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Hinweis „SSSS“ auf der Bordkarte – Verbraucherfrage der Woche der ERV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Johannes M. aus Berlin:
Wir fliegen bald in die USA. Ich habe mitbekommen, dass auf manchen Bordkarten „SSSS“ steht. Was bedeutet das?

Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung):
Vor einer Einreise in die USA lohnt sich ein genauer Blick auf die Bordkarte: Der Vermerk „SSSS“ steht für Secondary Security Screening Selection. Das bedeutet, dass die Passagiere mit dieser Karte eine zusätzliche Sicherheitskontrolle absolvieren müssen. Neben den üblichen Security-Checks erwartet SSSS-Reisende dann eine persönliche Befragung. Diese führt das Sicherheitspersonal der US-Behörden meist in abgeschirmten Räumen durch. Aber auch beim Check-in oder am Boarding-Gate ist so ein Gespräch möglich. In jedem Fall sollten sich Betroffene darauf einstellen, dass die Einreise etwas länger dauert. Wer den Vermerk aus welchen Gründen erhält, ist nicht klar. Die Kriterien sind unbekannt. Auf diese Weise will die USA sicherstellen, dass sich die Betroffenen nicht auf diese Kontrollen vorbereiten können. Grundsätzlich trifft es Passagiere, die in irgendeiner Form verdächtig erscheinen. Dafür reichen ein „falscher“ Name, die Sitzplatzauswahl oder ungewöhnliche Buchungsvorgänge. Letztere rücken in den Fokus der Behörden, wenn der Passagier das Ticket bar bezahlt, die Buchung von einem Dritten erfolgte oder kein Rückflug vorgesehen ist.
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Über die ERV
Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Wissenswertes rund um den Reisepass – Verbraucherinformation der ERV

Mit gültigen Dokumenten ins Ferienglück

Wissenswertes rund um den Reisepass - Verbraucherinformation der ERV

Vor allem für Fernreisen benötigen Urlauber einen Reisepass.
Quelle: ERGO Group

Bald starten die Sommerferien und damit die Hauptreisezeit. Ob Karibik, Malediven, Thailand oder USA – der Reisepass muss mit. Aber ist er auch für Schweden nötig oder die Türkei? Wo können ihn Urlauber beantragen und was brauchen sie dazu? Was gilt für Kinder? Und was tun, wenn der Pass verloren geht – schlimmstenfalls im Reiseland? Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV Europäische Reiseversicherung, kennt die Antworten.

Wann ist ein Reisepass nötig?

Mit der Urlaubsplanung und der Buchung startet die Vorfreude auf die sommerliche Auszeit. Vor lauter Euphorie vergessen viele die Frage nach den Einreisebestimmungen. Während in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union (EU) und des Schengen-Raums der Personalausweis ausreicht, ist für Reisen in andere Staaten grundsätzlich ein Reisepass erforderlich. Einige wenige Ausnahmen gibt es allerdings: Für Reisen in die Türkei, nach Mazedonien oder Serbien beispielsweise ist kein Reisepass notwendig. „Allerdings ist bei einer Einreise mit Personalausweis die Aufenthaltsdauer zum Teil beschränkt. In der Türkei etwa sind mit Personalausweis nur maximal 90 Tage erlaubt“, weiß Birgit Dreyer.

Reisepass beantragen – wo und wie?

Um einen Reisepass auszustellen, benötigen die Behörden ungefähr drei bis vier Wochen. Daher ist es ratsam, frühzeitig beim Einwohnermeldeamt oder beim Bürgeramt den entsprechenden Antrag zu stellen. Dafür sind dann der Personalausweis oder der alte Reisepass sowie ein biometrisches Passbild notwendig. „Wer seinen Urlaub kurzfristig bucht oder sich nicht rechtzeitig um den Reisepass gekümmert hat, kann sein Dokument auch per Expressversand innerhalb von drei bis vier Werktagen bekommen – allerdings ist dies etwas teurer“, so die Reiseexpertin.

