält Kohlenhydrate und Elektrolyte, der Wasser- und Salzhaushalt wird ausgeglichen. Die Cola sollte allerdings im Verhältnis 1:1 verdünnt sein, weil ansonsten der Zucker- und Koffeingehalt zu hoch sind, um hilfreich zu sein. „Besser geeignet sind aber sogenannte Rehydratationslösungen. Sie sind in Apotheken erhältlich“, so die ERV Expertin.

Citronella und Vitamin B gegen Mücken

Während Mückenstiche in Deutschland meist nur ein unangenehmes Jucken zur Folge haben, können sie in Afrika, Amerika oder Asien gefährliche Krankheiten mit sich bringen, wie zum Beispiel Malaria oder Gelbfieber. Reisende sollten sich also gut vor Mücken schützen. Den Rat, zu diesem Zweck pflanzliche Mittel wie Citronella oder Vitamin B-Präparate zu verwenden, sollten sie dabei besser nicht beherzigen. Dazu die ERV Reiseexpertin: „Citronella duftet zwar angenehmer als viele Mückenmittel, hält Moskitos aber nur sehr kurzfristig fern. Und für die Behauptung, dass Vitamin B vor Mücken schützt, gibt es bisher keine wissenschaftlichen Belege.“ Wirklich hilfreich sind Mückenmittel mit dem Wirkstoff DEET (Diethylmethylbenzamid/toluamid). Dabei gilt: Je höher die Konzentration von DEET, desto länger bietet das Mittel einen wirksamen Schutz. Für Reisen in die Tropen empfiehlt beispielsweise das Centrum für Reisemedizin ( www.crm.de) Repellents mit einer Konzentration von mindestens 30 Prozent DEET. Allerdings sollten Reisende diesen Wirkstoff nicht auf empfindliche oder geschädigte Hautstellen auftragen. Hier hilft dann nur, sich mit langärmeligen Oberteilen und Hosen zu schützen.

Mit Solariumbräune in die Sonne?

Je südlicher der Urlaubsort, desto intensiver die Sonnenstrahlung. Wer beispielsweise in Brasilien, Ecuador oder Kenia am Strand Sonne tanken möchte, dessen Haut ist einer UV-Strahlung ausgesetzt, die zwei- bis dreimal so hoch ist wie in Deutschland. Zudem reflektiert das Meer die Strahlen, was deren Wirkung noch verstärkt. Heftige Sonnenbrände sind oft das Ergebnis der ersten Urlaubstage. Deshalb erhalten viele Urlauber den Tipp, die Haut schon vor Abflug im Solarium vorzubräunen. Hilft das? „Ich empfehle Reisenden eher, die ersten Tage an einem Schattenplatz zu verbringen, gut eingecremt mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor“, so Birgit Dreyer. So kann sich die Haut langsam an die Sonne gewöhnen. In Solarien kommen hauptsächlich UVA-Strahlen zum Einsatz. Dadurch erhält die Haut zwar schnell Farbe, auch „Sofortpigmentierung“ genannt. Damit sie jedoch wirksam gegen Sonnenstrahlen geschützt ist, muss sich die Hornhaut verdicken. Und dafür sind die UVB-Strahlen zuständig. Durch Geräte mit UVB-Strahlung, die es in einigen Solarien gibt, verlängert sich die Eigenschutzzeit der Haut. Natürlich ist trotzdem ein ausreichender Sonnenschutz für die Haut unerlässlich. Zu viele Besuche im Solarium lassen die Haut zudem frühzeitig altern und erhöhen das Hautkrebsrisiko. Für den Fall der Fälle sollte auf Fernreisen immer eine Reisekrankenversicherung mit im Gepäck sein. Dazu raten auch Verbraucherschützer, denn die ärztliche Behandlung im Ausland kann teuer werden.
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„Hütten-Hopping liegt im Trend“ – Expertengespräch der ERV

Tipps für die Vorbereitung einer Hütten-Wanderung in den Bergen

Fernblick statt Fernseher, frische Kuhmilch statt Latte Macchiato: Wer die Bergwelt liebt und gerne an der frischen Luft aktiv ist, für den ist ein Wanderurlaub das einzig Wahre. Im Trend liegen derzeit mehrtägige Wandertouren von Berghütte zu Berghütte. Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV, gibt Tipps für die Vorbereitung einer solchen Hütten-Tour.

