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Aktuelle Preispolitik – Preisstrategien für stationär und online

Mit umfangreichem kostenlosen Download

Die Preispolitik – im Englischen Pricing genannt – ist eine der diffizilsten Überlegungen im Marketing des Handels. Bin ich zu teuer, verschrecke ich die Kunden, bin ich zu preiswert, „vertrockne“ ich die eigenen Bilanzen.

„Die Preispolitik (auch Preismanagement) ist Teil der Distributionspolitik eines Unternehmens und befasst sich mit der Analyse, Festlegung und Überwachung von Preisen und Konditionen von Produkten oder Dienstleistungen. Ziel der Preispolitik ist es für das Unternehmen, optimale Preise bezogen auf die Unternehmensziele festzulegen (Beispiel: Gewinnmaximierung, Kundenzufriedenheit, Wachstum).“

So beschreibt Wikipedia Preispolitik im ersten Absatz der dort wiedergegebenen Definition.
Im Grunde genommen gibt es zwei verschiedene zentrale Überlegungen, den richtigen Preis für die Produkte zu finden:
• Kostenorientierte Preispolitik
Mit Blick auf G+V, Bilanzen, die Ertragsentwicklung, wird häufig ein hoher Preis oder eine
Preiserhöhung angesagt sein.
• Markt- und wettbewerbsorientierte Preispolitik
Sie erfordert, um im Markt zu bleiben oder gar Marktanteile zu erobern, in der Regel relativ niedrige Preise bzw. Preissenkungen.

Der Traum aller Händlers ist es sicherlich, im Markt mit relativ hohen und konstanten, festen Preisen zu agieren. Aber das Internet und damit der E-Commerce, der ja einen immer größeren Anteil am Handels-Geschäft langsam aber sicher erobert, steht diesen Überlegungen strikt entgegen: Auf der einen Seite ist das Internet eine gigantische „Preisvergleichsmaschine“, die es jedem Kunden ermöglicht, zu sehen, wer der Preiswerteste am Markt ist. Zum Zweiten aber haben Amazon und andere Anbieter vorgemacht, dass Preise nicht konstant sein müssen, sondern dass sie bei ein und denselben Artikel pro Woche, ja sogar pro Tag mehrfach geändert werden können: „Dynamic Pricing“. Ja, die neuesten Tendenzen gehen sogar dahin, dass in Einzelfällen zwischen einzelnen Kunden unterschieden wird und je nach Faktenlage und Zeitpunkt dem einzelnen Kunden ein anderer Preis geboten wird („Personal Pricing“). So ist es immer wieder ein Gerücht (?), dass die Internetnutzer, die mit einem Apple-Gerät auf bestimmten Seiten recherchieren, einen höheren Preis offeriert bekommen als andere Nutzer.
Viele Unternehmen verschenken Gewinne, weil sie ausschließlich auf den Marktanteil fixiert sind und glauben, durch Preispolitik – genauer gesagt durch Senken der Preise – Marktanteile erobern zu können.

Aber zusätzliche Marktanteile sind nur dann lohnend, sofern der Gewinn stärker steigt als der Absatzzuwachs. Gerade bei restrukturierten Unternehmen ist direkt nach dem Turnaround häufig festzustellen, dass bei gesunkenem Umsatz die Gewinne drastisch steigen. Prof. Dr. Herbert Simon, Frank Bilstein und Frank Luby fordern deshalb in ihrem Buch „Der gewinnorientierte Manager“ die Renaissance des Gewinns. Dazu schlagen sie global drei Ansätze vor:
• Differenzierungen bringen die ersten Zusatzgewinne.
Produkte müssen nicht immer neu erfunden werden, sie müssen aber vom Angebot des
Wettbewerbs klar abgesetzt werden.
• Unprofitable Marktanteile müssen aufgegeben werden.
Die Profitabilität der Kunden- und Marktsegmente muss untersucht werden, ABC-Analysen
Helfen dabei. Was nichts bringt, wird aufgegeben.
• Preise dürfen nicht reflexhaft gesenkt werden.
Eingriffe des Wettbewerbs sollten nicht sofort mit Preissenkungen beantwortet werden. Der
Ansatz zur Gegenstrategie ist die Differenzierung!

