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Ärger mit dem Online-Ticket? – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Was Reisende rund um leere Akkus, Tippfehler und das Widerrufsrecht wissen sollten

Ärger mit dem Online-Ticket? - Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Ist der Handyakku leer, erhalten Passagiere meist problemlos am Schalter eine neue Bordkarte. (Bildquelle: ERGO Group)

Nicht nur zum Shoppen, für Bankgeschäfte oder zum Streamen der Lieblings-Serie zieht es die Deutschen ins Internet: Auch Hotelzimmer, Flüge oder Zugfahrten buchen sie gerne online. Hotelvoucher, Tickets & Co. liegen dann meist auf dem Smartphone in einer digitalen Dokumentenmappe. Doch was ist, wenn der Akku gerade beim Check-in schlapp macht? Und gelten bei Online-Buchungen die gleichen Widerrufsrechte wie beim Online-Shopping? Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), klärt auf.

Oh Schreck, der Akku ist leer

Wer seine Reise online gebucht hat, hat auch meist die entsprechenden Tickets und Dokumente digital gespeichert, und zwar auf dem Smartphone. Vorteil: Das Gerät ist immer dabei, die Unterlagen zu vergessen also (fast) unmöglich. Aber was, wenn der Akku leer ist? Oder die Speicherung der Buchungsbestätigung oder des digitalen Tickets schief gelaufen ist? „Wer beispielsweise am Flughafen beim Check-in seine Bordkarte nicht vorzeigen kann, kann – zumindest bei deutschen Airlines – in der Regel aufatmen: Da die Buchung im System gespeichert ist, erhalten Passagiere meist problemlos am Schalter eine neue Bordkarte“, weiß Michaela Rassat. Dafür sind Personalausweis oder Reisepass notwendig. Einige Fluggesellschaften verlangen hierfür allerdings eine Gebühr. Streikt das Handy nach der Sicherheitskontrolle, sollten sich Reisende an die Airline-Mitarbeiter am Gate wenden – sie können Passagiere auch manuell boarden. Allerdings sollten Flugreisende sich dann beeilen: Denn die Schalter der Airlines schließen meist etwa 40 Minuten vor dem Abflug, und auch das Boarding am Gate ist wenig später beendet. Etwas anders ist es beim Bahnfahren. „Wer bei der Kontrolle kein gültiges Ticket vorweisen kann, gilt zunächst als Schwarzfahrer“, weiß die Juristin. Der Zugbegleiter stellt dann eine sogenannte Fahrpreisnacherhebung aus. Reisende können ihr Ticket oder die Buchungsbestätigung aber bei einem Reisezentrum oder online nachliefern. Die Frist zur Nachreichung finden sie auf der Fahrpreisnacherhebung. Auch hier müssen Reisende mit einer kleinen Bearbeitungsgebühr rechnen. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt Rassat, vorsorglich einen Ausdruck der Bordkarte, des Tickets oder der Buchungsbestätigung mitzunehmen.

Widerrufsrecht bei Reisebuchung?

Die meisten Online-Shopper wissen über ihr 14-tägiges Widerrufsrecht Bescheid. Aber gilt es auch bei Online-Buchungen von Hotels oder Flügen? „Reiseverträge über Pauschalreisen sind ebenso wie Flugbeförderungsverträge und Hotelbuchungen von dem sonst für Internetkäufe üblichen Widerrufsrecht ausgenommen“, weiß die D.A.S. Expertin. Die einzige Möglichkeit, eine Urlaubs- oder Hotelbuchung rückgängig zu machen, ist ein offizieller Rücktritt – eine sogenannte Stornierung. Das sollten Reisende am besten schriftlich tun. Der Veranstalter beziehungsweise der Hotelier kann jedoch eine Entschädigung verlangen. Deren Höhe richtet sich in der Regel nach dem Stornozeitpunkt. Als Faustregel gilt: Je näher die Reise rückt, desto höher fallen die Beträge aus. Bei einem Flugbeförderungsvertrag handelt es sich dagegen juristisch um einen Werkvertrag, den Reisende jederzeit kündigen können (§ 648 Bürgerliches Gesetzbuch) – beispielsweise schriftlich oder über die Website der jeweiligen Airline. In der Regel fällt dann eine Stornogebühr an, deren Höhe von der Airline und zusätzlich vom Zeitpunkt der Stornierung abhängt. Schließt die Fluggesellschaft eine Kündigung in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen aus, gibt es nicht den kompletten Ticketpreis zurück. „Steuern, Flughafengebühren sowie Treibstoffzuschlag können Nichtreisende allerdings zurückfordern“, weiß Rassat. Einige Klauseln, mit denen Airlines eine Kündigung verhindern wollten, haben Gerichte für unwirksam erklärt. Hier kommt es dann auf die Formulierung im jeweiligen Fall an.

Tippfehler bei der Buchung

In größter Vorfreude auf den nächsten Urlaub kann es bei der Flug- oder Hotelbuchung schon mal zu einem Zahlendreher kommen. Statt für den 2.3. sind die Flüge dann plötzlich für den 3.2. gebucht. Auch in diesem Fall gilt: Es gibt kein Widerrufsrecht – gebucht ist gebucht. Denkbar ist es hier, den abgeschlossenen Vertrag wegen Irrtums anzufechten. Dann hätte der Kunde zumindest Anspruch auf Rückzahlung des Reisepreises abzüglich eines dem Veranstalter entstandenen Schadens, etwa durch Stornogebühren seiner Vertragspartner. Hier empfiehlt es sich jedoch, sich anwaltlich beraten zu lassen. „Ansonsten bleibt Urlaubern, die das falsche Datum eingegeben haben, nur die Stornierung ihrer Hotelbuchung beziehungsweise die Kündigung des Flugbeförderungsvertrags“, so die Juristin. Gerade bei der Flugbuchung kann auch ein Tippfehler beim Namen den Betroffenen teuer zu stehen kommen. Denn: Stimmt der Name nicht mit dem im Ausweis überein, kann das dazu führen, dass die Fluggesellschaft den Passagier nicht mitnimmt. Die Kosten für eine Namenskorrektur sind abhängig von der Airline. Einige berechnen bis 30 Stunden vor Abflug nichts, bei anderen ist es beispielsweise in den ersten 24 Stunden nach Buchung kostenlos. Allerdings gibt es auch Fluggesellschaften, die hohe Gebühren oder gar eine Stornierung und eine anschließende Neubuchung verlangen. Betroffene können die Bedingungen der Website der jeweiligen Airline entnehmen.
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ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe agieren mit der ERGO Deutschland AG, ERGO International AG, ERGO Digital Ventures AG und ERGO Technology & Services Management vier separate Einheiten, in denen jeweils das deutsche, internationale, Direkt- und Digitalgeschäft sowie die globale Steuerung von IT und Technologie-Dienstleistungen zusammengefasst sind. 40.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2018 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 15 Milliarden Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo.com

