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Entschädigungsservice von BCD Travel verhilft Flugreisenden zu ihrem Recht

Neuer Service für alle europäischen Kunden von BCD Travel

Entschädigungsservice von BCD Travel verhilft Flugreisenden zu ihrem Recht

UTRECHT, 09. Januar 2018 – Air Disruption Compensation von BCD Travel, einem der weltweit führenden Geschäftsreiseunternehmen, ist jetzt für alle Kunden in Europa verfügbar. Der Service hilft Geschäftsreisenden, im Falle einer Annullierung oder Verspätung eines Fluges eine Entschädigung zu erhalten. Der Bedarf ist hoch: Derzeit werden lediglich 5 % der möglichen Entschädigungen in Anspruch genommen – 793 Millionen Euro werden nicht ausgeschöpft.

Störungen bei Flugreisen betreffen etwa 8 % aller Flüge weltweit. Schätzungsweise 2,4 % der Flüge, die den europäischen Vorschriften unterliegen, sind von einer Annullierung oder Verspätung von mehr als drei Stunden betroffen. Das verursacht nicht nur Stress für die Reisenden, die dadurch ihre Anschlussflüge verpassen oder zu spät zu wichtigen Meetings erscheinen, sondern auch zusätzliche Kosten, z. B. für Verpflegung während des Wartens am Flughafen oder sogar einen Hotelaufenthalt.

Die EU-Verordnung 261/2004 (EG 261) zu Fluggastrechten, die für Flüge aus einem bzw. in eines der 28 Länder der EU und das europäische Hoheitsgebiet gilt, sieht im Fall der Nichtbeförderung und bei Annullierung oder längerer Verspätung von Flügen eine Entschädigung für Passagiere vor. Je nach Länge des betroffenen Fluges beträgt die Entschädigung zwischen 250 und 600 Euro. Viele Reisenden sind sich dieser Verordnung nicht bewusst und jede Fluggesellschaft hat ihren eigenen Entschädigungsprozess, der oft zeitaufwendig und kompliziert ist. Infolgedessen werden bis zu 95 % der 835 Millionen Euro an Entschädigungsgeldern, die jedes Jahr von Passagieren eingefordert werden könnten, nicht in Anspruch genommen.

Um Reisende über ihre Rechte zu informieren und den Prozess zu vereinfachen, hat BCD Travel Air Disruption Compensation zu einem Standardangebot für alle Kunden gemacht. In der Praxis überwacht BCD Travel automatisch alle Flüge, für die ein Anspruch nach EG 261 geltend gemacht werden können und sendet den Reisenden eine E-Mail-Benachrichtigung mit Anweisungen, wie der rechtmäßige Anspruch auf Entschädigung erhoben werden kann. Dies geschieht über AirHelp, einem Partner von BCD, der den rechtmäßigen Anspruch bei der jeweiligen Fluggesellschaft durchsetzt. Für diesen Service von BCD wird nur im Erfolgsfall ein Entgelt erhoben. Wurde keine Entschädigung gezahlt, wird nichts berechnet.

„Die Höhe der nicht geltend gemachten Ansprüche macht deutlich, dass den Reisenden unserer Kunden erhebliche Benefits verloren gehen, die sie eigentlich für die verursachten Unannehmlichkeiten entschädigen sollten. Unsere Standardlösung für all unsere Kunden in Europa sieht eine entsprechende Information zur Anspruchsberechtigung sowie einen einfacheren Entschädigungsprozess für ihre Reisenden vor, damit diese von ihrem Recht auch tatsächlich Gebrauch machen“, erklärt Stewart Harvey, President EMEA bei BCD Travel.

BCD Travel hilft Unternehmen, das Potenzial der Reisekosten voll auszuschöpfen: Wir sorgen dafür, dass Reisende sicher und produktiv unterwegs sind und auch während der Reise umsichtige Entscheidungen treffen. Travel Manager und Einkäufer unterstützen wir dabei, den Erfolg ihres Geschäftsreisekonzepts zu steigern. Kurz gesagt: Wir helfen unseren Kunden, clever zu reisen und mehr zu erreichen – in 108 Ländern und dank ca. 13.000 kreativer, engagierter und erfahrener Mitarbeiter. Mit 95 % über die letzten zehn Jahre haben wir die beständigste Kundenbindungsrate der Branche – mit 24,6 Milliarden USD Umsatz 2016. Mehr über uns erfahren Sie unter www.bcdtravel.de

Kontakt
BCD Travel Germany GmbH
Anja Hermann
Otto-Lilienthal-Straße 1
28199 Bremen
04213500420
media.events@bcdtravel.eu
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Kinderbetreuung: Tagesmutter braucht umfassende Haftpflichtversicherung

R+V-Infocenter: Eltern sollten im Vorfeld klären, ob Versicherungsschutz der Tagesmutter ausreicht

Wiesbaden, 10. Oktober 2013. Seit dem 1. August 2013 haben Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz – zum Beispiel in der Tagespflege. Wichtig für die Eltern: Eine Tagesmutter braucht eine Haftpflichtversicherung, die auch die ihr anvertrauten Kinder einschließt. Sie muss sonst mit ihrem privaten Vermögen für schwere Verletzungen und Folgeschäden aufkommen. „Das hat auch für Eltern und Kind Folgen. Denn sie bekommen nach einem Unfall unter Umständen keine Entschädigung“, sagt Ferenc Földhazi, Haftpflicht-Experte beim Infocenter der R+V-Versicherung. Er rät den Eltern, diesen Punkt unbedingt im Vorfeld zu klären.