Preise dürfen nicht ad hoc festgelegt werden. Eine „echte“ Preispolitik ist erforderlich, basierend auf einem effektiven Pricing-Prozess. Der Preis selbst, der ständig unter einer Zerreißprobe steht, zerfällt dabei in vier Elemente, nämlich Preisimage, Preislogik, Preisdifferenzierung und Preisattraktion.

Aber Variables Pricing – auf der einen Seite die permanente Preisänderung im Zeitverlauf, auf der anderen Seite die individuelle, an der einzelnen Person ausgerichtete Preispolitik – scheint sich in allen Segmenten des Onlinehandels immer stärker durchzusetzen und von dort auf den stationären Handel nicht nur „abzufärben“, sondern sich dort ebenso fest zu etablieren. Der Onlinehandel ist dabei immer mehr auf dem Weg, sich in der Preispolitik auf einzelne Kunden mehr oder weniger automatisiert einzustellen, zumindest jedoch auf eng gefasste Kundengruppen, um so die Kaufwahrscheinlichkeit enorm zu steigern. Diese Strategie basiert auf Big Data: Daten, Daten, Daten…

Im stationären Handel sieht die Situation jedoch etwas anders aus: Auf der einen Seite hinterlassen die Kunden dort nicht so breite „Datenspuren“ wie beim Onlinekauf, aber auch hier hinterlassen die Kunden immer mehr Daten – vor allen Dingen dann, wenn mit Kundenkarten oder Ähnlichem operiert wird. Basis aller künftigen Überlegungen im stationären Handel wird es denn auch sein, möglichst viele Daten über den Kunden zu erfahren. Dazu sind Kundenbefragungen und Kundenkarten mit laufenden Erfassungen von Aktivitäten der einzelnen Kunden von äußerster Wichtigkeit. Auf diese Art und Weise wird zwar nicht unbedingt „Big Data“ entstehen, aber doch so etwas wie „Mini Data“. Ob mit dieser Bass dann auch mit Hilfe von automatisierten Algorithmen operiert werden kann, sei einmal dahingestellt, aber auf Basis solcher Daten dürften Category Manager in der Lage sein, vernünftige Preisanpassungen vorzunehmen, etwa im Monats-, Wochen- oder auch Tages- sowie Tageszeitenrhythmus.
Wesentliche Voraussetzungen dafür – die häufigere Preisänderung – sind jedoch im stationären Handel elektronische Preisetiketten, die es seit Langem gibt, jedoch bisher nur selten im Handel eingesetzt werden. Nur sie ermöglichen die schnelle Preisänderung an allen präsentierten Artikeln in der Auslage der Geschäfte.

Dynamic Pricing ist ein wahnsinniger Umsatzhebel für Handelsunternehmen. Big Data pusht Dynamic Pricing und so gesehen liegt der Onlinehandel auf diese Weise in Front im Rennen um den Kunden. Aber auch der stationäre Handel wird im Laufe der Zeit Methoden entwickeln, hier besser mithalten zu können, wie zuvor beschrieben. Die REWE, Lekkerland und Media-Saturn testen solche Systeme in verschiedenster Form. Vollautomatisiertes Dynamic Pricing wird im stationären Handel sicherlich eher für Massenartikel möglich sein. Personal Pricing, im Sinne von personalisierten Rabatten, dürfte jedoch vorläufig auf bestimmte Aktionen beschränkt bleiben, da ja nicht im Laden für einzelne Kunden verschiedene Preise ausgezeichnet werden können.

In einem kostenlosen umfangreichen Download zeigt die UEC|Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien wie und was in der Zukunft der Preispolitik „State oft he Art“ ist.

Die Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:

— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die

— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel, E-Commerce und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 40 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008- heute erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ HANDEL & INTERNET
+ VERBUNDGRUPPEN & INTERNET
+ INDUSTRIE, LIEFERANTEN & INTERNET
+ GESCHÄFTSMODELLE & FORMATE IM B2C ONLINE-HANDEL
+ (QUALITATIVE) HANDELS- UND VERTRIEBSTRENDS – ALL ABOUT
DIGITALISIERUNG, INTERNET, E-COMMERCE & CO.
+ ZUKUNFT E-COMMERCE B2C – QUANTITATIVE ENTWICKLUNGEN 2020/25/30
+ 3-D-DRUCK – CHANCEN & ENTWICKLUNGEN
+ LANGFRISTIGER WANDEL IM HANDEL
+ MÖBEL & WOHNEN 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND I)
+ DIY 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND II)
+ ZUKUNFT STATIONÄRER HANDEL 2030
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem auf www.ulricheggert.de Hier finden Interessenten direkt unter www.ulricheggert.de/kostenlosestudien auch über 50 aktuelle Kurz-Studien zum kostenlosen Download.