Besonderheiten bei Kindern

Nicht nur die Erwachsenen freuen sich auf Erholung, auch Kinder können die geplante Reise meist kaum erwarten. Um mit ihren Sprösslingen die Welt zu erkunden, müssen Eltern seit 2012 für ihre Kinder – auch bereits für Babys – einen Kinderreisepass beantragen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Reise innerhalb der EU stattfindet oder ob es sich um eine Fernreise handelt. Ab dem 12. Lebensjahr ist dann für Reisen außerhalb der EU beziehungsweise des Schengen-Raums ein richtiger Reisepass nötig, ansonsten reicht ein Personalausweis aus. Um den Kinderreisepass zu beantragen, müssen Eltern gemeinsam mit ihrem Nachwuchs sowie einer Geburtsurkunde oder altem Ausweisdokument, Passfoto und den Ausweisen der beiden Eltern zum Einwohnermeldeamt gehen. Kann nur ein Elternteil bei der Antragstellung dabei sein, ist eine schriftliche Einverständniserklärung des fehlenden Teils notwendig. Der Kinderreisepass ist dann für sechs Jahre gültig. Läuft er vor dem 12. Geburtstag ab, können die Eltern den Kinderreisepass noch verlängern beziehungsweise aktualisieren. Eine Aktualisierung ist dann notwendig, wenn das Kind auf dem Passfoto nicht mehr eindeutig identifizierbar ist. Zudem gelten zum Beispiel bei Reisen in die USA Sonderregelungen. „Kinder benötigen dann entweder ein zusätzliches Visum zum Kinderreisepass oder einen ePass“, erklärt die Expertin der ERV. Der elektronische Reisepass (ePass) enthält in seinem Deckel einen Chip, auf dem die persönlichen Daten, das Bild sowie zwei Fingerabdrücke des Passinhabers gespeichert sind. Darüber hinaus gilt bei Reisen: Benötigen Erwachsene ein Visum, etwa für Sri Lanka, benötigen Kinder ebenfalls eines. Auch für den Fall, dass das Kind mit nur einem Elternteil oder alleine mit einer Organisation verreist, hat die Reiseexpertin einen Tipp: „Um keine Probleme bei der Einreise zu bekommen, sollten Weltentdecker unter 18 eine Einverständniserklärung der Eltern dabei haben – oder des fehlenden Elternteils.“ Generell ist es empfehlenswert, sich vor der Reise über die Vorschriften im Zielland zu informieren, um Komplikationen zu vermeiden.

Reisepass abgelaufen

Der Schock ist groß, wenn Reisende am Flughafen feststellen, dass sie ihren Reisepass vergessen haben oder er abgelaufen ist. „Wer seinen Pass vergessen hat, kann sich an das Flughafenbüro der Bundespolizei wenden. Diese stellt für die geplante Reise einen Reiseausweis aus, den jedoch nur EU-Länder und einige wenige andere Länder, zum Beispiel die Schweiz, anerkennen“, weiß Dreyer. Ob der Reiseausweis im Zielland gültig ist, prüft die Bundespolizei vorab. Voraussetzung für die Ausstellung ist, dass Betroffene ihre Identität nachweisen können – ein Führerschein reicht dafür nicht aus. Bei exotischeren Reisezielen, wie den Malediven oder der Dominikanischen Republik, ist mindestens ein vorläufiger Reisepass nötig. Den können Reisende nur während der Öffnungszeiten der nächstgelegenen Pass- oder Ausweisbehörde beantragen. Wo diese liegt und wie sie dahin kommen, erfahren sie bei der Bundespolizei. Die Erstellung eines vorläufigen Reisepasses setzt voraus, dass die Beantragung eines regulären Passes nicht mehr möglich war. Um dies zu prüfen, kann die Passbehörde die Reiseunterlagen verlangen. Zudem benötigen die Antragsteller ein biometrisches Passfoto, das sie meist direkt vor Ort bei der Behörde in einem Passbildautomaten bekommen können. Ob das Zielland einen vorläufigen Reisepass akzeptiert, können Urlauber noch am Flughafen zum Beispiel über ihr Handy auf der Internetseite des Auswärtigen Amts erfahren.

Der Reisepass ist weg

Geht das Dokument im Urlaub verloren oder wird gestohlen, ist die gute Laune schnell dahin. „Egal ob gestohlen oder verloren – den Verlust des Passes müssen Betroffene umgehend bei der nächsten Polizeistation melden“, weiß die Reiseexpertin. Es ist ratsam, sich eine Kopie der Verlustmeldung geben zu lassen, um leichter einen Ersatz beantragen zu können. In einer deutschen Botschaft oder einem Konsulat erhalten Reisende dann einen Reiseausweis zur Rückkehr nach Deutschland. Allerdings gibt es Länder, die für die Ausreise einen entsprechenden Einreisestempel fordern, der als Nachweis für eine legale Einreise dient. In diesem Fall ist ein Ausreisevisum des Reiselandes nötig, welches Betroffene ebenfalls bei der Auslandsvertretung erhalten. Dreyer rät zudem, auf jede Reise eine Kopie des Reisepasses mitzunehmen. Das spart im Fall der Fälle viel Zeit. In solchen oder anderen Notfällen hilft die ERV travel & care App, die für Jahresversicherungs-Kunden kostenlos ist. Sie zeigt beispielsweise, wo sich die nächste Botschaft befindet – inklusive Kontaktdaten und Anfahrtswege und enthält einen Dokumentensafe, um digitale Kopien der Reisedokumente zu speichern.
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Sorglosigkeit kann teuer werden

ERV gibt Tipps zu den wichtigsten Reiseversicherungen für den nächsten USA-Urlaub