Was sollten Urlauber bei der Planung einer mehrtägigen Hüttenwanderung beachten?

Die beste Zeit dafür ist zwischen Mitte Juni und September. Der genaue Zeitpunkt hängt von den Öffnungszeiten der jeweiligen Hütten ab. Denn in manchen Höhenlagen kann noch Schnee liegen. Wichtig: Die Fitness aller Teilnehmer klären. Dafür sollte jeder zunächst seine Kondition und Grenzen realistisch einschätzen. Abhängig davon fällt die Wahl auf eine leichtere Tour oder eine schwierige Wanderung beispielsweise mit Klettersteigen und höheren Gipfeln. Inspirationen oder durchgeplante Touren mit Wanderkarten finden Interessierte zum Beispiel auf www.alpenverein.de Der Deutsche Alpenverein bietet auf seiner Website auch Tipps für Eltern, die mit ihren Sprösslingen die Natur erkunden möchten. Sie finden dort zum Beispiel speziell für Kinder geeignete Hütten und Touren. Wer gerne in der Gruppe wandert und das Organisieren anderen überlassen möchte, ist mit einer geführten Hütten-Tour mit Bergführer gut bedient. Wer die Planung dagegen selber in die Hand nimmt, sollte rechtzeitig die Schlafplätze in den Hütten reservieren – beliebte Unterkünfte sind oft schon Monate im Voraus ausgebucht. Eine Stornierung, zum Beispiel aufgrund schlechter Wetterverhältnisse, hat, wie bei Hotels, in vielen Fällen Stornogebühren zur Folge.

Wie sollten Hütten-Hopper ihren Rucksack packen? Was muss auf jeden Fall mit?

Der Rucksack sollte ein Mindestvolumen von 30 Litern haben. Es empfiehlt sich, dass der gepackte Rucksack bei sehr fitten Personen 20 bis 25 Prozent des Eigengewichts nicht überschreitet, ansonsten sind es sogar nur 10 bis 15 Prozent. Beim Packen ist darauf zu achten, schwere Dinge möglichst so zu verstauen, dass der Schwerpunkt nah am Körper liegt. Das heißt, Ersatzschuhe gehören eher an die innenliegende Rückenseite des Rucksackes als in die Außentasche. Gleichzeitig können die Gegenstände, die erst abends auf der Hütte relevant sind, wie beispielsweise der Waschbeutel, weiter nach unten als eine Windjacke, die bereits während des Wanderns nötig sein kann. Ein Tipp: Über Kreuz packen. Das heißt, die Sachen, die Wanderer auf ihrer Tour häufig brauchen, sind im Rucksack des Mitwanderers und umgekehrt. Dadurch muss derjenige, der für sich etwas braucht, nicht jedes Mal den eigenen Rucksack abschnallen. Ganz wichtig ist die richtige Ausrüstung: Feste Bergschuhe, die bereits eingelaufen sein sollten, sowie eine Regen- und Windjacke sind Pflicht, selbst wenn die Wettervorhersage gut ist und der Weg harmlos wirkt. Denn in den Bergen ändert sich das Wetter oft innerhalb von Minuten und vorher gut begehbare Pfade können sich durch einen Regenguss in Schlammsteige verwandeln. Ausreichend Wechselkleidung wie Funktionsshirts und Wandersocken darf ebenfalls nicht fehlen. Für die Übernachtungen auf den Berghütten sind ein Hüttenschlafsack, eine Taschenlampe sowie Hütten- beziehungsweise Hausschuhe erforderlich. Der Waschbeutel sollte nur das Nötigste beinhalten und mit möglichst kleinen Tuben gefüllt sein, um Gewicht einzusparen. Für eine erholsame Nacht sind Ohrstöpsel empfehlenswert. Auch an Proviant, Sonnenschutz und ein Erste-Hilfe-Set inklusive Blasenpflaster sollten Wanderer denken. Eine Checkliste finden Interessierte zum Beispiel auf www.huettentouren.info

Wie können sich die Urlauber vorbereiten? Und wer übernimmt die Kosten, wenn im schlimmsten Fall eine Bergung notwendig ist?