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Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. 5. 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt
Dr. Hendrik Leber, ACATIS

Was noch bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben

Performancevorsprung durch lokale Expertise

Big Data hat noch Grenzen – Kreativität durch Dissonanz

Frankfurt am Main, 15. Mai 2017 (mpr) – Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz drängen im Finanzsektor an die Spitze. Im März diesen Jahres stellte der Frankfurter Value-Manager Dr. Hendrik Leber, Acatis, den weltweit ersten komplett von Computern gesteuerten Aktien-Investmentfonds vor, den Bayerninvest Acatis KI Aktien Global-Fonds.
Was den Menschen als Fondsmanager noch zu tun bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben, dies war im Umkehrschluss das Thema der diesjährigen, der 14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. Mai 2017 mit über hundert institutionellen Investoren. Veranstalter Leber glaubt, "dass der Mensch in den nächsten Jahren mit Kreativität und der Verarbeitung weicher Faktoren noch genügend zu tun haben wird", und das, obwohl Acatis seit 15 Jahren eine fundamentale Unternehmensdatenbank aufbaut und sich seit vier Jahren intensiv mit der Nutzung dieser Daten durch Künstliche Intelligenz (KI) befasst.

"Maschinen können schon heute besser als die meisten Menschen Schach, Go und Poker spielen, Sprache übersetzen, Bilder klassifizieren, medizinische Diagnosen erstellen, Musik komponieren, Kochrezepte erfinden und Bilder malen. Sie beginnen, sich als Autofahrer oder Pilot in der realen Welt zu bewegen, und sie können an der Börse handeln." Eine Maschine habe heute im Massenmarkt bei ausreichender Datenlage bessere Voraussetzungen als die Investmentprofis, weil die schiere Merkfähigkeit des Menschen begrenzt sei – vielleicht 10.000 Geschäftsberichte in einem Leben. "Die Maschine kennt alle Geschäftsberichte, 2 bis 3 Millionen Datensätze gleichzeitig, und sieht im Idealfall die Muster, die auch der Mensch erkennt. Maschinelles Deep Learning findet auch komplexe, nichtlineare, mehrdimensionale Zusammenhänge."

Big Data hat noch Grenzen

Die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der Rechner hat Big-Data-Modelle erst denkbar und machbar gemacht. "Big Data erfasst alle Handelschiffe auf den Weltmeeren, Big Data erkennt beliebige Objekte aus dem All, Big Data zählt die Autos auf den Walmart-Parkplätzen, Big Data weiß, wo der Verkehr sich staut. Big Data kann alle diese Informationen verknüpfen – doch wo bleiben die weichen Informationen, wo der kreative, dissonante Ansatz?" Regionale und ethnische Besonderheiten, Kunden- und Know-how bezogene Informationen, der physische Augenschein von Fertigungsanlagen, all dies seien Daten, die noch nicht in Big Data abgebildet seien und mit deren Erfassung und Interpretation menschliche Analysten vorerst noch punkten könnten. "Menschen können an wenigen Beispielen lernen, lassen sich nicht so leicht täuschen wie Maschinen, haben eine sehr vielseitige Erfahrung. Kluge Analysten nutzen die Maschinen in den nächsten Jahren zur Vorauswahl interessanter Firmen, aber vielleicht stört der Mensch am Ende nur noch, weil er zu langsam und zu beschränkt ist."

