Schnellfinder - Suchbegriff hier eingeben:
service@leinenlos.info
+49-38456-669797

Digitalisierung erfordert neues Denken

Kundenzentrierung entscheidet künftig über Geschäftserfolg / Digitale Sprachassistenten und Mobilitätsplattformen treiben Kooperationen / 4. Mobility Symposium von TIC und DB

Viel Zeit bleibt etablierten Unternehmen der Travel Industry nicht mehr, um angesichts von Digitalisierung und Disruption auch weiterhin zu den Gewinnern zu zählen. Das wurde jetzt auf dem 4. Mobility Symposium in Frankfurt mehr als deutlich. Der von Travel Industry Club (TIC) und Deutsche Bahn veranstaltete Kongress machte klar: Die Digitalisierung ist nicht nur eine Frage von Technologie. Sie erfordert vor allem ein völlig neues Denken von den Unternehmen – weg von den Produkten, hin zu den tatsächlichen Kundenbedürfnissen. „Denken 4.0“, nennt das Keynote-Speaker Prof. Wolfgang Henseler, Gründer der Digitalagentur Sensory Minds. „Die digitale Transformation ist eine mentale Transformation. Wir alle müssen umdenken“, so Prof. Henselers Appell an die Reisebranche. Im Business 4.0 sei Kundenzentrierung der entscheidende Faktor: „Konsequent gedachte und umgesetzte User centricity gepaart mit Internet of Things Technologie führt künftig von ganz allein zum Erfolg.“

Kein leichtes Unterfangen. Auch daran ließen die Speaker des diesjährigen Mobility Symposiums keinen Zweifel. Patrick Haller, Industry Manager Travel Google Germany, betont: „Die Kunden werden immer anspruchsvoller. Sie sind zwar neugierig auf neue Services, aber sie sind auch fordernd und ungeduldig.“ Für die Mobilitätsbranche bedeutet dies vor allem: mehr Kooperationen. Alleingänge sind in der digitalisierten Welt kaum mehr möglich. Haller: „Momentan sind wir alle noch in der Phase neuer Optionen. Doch Reisende wollen nicht immer weitere neue Optionen. Sie wollen nahtlose Kombinationen.“

Genau daran arbeiten viele Unternehmen mit Hochdruck. Einige Beispiele wurden auf dem Symposium genannt. Etwa Driversity, das neue kollaborative Mobilitätsnetzwerk der Bahn, Qixxit, die Mobilitätsplattform, die die Bahn jetzt zu einem europaweiten multimodalen Mobilitätsportal ausbauen will, und coord.co, eine vor wenigen Wochen gelaunchte Mobilitätsplattform von Google-Mutter Alphabet.
Doch nicht nur die Plattformen ändern sich. Auch die Schnittstellen zwischen Kunden und Services. Insbesondere digitale Sprachassistenten wie Amazon Echo und Google Home haben das Zeug zur nächsten großen Disruption. Sie schaffen einerseits personalisierte, individualisierte Zugänge zu Marken und Services. Andererseits limitieren sie die Kanäle für künftige Geschäftsbeziehungen erheblich. „Die Geschäftsmodelle werden durch digitale Sprachassistenten künftig massiv verändert“, sagt Lutz Behrend, Industry Leader Travel Google Germany. Auch deshalb spielten Kooperationen künftig eine entscheidende Rolle. Behrend nannte als Beispiel die Kooperation mit dem Anbieter Car2Go, der bereits erfolgreich über den digitalen Sprachassistenten Google Home angebunden ist.

Stefan Stroh, Chief Digital Officer bei der Deutschen Bahn, stellte klar: „Die Digitalisierung hat einen massiven Impact auf die Bahn“. Er hat sechs Kernthemen definiert, die dafür sorgen werden, dass „unsere Welt in zehn Jahren eine völlig andere sein wird“: Autonome Fahrzeuge, Augmented und Virtual Reality, Schnittstellen und Sprachassistenten, Quantencomputing und Blockchain. Für Stroh ergeben sich daraus drei Themen, an denen die Deutsche Bahn, aber auch alle anderen Unternehmen in der Travel Industry arbeiten müssten: kundenzentrisches Denken, Geschwindigkeit und Skalierung sowie Disruption, im Sinne von aggressiverem Einbinden neuer Services und Produkte. „An diesen drei Themen wird sich entscheiden, wie erfolgreich wir künftig sein werden“, so Stroh.
Ein Umdenken fordert auch Keynote-Speaker Prof. Dr. Stefan Gröner. Der Strategieberater rät Unternehmer bei der Suche nach neuen Geschäftsmodellen nicht nur Marktforschung zu betreiben, sondern insbesondere junge, unkonventionelle Menschen nach ihrer Einschätzung zu fragen und „einfach mal quer zu denken“.

Für Brigitte Lehle, Vizepräsidentin des Travel Industry Club, ist das genau der richtige Ansatz. „Das 4. Mobility Symposium hat gezeigt, wie wichtig ein Umdenken in den Unternehmen ist. Die Travel Industry kann nur dann von der Digitalisierung bestmöglich profitieren, wenn sie sich auf die neuen Herausforderungen einstellt und neue Lösungen und Herangehensweisen zulässt. Mit ,Business as usual“ werden wir den massiven Veränderungen nicht begegnen können. Doch ich bin zuversichtlich, dass die Branche auf einem sehr guten Weg ist. Auch das hat die Veranstaltung gezeigt.“

+++
Hintergrundinformation: Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 770 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe und Nachwuchstouristiker der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

Firmenkontakt
Travel Industry Club
Cristina Piccini
Friedensstraße 9
60311 Frankfurt am Main
069 9511997-12
cristina.piccini@travelindustryclub.de
http://www.travelindustryclub.de

Pressekontakt
c/o BALLCOM GmbH
Steffen Ball
Frankfurter Str. 20
63150 Heusenstamm
06104 6698-20
sb@ballcom.de
http://www.travelindustryclub.de

Chapter München: Travel Industry Club und ERV stellen Digitalisierungsaktivitäten vor

Der Travel Industry Club lud zusammen mit der ERV (Europäische Reiseversicherung) zur ersten Chapter-Veranstaltung im Jahr 2018 ein.

Schauplatz der Veranstaltung war das Digital Lab der Munich Re in der ehemaligen Kultfabrik. Wo einst Münchens Nachtschwärmer zusammenkamen, steht heute eine von vielen Innovationsschmieden der Munich Re. Kleine Teams haben hier die Möglichkeit, in einem kreativen Umfeld neue Ideen zu entwickeln. Um die Entwicklung neuer, digitaler Lösungen für den Versicherungskunden der Zukunft ging es nun auch bei der Abendveranstaltung, zu der ca. 40 Gäste aus dem touristischen Umfeld geladen wurden.

Die Chapter-Verantwortlichen Birgit Aust, Geschäftsführerin TVG sowie Mareen Lipkow, Marketingleiterin sunnycars, begrüßten die Gäste und führten durch den gelungenen Abend. Zunächst folgte ein kleiner Rundgang durch die ansprechenden Räumlichkeiten des „Labs“. Hier erhielten die Gäste einen Überblick über die agilen Projektmethoden, die Arbeitsabläufe und die Kriterien, die erfüllt sein müssen, um dort tätig werden zu können. So war beispielsweise auch das Innovationsteam der ERV hier in der Vergangenheit kreativ.