Wer eine längere Hüttentour plant, sollte das nicht ohne vorangegangenes Training tun. Dafür empfiehlt es sich, einige Testwanderungen in voller Montur zu unternehmen. Dabei stellt sich heraus, ob eine Wanderung mit dem geplanten Gewicht des Rucksacks unbeschwert möglich ist. Aber auch, ob die Ausrüstung, etwa die Wanderstiefel, den Anforderungen gerecht wird. Bei Probetouren ist es außerdem sinnvoll, auf ein entsprechendes Höhenprofil zu achten. Denn meist macht nicht das Laufen an sich den Wanderern zu schaffen, sondern die zurückgelegten Höhenmeter. Zu einer optimalen Vorbereitung gehört jedoch auch, sich um den passenden Versicherungsschutz zu kümmern. Kommt es in den Alpen beispielsweise zu einem Unfall, der eine Bergung mit dem Hubschrauber erfordert, übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung diese Kosten nicht. Hier ist eine Reisekrankenversicherung sinnvoll, deren Schutz nicht nur im Ausland, sondern auch bei einer Bergung innerhalb Deutschlands gilt. Auf der sicheren Seite sind Wanderer mit dem RundumSorglos-Paket, das Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisekranken- und Reisegepäckversicherung enthält.
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„Tipps gegen Jetlag“ – Verbraucherinformation der ERV

Schlapp unter Palmen

"Tipps gegen Jetlag" - Verbraucherinformation der ERV

Langstreckenflüge bedeuten Stress für den Körper.
Quelle: ERGO Group

Ob Mexiko, Thailand oder Australien – Reiseziele auf anderen Kontinenten sind bei deutschen Urlaubern sehr beliebt. Der lange Flug in weit entfernte Länder bedeutet aber Stress für den Körper. Denn die Zeitverschiebung bringt den Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander. Damit der sogenannte „Jetlag“ nicht die Urlaubsfreude trübt, hat Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung), ein paar Tipps für Langstreckenflieger.

Wer von Deutschland nach Asien oder Amerika fliegt, landet nicht nur auf einem anderen Kontinent sondern auch in einer anderen Zeitzone. Treten Licht und Dunkelheit zu ungewohnten Zeiten auf, gerät die innere Uhr aus dem Takt und mit ihr die natürlichen Rhythmen wie Essens- und Schlafenszeiten. Je mehr Zeitzonen die Urlauber überschreiten, desto schlimmer fällt der Jetlag meist aus. „Als Faustregel gilt: Der Körper braucht pro Zeitzone rund einen Tag, um sich an die Umstellung zu gewöhnen“, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung). Die Anpassungszeit hängt auch vom Alter sowie vom Gesundheitszustand des Reisenden ab. So haben beispielsweise ältere Menschen mehr mit einem Jetlag zu kämpfen als jüngere. Auch die Flugrichtung spielt eine große Rolle: Wer nach Westen fliegt kann den Jetlag meist besser bewältigen. Der Tag verlängert sich, was dem Organismus entgegenkommt. Bei Flügen nach Osten verkürzt sich hingegen der Tag – die innere Uhr muss sich vorstellen und der Körper hat weniger Zeit, sich dem neuen Rhythmus anzupassen.

Wie äußert sich ein Jetlag und wie können Reisende vorbeugen?