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Was bedeuten die Flaggen am Strand? – Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Experten der ERGO Group informieren

Was bedeuten die Flaggen am Strand? - Tipp der Woche der ERGO Reiseversicherung

Bei einer roten Flagge herrscht absolutes Badeverbot. (Bildquelle: ERGO Group)

Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung:

Die ersten Ferien stehen vor der Tür. Für viele geht es bald in den Badeurlaub an die Strände dieser Welt. Dort treffen sie nicht nur auf Sonne, Sand und Meer, sondern häufig auch auf verschiedenfarbige Flaggen, die so manchem ein Fragezeichen ins Gesicht schreiben. Ihre Bedeutung wird häufig auf Schildern am Strand, in den Hotelunterlagen oder auf den Websites der Urlaubsorte erklärt. Sie sollen die Badegäste darüber informieren, ob und wo sie schwimmen gehen können. Begrenzen beispielsweise zwei rot-gelbe Flaggen einen Strandabschnitt direkt am Wasser, gilt außerhalb dieses Bereichs Badeverbot. Nur eine rot-gelbe Flagge – meist an einem Hochsitz oder einer Aussichts-Plattform – informiert darüber, dass Rettungsschwimmer den Strand sichern. Weht die gelbe Flagge, können sich Badegäste auf eigene Gefahr ins Wasser wagen. Ungeübte Schwimmer, Kinder oder ältere Personen sollten jedoch vorsichtig sein, da stärkere Wellen gefährlich werden können. Ein absolutes Badeverbot herrscht, wenn die rote Flagge weht. Gründe hierfür sind beispielsweise gefährliche Strömungen oder ein besonders hoher Wellengang. Darüber hinaus gibt es eine schwarz-weiß karierte Flagge, welche den Bade- vom Wassersportbereich abgrenzt. Eine besondere Stellung nimmt die blaue Fahne ein. Sie ist ein Gütezeichen für eine besonders gute Wasserqualität sowie für Sicherheit und Umweltschutz. Und wo bleibt die grüne Fahne? Nur wenige Urlaubsorte verwenden sie noch. Besteht keine besondere Gefahr und ist das Wasser ruhig, weht einfach keine Fahne. Übrigens: An manchen Stränden gibt es auch eine extra Flagge, die vor Quallen warnt. Auf Mallorca ist das beispielsweise eine weiße Flagge mit einer lila Silhouette der Tiere, in Florida eine gelbe Flagge mit einer schwarzen Qualle. Gibt es eine solche Flagge nicht, weht bei besonders vielen und gefährlichen Quallen meist die rote Fahne.
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Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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Fluggastrechte bei Verspätungen und Annullierungen – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Über den Wolken … ist nichts los

Fluggastrechte bei Verspätungen und Annullierungen - Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Innerhalb Europas genießen Fluggäste bei Verspätungen und Ausfällen große Rechtssicherheit. (Bildquelle: ERGO Group)

Immer mehr Menschen fliegen – ob in den langersehnten Strandurlaub, für einen Städtetrip nach Rom oder zum wichtigen Geschäftstermin. Entsprechend hoch ist das Flugaufkommen, Flugausfälle und -verspätungen sind dabei keine Seltenheit. Welche Rechte Flugreisende dann haben, weiß Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice).

Welche Rechte haben Fluggäste?

Innerhalb Europas genießen Fluggäste große Rechtssicherheit – unabhängig davon, ob es sich um eine Pauschal- oder Individualreise handelt. Ihre Rechte sind in der EU-Fluggastrechteverordnung Nr. 261/2004 geregelt. „Hier steht, welche Ausgleichs- und Versorgungsleistungen Passagieren bei Verspätungen, Nichtbeförderungen oder Annullierungen von Flügen zustehen“, so Michaela Rassat. Diese Verordnung gilt für alle Flüge, die entweder in der Europäischen Union (EU) starten oder von einer EU-Fluggesellschaft durchgeführt werden und einen EU-Flughafen zum Ziel haben. Die Verordnung gilt aufgrund entsprechender Verträge auch in Island, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz. Gelten die EU-Fluggastrechte nicht, greifen andere Regelungen. Denn zahlreiche weitere Staaten haben ähnliche Fluggastrechte. Zudem sind im sogenannten Montrealer Übereinkommen Mindeststandards für Passagierrechte festgelegt, wie etwa Schadenersatzansprüche bei Verspätungen oder Personenschäden. Welche Länder dieses Übereinkommen unterzeichnet haben, finden Reisende auf der Seite der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO).