Was nicht im Geschäftsbericht steht

Daniel Kröger, hauptverantwortlich für den Acatis Aktien Europa Fonds UI und darüber hinaus Co-Manager für alle Acatis-Investmentfonds, arbeitet seit zehn Jahren als Portfoliomanager und recherchiert selbst vor Ort in ganz Europa, um Unternehmen mit langfristigen Wachstumsaussichten zu finden. Ihm sagen persönliche Gespräche mit dem Management und ein Besuch vor Ort mehr als jeder Geschäftsbericht. Dabei folgt er einer einfachen Regel: "Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden von weniger Investoren und Analysten beobachtet, haben aber nach einschlägigen Untersuchungen eine höhere Outperformance gegenüber Large Caps." Und in Europa gibt es über 9.000 solcher KMU. Deutschland hat mit weitem Vorsprung vor den USA die meisten mittelständischen Weltmarktführer, nämlich über 1.300. Das sei eine hervorragende Voraussetzung für einen value-orientierten Stockpicker. "Was verrät ein Geschäftsbericht häufig nicht?" – und gibt gleich selbst die Antwort: Die wahren Treiber und Katalysatoren des Geschäftsmodells, der Burggraben für Konkurrenten ist nicht immer erkennbar, dem Geschäftsbericht kann der Leser nur passiv folgen, Segmente sind mitunter "strategisch", damit Kunden und die Konkurrenz gewisse Margen nicht erkennen. "Der Geschäftsbericht mag über Jahre hinweg eine herausragende Gewinndynamik zeigen, doch es gibt Fälle, in denen eine Investition in ein solches Unternehmen dennoch gut überlegt sein sollte."
Kröger versucht immer, den CEO kennenzulernen und richtig einzuschätzen, denn "CEOs sind grundsätzlich prozyklisch, stellen die Wahrheit geschönt dar. Aus Verhaltensweisen des CEOs lässt sich auf die Unternehmensführung schließen. Solche Gespräche bieten darüber zusätzlich Hintergrundinformationen zu Wettbewerbern und der Value Chain." Sein Fazit: „Die Ergebnisse von Investorenbesuchen lassen sich nicht quantifizieren. Die größte Überwindung kostet das eigene Ego. Sei nicht voreingenommen und packe Unternehmen nicht in eine Schublade, unterliege nicht dem Irrglauben, ein besserer CEO zu sein. Versuche, die Stellschrauben des Unternehmens zu verstehen. Viel Training bringt die nötige Erfahrung, um Personen und Verhalten besser einzuschätzen, sei empathisch, stelle offene Fragen, bleibe neugierig, scheue dich nicht, dumme Fragen zu stellen. Viele Informationen fließen in den Hinterkopf – verknüpfe diese."

Value Investing in Schwellenländern – ineffiziente Märkte, chancenreiche Firmen

Axel Krohne arbeitete bis 1997 als Bauingenieur, bevor er in die USA emigrierte, sich beim Morgan Stanley Training Program in San Diego, Kalifornien, einschrieb und dort bis 2004 als Finanzberater Erfahrungen sammelte. Heute sucht er mit seiner EM Value AG nach Value-Aktien in Emerging Markets und Schwellenländern – zwei Begriffe, die nicht einmal der Hälfte der Anleger in Deutschland etwas sagen. Diese Aktienmärkte sind häufig ineffizient und volatil. Das macht sie für Krohne jedoch interessant, denn gleichzeitig sind sie kaum beachtet, und Krohne ist dort nahezu konkurrenzlos. Durch das geringe Aufsehen, das diese Märkte erregen, haben die Unternehmen dort eine extrem niedrige Bewertung, sind entsprechend billig zu haben. Egal ob Vietnam, Ghana oder Sri Lanka, es gibt eine breite Auswahl an Firmen mit enormen Chancen. "85 Prozent der Weltbevölkerung lebt in den Schwellenländern, dennoch stehen die Emerging Markets und Frontier Markets nur für 25 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung." Krohne macht sich die Philosophie Alexander von Humboldts zu eigen: "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben." "Wir identifizieren vor Ort exzellente Unternehmen zu günstigen Preisen, beteiligen uns nicht an Rohstoffspekulationen, investieren nur direkt in den Märkten in Unternehmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5 und niedriger, verzichten auf teure Währungsabsicherungen. Denn: Die Entwicklungsländer bieten attraktive Opportunitäten und werden immer wohlhabender. Ineffiziente Aktienmärkte und niedrige Liquidität eröffnen dort attraktive Investmentmöglichkeiten." Banken, Lebens- und Genussmittel sowie Freizeitunternehmen gehören zu seinen bevorzugten Zielbranchen.