Danach folgte der Impulsvortrag von Stefan Schrödel, Vertriebsdirektor von Mit-Gastgeberin ERV. Seinem Credo: „Wer bestehen will, muss sich aktiv verändern und flexibel auf alle Kundenbedürfnisse eingehen können“ folgten anschauliche Beispiele für gelungene Digitalisierungsinitiativen seitens ERV.
Das digitale ERV-Kaleidoskop drehte sich, angefangen beim Schadenonline-Service und erweiterten Self Services über semantische Suchfunktionen bis hin zu Chatbot Stefanie, dem textbasierten Dialogsystem, das seit Januar letzten Jahres in den ERV Buchungsassistenten die Kunden virtuell unterstützt. Ein weiterer Fokus lag auf der Travel & Care App mit persönlichen Frühwarnsystem, qualitätszertifizierten Krankenhäusern sowie der einfachen Bezahlung ohne Vorauskasse bei definierten ERV-Partnern. Besonderes Augenmerk legte Schrödel auf die neu eingeführte Bearbeitungsgarantie von zwei Tagen bei Schadensmeldung eines Reisekrankenversicherungsfalles per App.

„Damit ist das Geld schon auf dem Konto, bevor der Kunde aus dem Urlaub zurück ist!“, kommentierte Stefan Schrödel den gelungenen Service.
Die vorgestellten Initiativen gaben den Gästen viele neue Impulse und Anregungen, so dass das anschließende Networking besonders lebhaft und inspirierend war.

Birgit Aust zeigte sich sehr zufrieden: „Es war wirklich ein sehr gelungener Auftakt unserer Chapter-Reihe 2018. Ich glaube, die Gäste waren sehr beeindruckt davon, wie sich die ERV mit überzeugenden Initiativen als wendiges Schnellboot in der für Versicherer mitunter rauen Welt der Digitalisierung präsentiert hat.“

Das nächste Chapter-Treffen in München findet am 19.2.2018 im Audi Dome statt. Hier steht die Vorstellung der ehemaligen Rudi-Sedlmayer-Halle als Event-Location im Mittelpunkt.

+++
Hintergrundinformation: Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 770 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe und Nachwuchstouristiker der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

Firmenkontakt
Travel Industry Club
Cristina Piccini
Friedensstraße 9
60311 Frankfurt am Main
069 9511997-12
cristina.piccini@travelindustryclub.de
http://www.travelindustryclub.de

Pressekontakt
c/o BALLCOM GmbH
Kathrin Krestan
Frankfurter Str. 20
63150 Heusenstamm
06104 6698-251
kk@ballcom.de
http://www.travelindustryclub.de

InterCityHotels starten neues Direktbuchungsangebot

Neue In-App Kundenbindungsfunktion der Hotelbird-App hilft Hotels Vermittlungskosten zu sparen

InterCityHotels starten neues Direktbuchungsangebot

Digitaler CheckIn & mehr: IC Hotels Vorreiter bei Hotelbird Direktbuchungssystem (Bildquelle: @hotelbird GmbH)

Sobald sich der Gast eines IntercityHotels die Hotelapp – beispielsweise als digitalen Schlüssel für sein Zimmer – auf sein Smartphone oder Tablet geladen hat, kann er in dieser App ab sofort auch in verschiedenen IntercityHotels Zimmer buchen. Möglich macht dies die neue, kommissionsfreie In-App Direktbuchungs-Funktion der Münchner Hotelbird GmbH. Pilotiert wird die integrierte Hotelbird-Buchungsapplikation derzeit erfolgreich in allen IntercityHotels, die bereits mit dem hotelbird CheckIn/CheckOut-und Digital Key System ausgestattet sind. Welche Häuser bereits integriert sind und direkt gebucht werden können, kann jeweils in der App eingesehen werden. (Download: iOS https://itunes.apple.com/de/app/intercityhotel/id1202191677?mt=8/ ; Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.hotelbird.intercity) Alle weiteren werden nach und nach folgen.

Seit einem Jahr können die Gäste in mehreren deutschen IntercityHotels mit der IntercityHotel App auf Basis des Systems der Hotelbird GmbH in ihrem IC Hotel mobil einchecken, auschecken, ihre Zimmertüre öffnen und per Smartphone oder Tablet bezahlen. Mit der neuen Funktion können sie nun auch auf die aktuellen Zimmerpreise sämtlicher Standorte zugreifen und sich direkt in der App ihre zukünftigen zentralen, bahnhofs- oder flughafennahe Übernachtungsmöglichkeit sichern. Dies kann bereits beim Erstkontakt genutzt werden – trägt aber vor allem auch nach dem ersten Besuch dazu bei, zufriedene Gäste die häufiger das gleiche Hotelprofil buchen möchten, an sich zu binden.
Hotelbird Gründer Juan A. Sanmiguel: „Für Gast wie Hotelier und Personal ist dies komfortabel; dem Hotel erspart es die erneuten OTA- und sonstigen Vermittlungskosten.“ Joachim Marusczyk, Geschäftsführer der IntercityHotel GmbH, Frankfurt: „Wir waren eine der ersten Hotelgruppen, die die App von Hotelbird im vergangenen Jahr eingesetzt haben und begrüßen die Weiterentwicklung durch die Direktbuchungsoption sehr. Sowohl unsere Gäste als auch wir sind begeistert, wie einfach die Prozesse und Abläufe durch das Hotelbird-System geworden sind und werden den weiteren Roll-Out in unseren Häusern explizit unterstützen.“
Die Hotelbird GmbH wurde im April 2015 von Juan A. Sanmiguel und Korbinian Hackl gegründet. Das inzwischen mehr als 20 köpfige Team entwickelt innovative Software-Lösungen für die Hotelbranche, die durch nahtlose Digitalisierung der Kommunikation mit den Gästen mit vollständiger Datenintegration in das Hotelmanagementsystem sowohl das Serviceniveau erhöhen helfen als auch die Prozesskosten senken.
Anwender der hotelbird Lösung sind neben den Intercity-Hotels unter anderem bereits die Novum Hospitality Gruppe, die Super 8 Hotels, mehrere Häuser von Arthotel Ana, die jungen JAZ-Hotels der Steigenberger-Gruppe, die szenigen Lindner und me and all Hotels, sowie die radikal konzipierten BoxHotels.

Die Hotelbird GmbH wurde im April 2015 von Juan A. Sanmiguel und Korbinian Hackl in München gegründet. Das Unternehmen entwickelt App-basierte Lösungen für die Hotelbranche, die es den Hoteliers ermöglichen, den Kontakt zu den Gästen effizient und komfortabel zu gestalten, Gäste als Kunden zu binden sowie Prozesskosten zu senken. Hotelbird automatisiert den Kommunikationsprozess zwischen Rezeption und Gästen und integriert seine mobilen App-Anwendungen vollständig in die bestehenden Inhouse-Softwaresysteme der Leistungsträger. Direkte Buchung, Check-in, Zimmerschlüssel, Bezahlung und Check-out können ohne jeglichen Medienbruch über das mobile Device des Gastes laufen – in einer App vereint. Darüber hinaus können digital weitere touristische oder gastronomische Informationen oder Aktionen für den Gast hinterlegt werden.