Ansprüche bei Verspätung …

Im letzten Moment noch den Sicherheitscheck geschafft – und dann verzögert sich der Abflug. „In vielen Fällen haben Betroffene nach der EU-Verordnung Anspruch auf Entschädigung, Verpflegung und Betreuung“, so die D.A.S. Expertin.
– Ab zwei Stunden Verspätung steht Betroffenen zum Beispiel bei Flügen bis zu 1.500 km Verpflegung zu und die Möglichkeit, zwei Telefonate zu
führen
oder zwei E-Mails zu schreiben.
– Passagiere können zusätzlich ab einer Verspätung von drei Stunden von der Fluggesellschaft eine Entschädigung verlangen. Wie hoch die Zahlung
ausfällt, ist abhängig von der Länge der Flugstrecke:
* Bis zu 1.500 Kilometer, beispielsweise für die Strecke Berlin – Rom, gibt es 250 Euro.
* Bei Flügen über 1.500 Kilometer innerhalb der EU, etwa Berlin – Lissabon, und bei allen anderen Flügen zwischen 1.500 und 3.500 Kilometern
werden 400 Euro fällig.
* Bei allen weiteren Flügen wie beispielsweise Berlin – Dubai 600 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, wie teuer der Flug war.
– Ab fünf Stunden Verspätung dürfen Reisende vom Beförderungsvertrag zurücktreten und sich den Flugpreis erstatten lassen.
– Verschiebt sich der Abflug auf den nächsten Tag, gibt es eine Hotelübernachtung sowie den Transfer.
Übrigens: Wer wegen einer Verspätung seinen Anschlussflug verpasst, kann Anspruch auf eine Zahlung haben – auch dann, wenn der Anschlussflug außerhalb der EU startet. Wichtig ist nur, dass beide Flüge zusammen gebucht wurden (Europäischer Gerichtshof, Az. C-537/17).

… und bei Annullierung

Wird der Flug von der Airline gestrichen, können sich Betroffene den Ticketpreis erstatten oder sich von ihrer Airline auf einen anderen Flug umbuchen lassen. Ansonsten ist eine zusätzliche Ausgleichszahlung möglich, die sich nach der Länge der Flugstrecke richtet und genauso gestaffelt ist wie bei einer Flugverspätung. Keinen Anspruch auf eine zusätzliche Entschädigung haben die Passagiere nach der EU-Fluggastverordnung, wenn
– die Fluggesellschaft mindestens zwei Wochen vorher über den Flugausfall informiert,
– die Benachrichtigung sieben bis 14 Tage vor Abflug und der Alternativflug maximal zwei Stunden früher startet beziehungsweise maximal vier Stunden
später am Ziel ankommt oder
– die Benachrichtigung weniger als sieben Tage vor Abflug und der Alternativflug maximal eine Stunde früher erfolgt beziehungsweise maximal zwei
Stunden später am Ziel ankommt.
Laut Rassat müssen Airlines allerdings nicht zahlen, wenn die Annullierung oder Verspätung aufgrund außergewöhnlicher Umstände wie Streiks, schwerer Unwetter oder Naturkatastrophen erfolgt. Im Gegensatz zur EU-Fluggastverordnung sieht das Montrealer Übereinkommen sowohl für Verspätungen als auch für Annullierungen keine pauschalen Entschädigungen vor. Hier müssen Passagiere Schäden im Einzelfall nachweisen.

Wie kommen Reisende zu ihrer Erstattung?

Um eine Entschädigung einzufordern, können sich Passagiere direkt an die jeweilige Fluggesellschaft wenden. Entsprechende Musterbriefe gibt es beispielsweise im Internet. Dort finden Reisende auch Entschädigungsrechner, die anzeigen, ob sie tatsächlich anspruchsberechtigt sind. Auch die D.A.S. Rechtsschutz-App bietet einen Entschädigungsrechner. Verweigert die Fluggesellschaft die Zahlung, kann die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr (SÖP) vermitteln. Wer sich nicht selbst mit der Airline herumärgern möchte, kann sich an ein sogenanntes Fluggasthelfer-Portal wenden. „Diese Portale prüfen die Ansprüche. Gibt es Aussichten auf Erfolg, bieten sie an, die Forderung bei der Airline durchzusetzen“, so die Juristin. „Wird der Fall erfolgreich abgeschlossen, überweisen die Portale dann auch die Entschädigung, abzüglich einer Erfolgsprovision.“ Einige Portale bieten auch eine Sofortentschädigung an. „In diesem Fall verkaufen Reisende ihre Entschädigungsforderung an den Anbieter und erhalten dann innerhalb weniger Tage ihr Geld.“ Die Provision fällt dann jedoch etwas höher aus.
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Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Reiserecht

Seenot: Schadenersatz wegen Todesangst

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze - Reiserecht

Wegen erlittener Todesangst auf dem Weg zum Flughafen verklagte ein Ehepaar den Reiseveranstalter. (Bildquelle: ERGO Group)

Kommt es am letzten Tag einer Pauschalreise zu einem Vorfall, bei dem ein Reisender Todesängste erleidet, ist unter Umständen die gesamte Reise als wertlos anzusehen. Dann muss der Reiseveranstalter den Reisepreis zurückerstatten. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Landgericht Köln entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Ein Ehepaar hatte auf den Malediven Urlaub gemacht. Am Abreisetag sollte sie ein Fährboot von der Insel, auf der das Hotel lag, zurück zum Flughafen bringen. Das Boot kam wegen eines Unwetters bereits verspätet an. Die Fahrgäste der Hinfahrt berichteten von einer stürmischen Überfahrt. Trotz offizieller Unwetterwarnung schickte die Mannschaft die verunsicherten Fahrgäste an Bord und legte ab. Das Boot geriet in einen heftigen Sturm. Weil beide Motoren und die Navigation ausfielen, trieb es manövrierunfähig auf dem Meer. Viele Fahrgäste mussten sich übergeben, darunter auch die Kläger. Ein Küstenwachboot, das auf die Fähre aufmerksam wurde, rammte es versehentlich. Dadurch kam erneut Panik auf. Erst nach mehreren Notrufen eilte ein Marineschiff zu Hilfe und schleppte das Boot in den nächsten Hafen. Das Ehepaar verpasste seinen Flug und konnte mit dem völlig durchnässten Gepäck erst am nächsten Tag die Heimreise antreten. Die Ehefrau erlitt durch den Vorfall eine posttraumatische Belastungsstörung, weshalb sie dreimal stationär in eine psychiatrische Klinik musste. Eine ambulante Behandlung folgte. Sie war auch ein Jahr später zum Zeitpunkt des Verfahrens noch nicht wieder voll arbeitsfähig. Ärztliche Atteste bescheinigten den Vorfall als Ursache. Das Ehepaar machte vor Gericht eine Minderung des Reisepreises und Schmerzensgeld geltend. Der Reiseveranstalter war der Ansicht, dass hier höhere Gewalt vorliege, für die er nicht hafte. Außerdem könnten die Reisenden ihn nicht für Fehler eines örtlichen Dienstleisters verantwortlich machen, den er sorgfältig ausgesucht habe.