Lokale Expertise auf der iberischen Halbinsel

Den Nutzen der lokalen Expertise illustrierte auch Otto Kdolsky, Investment Analyst bei Magallanes Value Investors Madrid, am Beispiel spanischer und portugiesischer Aktien. Kdolsky vertrat seinen verhinderten Chef, Iván Martín, Gründungspartner und Chief Investment Officer von Magallanes. "Schlüsselfaktoren zur Hebung von Value-Potenzial sind ineffiziente Aktienmärkte, ungleichgewichtige und konzentrierte Firmenstrukturen, übersehene, unbekannte und unsichtbare Unternehmen, Familienfirmen und unabhängiges Denken – das alles finden Sie in Spanien und Portugal." Gleichzeitig sei es bisher gut möglich gewesen, Value mit den richtigen spanischen Aktienfonds aufzubauen – 18 % der Fonds sind hier besser als der Marktdurchschnitt, gegenüber nur 11,8 % auf europäischer Ebene, 2,1 % in den USA und global gar nur 1,6 %.

Die Unternehmensstruktur sei auch erheblich konzentrierter als in Resteuropa. "Die größten 10 börsennotierten Unternehmen repräsentieren 60 % der kompletten Marktkapitalisierung." Zum Vergleich: Deutschland 40 %, Frankreich 35 %. Das bedeute, dass viele Unternehmen unter einer von außen nicht einsehbaren Sichtbarkeitsschwelle lägen. "24 % der iberischen Aktien werden von keinem Analysten beobachtet." Auf diesem Markt sucht und findet Magallanes kleine Value-Perlen für die eigenen Aktienfonds, meist familienkontrolliert, Marktführer auf dem jeweiligen Gebiet, schuldenfrei oder gar mit hohem Cash-Bestand, mit gesundem Wachstum und hohen Gewinnen zu niedrigem Aktienpreis. Entscheidungsgrundlagen sind neben Buchzahlen direkte Beobachtung, eigenes Research, Konferenzen, Gespräche.

Indien – unüberschaubar selbst für Insider

"Indien ist so groß und tiefgründig, dass nicht einmal ein Inder es in seiner Gänze wirklich versteht. Seine Sprachen, seine Geschmäcker, seine Kultur, seine Geschichte, seine Religion und seine Wirtschaft sind verschieden und doch miteinander verflochten. Das trügerisch attraktive Indien hat so manchen Anleger reich gemacht und viele Unternehmen enttäuscht." Krishnaraj Venkataraman, Beaconsfield Investment Management, investiert seit über 20 Jahren in die meisten börsennotierten Unternehmen Indiens und ist Sub-Advisor des Indienfonds von Acatis (Acatis INDIA VALUE EQUITIES – EUR ACC, ISIN DE000A141SG1). Seine Grundsätze bei der Kapitalanlage sind von Benjamin Graham und Warren Buffett geprägt. Venkataraman studierte Ingenieurwesen und absolvierte einen MBA, war danach bei Tata Steel und Procter & Gamble tätig, gründete ein Online-Marketingunternehmen, das zum größten Unternehmen seiner Art in Indien avancierte, bevor es dem Internet-Crash zum Opfer fiel. Er war Miteigentümer eines Analytik-Unternehmens, das im Juli 2008 verkauft wurde. Seitdem ist er Vollzeit-Investor. Er berichtete in seinem Vortrag über das andere und einzigartige Indien anhand von drei Beispielen – dem Autohersteller Maruti, ein Gemeinschaftsunternehmen der indischen Regierung mit dem japanischen Hersteller Suzuki, dem Goldpfandleiher Manappuram General Finance and Leasing und der Augenklinikkette Aravind – die es ihren Kunden überlässt, den Preis der Behandlung gegen Blindheit festzulegen, seit 1976 einen Weltmarktanteil von 10 % bei der Produktion von intraokularen Linsen erreicht hat und heute in 146 Länder exportiert. 50 % der indischen Patienten werden kostenlos behandelt, was das Unternehmen zu extremer Produktivität zwingt.

Die genaue Kenntnis und der physische Besuch der Unternehmen sind für Venkataraman Voraussetzungen für das Erkennen und Bewerten von Value-Investment-Chancen. Hinzu kommen die Hintergrundinformationen über politische und sozioökonomische Entwicklungen, die die Basis für den jeweiligen Markterfolg eines Unternehmens abgeben. Ohne physische Präsenz auf den lokalen Märkten sei eine Analyse auch heute nicht möglich. "Indien ist eine Nation im Aufbruch, und wir eröffnen Möglichkeiten, sich hier rational als Value-Investoren zu engagieren."