München, 14. August 2013 – Gut vorbereitet in die USA: Wer in den vergangenen Jahren in die Vereinigten Staaten geflogen ist, weiß, dass er mit langen Schlangen bei der Einreise rechnen muss. Laut aktuellen Medienberichten können deutsche Staatsbürger, die häufiger in die USA reisen, ab sofort am Einreiseprogramm „ABG+ und Global Entry“ teilnehmen, um von vereinfachten und schnelleren Einreisekontrolle zu profitieren. Abgesehen von den Einreisemodalitäten sollten sich USA-Urlauber auch um den passenden Versicherungsschutz für ihren Aufenthalt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten kümmern. Die ERV, Marktführer in Sachen Reiseschutz, gibt wichtige Tipps, um im Notfall einen kompetenten Partner an der Seite zu haben und unnötige Kosten zu vermeiden.

Hilfe bei medizinischen Notfällen
Auch Verbraucherschützer raten bei einer Reise in die USA unbedingt zum Abschluss einer Auslandskrankenversicherung . Esther Grafwallner, Reiseexpertin der ERV, erklärt, warum diese Police so wichtig ist: „Auch wenn die ärztliche Versorgung in den Staaten in der Regel kein Problem ist, so sind Behandlungen teuer und erfolgen meist nur gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen keinerlei Kosten für Behandlungen in USA oder Kanada. Erkrankt ein Reisender während seines Urlaubs, übernimmt hingegen die Auslandsreisekrankenversicherung die Behandlungskosten, die im Ausland anfallen.“

Falls nötig organisiert die Notrufzentrale der ERV auch den medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport, der Bestandteil der Auslandskrankenversicherung ist. Hier entscheiden die Ärzte der ERV-Notrufzentrale, nicht die behandelnden Ärzte vor Ort, über den Rücktransport. Esther Grafwallner: „Ohne Auslandskrankenversicherung wird ein Rücktransport in die Heimat zu einer teuren Angelegenheit. Wer in den USA verunglückt oder erkrankt und die Behandlung zu Hause fortsetzen möchte, der muss mit Kosten von bis zu 60.000 Euro rechnen.“ Mit der ERV erfolgt der Krankenrücktransport – sofern der Patient transportfähig ist – auch unabhängig davon, ob eine Behandlung am Urlaubsort möglich gewesen wäre.

Wenn das Sehnsuchtsziel in weite Ferne rückt
Ein Aufenthalt in den USA ist oftmals lange im Voraus geplant. Wenn der Urlaub dann plötzlich ausfallen muss, ist dies nicht nur ärgerlich, sondern kann durch hohe Stornokosten auch finanziell unangenehm werden. Wurde eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, werden die Stornokosten beispielsweise bei einer unerwarteten schweren Erkrankung oder einer betriebsbedingten Kündigung durch die ERV erstattet. Darin ebenfalls enthalten ist eine Reiseabbruchversicherung. Muss der Urlaub wegen eines Unfalls oder einer Krankheit abgebrochen werden, übernimmt die ERV die zusätzlichen Rückreisekosten bzw. den anteiligen Reisepreis für nicht genutzte Reiseleistungen.

Das ganze Jahr geschützt
Wer mehr als eine Reise im Jahr plant, der sollte sich für eine Jahresreiseversicherung entscheiden. Diese lohnt sich meist schon bei zwei Reisen im Jahr. Die Jahres-Variante kann bei der ERV, unter http://www.reiseversicherung.de, entweder für eine Reiserücktritts- oder eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden oder als praktisches Paket-Angebot mit Reiserücktritts- inklusive Reiseabbruchversicherung, Auslandskranken- und Reisegepäckversicherung sowie dem RundumSorglos-Service.

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Die ERV versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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Neu am Flughafen Chicago O’Hare: „1-Stop“ zur schnellen Einreise

Geoff Young aus Charlotte war der erste beim neuen „1-stop“-Service am Flughafen Chicago OHare.

Der internationale Flughafen Chicago O’Hare bietet internationalen Fluggästen, die am internationalen Terminal 5 ankommen und nur mit Handgepäck reisen, einen neuen Service, um noch schneller in die USA einzureisen: 1-Stop. Dabei können die Passagiere zur Einreise ins Land einen neuen Ankunftsbereich nutzen, wo sie Einreise- und Zollformalitäten gleichzeitig erledigen. Wie der Betreiber des Flughafens, das Chicago Department of Aviation, mitteilt, bringen internationale Flüge – darunter auch aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – täglich rund 14.500 Fluggäste zu Terminal 5. Etwa zehn Prozent davon sind ohne aufgegebene Koffer unterwegs, also ausschließlich mit Handgepäck, darunter viele Geschäftsreisende, die nur für kurze Zeit in der Millionenmetropole am Michigansee bleiben.

Bildrechte: Chicago Department of Aviation

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