Das Urteil

Das Landgericht Köln gestand dem Ehepaar die komplette Rückzahlung des Reisepreises zu. Beide hätten zudem Anspruch auf je 500 Euro Schmerzensgeld für die Rückfahrt, bei der sie stundenlang Todesangst litten. „Die Ehefrau erhielt weitere 5.000 Euro Schmerzensgeld für ihre nachfolgende Erkrankung – und damit doppelt so viel wie von den Klägern gefordert“, so Michaela Rassat. Das Gericht erklärte, dass der Reiseveranstalter keinerlei Maßnahmen getroffen habe, um zu verhindern, dass die Reisenden auf dem Weg zum Flughafen in Gefahr gerieten. Da es eindeutige Unwetterwarnungen gegeben habe und es bereits auf der Hinfahrt stürmisch gewesen sei, hätte der Bootstransport nicht stattfinden dürfen. „Der Reiseveranstalter haftet dem Gericht zufolge auch für das Verhalten der von ihm beauftragten Dienstleister vor Ort“, so die Rechtsexpertin. Das Gericht erklärte, dass eine Reise durch ein extremes Ereignis am letzten Tag vollkommen entwertet sein könne, weil ihr Erholungswert komplett entfallen sei. Dies sei hier der Fall gewesen. Deshalb sei der Reisepreis vollständig zurückzuzahlen. „Bei der Höhe des Schmerzensgeldes für die Ehefrau orientierte sich das Gericht an früheren Urteilen zu posttraumatischen Belastungsstörungen nach erlittener Todesangst“, erläutert Rassat.

Was bedeutet das für Verbraucher?

„Kunden von Reiseunternehmen können nicht nur den Reisepreis zurückfordern, sondern auch Schmerzensgeld verlangen, wenn sie durch unsachgemäß handelndes Personal am Urlaubsort in Gefahr geraten und Todesangst ausstehen müssen“, erklärt die Juristin. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sollten sie durch entsprechende ärztliche Bescheinigungen nachweisen können. Reiseveranstalter können sich in solchen Fällen nicht einfach auf höhere Gewalt berufen oder die Verantwortung auf ihre Vertragspartner vor Ort abwälzen. „Wichtig ist es, rechtzeitig Beweise zu sichern: Zum Beispiel sollte sich der betroffene Urlauber die Namen möglicher Zeugen notieren“, so der Tipp der Rechtsexpertin.
Landgericht Köln, Urteil vom 15. Januar 2019, Az. 3 O 305/17

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Stressfrei mit dem Auto in den Urlaub – Verbraucherinformation der ERGO Group

Tipps für eine gute Vorbereitung

Stressfrei mit dem Auto in den Urlaub - Verbraucherinformation der ERGO Group

Vor der Abfahrt sollten die Reifen und die Flüssigkeitsstände geprüft werden. (Bildquelle: ERGO Group)

Wenn die Deutschen verreisen, ist das Auto ihr liebstes Verkehrsmittel. 2018 fuhren 41,7 Prozent damit in den Urlaub. Wenn das Urlaubsziel nicht gerade um die Ecke liegt und Kinder an Bord sind, kann die Anfahrt schnell zur Nervenprobe werden. Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung, weiß, wie Eltern für gute Laune auf dem Rücksitz sorgen können. Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, gibt zusätzlich Tipps für den Kfz-Check vor Abfahrt, die richtige Beladung und zu Besonderheiten im Ausland.

Bevor es losgeht: Auto durchchecken!

Stundenlange Autobahnfahrten mit schwerem Gepäck, Hitze oder Serpentinen mit starkem Gefälle belasten das Fahrzeug gerade bei weiten Strecken erheblich. Ein gründlicher Auto-Check vor dem Start ist daher ein Muss. Dazu zunächst einen Blick auf die Reifen werfen: „Das Gesetz schreibt eine Profiltiefe von 1,6 Millimeter vor. Wirklich zuverlässig – gerade bei längeren Autofahrten – sind aber nur Reifen mit einem Restprofil von drei Millimetern“, so Frank Mauelshagen. Prüfen lässt sich die Tiefe mithilfe einer Ein-Euro-Münze. Verschwindet der Messingrand der Münze im Profil, ist alles in Ordnung. Dabei sollten Urlauber das Gummi auch gleich auf Risse und andere Beschädigungen untersuchen. „Sind die Reifen älter als sechs Jahre, besteht die Gefahr der Materialermüdung. Im schlimmsten Fall könnten sie unterwegs platzen“, weiß der Kfz-Experte. Mauelshagen rät außerdem, die Außen- und Innenbeleuchtung zu kontrollieren. Zuletzt gilt es, Flüssigkeitsstände bei Motoröl, Bremsflüssigkeit, Kühlwasser und Scheibenwischwasser zu überprüfen. Ist demnächst ein Ölwechsel fällig, sollten Urlauber sich noch vor der Abfahrt darum kümmern. Einen abschließenden Blick sollten Reisende den Scheibenwischblättern widmen. Liegen sie nicht mehr glatt auf der Scheibe auf, sehen sie schartig aus oder ziehen sie Schlieren, müssen neue her.