Vom Leben lernen mit Bio-Imaging und Datenanalyse

Zurück zu den Möglichkeiten von Big Data: Ein tief gehendes Verständnis der grundlegenden molekularen Prozesse bei der Entwicklung von Leben erfordert neuartige bildgebende Verfahren, die vollständige Aufnahmen biologischer Gewebe und Organismen zusammen mit leistungsfähigen Datenverarbeitungsalgorithmen ermöglichen. Während es diese neuen bildgebenden Verfahren ermöglichen, Leben in einer noch nie da gewesenen räumlichen und zeitlichen Auflösung zu dokumentieren, generieren sie Tag für Tag mehrere Terabyte Daten, was mit immensen Herausforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung, die Visualisierung, das Verbreiten, die Analyse und die Quantifizierung der Daten einhergeht. Dr. Lars Hufnagel vom EMBL Heidelberg (European Molecular Biology Laboratory) stellte die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet des Bio-Imaging vor, das gleichzeitig Treiber und Voraussetzung für reifere neuronale Netze werden könnte. Zum einen kann man mit diesen Techniken dem Hirn beim Denken zusehen, und sei es nur das eines kleinen Fisches, um so Hinweise auf die Konstruktion besserer neuronaler Netze zu finden. Zum anderen wird die wachsende Datenflut des Bio-Imaging nur noch durch künstliche Intelligenz auswertbar.

Mit 5 Sekunden von der Dissonanz zur Hochleistung

Wie nahe Dissonanz, Kreativität und Hochleistung beieinanderliegen können, demonstrierten Albert Schmitt und Stephan Schrader von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem 5-Sekunden-Modell. Es geht dabei nicht um Zeitsekunden, sondern um Gegensatzpaare, die je nach ihrer Nähe und Intensität wie musikalische Sekunden dissonant wirken können, aber dadurch erst Höchstleistungen möglich machen; durch das Bemühen, die Dissonanz verschwinden zu lassen. Notwendigkeit und Sinn, Hierarchie und Demokratie, Perfektion und Abenteuer, Energie und Konzentration sowie Erfolg und Spaß sind die fünf Sekunden, die Schmitt, Musiker und seit 1999 Managing Director des Orchesters, gemeinsam mit dem Personalmanager Prof. Christian Scholz entwickelte und zur Selbstrettung des insolventen Orchesters in den 90er Jahren einsetzte. Unter Schmitts Leitung erfolgte die strategische Neuausrichtung und der Aufstieg des Orchesters in die Weltspitze. Dazu gehörten neben künstlerischen Höchstleistungen auch strukturelle Innovationen: Das Orchester wird als klassisches Unternehmen geführt, die Musiker sind die Gesellschafter. Das 5-Sekunden-Modell inspiriert auch Wirtschaftsunternehmen und amtierende Fußballweltmeister. Ein Beispiel: Perfektion und Abenteuer – Perfektion ist Grundvoraussetzung für ein gelungenes Konzert, wirkt für sich alleine aber steril. Perfektion alleine ist der falsche Weg, aber ein Abenteuer ohne Perfektion ist auch keine Höchstleistung. Sein Kollege Schrader orchestrierte dies eindrücklich mit seinem Cello-Loop – ein einziges Cello, live vervielfältigt mit einem Loop-Synthesizer, kann wie ein ganzes Orchester klingen. Dissonanz und emotionalisierende Neuschöpfung liegen direkt nebeneinander.

Weitere Auskünfte über die Value-Konferenz erteilt die Acatis Investment GmbH, E-Mail anfragen@acatis.de,
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Innovativ sein und bleiben – Carsten Kraus gewinnt Innovationspreis der Stadt Pforzheim

Innovativ sein und bleiben – Carsten Kraus gewinnt Innovationspreis der Stadt Pforzheim

Innovativ sein und bleiben - Carsten Kraus gewinnt Innovationspreis der Stadt Pforzheim

(NL/7697344917) Die Goldstadt ehrt Omikron-Firmengründer in der Kategorie „Innovation und Idee“. Die Preisverleihung fand am 8. November im CongressCentrum Pforzheim statt.