Am Urlaubsort angekommen, sind Langstrecken-Reisende oft müde und erschöpft, viele klagen in der Nacht über Schlafstörungen. Dazu gesellen sich Stimmungsschwankungen, Konzentrations- und Reaktionsschwäche. Aber auch Kopfschmerzen, Schwindel und Verdauungsstörungen sind möglich. „Um den unschönen Symptomen eines Jetlags entgegenzuwirken, können Reisende bereits im Vorfeld etwas tun“, weiß die Reiseexpertin. „Sie sollten den Flug möglichst so buchen, dass sich der Schlaf vor der Abreise nicht verkürzt, wie es zum Beispiel bei einem sehr frühen Abflug der Fall ist.“ Denn wer ausgeruht in den Flieger steigt und sich zudem an den Tagen zuvor ausreichend bewegt hat, der hat oft weniger mit seinem Schlaf-Wach-Rhythmus zu kämpfen. Außerdem kann es hilfreich sein, bei Flügen in Richtung Westen an den Tagen vor dem Abflug später als sonst ins Bett zu gehen. Während des Flugs ist es dann am besten, nicht zu schlafen. Eine eiweißreiche Ernährung wie Fisch, Käse oder Fleisch können dabei unterstützen, länger wach zu bleiben. Wer dagegen nach Osten fliegt, kann seine innere Uhr auf die Zeitverschiebung vorbereiten, indem er einige Tage vor der Abreise morgens ein bis zwei Stunden früher aufsteht und im Flugzeug versucht zu schlafen. Kohlenhydratreiche Kost wie Obst, Kartoffeln oder Nudeln stimulieren das natürliche Schlafbedürfnis und machen somit müde.

Symptome mildern

Auch die besten Vorbereitungen sind kein Garant dafür, ohne Jetlag davonzukommen. Wer sich am Urlaubsort müde und abgeschlagen fühlt, kann die Symptome aber mildern. Zum Beispiel sollten sich Reisende sofort an den Tagesrhythmus des Zielortes anpassen – auch wenn es schwerfällt. Am besten die Uhr direkt nach Ankunft auf die Ortszeit umstellen und nicht darüber nachdenken, wieviel Uhr es jetzt zu Hause ist. Es hilft auch, sich von Beginn an den üblichen Essenszeiten anzupassen und große Zwischenmahlzeiten zu vermeiden. Urlauber können auch die Wirkung der Sonne nutzen. Sie hemmt die Produktion des Schlafhormons Melanin. Dadurch kann sich der Körper besser an den neuen Tagesrhythmus gewöhnen. „Am besten genießen Urlauber die ersten Tage entspannt an der frischen Luft, zum Beispiel am Strand. Lange Autofahrten oder anstrengende Stadtbummel sind nach einer langen Anreise eher kontraproduktiv für die Anpassung an die neue Umgebung“, rät die ERV Expertin. Für Entspannung sorgt auch, wer vorab an den passenden Reiseschutz gedacht hat. Mit einem RundumSorglos-Paket, das Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisekranken- und Reisegepäckversicherung enthält, besteht ein umfassender Schutz, falls vor oder im Urlaub doch mal etwas schief geht.
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„Camping: Große Freiheit mit klaren Regeln“ – Expertengespräch des D.A.S. Leistungsservice

Was Camper in der Natur und auf dem Campingplatz wissen sollten

Ob romantische Zweisamkeit im Zelt, Familienurlaub mit dem Wohnmobil oder Luxus-Camping im 5-Sterne Campingpark – Camping ist beliebt: Rund 10 Millionen Deutsche sind nach Angaben des Instituts für Demoskopie Allensbach Camping-Fans. Sie schätzen vor allem das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit. Doch auch beim Campen gelten Regeln. Ob Zelten in der freien Natur erlaubt und was auf dem Campingplatz zu beachten ist, fasst Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), zusammen.

Abends am Strand vor dem Zelt sitzen und den Sonnenuntergang erleben oder morgens im Wald mit Vogelgezwitscher aufwachen: Für viele ist das Campen in der freien Natur ein Traum. Aber: Wo ist das sogenannte wilde Camping erlaubt?