Besonderheiten im Ausland beachten

Andere Länder, andere Sitten: Diese Binsenweisheit gilt auch bei Verkehrsregeln. Ob Tempolimit, Warnwesten- oder Lichtpflicht – wer Deutschland verlässt, muss sich an die Vorschriften des jeweiligen Urlaubslandes halten. Warnwesten beispielsweise müssen Autofahrer in Deutschland lediglich mitführen, eine Tragepflicht gibt es hierzulande nicht. In Frankreich dagegen müssen alle Insassen, die ein Auto nach einem Unfall verlassen, eine Weste tragen. Zudem sollten sich Autofahrer bewusst sein, dass sie Autobahnen nicht überall einfach so befahren dürfen. „In der Schweiz, Slowenien oder Österreich ist beispielsweise eine Vignette zum Befahren der Autobahn nötig. Wer ohne erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen“, so der Kfz-Experte. Daher empfiehlt Mauelshagen, sich vorab über die jeweiligen Regelungen im Urlaubs- oder Transitland zu informieren.

Auto richtig beladen

Die Koffer sind gepackt und nun soll alles irgendwie ins Auto. Der Experte warnt: „Reist eine vierköpfige Familie mit viel Gepäck, kann das die maximal zulässige Gesamtmasse schnell überschreiten.“ Wie viel Gewicht erlaubt ist, erfahren Autobesitzer in den Fahrzeugpapieren. Sperrige und schwere Gepäckstücke sollten möglichst direkt hinter der Rückbank lagern. Denn ist eine Vollbremsung notwendig, wird die Ladung nicht nach vorne geschleudert. Leichtere Gegenstände kommen darauf oder davor. Das bringt nicht nur mehr Sicherheit, sondern sorgt auch für ein besseres Fahrverhalten. Damit im Notfall Warndreieck und Verbandskasten flott zur Hand sind, sollten sie zuletzt und gut zugänglich verstaut werden. Abschließend sollten Autofahrer den Reifendruck an die erhöhte Ladung anpassen. Das spart Sprit und verhindert Schlingern in Spurrillen. Die relevanten Angaben finden sich in der Betriebsanleitung, an der Türinnenseite oder auf dem Tankdeckel.

Entspannte Reise für Kinder – und Eltern

Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte vorab die Strecke genau planen: „Es empfiehlt sich, möglichst alle anderthalb Stunden eine Pause einzuplanen und nicht mehr als 500 km pro Tag zurückzulegen“, so Birgit Dreyer. Bei den Pausen gilt es, darauf zu achten, dass sich die Sprösslinge gut austoben können. Das lenkt sie vom langen Sitzen ab und macht müde – ein kleines Nickerchen im Auto ist dann sehr wahrscheinlich. Eine weitere wichtige Frage ist auch: Wann soll es losgehen? Dreyer empfiehlt, die Schlafzeiten der Kinder zu nutzen, um möglichst viel Strecke zu fahren. Dafür können die Kleinen beispielsweise am Abend vor der Abreise länger aufbleiben. Startet die Fahrt dann sehr früh, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie zu Reisebeginn rasch wieder einschlafen. Doch trotz allem werden die wenigsten Kids die komplette Fahrt über schlafen. Deshalb sollten Eltern auch für Unterhaltung an Bord sorgen. „Das Lieblingsspielzeug, die Schmusedecke, ein spannendes Hörspiel oder ein Film auf dem Tablet beispielsweise unterhalten die Kleinen und halten sie bei Laune“, weiß die Reiseexpertin. Auch Ratespiele wie „Ich sehe was, was du nicht siehst“ lenken von der Fahrt ab. Oder Mama und Papa erzählen eine Geschichte und lassen sie von den Kindern zu Ende erzählen. Auch an ausreichend Proviant sollten Eltern denken. „Für den kleinen Hunger im Auto eignen sich Lebensmittel, die weder krümeln noch tropfen, beispielsweise Apfelschnitze oder Karottenstäbchen. Zum Trinken sind Wasser, Tee oder Saftschorle ideal. Auf kohlensäurehaltige Getränke und Milch sollten Kinder besser verzichten, da sie leicht auf den Magen schlagen können“, weiß Dreyer. Sinnvoll können auch sogenannte Reisekaugummis gegen Übelkeit sein. Sie empfehlen sich insbesondere bei Berg- und Kurvenfahrten. Eltern von Kleinkindern sollten auch an Wechselbekleidung denken.
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Wie viel Gepäck ist beim Bahnfahren erlaubt? – Tipp der Woche des D.A.S. Leistungsservice

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Wie viel Gepäck ist beim Bahnfahren erlaubt? - Tipp der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Anzahl und Gewicht der Gepäckstücke sind auch beim Bahnfahren begrenzt. (Bildquelle: ERGO Group)