Firmenkontakt
Hotelbird GmbH
Juan A. Sanmiguel
Schillerstraße 24
80336 München
089 21592399
info@hotelbird.de
http://www.hotelbird.de

Pressekontakt
Ansprechpartner für Medienanfragen
Miriam Leunissen
Schrannenstraße 4
86150 Augsburg
+49 821 449 404 77
news@hotelbird.de
http://www.comm-motions.com

Hospitality Symposium

Digitalisierung führt zu steigender Relevanz des „Faktor Mensch“

Keynote-Speaker Larry Hochman und Steven van Belleghem benennen „neue Dimensionen der Customer Centricity“ / Gemeinsame Veranstaltung von TIC und HSMAI löst Debatte über Balance zwischen Mensch und Maschine aus / TIC-Vize Dr. Peter Agel fordert neue KPIs für die Branche

„Je mehr digitale Technologien zum gewohnten Servicestandard werden, desto stärker entwickelt sich der Faktor Mensch zum eigentlichen Mehrwert für die Kunden“, so Keynote-Speaker Larry Hochman auf dem Hospitality Symposium, das vergangene Woche in Frankfurt gemeinsam von Travel Industry Club (TIC) und der Hospitality Sales and Marketing Association International (HSMAI) veranstaltet wurde. Vor rund 85 Teilnehmern betonte Hochman: „Wir alle leben heute in einer Art ,TripAdvisory Economy““. Unmittelbare Bewertungsmöglichkeiten, so der Autor des Buches „The Relationship Revolution“, verschafften den Kunden eine völlig neue Macht und führten dazu, dass nur noch einzigartige, von Menschen gemachte Erlebnisse für positive Differenzierungen sorgen. Hochman nennt diese Erlebnisse „Moments of truth“ und fordert die Reiseindustrie auf, ihren Fokus künftig wesentlich stärker auf persönliche Services zu legen. „Konzentrieren Sie sich auf alles, was Maschinen nicht können“, so Hochman. Dafür brauche es vor allem Empathie, Freundlichkeit und Fürsorge – und das gehe nur mit einer entsprechenden Unternehmenskultur. Diese zu schaffen, sei deshalb für alle Führungskräfte in der Reiseindustrie die „oberste Pflicht“, so Hochman. Und dafür brauche man weder einen Hochschulabschluss, noch Berater wie McKinsey.

Auch Steven van Belleghem, zweiter Keynote-Speaker auf dem diesjährigen Hospitality Symposium, sieht den Faktor Mensch stärker in den Mittelpunkt rücken, will das allerdings „nicht als eine Frage von Entweder-Oder“ verstanden wissen. „Wir alle befinden uns gerade in einer doppelten Transformation: in einer menschlichen und in einer technologischen“, so der Autor des Buches „When digital becomes human“. Er fordert eine Debatte über die richtige „Balance zwischen Mensch und Maschine“ und beklagt gerade in der Reiseindustrie in beiden Bereichen noch großen Handlungsbedarf. „Schlechte digitale Interfaces führen bei den Kunden zur gleichen Frustration wie schlechter persönlicher Service“, so van Belleghem. Schließlich sei Convenience die neue Grundlage für Kundenloyalität, mit gravierenden Konsequenzen: „Kunden verlieben sich heute nicht mehr in Marken. Kunden verlieben sich in die Interfaces von Marken“, betont der Keynote-Speaker. Und diese Liebe hätte nur solange Bestand, bis ein anderer Anbieter eine noch größere Convenience biete.

Unternehmen wie Google, aber auch Zalando hätten dies bereits hervorragend verstanden. Deren Unternehmenskultur stelle den Kunden konsequent in den Fokus, deren Kundenbeziehungen seien in erster Linie auf Vertrauen aufgebaut. Die Reiseindustrie hingegen neige noch immer dazu, ihre Kundenbeziehungen auf Regeln und Kontrollen aufzubauen. „Die Touristik erstellt immer neue Regeln, um die zwei Prozent der Kunden, die unzuverlässig sind, im Zaun zu halten. Gängeln damit aber die breite Masse an Kunden, die loyal und zuverlässig sind“, so van Belleghem.

Dabei sei es höchste Zeit, in eine völlig neue Dimension der Customer Centricity einzutreten. Zumal die nächste Stufe der Entwicklung mit dem Siegeszug der Künstlichen Intelligenz (KI) bereits erreicht sei. „Nach Digital und Mobile kommen wir mit KI jetzt in die dritte Phase der technologischen Entwicklungen“, so van Belleghem. Für Customer Services und Customer Centricity hätte dies extrem große Auswirkungen. Van Belleghem spricht von „The Customers at the day after tomorrow“ und meint damit vor allem „predictive services“, also Dienstleistungen und Produkte, die auf Basis von Künstlicher Intelligenz das Verhalten der Kunden vorhersagen und so bereits im Vorfeld auf deren Wünsche reagieren können. „Künstliche Intelligenz wird den Kundenservice entscheidend verändern“, so van Belleghem. Und dennoch bekäme auch dadurch der Faktor Mensch wachsende Relevanz. Denn Maschinen könnten Kundenwünsche zwar künftig vorhersehen, aber nur Menschen könnten Menschen auch künftig überraschen. Aus beidem den richtigen Mix zu finden, sie deshalb der „golden nugget“ für die Reiseindustrie. „Technologie hilft Ihnen, im Wettbewerb zu überleben. Menschen helfen Ihnen, den Wettbewerb zu gewinnen“, so van Belleghem vergangene Woche in Frankfurt.

Eine klare Ansage an die Branchenexperten, die die Debatte im Rahmen einer Podiumsdiskussion entsprechend leidenschaftlich fortführten. Dr. Peter Agel, Global Segment Leader Hotels Oracle Hospitality Strategy Group und Vorsitzender des Think Tank im Travel Industry Club, betonte: „Die Reiseindustrie ist noch immer viel zu stark darauf konzentriert, Hotelbetten, Flugzeugsitze oder Übernachtungszahlen zu verkaufen, statt die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen. Das muss sich schleunigst ändern.“ Und das müsse auch dazu führen, dass nicht mehr allein der RevPar (Revenue per available room) der maßgebliche Erfolgsfaktor in der Branche ist. „Wir brauchen neue KPIs, die den Kundenblick in den Fokus unserer Erfolgsmessung rücken“, so Dr. Agel.