Erstmalig in diesem Jahr hat die Stadt Pforzheim einen Wirtschaftspreis vergeben. In den Kategorien „Innovation und Idee“, „Marke und Image“ sowie „Lebenswerk“ ehrt die Stadt damit herausragende ansässige Unternehmerinnen und Unternehmer. Carsten Kraus, Geschäftsführer und Gründer der Omikron Data Quality GmbH, gewann die Auszeichnung in der Kategorie „Innovation und Idee“. Die feierliche Preisverleihung fand am Freitag, den 8. November 2013, im CongressCentrum Pforzheim statt.

David Hermanns, Geschäftsführer des Hightech-Unternehmernetzwerks CyberForum, ehrte Carsten Kraus in seiner Laudatio als einen Firmenchef, „der mit jeder Pore seiner unternehmerischen Persönlichkeit Innovation verkörpert“. Kraus, so Hermanns, sprühe vor Ideenreichtum und Lust, immer wieder neue technische Lösungen zu finden und niemals stehen zu bleiben. Dass Carsten Kraus das „Prinzip Innovation“ nicht nur verkörpert, sondern tatsächlich schon seit seiner Kindheit lebt, bewies Hermanns, indem er die wichtigsten Erfolgsstationen im Unternehmer-Leben des Omikron-Chefs Revue passieren ließ:

Bereits mit nur 13 Jahren gründete Kraus seine erste Firma, „mit langen Haaren und Skateboard unterm Arm“, wie Hermanns augenzwinkernd anmerkte. Die langen Haare seien heute weg, das Skateboard aber noch da. Überhaupt habe Kraus sich das spielerische Element – und damit einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren seiner Kreativität – bewahrt, sagte Hermanns. Damit traf der Laudator einen Wesenskern des Pforzheimer Unternehmers genau, der bereits vor seinem Abitur und gemeinsam mit einem damaligen Freund die Firma Omikron gründete.

Die weiteren Stationen: 1988 erfindet Carsten Kraus eine neue Programmiersprache für Atari. Sie wird nicht weniger als 700.000 Computern beigelegt. Als Atari vom Markt verschwindet, gibt Kraus nicht auf. Er hatte zu der Zeit schon aus Eigenbedarf eine Software zur Dublettenprüfung von Adressdaten entwickelt – und „erfindet“ damit die Firma Omikron von Grund auf neu. Parallel dazu beginnt Kraus zu analysieren, wie Menschen im Internet suchen – und hat zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Idee, dieses Wissen für eine eigene E-Commerce-Suchmaschine zu nutzen. Das war die Geburtsstunde von FACT-Finder, der heute europaweit führenden Conversion Engine, die in 26 Ländern und mehr als 1.300 Online-Shops zum Einsatz kommt.

Hermanns ehrte den Omikron-Chef aber nicht nur als unternehmerischen Innovator, sondern auch als unkonventionellen Arbeitgeber, der mit Firmenfahrrädern, Bio-Obst, Rückenschule, betriebsinternen Sprachkursen und Schnelllese-Trainings mehr als das Übliche bietet. Die Firma Omikron, die heute 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 25 Nationen beschäftigt, ziehe damit High Potentials aus München und anderen Großstädten in die Goldstadt, so Hermanns.

Und natürlich ehrte David Hermanns den Omikron-Gründer und FACT-Finder-Erfinder Kraus auch als Mitbegründer der Medien-/IT-Initiative Pforzheim, die unter anderem das freie WLAN in die Stadt an der Enz brachte und damit eine Vorreiter-Rolle in Sachen Wi-Fi übernommen hat. „Die Stadt und Region Pforzheim kann stolz darauf sein, solch einen Unternehmer zu haben“, betonte Hermanns am Schluss seiner Laudatio, und fügte hinzu: „Wir dürfen gespannt auf seine weiteren Innovationen sein, denn Carsten Kraus liebt und lebt IT.“

Über Omikron Data Quality GmbH
Die international tätige Omikron Data Quality GmbH (www.omikron.net) zählt mit ihren drei Geschäftsbereichen „FACT-Finder“, „FACT-Finder Travel“ und „Data Quality“ zu den stark wachsenden Software-Unternehmen in Deutschland. Neben Entwicklungsbüros in Pforzheim, Bremen und Berlin unterhält Omikron eigene Büros in Paris, Mailand, Istanbul und Malmö. Innovative Höchstleistungen sind das Ergebnis von Teamwork, und so besteht das Omikron-eigene Forschungsteam aus Mathematikern und Entwicklern. Das auf eigenen Technologien basierende Produkt FACT-Finder hat sich in den letzten Jahren zum europäischen Marktführer für Suche und Navigation in Online-Shops gemausert. FACT-Finder Travel ist die neue semantische Reisesuche von FACT-Finder und wurde speziell für Online-Reiseportale entwickelt. Der Geschäftsbereich Omikron Data Quality sorgt für unternehmensweit saubere und konsistente Produkt- und Kundendaten in allen Geschäftsprozessen.