Dass Anzahl und Gewicht der Gepäckstücke begrenzt sind, kennen die meisten von Flugreisen. Weniger bekannt ist, dass es solche Begrenzungen auch beim Bahnfahren gibt. Denn auch Bahnbetreiber wollen mit ihren Beförderungsbedingungen der Gepäckflut Grenzen setzen – wer schon einmal in der Ferienzeit Bahn gefahren ist, der weiß warum. Bei der Deutschen Bahn beispielsweise darf jeder Reisende zusätzlich zu seinem Handgepäck nur eine Traglast mitnehmen – also einen Koffer oder einen großen Rucksack. Traglast bedeutet, dass er diese Last alleine tragen können muss. Nicht mit in den Zug dürfen Gegenstände, die andere Reisende behindern, belästigen oder Schäden verursachen können – oder die gefährlich, entzündlich oder explosiv sind. Damit die Gänge frei bleiben, verfügen einige Züge im Einstiegsbereich und in der Mitte der Waggons über Regale für große Gepäckstücke. Ansonsten gehört das Gepäck in die Ablage über dem Sitz oder darunter. Daher empfiehlt sich für eine Bahnreise mit kleinen Kindern ein zusammenklappbarer Kinderwagen. Für alle Gepäckstücke gilt: Aus Sicherheitsgründen Gänge, Fluchtwege, Türen und Feuerlöscher frei halten. Anweisungen des Bordpersonals zum Umstellen des Gepäcks müssen Reisende Folge leisten. In Zügen, die entsprechend gekennzeichnet sind, ist es auch erlaubt, mit Fernverkehrs-Fahrradkarte und kostenloser Stellplatzreservierung ein Fahrrad mitzunehmen. Aus Platz- und Sicherheitsgründen dürfen Fahrräder nur auf dem tatsächlich reservierten Stellplatz mitfahren. Mofas und Mopeds befördert die Bahn nicht. Wer zwei oder mehr Koffer mitnehmen möchte, kann sie beim kostenpflichtigen Gepäckservice der Deutschen Bahn aufgeben. Normalerweise wird aber auch niemand wegen zu viel Gepäck aus dem Zug gewiesen oder muss Koffer zurücklassen. Mit Rücksicht auf die Mitreisenden empfiehlt es sich trotzdem, nicht mit dem halben Hausstand den Waggon zu blockieren.
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Regeln für Handgepäck beim Sicherheitscheck – Tipp der Woche der ERV

Experten der ERGO Group informieren

Regeln für Handgepäck beim Sicherheitscheck - Tipp der Woche der ERV

Bei den Sicherheitskontrollen spielt das Handgepäck eine wichtige Rolle. (Bildquelle: ERGO Group)

Lange Schlangen an den Sicherheitskontrollen und Urlauber, die noch hektisch Flaschen und elektronische Geräte herauskramen: Um Stress und lange Wartezeiten zu vermeiden, hilft es, die wichtigsten Regeln an der Flughafen-Security zu kennen. Wichtig ist vor allem das Handgepäck. Es gibt viele Vorschriften, was hier rein darf und was nicht. Da wären zum Beispiel Kosmetika. Alles, was flüssig ist, muss in einen Behälter von maximal 100 ml passen. Reisende können ihre Pflegeprodukte entweder zu Hause umfüllen oder gleich in Reisegröße kaufen. Die Fläschchen und Tiegel kommen dann in einen durchsichtigen, wiederverschließbaren Beutel mit einem Maximalvolumen von einem Liter. Pro Person ist ein Beutel erlaubt. Um ihn bei der Kontrolle nicht lange suchen zu müssen, empfiehlt es sich, ihn griffbereit zu verstauen. Das gilt auch für elektronische Geräte wie Laptops oder Tablets. Wer Kinderspielzeug mit Batterien dabei hat, sollte es auch mit auf das Band legen. Gürtel, Schmuck, Uhren, Caps oder Jacken ebenso. Nicht dabei sein darf alles, was als Waffe tauglich wäre. Dazu zählen beispielsweise Rasierklingen ohne Gitter oder Stricknadeln, aber auch Wanderstöcke, Tennisschläger oder Skateboards. Größere Messer oder Scheren sind verboten, Nagelscheren oder Taschenmesser bis 6 cm theoretisch erlaubt, sie können aber zu Problemen und Verzögerungen bei der Kontrolle führen. Besser sind sie also im aufgegebenen Gepäck aufgehoben.
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Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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Tipps für allein reisende Frauen – Verbraucherinformation der ERV

Solo um den Globus

Tipps für allein reisende Frauen - Verbraucherinformation der ERV

Alleine reisen will sorgfältig geplant sein.
Quelle: ERGO Group

Auch wenn es vielleicht erstmal beängstigend klingt: Eine Reise allein kann sehr entspannt sein und ist eine intensive Erfahrung. Wie Frauen ihren Solo-Urlaub am besten vorbereiten und was sie vor Ort beachten sollten, erläutert Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Im Urlaub mit dem eigenen Ich

Wer zum ersten Mal eine Reise allein plant, sollte vorher überlegen: Wie lange glaube ich, werde ich mich ohne festen Reisepartner wohlfühlen? „Als Einstieg kann ein Wochenend-Trip eine gute Lösung sein“, empfiehlt Birgit Dreyer. So können Frauen beispielsweise bei einer kurzen Städtetour das Alleinreisen testen und herausfinden, ob es ihnen gefällt. Soll es gleich eine längere Fernreise sein, empfiehlt es sich, vorab ein paar Fragen zu klären: Wie gut kann ich mich vor Ort verständigen? Ist das Reiseziel sehr abgelegen oder sind dort auch andere Touristen unterwegs, sodass ich Anschluss finden kann? Auch die Wahl der Unterkunft kann ausschlaggebend sein: So bietet etwa ein Hostel mehr Möglichkeiten, mit anderen Reisenden in Kontakt zu kommen als ein Zimmer in einem großen Hotelkomplex. Hilfreich können auch die zahlreichen Blogs von allein reisenden Frauen sein, die Tipps aus der Reise-Praxis geben.