Sehr konkrete Auswirkungen hätte die wachsende Kundenzentrierung auch auf die Kundenbindungsprogramme der Branche. Michael Hucho, Vice President Distribution Central Europe bei Accor, sagte: „Wir alle müssen unsere Loyalitätsprogramme deutlich breiter aufstellen. One fits all funktioniert nicht mehr, weil es vielen Kunden längst nicht mehr darum geht, Rabatte oder andere Vergünstigungen zu bekommen.“ Stattdessen seien Zusatzservices und individualisierte Angebote ein guter Hebel für eine bessere Kundenbindung.
Allerdings – und in diesem Punkt waren sich alle Experten auf dem Hospitality Symposium einig – steht die Branche angesichts von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz noch vor vielen großen Herausforderungen. Paul van Meerendonk, Director of advisory services bei IDeaS Revenue Solutions, brachte diese auf den Punkt: „Die Fragmentierung der Branche und das Silodenken in den Unternehmen sind ein sehr großes Hemmnis bei der dringend notwendigen Verbesserung der Customer Centricity. Hinzu kommt, dass eine konsequente Neuausrichtung der Unternehmenskultur mindestens ebenso wichtig und ebenso schwierig ist. Schließlich betrifft dies nicht nur einzelne Bereiche beispielsweise eines Hotels, sondern muss alle Segmente, alle Touchpoints und alle Hierarchiestufen durchdringen.“
Angesichts der Vielzahl der diskutierten Herausforderungen, der konstruktiv geführten Debatten und des intensiven fachlichen Austauschs ziehen beide Veranstalter des diesjährigen Hospitality Symposiums ein positives Fazit. Ingunn Hofseth, CEO und Präsidentin HSMAI Europe, sagt: „Wir sind sehr beeindruckt von dem hochkarätig besetzten Programm und den internationalen Teilnehmern und wir hoffen, die intensive Zusammenarbeit mit dem Travel Industry Club auch künftig noch weiter ausbauen zu können.“

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Das Hospitality Symposium hat einmal mehr gezeigt, vor welchen großen Umbrüchen unsere Industrie steht und wie wichtig hier der persönliche Austausch von Wissen und Erfahrungen ist. Der TIC bringt Macher und Beweger zusammen. Netzwerken ist unsere DNA – davon profitiert jeder einzelne und davon profitiert die gesamte Branche.“

+++
Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

Firmenkontakt
Travel Industry Club
Charlotte Stritter
Friedensstraße 9
60311 Frankfurt am Main
069 9511997-12
charlotte.stritter@travelindustryclub.de
http://www.travelindustryclub.de

Pressekontakt
c/o BALLCOM GmbH
Kathrin Krestan
Frankfurter Str. 20
63150 Heusenstamm
06104 6698-280
kk@ballcom.de
http://www.travelindustryclub.de

Deutschland: Inwertsetzung der Tourismusindustrie

Ergebnisse des DestinationCamp 2017 als „Werkschau“ veröffentlicht

Deutschland: Inwertsetzung der Tourismusindustrie

Die Ergebnisse des DestinationCamp werden jährlich in einer strukturierten Werkschau zusammengefasst

Welche Rolle spielt der Mensch als Gast oder Gastgeber, wenn auch im Tourismus die Digitalisierung immer mehr an Bedeutung gewinnt? Wie können sich Unternehmen im digitalen Wettbewerb behaupten? Behindert der Datenschutz das Upselling im Vertrieb? Und wie ließe sich Tourismus besser in Wert setzen? Das sind nur einige der Fragen, auf welche die neue „Werkschau“ des DestinationCamp 2017 eingeht.

Die 116 Seiten starke Werkschau fasst die Ergebnisse des dreitägigen DCHH17 zusammen. Mehr als 220 Destinationstouristiker, Hoteliers, Dienstleister, Veranstalter, Verbandsvertreter und Politiker erörterten bei der „Kreativ- und Zukunftswerkstatt im Tourismus“ in der Handelskammer Hamburg aktuelle Themen und suchten nach Lösungsstrategien. Durch die Digitalisierung – so das Fazit – sind die Rahmenbedingungen in den Destinationen hoch dynamisch und hyperkomplex geworden. Gerade deshalb sei aber die „Stellschraube Mensch“ der entscheidende Erfolgsfaktor – als emphatischer Gastgeber, zuvorkommender Erlebnis-dienstleister oder einfach als Erzähler von erlebbaren Geschichten.

Das Thema „Digitalisierung“ zog sich durch alle 18 Sessions und sechs Szenario-Werkstätten des DCHH17 – von der wortgewaltigen Keynote von Anke Domscheit-Berg „Eine Reise in die Zukunft mit Robotern, künstlicher Intelligenz und Co.“ bis zur Schlussveranstaltung.

Die jetzt vorliegende Werkschau ordnet die Ergebnisse thematisch, stellt Lösungsansätze vor, hält Checklisten bereit und nennt Best-Practice-Beispiele. Die informationsdichte Werkschau liest sich wie ein Kompendium zu den aktuellen Themen und den Akteuren der Branche. Abgerundet wird die Werkschau mit der Nennung aller Teilnehmer, die zu dem Ergebnis beigetragen haben. Initiator und Veranstalter des DestinationCamp war zum siebten Mal die Hamburger Unternehmensberatung netzvitamine GmbH.

Eine Leseprobe der Werkschau ist unter destinationcamp.com/werkschau zu finden. Das gedruckte Werk ist für 25 Euro zu beziehen bei netzvitamine GmbH, +49 40 401979-59 und werkschau@netzvitamine.de. Über iTunes lässt sich die Werkschau zum gleichen Preis als Apple iBook herunterladen, bei Amazon als Kindle eBook.

Wer beim DestinationCamp 2018 vom 25.-27. Mai in der Handelskammer Hamburg dabei sein will, kann sich ab dem Deutschen Tourismustag am 23. November 2017 unter destinationcamp.com/teilnehmen anmelden.

Die netzvitamine GmbH ist Veranstalter des DestinationCamp. Die Berater mit Sitz in Hamburg und Oberstaufen verstehen sich als „Architekten für digitale Projekte und Prozesse im Tourismus“ und sind auf die Entwicklung von Erfolgsfaktoren in den Bereichen eCommerce und Online-Kommunikation spezialisiert.

netzvitamine begleitet Unternehmen (insbesondere im Tourismus) bei der zielorientierten Einführung neuer Systeme sowie bei der Optimierung bestehender Anwendungen und Prozesse. Die Consultants erkennen relevante Trends und unterstützen ihre Kunden bei der Umsetzung geeigneter Maßnahmen. Das Spektrum reicht dabei von der eintägigen Strategie-Werkstatt bis hin zur Übernahme der Gesamtprojektleitung.

Firmenkontakt
netzvitamine GmbH
Benjamin Buhl
Sillemstraße 60a
20257 Hamburg
+49 40 40197959
info@destinationcamp.com
http://www.destinationcamp.com

Pressekontakt
netzvitamine GmbH
Benjamin Buhl
Alpenrosenweg 4
87534 Oberstaufen
+49 170 1877071
buhl@netzvitamine.de
http://netzvitamine.de

Die Digitalen Herausforderungen für den Stationären Handel steigen gewaltig

Digitalisierung auch ohne E-Commerce

Mit mehreren umfassenden kostenlosen Downloads

Wer als stationärer Händler ohne E-Commerce glaubt, sich einen Online-Auftritt weitgehend sparen zu können, irrt gewaltig! Gerade dann ist es besonders erforderlich, auf allen denkbaren Kanälen inhaltlich und auch werblich präsent zu sein. Aspekte wie Location Based Services, Content, Social Media, Virtual Reality, Digitale Services und Mobile Payment berühren und fordern ihn auch ohne Online-Shop!