In Deutschland verbieten einige Bundesländer öffentliches Zelten komplett, in anderen ist es eingeschränkt möglich. Wo Zelten im Freien erlaubt ist und welche Besonderheiten zu beachten sind, sollten Campingfreunde vor Ort in der Gemeinde oder im Landratsamt erfragen. Die rechtliche Grundlage bilden die jeweiligen Naturschutz- und Waldgesetze der Bundesländer. In der Regel verboten ist das Zelten im Wald. Dies regeln viele Waldgesetze, außerdem sind etliche Waldgebiete Privateigentum. Sie dürfen zwar betreten werden, über alles andere bestimmt jedoch der Eigentümer. In Naturschutzgebieten ist Zelten immer verboten. Im Wald und in 100 Meter Abstand davon ist in der Regel auch das Entfachen offenen Feuers unzulässig. Dies schließt Campingkocher ein. Sollte ein Forstbeamter oder Polizist die „wilden“ Camper erwischen, kann das richtig teuer werden. Unerlaubtes Zelten, etwa in einem Wald, ist eine Ordnungswidrigkeit. Camper müssen mit einem Bußgeld von ein paar hundert Euro rechnen, insbesondere, wenn sie zusätzlich an unerlaubter Stelle Feuer entfacht oder Müll hinterlassen haben. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass sie sich strafbar machen, etwa wegen Sachbeschädigung oder Brandstiftung. Wer außerhalb Deutschlands einen Campingurlaub plant, sollte wissen: In vielen europäischen Ländern ist Campen nur auf behördlich genehmigten Campingplätzen zulässig. Wer dennoch außerhalb der offiziellen Plätze sein Zelt aufschlagen oder das Wohnmobil parken möchte, kann sich im Internet informieren, welche Länder wo wildes Camping erlauben.

Auf Campingplätzen gilt meist die sogenannte Platzordnung. Welche Regeln und Vorgaben sind besonders wichtig?

Für einen entspannten Urlaub auf dem Campingplatz sollten sich Camper frühzeitig über die jeweilige Platzordnung informieren. Das hilft, Ärger mit dem Platzbetreiber und den Nachbarn zu vermeiden. So herrscht auf Campingplätzen etwa keine freie Platzwahl: Camper dürfen ihr Wohnmobil oder Zelt nur in den ausgeschilderten und ihnen zugewiesenen Bereichen abstellen. Wer plant, Hund oder Katze mitzunehmen, sollte sich unbedingt vorab beim Campingplatz informieren: Denn nicht überall sind Kleintiere erlaubt. Zudem müssen Tierbesitzer oft auf spezielle Bestimmungen achten, wie etwa eine Leinenpflicht für Hunde. Wer auf Strom angewiesen ist, beispielsweise für seinen Fernseher oder die Kaffeemaschine, sollte zudem bei der Planung des Campingurlaubs auf die Stromkosten achten. Denn nicht immer sind diese im Preis inbegriffen. Auf manchen Plätzen rechnet der Platzbetreiber nach Verbrauch ab. Wer seinen Camping-Urlaub mit einer großen Willkommens-Grillparty vor dem eigenen Wohnmobil einläuten möchte, sollte klären, ob offenes Feuer gestattet ist. Meist ist dies nur an bestimmten vorbereiteten Feuerstellen oder Grillplätzen der Fall. Oftmals ist das Grillen lediglich mit Strom oder Gas erlaubt. Zudem beginnt auf den meisten Campingplätzen um 22 Uhr die Nachtruhe.

Eingefleischte Camper mieten oft für mehrere Monate oder ein ganzes Jahr einen Dauerstellplatz. Dürfen Dauercamper den Stellplatz dann auch als Wohnsitz melden? Und wie sieht es mit der Gestaltung des Dauercampingplatzes aus?