Grundsätzlich gilt: Eine Tagesmutter übernimmt die Aufsichts- und Sorgfaltspflichten der Eltern. „Passiert dem Kind etwas, hängt die Haftung der Tagesmutter davon ab, ob sie fahrlässig gehandelt hat. Wenn ja, springt ihre Haftpflichtversicherung ein – aber nur dann, wenn die Kinderbetreuung eingeschlossen ist“, so R+V-Experte Földhazi. Falls nicht, muss die Tagesmutter den Schaden aus eigener Tasche begleichen und eventuell sogar eine lebenslange Rente zahlen. Ist die Tagesmutter damit finanziell überfordert, kann dies erhebliche Konsequenzen für die Eltern haben. Denn neben den Sorgen um das verletzte Kind kommen finanzielle Probleme hinzu – wenn beispielsweise ein Elternteil seinen Beruf aufgeben muss, um das Kind zu pflegen.
Die Haftung für die Tagesmutter geht sogar noch weiter. Sie ist auch verantwortlich, wenn ein Kind das andere verletzt. Grund hierfür: Kinder unter sieben Jahren haften nicht selbst für Schäden, die sie verursachen. Tipp des R+V-Infocenters: Eine private Unfallversicherung für das Kind bietet zusätzliche Sicherheit. Diese springt bei einem Unfall immer ein.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Kontakt
Infocenter der R+V Versicherung
Brigitte Römstedt
Raiffeisenplatz 2
65189 Wiesbaden
06 11 / 533 – 46 56
brigitte.roemstedt@ruv.de
http://www.infocenter.ruv.de

Pressekontakt:
Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
Gabriele Winter
Schaberweg 23
61348 Bad Homburg
06172/9022-122
g.winter@arts-others.de
http://www.infocenter.ruv.de

Die D.A.S. informiert: Urteile in Kürze – Reiserecht

Flug verpasst wegen Warteschlange: Keine Entschädigung!

Verpasst ein Passagier seinen Flug, weil er zu lange in der Warteschlange beim Check-in steht, gilt dies nicht als Verweigerung der Beförderung. Wie die D.A.S. unter Berufung auf ein Urteil des Bundesgerichtshofes mitteilte, kann der Reisende in diesem Fall keine Entschädigung nach der EU-Fluggastrechteverordnung fordern.
BGH, Az. X ZR 83/12

Hintergrundinformation:
Die EU-Fluggastrechteverordnung ermöglicht es Fluggästen, bei Flugverspätungen und Flugausfällen unter bestimmten Voraussetzungen verschiedene Leistungen von der Fluggesellschaft zu verlangen. Dazu gehören bei Nichtbeförderung etwa wegen Überbuchung zum Beispiel die Erstattung des Ticketpreises oder die frühestmögliche Rückbeförderung zum ersten Abflugort oder auch eine anderweitige Beförderung zum Ziel sowie eine Entschädigung, deren Höhe sich nach der Entfernung zum Zielort richtet. Auch für Flugannullierungen oder erhebliche Verspätungen sieht die Verordnung Ersatzansprüche vor. In einigen Fällen können Betreuungsleistungen wie eine Hotelunterbringung gefordert werden. Der Fall: Ein Reisender hatte einen Flug antreten wollen, der um 11:15 Uhr startete. Er stand zu diesem Zeitpunkt jedoch noch in der Warteschlange, um einzuchecken – und das Flugzeug startete ohne ihn. Nach seinen Angaben war der Mann um 8 Uhr am Flughafen gewesen und habe erst um 14 Uhr sein Gepäck aufgeben können. Er verlangte eine Entschädigung von 400 Euro nach der EU-Fluggastrechteverordnung. Das Urteil: Nach Mitteilung der D.A.S. Rechtsschutzversicherung wies der Bundesgerichtshof darauf hin, dass hier weder eine große Verspätung noch eine Flugannullierung im Sinne der Verordnung stattgefunden hätten. Auch von einer „Nichtbeförderung“ könne nicht die Rede sein: Von dieser spreche man, wenn sich die Fluggesellschaft weigere, einen Fluggast mitzunehmen, der am Flugsteig zum Abflug bereit stehe. Eine solche Weigerung müsse dem Fluggast erklärt werden. Hier habe der Kläger weder den Flugsteig (das „Gate“) erreicht, noch habe ihm jemand ausdrücklich den Mitflug verweigert. Der BGH betonte, dass die EU-Verordnung nur Mindestrechte beinhalte. Der Fluggast könne durchaus noch mehr Rechte – etwa aus dem Beförderungsvertrag mit der Fluggesellschaft – haben. Diese müssten dann aber ausdrücklich eingeklagt werden.
Bundesgerichtshof, Beschluss vom 16.04.2013, Az. X ZR 83/12

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