Vorbereitungen vor Urlaubsbeginn

Wer allein unterwegs ist, sollte besonders gut planen. Neben den üblichen Reisevorbereitungen wie zum Beispiel „Impfschutz checken“ sollten insbesondere Frauen prüfen, wie frei sie sich in dem ausgewählten Land bewegen können und welche gesellschaftlichen Besonderheiten sie berücksichtigen sollten. Fremdenverkehrsämter beispielsweise geben Auskunft über Kultur und Gesellschaft des Reiselandes. Sie können Fragen beantworten wie: Können Frauen abends noch ohne Bedenken ausgehen? Oder sich tagsüber allein in eine Strandbar setzen? Ist das in dem Land eher unüblich, kann es sich auch für die Reisende unangenehm anfühlen. Außerdem wichtig: In welcher politischen Lage befindet sich das Land und wie hoch ist die Kriminalitätsrate vor Ort? Hier hilft die Website des Auswärtigen Amtes. Dort finden sich auch die Kontaktdaten der deutschen Vertretungen im ausgewählten Reiseland. Damit die zur Not schnell zur Hand sind, am besten im Handy speichern. „Wer auf Nummer sicher gehen will, schreibt wichtige Nummern zusätzlich in ein Notizbuch. Dazu gehören auch die Kontaktdaten der wichtigsten Bezugspersonen zu Hause. Falls das Handy verloren geht oder geklaut wird, sind diese Daten dann wenigstens noch zur Hand und Urlauberinnen können sich schnell Hilfe holen“, rät Birgit Dreyer. „Auch eine Kopie des Personalausweises oder Reisepasses kann hilfreich sein, falls das Portemonnaie geklaut wird.“ Die ERV Expertin empfiehlt darüber hinaus, Freunden oder Verwandten vor der Abreise eine Kopie der geplanten Reiseroute beziehungsweise die Adressen der Unterkünfte zu geben. Mit ihrer travel und care App gibt die ERV Reisenden ein Stück Sicherheit an die Hand. Die App zeigt Urlauberinnen – neben vielen anderen Funktionen – Apotheken und Krankenhäuser vor Ort an und weist über Push-Nachrichten auf drohende Gefahren im Reiseland hin. Außerdem gibt es einen „Ich bin sicher“-Button, um die Daheimgebliebenen im Falle einer Katastrophe zu informieren. Für alle Reisenden unverzichtbar ist eine private Auslandskrankenversicherung. Denn für Behandlungen im europäischen Ausland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen nur die deutschen Regelsätze, außerhalb Europas zahlen sie gar nicht.

Kulturelle Stolpersteine vermeiden

Vor Ort sollten allein reisende Frauen kulturelle und religiöse Traditionen besonders achten. „Tempelanlagen wie beispielsweise Angkor Wat in Kambodscha mit Hot Pants oder einem Top zu besuchen, ist selbst bei größter Hitze eine Respektlosigkeit“, so Dreyer. Gerade bei der Besichtigung von religiösen Stätten ist angemessene Kleidung Pflicht: Schultern und Knie sollten bedeckt sein, der Ausschnitt dezent. Das trägt auch zur eigenen Sicherheit bei. In manchen Kulturen verhalten sich Frauen gegenüber Männern zudem anders als in Deutschland oder weiten Teilen Europas üblich: In Indien können Männer es beispielsweise als Provokation auffassen, wenn Frauen ihnen direkt in die Augen sehen. Und in Israel sollten Frauen streng orthodoxen jüdischen Männern nicht die Hand zur Begrüßung reichen, denn eine Berührung zwischen Männern und fremden Frauen ist tabu. Wer sich über die jeweiligen Gepflogenheiten informiert, vermeidet den berühmten „Kulturschock“ vor Ort.

Sicherheitsregeln auch im Urlaub beachten

Wie zu Hause so gilt auch im Ausland: Besser nicht alleine trampen oder im Dunklen durch enge Gassen laufen. Wer nachts auf dem Weg ins Hotel ist, nimmt sich lieber ein Taxi, statt allein die Strecke zu laufen. In öffentlichen Verkehrsmitteln sind Plätze hinter dem Busfahrer oder in einem menschengefüllten Großraumabteil empfehlenswert. Dreyer ergänzt: „Auch in der Nähe von Familien oder Frauen mit Kindern sind allein reisende Frauen in der Regel gut aufgehoben.“ Frauen sollten außerdem den Mut haben, „Nein“ zu sagen und sich selbstbewusst gegen ungewollte Aufmerksamkeiten wehren.
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Unterwegs abseits der Skipisten? – Aktuelle Verbraucherinformation der ERV

Notfallausrüstung und Lawinenkunde sind ein Muss

Unterwegs abseits der Skipisten? - Aktuelle Verbraucherinformation der ERV

Mit der Wetternormalisierung sind die Pistenverhältnisse ideal
Quelle: ERGO Group.

Die enormen Schneemengen der vergangenen Wochen haben viele Regionen in den Alpen in den Ausnahmezustand versetzt, etliche Lawinenabgänge inklusive. Inzwischen normalisiert sich die Lage und die Pistenverhältnisse sind ideal. Für einige Wintersportler ein Grund, sich auch wieder abseits der Pisten zu vergnügen. Welche Vorbereitungen nötig sind, um ein solches Risiko einzugehen, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Das A und O für Touren abseits der Pisten: Ausrüstung und Ausbildung

Die oft unberührten Hänge neben der Piste verlocken immer mehr Wintersportler dazu, auch mal abseits von viel befahrenen Abfahrten unterwegs zu sein. Doch die Gefahr ist groß, dass selbst fitte Ski- oder Snowboardfahrer, die jede Piste sicher meistern, die Situation hinter der Begrenzung unterschätzen. „Im freien Gelände gibt es selbst bei noch so guter Vorbereitung keine Sicherheit“, so Birgit Dreyer. „Zwingend notwendig ist eine Notfallausrüstung, bestehend aus Lawinenverschütteten-Suchgerät, Schaufel, Sonde und Airbag-Rucksack sowie natürlich ein Handy mit vollem Akku. Außerdem ist eine umfassende Ausbildung Voraussetzung“, so die Expertin der ERV. Skischulen, Skivereine sowie beispielsweise der Deutsche Alpenverein bieten Kurse für Tiefschneefahren und Tourengehen an. Dabei geht es zum einen um Lawinenkunde, zum anderen lernen die Teilnehmer, wie sie Gefahren am Hang erkennen und wie sie mit der Notfallausrüstung umgehen.