Eigentlich ist Wohnen auf dem Campingplatz in Deutschland nicht erlaubt. Es gibt aber Ausnahmen. Wer sein Leben auf den Campingplatz verlegen möchte, benötigt zunächst die Genehmigung des Platzbetreibers. Der wiederum darf seinen Campingplatz nur dann zu Wohnzwecken anbieten, wenn die jeweilige Gemeinde dies zulässt beziehungsweise duldet. Anschließend muss der Dauercamper seinen neuen Wohnsitz bei der Meldebehörde bekannt geben. Nach § 20 des Bundesmeldegesetzes kann auch ein Wohnwagen eine Wohnung sein, wenn er nicht oder nur selten bewegt wird. Wer einen Großteil oder gar sein ganzes Leben auf dem Campingplatz verbringt, möchte seine Umgebung rund um den Stellplatz häufig gerne etwas persönlicher gestalten. Manche Campingplatzordnungen sind hier großzügig: Mit gärtnerischen Maßnahmen wie Blumenbeeten, -töpfen oder einem kleinen Gemüsegarten dürfen die Dauercamper ihre Parzelle individuell gestalten. Wichtig: Vor Beginn der Umgestaltungsmaßnahmen die Erlaubnis des Platzwarts einholen.
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„Thrombose-Vorsorge auf Reisen“ – Verbraucherfrage der Woche der ERV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Johanna H. aus Osnabrück:
In den Sommerferien fliege ich mit meiner Familie nach Amerika. Ich habe gelesen, dass auf Langstreckenflügen und bei langen Autofahrten eine Reisethrombose auftreten kann. Stimmt das? Wie kann ich mich davor schützen?

Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung):
Langes Sitzen verschlechtert die Durchblutung der Beine und sorgt dafür, dass sich das Blut dort staut. Dabei kann sich eine Thrombose, also ein Blutpfropf, bilden, der die Gefäße blockiert und im schlimmsten Fall zu einer lebensgefährlichen Lungenembolie führt. Typische Symptome der Thrombose sind Schwellungen der Knöchel oder Beine, Schmerzen in der Wade und bläuliche Verfärbungen der Haut. Vor allem Reisende mit erhöhtem Thromboserisiko, wie Schwangere oder Personen ab einem Alter von 60 Jahren, sollten daher vor längeren Flügen und Auto- oder Busfahrten auf eine leichte Kost achten, weite Kleidung tragen und viel trinken – allerdings keinen Alkohol. Denn dieser weitet die Blutgefäße und dadurch staut sich das Blut in den Venen. Während des Flugs oder der Fahrt ist es wichtig, immer wieder die Sitzposition zu verändern und auf keinen Fall die Beine übereinander zu schlagen. Wenn möglich: Zwischendurch aufstehen und umhergehen. Außerdem helfen kleine Übungen, die Muskulatur anzuregen und dabei Druck auf die Venen auszuüben. So kann das Blut einfacher wieder Richtung Herz fließen. Dazu beispielsweise die Füße kreisen, mit den Zehen wackeln oder die Wadenmuskulatur anspannen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte Kompressionsstrümpfe tragen oder – nach Rücksprache mit einem Arzt – kurz vor Reiseantritt blutverdünnende Medikamente nehmen. Um für den Fall der Fälle auf der sicheren Seite zu sein, sollte auch eine Reiseversicherung mit ins Gepäck.
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„Recht auf Reisen“ – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Von der Buchung bis zum Heimflug: ein Streifzug durch das deutsche Reiserecht

"Recht auf Reisen" - Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Auch im Urlaub kann einiges schief gehen.
Quelle: ERGO Group

Der Urlaub: für viele die schönsten Wochen des Jahres. Leider steht den hohen Erwartungen immer mal wieder die Realität im Weg – die Buchung geht schief, die Anreise verzögert sich, der Koffer geht verloren. Für Reisende dann oft ein Grund, vor Gericht zu ziehen. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), kommentiert Gerichtsurteile rund um das Thema Reise und zeigt, was Urlauber von der Buchung bis zur Rückreise beachten sollten.