E-Business first
Alles, was digitalisierbar ist, wird auch digitalisiert! E-Commerce als elektronisches Verkaufen und E-Procurement als elektronisches Einkaufen sind nur ein Teil des gesamten E-Business – der elektronischen Abbildung der Unternehmen. E-Business stellt ein tief greifendes Reengineering der Unternehmen dar, es geht um die Integration von Pro¬zessen, Systemen und Organisation mithilfe von IT. Es ist eine Sache der Unternehmensleitung und setzt systematische Planung voraus. Es ist kein Projekt, sondern Teil der Unternehmensstrategie.
E-Business funktioniert nur als Kombination aus Fach-, Vertriebs-, Marketing- und technologischem Know-how. Je größer das Unternehmen, je mehr muss auf diesem Feld investiert werden. Letztlich geht es bei E-Business darum, die Komplexität der Unternehmen beherrschbar zu machen und da-mit auch für den Kunden akzeptabel zu gestalten.

(Innovations-) Geschwindigkeit steigt weiter
Die Digitalisierung und die dezentrale Nutzung des Netzes über iPad, Smartphone & Co. treibt die Innovationsgeschwindigkeit in den kommenden Jahren immer stärker in die Höhe, ja geradezu ins Unendliche. Die Steuerbarkeit wird für die Nutzer und erst recht für die Unternehmen immer prekärer. Diese Situation erlaubt es, dass quasi über Nacht neue Geschäftsideen geboren und neue Geschäfts¬modelle gestartet werden. Das heißt aber auch, dass im digitalen Zeitalter bestehende Business- Modelle in immer kürzeren Abständen obsolet werden. Hinzu kommt, dass i. d. R. die technologischen Hürden mittlerweile so niedrig geworden sind, dass nur gelegentlich noch größere Investitionen erforderlich sind, um neue Geschäftsmodelle zu starten – natürlich zunächst mal unabhängig vom endgültigen Markt-Durchbruch des Modells und dessen dazu gehörigen Marketing.

Extremer Hyperwettbewerb durch neue, finanzstarke Wettbewerber
Die Zeiten des Internets als Spielwiese für Exzentriker sind längst vorbei. Das Internet ist etwas, was jeder darf, aber auch kann, auf jeden Fall zumindest dann, wenn er das nötige Know-how einkauft und es dann auch machen wird. Das bedeutet, der Handel sieht sich immer stärker unerwarteten Angriffen ausgesetzt von Seiten, die er in seinen strategischen Überlegungen selten eingeplant hatte. Industrieunternehmen, Großhändler, Importeure, ja immer mehr Verlage und Fernsehsender steigen auf diesen Zug und wollen das (Waren-) Geschäft mit dem Endverbraucher direkt in die Hand nehmen. Hinzu kommen die möglichen und auch tatsächlichen Einkäufe im Ausland und damit wird der Wettbewerb letztlich multioptional. Denn dem Kunden ist es egal, wie und woher die Ware zu ihm kommt, Hauptsache er erhält das, was er haben möchte – und das Ganze zu einem vernünftigen Preis und möglichst schnell. In den USA ist der Export per Internet-Handel derzeit mehr als nur der „letzte Schrei“.
Die globale Kannibalisierung der Absatzwege/Betriebsformen schreitet voran: Das Bruttowachstum des Non-Food Handels seit 2005 hat fast ausschließlich noch im Onlinehandel stattgefunden und nicht mehr im stationären Handel. Das eine ist die Baustelle, das andere der Steinbruch.

Dagegen muss sich der Stationäre Handel durch eine eigene Digitalisierung stemmen, er steht vor extremen Herausforderungen:
+ umgedrehtes Showrooming: er muss das Internet zur Präsentation seiner Leistungsfähigkeit nutzen
+ Lokalisierung des Marketings und LBS-Location Based Services sind verlangt
+ mit Content erzählt er Geschichten und gibt zielgruppen-gerechte Informationen
+ Visualisierungen erwecken Online-Emotionen
+ Digitale Services werden zur Selbstverständlichkeit
+ Social Media verbreiten seinen Content, seine Informationen
+ Virtual Reality erweitert die Präsentation im Outlet
+ Mobile Payment rundet das Angebot ab.
Welche Herausforderungen auf den Stationären Handel durch die Digitalisierung zukommen, welche Felder es zu bearbeiten gibt, wie Digitales Marketing aussieht: das finden Interessenten in über 50 umfangreichen kostenlosen Downloads auf www.ulricheggert.de/kostenlose-studien

Die Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:

— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die

— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel, E-Commerce und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 40 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008- heute erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ HANDEL & INTERNET
+ VERBUNDGRUPPEN & INTERNET
+ INDUSTRIE, LIEFERANTEN & INTERNET
+ GESCHÄFTSMODELLE & FORMATE IM B2C ONLINE-HANDEL
+ (QUALITATIVE) HANDELS- UND VERTRIEBSTRENDS – ALL ABOUT
DIGITALISIERUNG, INTERNET, E-COMMERCE & CO.
+ ZUKUNFT E-COMMERCE B2C – QUANTITATIVE ENTWICKLUNGEN 2020/25/30
+ 3-D-DRUCK – CHANCEN & ENTWICKLUNGEN
+ LANGFRISTIGER WANDEL IM HANDEL
+ MÖBEL & WOHNEN 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND I)
+ DIY 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND II)
+ ZUKUNFT STATIONÄRER HANDEL 2030
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem auf www.ulricheggert.de Hier finden Interessenten direkt unter www.ulricheggert.de/kostenlosestudien auch über 50 aktuelle Kurz-Studien zum kostenlosen Download.

Firmenkontakt
Ulrich Eggert Consult + Research
Ulrich Eggert
An der Ronne 238
50859 Köln
02234-943937
mail@ulricheggert.de
http://www.ulricheggert.de

Pressekontakt
Ulrich Eggert Consult Research
Ulrich Eggert
An der Ronne 238
50859 Köln
02234-943937
mail@ulricheggert.de
http://www.ulricheggert.de

WOC Digitalisierung: Content ist der entscheidende Wettbewerbsfaktor

Working Committee Digitalisierung des Travel Industry Club (TIC) unterstreicht steigende Relevanz der Contentqualität / Authentizität und Transparenz haben zentrale Bedeutung / Kunde gewinnt zunehmend die Interpretationshoheit über Informationen

Frankfurt, 3. Juli 2017 – Die Digitalisierung stellt alle Unternehmen der Reiseindustrie vor enorme Herausforderungen. Eine der wichtigsten dabei ist die Steigerung und Sicherung der eigenen Contentqualität. Darauf weist das Working Committee (WOC) Digitalisierung des Travel Industry Club (TIC) jetzt in einer seiner zentralen Thesen hin.