Lawinenlagebericht checken

Ist der Kurs absolviert sowie die Ausrüstung gepackt und erprobt, empfiehlt sich vor dem Start ein kritischer Blick auf den aktuellen Lawinenlagebericht. Er ist im Internet beispielsweise für Deutschland, Österreich und die Schweiz abrufbar. Hier finden Tourengänger und Tiefschneefahrer die aktuellen Gefahrenstufen für ihre geplante Route. „Besteht erhebliche oder gar große Lawinengefahr, sollten Wintersportler ihre Tour verschieben“, so Dreyer. „Selbst bei mäßiger Gefahr, also Lawinenwarnstufe 2, sollten sie überlegen, ob ihnen der Spaß das Risiko wert ist. Denn abseits der Pisten ist das Lawinenrisiko nie bei Null und auch die beste Ausrüstung kann einen Sturz den Abhang hinunter nicht verhindern.“

Immer in der Gruppe

Genauso wichtig wie Ausbildung und Ausrüstung: Niemals alleine losziehen und immer in Sichtweite der anderen bleiben. Aber auch nicht zu dicht beieinander fahren oder wandern, sonst ist die Belastung für die Schneedecke zu groß. Gut ist es, wenn ein oder mehrere Gruppenmitglieder schon erfahren sind.

Versicherungsschutz für den Notfall

Sport im Schnee ist nie ohne Risiko. Rettungs- und Bergungskosten übernehmen viele Krankenkassen allerdings nur anteilig. Dabei kann zum Beispiel ein Helikopter-Einsatz schnell in die Tausende gehen. Daher empfiehlt die ERV Expertin Tourengängern eine private Reisekranken-Versicherung, die explizit Such-, Rettungs- und Bergungskosten abdeckt. Die ERV Reisekranken-Versicherung ohne Selbstbeteiligung schließt diese bis zu 10.000 Euro mit ein und deckt alle Unternehmungen und Reisen ab, die mindestens 50 Kilometer vom Wohnort entfernt sind – auch im Inland. Zudem übernimmt sie sämtliche Arzt- und Behandlungskosten sowie einen medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport.
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Wichtig zu wissen

Was bedeuten die verschiedenen Lawinen-Warnstufen?
Seit 1993 gibt es in Europa eine einheitliche Bewertungsskala zur Einschätzung der Lawinengefahr. Sie richtet sich vor allem an Wintersportler, die abseits gesicherter Pisten unterwegs sind. „Die Skala besteht aus fünf Gefahrenstufen. Jede Stufe ist mit einheitlichen Begriffen in den verschiedenen Sprachen klar definiert“, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung). In keiner der fünf Gefahrenstufen ist eine Lawine vollständig ausgeschlossen. Eine Liste mit detaillierten Beschreibungen der einzelnen Stufen und Empfehlungen hält beispielsweise das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF auf seiner Website bereit.

– Warnstufe 1: Gering
Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt. Eine Lawine ist nur bei großer Zusatzbelastung – beispielsweise durch eine Gruppe, die ohne Abstände fährt – an vereinzelten Stellen im extremen Steilgelände – Hänge sind steiler als 40° – möglich. Spontan sind nur Rutsche und kleine Lawinen möglich.

– Warnstufe 2: Mäßig
Die Schneedecke ist an einigen Steilhängen nur mäßig verfestigt, ansonsten meist gut. Eine Lawine ist nur bei großer Zusatzbelastung vor allem an angegebenen Steilhängen – Hänge sind steiler als 30° – möglich. Es sind keine größeren spontanen Lawinen zu erwarten.

– Warnstufe 3: Erheblich (kritische Lawinensituation)
Die Schneedecke ist an vielen Steilhängen nur mäßig bis schwach verfestigt. Bereits bei geringer Zusatzbelastung, beispielsweise durch eine Person, kann vor allem an Steilhängen eine Lawine ausgelöst werden. Auch spontane mittlere, vereinzelt sogar große Lawinen sind möglich.

– Warnstufe 4: Groß (sehr kritische Lawinensituation)
Die Schneedecke ist an den meisten Steilhängen schwach verfestigt. Lawinen sind bei geringer Zusatzbelastung an zahlreichen Steilhängen wahrscheinlich. Spontan sind auch mittlere und große Lawinen zu erwarten.

– Warnstufe 5: Sehr groß (Katastrophensituation)
Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil. Es sind spontan viele große Lawinen auch in mäßig steilem Gelände – Hänge sind flacher als etwa 30° – zu erwarten, die bis ins Tal reichen können.
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Bahnfahrt erster Klasse mit Ticket zweiter Klasse? – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Achim P. aus Hannover:
Gerade vor Weihnachten sind die Züge wieder überall hoffnungslos überfüllt. Darf ich mich mit meinem Zweite-Klasse-Ticket auch in ein Abteil der ersten Klasse setzen, wenn sonst nichts mehr frei ist?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Selbst bei extremem Platzmangel haben Zugpassagiere mit einem Fahrschein für die zweite Klasse kein Anrecht auf einen Platz in der ersten Klasse. Das ist in § 13 der Eisenbahn-Verkehrsordnung sogar gesetzlich geregelt. Allerdings kann der jeweilige Zugchef eigenständig entscheiden, ob er aus Sicherheitsgründen in einem überfüllten Zug die erste Klasse allgemein freigibt. Er informiert die Reisenden darüber in der Regel mit einer Lautsprecherdurchsage. Wer ohne Erlaubnis mit einem Ticket für die zweite Klasse in der ersten Klasse fährt, ist ein Falschfahrer. Wird er von einem Zugbegleiter erwischt, gilt dann beispielsweise bei der Deutschen Bahn: Entweder er verlässt die erste Klasse oder er bezahlt die Preisdifferenz zum Fahrschein erster Klasse. Ein erhöhtes Beförderungsentgelt, also ein Bußgeld von mindestens 60 Euro, ist nur fällig, wenn der Fahrgast beides verweigert und einfach sitzen bleibt. Diese Regelung gilt für den Fern- und Nahverkehr. Insbesondere für Vielfahrer gibt es oft auch günstige Upgrades zur ersten Klasse. Gerade in der Weihnachtszeit daher der Tipp: Reisende sollten sich rechtzeitig über aktuelle Möglichkeiten für die jeweilige Strecke und den gewünschten Zug und Tarif informieren.
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