San Jose ist nicht San Jose

Bereits bei der Buchung kann es zu ersten Schwierigkeiten kommen, wie das Beispiel einer Familie aus München zeigt: Sie wollte nach San Jose in Kalifornien. Im Internet hatte der Vater vier Flugtickets gebucht. Am Flughafen stellten sie fest: San Jose ist nicht gleich San Jose. Statt wie geplant nach Kalifornien ging der gebuchte Flug nach Costa Rica. Eine Umbuchung der Tickets kam die Familie teuer zu stehen. Der Vater verklagte das Internetreisebüro wegen mangelnder Information bei der Buchung und verlangte die Mehrkosten für die neuen Tickets. Das Landgericht München I (Az. 34 O 1300/08) entschied, dass bei einer Internetbuchung das Risiko alleine der Kunde trage. Der Tipp von Michaela Rassat: „Wer auf eigene Faust im Internet bucht, sollte vor dem entscheidenden Klick genau kontrollieren, ob alle Angaben richtig sind. Das schont die Nerven und den Geldbeutel.“

Verzögerter Start in den Urlaub

Die Buchung lief erfolgreich, die Koffer sind gepackt und dann die Nachricht: Der Abflugtermin verschiebt sich – um 15 Stunden! Umso ärgerlicher, wenn es sich bei der Reise um eine nur sechstägige Pauschalreise handelt und durch die Flugverschiebung ein ganzer Tag verloren geht. Nach einem Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main (Az. 2/24 S 347/95) können betroffene Urlauber in einem solchen Fall den Reisevertrag kündigen und von der Reise zurücktreten. „Gerichte entscheiden hier oft nach dem Verhältnis von Reiseverzögerung zu Reisedauer“, erklärt Michaela Rassat. Allerdings besteht nach der Europäischen Fluggastrechte-Verordnung bei erheblichen Verspätungen auch ein direkter Entschädigungsanspruch gegen die Fluggesellschaft. Die Höhe hängt von der Verspätungsdauer und der Länge der Flugstrecke ab.

Ein ungeplanter Zwischenstopp …

Endlich im Flugzeug. Aber nach einer planmäßigen Zwischenlandung geht es nicht weiter. Der Grund: ein technischer Defekt. Die Wartezeit kann dann ganz schön lang werden. Nach sechs Stunden in Amsterdam war es einem Reisenden zu viel. Er setzte sich in den nächsten Flieger zurück nach Hause. Die Kosten für Reise und Rückflug verlangte er vom Reiseveranstalter zurück. Der Bundesgerichtshof entschied jedoch zugunsten des Reiseveranstalters (Az. X ZR 37/08). „Eine 14-tägige Reise ist durch eine solche Verzögerung nicht beeinträchtigt. Der Reisende hatte nach Ansicht des Gerichts noch genügend Zeit, seinen Urlaub zu genießen“, kommentiert die D.A.S. Expertin. Vor einer Kurzschlussreaktion also lieber nochmal in Ruhe die Handlungsmöglichkeiten und die Folgen abwägen und im Zweifel – einfach warten.

Schnarcher im Flugzeug

Einnicken und nach dem Erwachen ausgeruht am Urlaubsziel ankommen – so sieht der ideale Langstreckenflug aus Sicht vieler Passagiere aus. Umso ärgerlicher, wenn ein laut schnarchender Sitznachbar die Ruhe stört. Besonders, wenn sich Reisende einen Platz in der Business Class gegönnt haben, um ungestört schlafen zu können. Grund genug, vom Reiseveranstalter den Aufpreis wegen eines Reisemangels zurück zu verlangen. Doch das Amtsgericht Frankfurt am Main (Az. 31 C 842/01) lehnte dies ab. „Ein Schnarcher ist lediglich eine Unannehmlichkeit und bewirkt keinen Reisemangel, auch nicht in der Business Class“, so die D.A.S. Expertin.