„Content in jeglicher Form ist der entscheidende Punkt, mit dem sich Anbieter gegenüber dem Wettbewerb abgrenzen und differenzieren können“, sagt Bernhard Steffens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Traveltainment GmbH und Leiter des WOC Digitalisierung beim TIC.
Eine klare Contentstrategie ohne Widersprüche müsse deshalb wohlüberlegt sein.Denn längst meint Content in der Touristik nicht mehr nur die Produkte selbst, sondern beispielsweise auch Produktbeschreibungen, Botschaften und den Kundendialog über alle digitalen Kanäle.

Entscheidend dabei sei, so das WOC, dass der Kunde zunehmend die Interpretationshoheit über die ihm zur Verfügung stehenden Informationen erhält. User Generated Content, etwa in Form von Produktbewertungen und -empfehlungen, wird künftig noch deutlich an Relevanz gewinnen. Das Unternehmen selbst gibt als Contentlieferant somit ein gutes Stück seiner einstigen Kommunikationsmacht an den Verbraucher ab.
„Authentizität und Transparenz sind deshalb für alle Unternehmen aus unserer Industrie von zentraler Bedeutung und werden immer wichtiger“, so Steffens. Das bedeutet, so die These des WOC Digitalisierung weiter, dass die Unternehmen hohe Qualität und Einzigartigkeit, klare Botschaften und Fakten sowie professionelle Fotos und Bewegtbilder liefern müssen. „Der Kunde fordert zwar nicht alles von einem einzelnen Anbieter“, so Steffens, „aber er sucht häufig danach.“ Erfolg habe deshalb, wer herausragende Inhalte exklusiv biete oder diese sinnvoll und transparent aufbereite.

Darüber hinaus nennt das WOC zwei weitere entscheidende Erfolgsfaktoren für die Contentstrategie: Zielgruppen-Ansprache und Verpackung. So müsse der Content möglichst exakt auf die jeweiligen Zielgruppen zugeschnitten sein und über die jeweils passenden Kanäle gestreut werden. „Nur wer seine Zielgruppe kennt, kennt seine Anforderungen“, so Steffens. Und nur dann lasse sich unique Content erfolgreich planen, erstellen und distribuieren.
Nicht weniger erfolgskritisch ist die Verpackung des Inhalts. Wie schon in der analogen Welt, so das WOC, gelte auch heute noch die bekannte Lehre: Auch die Verpackung ist Teil des Produkts, teilweise kann sie sogar in Form von Informationen das Produkt selbst sein. „Mit den richtigen digitalen Botschaften und Medien können Anbieter ihr Produkt zum Teil deutlich aufwerten. Produkte werden hochwertiger empfunden, wenn sie entsprechend präsentiert werden“, sagt Steffens.

Das WOC Digitalisierung ist eines von drei Working Committees im 2016 gegründeten Think Tank des Travel Industry Club. Die zwei weiteren widmen sich den Schwerpunkten Mobilität und Kundenzentrierung. In allen WOC werden aktuelle Thesen formuliert, um wichtige Impulse in die Branche zu geben und zukunftsweisende Entwicklungen entscheidend voranzutreiben. Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Die Touristikindustrie zählt zu den wichtigsten Branchen in Deutschland. Umso entscheidender ist es, dass wir uns als führender Wirtschaftsclub der Reiseindustrie für eine starke Zukunft einsetzen und bei den relevanten Themen prägend sind. Wir vertreten Entscheider, Macher und Beweger der Branche. Die Arbeit der zahlreichen Experten in unserem Think Tank hat dabei eine elementare Bedeutung.“

+++
Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

Firmenkontakt
Travel Industry Club
Charlotte Stritter
Friedensstraße 9
60311 Frankfurt am Main
069 9511997-12
charlotte.stritter@travelindustryclub.de
http://www.travelindustryclub.de

Pressekontakt
c/o BALLCOM GmbH
Melina Bamberg
Frankfurter Str. 20
63150 Heusenstamm
06104 6698-280
meb@ballcom.de
http://www.travelindustryclub.de

Die Digitalisierung des stationären Handels ist überlebenswichtig – auch ohne Online-Shop!

Etwa 20 Felder der Unternehmensführung stehen zur Digitalisierung an

Mit kostenlosem Download

Nicht jeder Mittelständler wird als zusätzliche „Nadel im Heuhaufen“ einen Online-Shop eröffnen wollen und/oder können, das geht allenfalls in Kooperation, etwa mit seiner Verbundgruppe. Aber: er wird trotzdem sein Unternehmen, seinen Auftritt, seine Kommunikation digitalisieren müssen.

Mit dem Begriff Digitalisierung werden allgemein die Veränderungen von Prozessen, Informationen, Daten, Objekten und Ereignissen bezeichnet, die bei einer zunehmenden Nutzung digitaler Geräte auftreten.

Im ursprünglichen und engeren Sinne ist dies laut Wikipedia „die Erstellung digitaler Repräsentationen von physischen Objekten, Ereignissen oder analogen Medien. Im weiteren (und heute meist üblichen) Sinn steht der Begriff insgesamt für den Wandel hin zu digitalen Prozessen mittels Informations- und Kommunikationstechnik“.

Den Weg zur Digitalisierung von Unternehmen, Prozessen, ja auch Gesellschaften nennt man Digitale Transformation.

Die Kunden auch im stationären Handel erwarten immer mehr ganz spezielle, individuell auf ihn zugeschnittene Empfehlungen und das kann der Handel nur dann bieten, wenn er über entsprechende Informationen zum Kunden verfügt. Das Thema Ambiente und Einkaufsatmosphäre wird gerne mitgenommen und auch erwartet, aber eine bevorzugte individuelle Behandlung von einem persönlichen Einkaufsberater ist natürlich noch etwas ganz anderes. Dafür muss auch der stationäre Handel durch Digitalisierung die entsprechende Informations-Basis schaffen. Der Kunde erwartet z.B. immer mehr digitale Services, die der Handel ihm bieten muss. Vorrätige Ware will er vorab auf seinem Bildschirm oder Smartphone erkennen können, damit er, wenn er schon den Laden besucht und nicht online bestellt, auch die Ware vorfindet. Zudem ist es interessant, wenn er im Laden bei seinem Besuch spezielle personalisierte Angebote in Echtzeit auf seinem Smartphone geboten bekommt. Digitale Technologien wie Virtual Reality, eine entsprechende technische Ausstattung der Mitarbeiter mit Tablets und mobile Bezahllösungen, um Warteschlangen an den Kassen zu vermeiden, sind weitere Dinge, die der Kunde zukünftig erwartet und je nach Alter auch schon heute nicht mehr missen möchte.

Nahezu alle Lebensbereiche des Menschen sind mittlerweile einer fortschreitenden Digitalisierung unter¬worfen. Der Mensch ist längst daran gewohnt und so erwartet er auch als Kunde im stationären Handel einen deutlichen Technologieschub durch Digitalisierung. Das heißt, es gibt viel zu tun für den stationären Handel im Rahmen der Digitalisierung, auch ohne Online-Shop!