Kurzes Hotelbett – kurzer Schlaf

Am Urlaubsort angekommen, gibt es dann nur noch ein Ziel: Erholung. Und dazu gehört auch ein gemütliches Bett. Eine Reisegruppe hatte jedoch Pech: Im gebuchten Hotel waren die Betten nur 1,80 Meter lang. Ein Mitglied der Gruppe konnte mit seiner Körpergröße von 1,83 Metern nach eigenen Angaben nur mit angezogenen Beinen im Bett liegen. Daraufhin kündigte die Gruppe die Reise und forderte vom Veranstalter die Erstattung des Reisepreises. Das Landgericht Hamburg (Az. 318 S 209/09) gab ihnen nur teilweise Recht, denn das Gericht sah in der Bettlänge keinen erheblichen Reisemangel, der eine Kündigung begründet hätte. Die Kläger konnten den Reisepreis nur um 25 Prozent mindern. Als korrekte Bettenlänge sah das Gericht mindestens 1,90 Meter an.

Störrisches Kamel als Reisemangel

Was wäre ein Ägypten-Urlaub ohne einen Kamel-Ritt? So manches Kamel nimmt aber keine Rücksicht auf seine ungeübten Reiter und wirft sie einfach ab. Ein solcher Sturz kann schlimme Folgen haben. Dies musste ein Ägypten-Reisender schmerzlich erfahren: Nachdem er vom Kamel gefallen war, musste er seine Reise abbrechen und sich mehreren Operationen unterziehen. Gegenüber dem Reiseveranstalter forderte der Pechvogel Schadenersatz, Schmerzensgeld und eine Absicherung weiterer Schäden. Das Oberlandesgericht Koblenz (Az. 12 U 1296/12) gab dem Urlauber recht: Der Kameltreiber hätte dafür sorgen müssen, dass der Tourist sicher auf das Kamel aufsitzen kann.

Blond und Chlor = Grün

Der Pool bietet bei hohen Temperaturen eine willkommene Erfrischung. Also rein ins kühle Nass. So dachte sich das vermutlich auch eine blonde Mallorca-Urlauberin. Die Abkühlung blieb jedoch nicht ohne Nebenwirkungen: Der Pool war so stark gechlort, dass sich ihre Haare grün färbten. Das Amtsgericht Bad Homburg (Az. 2 C 109/97) sprach der Frau eine Reisepreisminderung von 10 Prozent zu. Allerdings hatte sie auch ein Mitverschulden zu verantworten: Nach Ansicht des Gerichts hätte sie eine Badekappe tragen können.

Stinkendes Gepäck

Irgendwann ist auch der schönste Urlaub zu Ende. Sonnengebräunt, gut erholt und mit Souvenirs im Gepäck steht dann die Heimreise an. Am Heimat-Flughafen angekommen, müssen nur noch die Koffer über das Gepäckband rollen. Ein Italien-Urlauber wartete leider vergeblich. Der Grund: Die im Koffer verstauten Mitbringsel – Wein, Oliven und Salamis – hatten bereits den Transport am Abflug-Airport nicht überstanden. Die Flaschen waren zerbrochen, Oliven und Salamis zerdrückt. Dadurch tropfte und stank der Koffer so sehr, dass ihn der italienische Zoll vernichtete. Auf Schadenersatz hoffte der Urlauber hier vergeblich. Laut Amtsgericht Frankfurt am Main (Az.30 C 1914/12) haftet die Fluggesellschaft nicht, wenn ein Gepäckstück aufgrund von Zollvorschriften vernichtet wird. Auch ist der Zoll bei einer solchen Aktion nicht verpflichtet, Wertgegenstände oder Elektronik vorher auszusortieren. Michaela Rassat rät daher: „Souvenirs sollten bruch- und auslaufsicher verpackt sein.“ Sonst könnten nicht nur die schönen Andenken hin sein, sondern auch gleich noch die komplette Urlaubsausstattung.
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