Die UEC| Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, sieht insgesamt knapp 20 Felder für die Digitalisierung, in denen der stationäre Handel unbedingt aktiv werden sollte. Dabei handelt es sich um folgende Segmente:
0. Lieferkette
Damit ist gemeint: Vom Einkauf bis zum Verkauf, von der Lieferantenbeziehung bis zur Kunden-Be-ziehung, die Verwaltung, aber auch alles muss im Unternehmen auf Digitalisierungspotenzial geprüft und anschließend digitalisiert werden.
1. Geschäftsmodell / Format
Das Geschäftsmodell / das Format steht auch in Zukunft im Mittelpunkt des händlerischen Gesche-hens. Dabei ist die Digitalisierung unausweichlich – bis hin zur „Ver¬längerung der Regale“ durch Digital Signage etc.
2. Verwaltung / IT
3. Infomation & Informationsbeschaffung
4. Einkauf: E-Procurement
5. Produktdefinitionen / -kennzeichnung
6. Lieferantenbeziehung
7. Verkauf / Vertrieb
Es gilt auch, das gesamte Angebot an den Kunden zu digitalisieren – egal, ob online oder nur offline. Dabei geht es dann um Dinge wie Instore-Navigation, Digital Signage – also die elektronische Präsentation der Waren -, smarte Regale durch digitale Präsentationen von weiteren Produkten, digitale Kassen bis hin zu mobilen Kassen, Ausrüstung der Mitarbeiter mit Tablets, um weitere Ware offerieren zu können, Augmented und Virtual Reality, POS-Berater, Infotainment usw.
8. Internetpräsenz
Die Internetpräsenz des stationären Handels ist von äußerster Wichtigkeit! Die Präsentation des eigenen Unternehmens, des Angebotes, der Lage, der Services, der Erreichbarkeit und was auch immer muss geboten werden.
In einem zweiten Schritt erst geht es dann eventuell (?) um den E-Com¬merce.
9. Online-/Omni-Channel
10. Digitale Preispolitik
Smarte Preisschilder, die digital den gewünschten Preis anzeigen, werden sich immer mehr durch-setzen. Damit ist das Handelsunternehmen in der Lage, einzelne oder auch alle Preise so oft wie ge¬wünscht pro Tag zu variieren und zu ändern, zum Beispiel um durch Preissenkungen gegen Ladenschluss für zusätzlichen Abverkauf verderblicher Ware zu sorgen.
11. Werbung / Marketing
12. Digitale Services
Der Verbraucher erwartet heute wesentlich mehr als nur Ware, er erwartet Services und Dienstleistungen. Viele Dinge davon lassen sich digital offerieren, etwa in Form von digitalem Content auf der Homepage, per E-Mail oder wie auch immer.
13. Personalisierung, vor allen Dingen auch des Angebotes
Es geht in Zukunft auch darum, die Angebote zu personalisieren, persönliche Dinge in die Produkte zu integrieren. Der 3D-Druck ist hierbei eine der wichtigen künftigen Methoden, um das zu erreichen.
14. Kundenbeziehungen
Die Beziehungen zum Kunden müssen digital ausgebaut werden. Dazu gehört der Aufbau von Com¬munities wie aber auch die Automatisierung der Kontakte. Natürlich sind Bonusprogramme nicht zu vergessen, die ebenfalls digital geführt werden müssen.
15. Aus- und Fortbildung des Personals
16. Sicherheit / Datenschutz
17. Mobiler Faktor
Alles, was digitalisiert wird, muss im Reverse-Ansatz aufgebaut werden. Das bedeutet, alles ist sicht¬bar, lesbar und erkennbar, nicht nur am PC, sondern ebenso auf dem Tablet wie auch auf dem Smartphone.

Die UEC| Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, bietet auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien einen kostenlosen Download zum Thema BEREICHE, FELDER UND AUFGABEN DER DIGITALISIERUNG IM STATIONÄREN HANDEL, einem Auszug aus der umfassenden Studie ZUKUNFT STATIONÄRER HANDEL 2030.

Die Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:

— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die

— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel, E-Commerce und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 40 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008- heute erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ HANDEL & INTERNET
+ VERBUNDGRUPPEN & INTERNET
+ INDUSTRIE, LIEFERANTEN & INTERNET
+ GESCHÄFTSMODELLE & FORMATE IM B2C ONLINE-HANDEL
+ (QUALITATIVE) HANDELS- UND VERTRIEBSTRENDS – ALL ABOUT
DIGITALISIERUNG, INTERNET, E-COMMERCE & CO.
+ ZUKUNFT E-COMMERCE B2C – QUANTITATIVE ENTWICKLUNGEN 2020/25/30
+ 3-D-DRUCK – CHANCEN & ENTWICKLUNGEN
+ LANGFRISTIGER WANDEL IM HANDEL
+ MÖBEL & WOHNEN 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND I)
+ DIY 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND II)
+ ZUKUNFT STATIONÄRER HANDEL 2030
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem auf www.ulricheggert.de Hier finden Interessenten direkt unter www.ulricheggert.de/kostenlosestudien auch über 50 aktuelle Kurz-Studien zum kostenlosen Download.

Firmenkontakt
Ulrich Eggert Consult + Research
Ulrich Eggert
An der Ronne 238
50859 Köln
02234-943937
mail@ulricheggert.de
http://www.ulricheggert.de

Pressekontakt
Ulrich Eggert Consult Research
Ulrich Eggert
An der Ronne 238
50859 Köln
02234-943937
mail@ulricheggert.de
http://www.ulricheggert.de

WOC Kundenzentrierung: Die Nische kann der Massenmarkt von morgen sein

Working Committee Kundenzentrierung des Travel Industry Club unterstreicht steigende Relevanz von Angebotsvielfalt /Technical Leadership ist allein kein Erfolgsgarant mehr/Think Tank des TIC erarbeitet Thesen als wichtige Impulsgeber für die Branche

Frankfurt, 2. Juni 2017- Die Chancen und Risiken der Digitalisierung manifestieren sich in besonderer Weise in den rasant steigenden Möglichkeiten zur Etablierung neuer Produkte und Services. Das Working Committee (WOC) Kundenzentrierung des Travel Industry Club unterstreicht deshalb die steigende Relevanz der Angebotsvielfalt und betont: „Die Nische kann der Massenmarkt von morgen sein. Neue Märkte geben den Raum für Wachstum.“

Denn, so das WOC weiter, kein digitales Monopol habe dauerhaft Bestand, wenn es sich nicht permanent an der Nachfrage messe und weiterentwickle. „Auch Technical Leadership unterliegt dem rasanten digitalen Wandel und ist deshalb für sich allein kein Erfolgsgarant mehr“, sagt Dr. Peter Agel, Vice President Technology & Think Tank beim Travel Industry Club.

Zwar würde die technische Infrastruktur zunächst dazu verleiten, monopolartige Angebotsstrukturen zu fördern. Doch selbst dominierende Marktteilnehmer müssten sich den bisweilen disruptiven Veränderungen des Marktes stellen, so die Einschätzung der WOC-Mitglieder. „Disruptive Entwicklungen fördern dauerhaft Wettbewerb und Innovation und haben sich permanent an der Kundennachfrage zu orientieren“, so Dr. Agel. Der Kunde akzeptiere und honoriere ein Angebot nur so lange er daraus den größtmöglichen Nutzen erwarten könne.
Die Entwicklung immer neuer digitaler Angebotsformen, so die Schlussfolgerung des WOC Kundenzentrierung, sorge deshalb für ständige Konkurrenz und Fortschritt. Aus digitalen Nischen würden Massenmärkte und somit die digitalen Leader von morgen und übermorgen.

Für die Reiseindustrie, deren Produkt „Urlaub“ wie kaum ein anderes durch Emotionen und soziale Empfindungen der Kunden beeinflusst und geprägt ist, schaffe dies klare Vorteile, so das WOC. Denn das Urlaubsprodukt selbst und seine Bausteine seien auch langfristig kaum durch Technologie ersetzbar. Denn auch Virtual Reality würde in absehbarer Zeit keine eigenständige Urlaubsform.

Das wiederum setzt klare Signale an die künftig mögliche und notwendige Angebotsvielfalt in der Touristik. Denn auch im digitalen Zeitalter ist der Markenwert vor allem von Vertrauen und Transparenz geprägt. Communities, Influencer und Blogs sind die neuen Mechanismen zum Aufbau eines starken Markenwerts. Deshalb ist insbesondere in Marktnischen inzwischen ein schneller und nachhaltiger Markenaufbau möglich. „Durch die stete Optimierung des Angebots kann aus einem Nischenangebot auch und gerade in der Reiseindustrie schnell der Trend von morgen und sogar ein neuer Markt werden“, betont Dr. Agel. Innovative Nischenanbieter könnten demnach auch in der Touristik künftig Marktführer werden.

Das WOC Kundenzentrierung ist eines von drei Working Committees im 2016 gegründeten Think Tank des Travel Industry Club. Die zwei weiteren widmen sich den Schwerpunkten Digital und Mobilität. In allen WOCs werden aktuelle Thesen formuliert, um wichtige Impulse in die Branche zu geben und zukunftsweisende Entwicklungen entscheidend voranzutreiben. Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Die Touristikindustrie zählt zu den wichtigsten Branchen in Deutschland. Umso entscheidender ist es, dass wir uns als führender Wirtschaftsclub der Reiseindustrie für eine starke Zukunft einsetzen und bei den relevanten Themen prägend sind. Wir vertreten Entscheider, Macher und Beweger der Branche. Die Arbeit der zahlreichen Experten in unserem Think Tank hat dabei eine elementare Bedeutung.“

+++
Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

Firmenkontakt
Travel Industry Club
Charlotte Stritter
Friedensstraße 9
60311 Frankfurt am Main
069 9511997-12
charlotte.stritter@travelindustryclub.de
http://www.travelindustryclub.de

Pressekontakt
c/o BALLCOM GmbH
Melina Bamberg
Frankfurter Str. 20
63150 Heusenstamm
06104 6698-280
meb@ballcom.de
http://www.travelindustryclub.de

SPRING DOCH nicht – Oliver Frenkel

12 Challenges gegen Business Depression und für mehr Zufriedenheit und Erfolg

SPRING DOCH nicht – Oliver Frenkel

Oliver Frenkel – SPRING DOCH nicht

Die Schlüsselbegriffe für deinen Erfolg heißen Persönlichkeit, Produktivität, Qualität, Innovation, Kundenzufriedenheit, Arbeitgebermarke, Sichtbarkeit? Das geht nur mit deinen Mitarbeitern, und zwar mit denen, die für ihre und deine Aufgaben brennen, quasi das Unternehmen rocken.
Leben und Arbeiten sind keine Parallelwelten, sie gehören zusammen. Die Kluft wird aber immer grösser und tiefer. Unternehmer und Manager glauben, sie handeln richtig. Aber sind sie sich auch sicher? Die Zeiten und die Führung haben sich extrem verändert. Erfolgs- und Wettbewerbsdruck, die richtigen Mitarbeiter, die Digitalisierung und das Changemanagement sind unter anderem Themen, die immer wieder an der Tagesordnung sind.

Zusätzlich verändern sich die Situationen rasant schnell und oftmals unerwartet. Gefühlt ist die Sicherheit irgendwo dabei auf der Strecke geblieben. Deswegen ist es besonders wichtig die zukünftigen Herausforderungen in der Unternehmens- und Mitarbeiterführung zu kennen und sich entsprechend auszurichten. Es ist höchste Zeit umzudenken! Ansonsten droht der kollektive Burnout, die Business Depression!

Erhältlich als gedruckte Ausgabe (ISBN: 978-1-627845-90-8)
oder als EBook (ISBN: 978-1-627845-91-5)

Leseprobe und Bestellung unter
https://shop.windsor-verlag.com/shop/spring-doch-nicht-oliver-frenkel/

Der Autor über sich selbst:
Hi, ich bin Olli Frenkel 45 Jahre, davon 16 Jahre Unternehmer aus Leidenschaft und Life – und Business Mentor. Die grundlegende Frage auf die ich immer wieder gestossen bin, ist für mich: Bist du Cowboy oder Callboy, Prinzessin oder Hure? Schaffst du deinen Job, oder schafft dein Job dich?

Mein Programm ist das Thema „Personality, Business, Identität, Individualität und das menschliche Potential“. Die andere Sichtweise und der andere Umgang mit Arbeit, Job, Beruf und Berufung. Es geht um Talente und Motivation, um Position und um langfristigen und nachhaltigen Erfolg.

Meine besten Ideen hab´ ich in der Sauna und schreibe in meinem Impulsblog über Aktuelles aus dem Alltag, rund um meine Themen: eine zufriedene Work-Life-Balance und eine erfolgreiche, entstresste Business Identität.

Als ausgebildeter Reiss-Profil-Master lege ich Wert auf wissenschaftlich fundierte und in der Praxis bewährte Analysen und moderne Methoden, um optimale Voraussetzungen für die Reflektion und eine stabile Grundlage der Profilierung zu schaffen.

In mehr als 20 Jahren als Vertriebsprofi, direkt an der Peripherie, habe ich eine Vielzahl an reichhaltigen Erfahrungen verstoffwechselt und Fähigkeiten in der Kommunikation und dem Marketing entwickelt, die mir geholfen haben, meinen eigenen Weg zu finden und meine Ziele konsequent zu verfolgen. Auch als kreativer Ideengeber und Gedankenspinner sind mir Struktur und eine effiziente Organisation wichtig.

Neben meiner Karriere in der Chemie-Branche, in die ich klassisch über die Fußstapfen meine Vaters geschlittert bin, war und bin ich immer sozial engagiert und unterstütze verschiedenste Projekt hier bei uns in der Gegend um Moers und Duisburg, an der Schnittstelle „Niederrhein/Ruhrpott“.

Mehr zu Oliver Frenkel und seinen Publikationen:
http://www.oliverfrenkel.com

Firmenkontakt
Windsor Group | Windsor Verlag
Eric J. Somes
2710 Thomes Ave
82001 Cheyenne

windsor.group.usa@gmail.com
http://2710 Thomes Ave

Pressekontakt
Windsor Group | Windsor Verlag
Eric Somes
2710 Thomes Ave
82001 Cheyenne
01
windsor.group.usa@gmail.com
http://2710 Thomes Ave