Für Rückfragen:
Omikron Data Quality GmbH
Habermehlstr. 17
75172 Pforzheim
Tel. 07231 / 12597-0
www.omikron.net www.fact-finder.de www.fact-finder.travel
info@omikron.net

Kontakt:
Omikron Data Quality GmbH
Dr. Burkhard Schäfer
Habermehlstr.17
75172 Pforzheim
07231-12597201
burkhard.schaefer@omikron.net
www.omikron.net

FACT-Finder positioniert sich auf der DMEXCO als führender Lösungsanbieter für Data-driven Commerce

Neues Release 6.9 der marktführenden Conversion Engine aus dem Hause Omikron verknüpft Online- und Offline-Welten. Zu sehen in Halle 8.1, Stand 044

(NL/6363978717) „Point of Sale is Everywhere“ lautet das Motto, mit dem FACT-Finder in diesem Jahr auf der DMEXCO vertreten sein wird…

(Pforzheim, 14.08.2013) Im Zeitalter von Smart Shopping und Mobile Commerce ist die (virtuelle) Ladentheke heute überall. „Point of Sale is Everywhere“ lautet deshalb auch das Motto, das sich FACT-Finder für die diesjährige Leitmesse der digitalen Industrie auf die Fahnen geschrieben hat. Tatsächlich sind Händler heute zunehmend gezwungen, ihren Kunden alle für die Kaufentscheidung relevanten Informationen nicht nur schnell und effizient, sondern vor allem auch kanalübergreifend – also über alle Multichannel-Touchpoints hinweg – zur Verfügung zu stellen. Idealerweise müssen sämtliche während der Customer Journey gewonnen Informationen in Echtzeit analysiert und ausgewertet werden können.

Verknüpfung von Benutzer- und Produktdaten
An dieser Stelle kommt FACT-Finder mit seinem neuen Release 6.9 ins Spiel. Die neue Tracking-Schnittstelle versetzt Shop-Betreiber in die Lage, ihre Benutzer- und Produktdaten so miteinander zu vernetzen, dass interessensbasierte Klicks und frühere Suchanfragen der Kunden sowie unternehmensinterne Business Rules in Suggests, Ergebnislisten und Filter mit einfließen – praktisch ohne manuellen Aufwand und bei Bedarf sogar noch während des aktuellen Kaufvorgangs. Damit positioniert sich FACT-Finder als technologischer Vorreiter in Sachen Data-driven Commerce, also der zentralen Erfassung, Analyse und Nutzung von Datenströmen aus ganz unterschiedlichen Quellen der Kundeninteraktion.

Die intelligente Verknüpfung aus interessensbasierten Klicks und konkreten Suchanfragen, historischen Bestelldaten und managementrelevanten Verkaufsinteressen ermöglicht tiefe Einblicke in die Wünsche und Vorlieben der Kunden. Shop-Betreiber verfügen mit FACT-Finder 6.9 über ein hochgradig automatisiertes Tool, um diese Wünsche zu erkennen und interessensgesteuerte Verkäufe zu generieren. Beispiele hierfür sind:

BEHAVIORAL RANKING: Optimiert in Echtzeit das Suchergebnis auf Grundlage des erlernten Kundenverhaltens. Auf Basis der Click Carts und Buys und nach Maßgabe der internen Business Rules wählt FACT-Finder automatisch diejenigen Produkte aus, die für die Shop-Besucher relevant sind. FACT-Finder „merkt“ sich diese Vorlieben und erkennt so frühzeitig Trends, auf die Shop-Betreiber mit entsprechenden Kampagnen reagieren können.

DATA-DRIVEN SUGGEST: Optimiert in Echtzeit die generierten Suchvorschläge (Suggests) auf Basis des erlernten Kundenverhaltens. Der Kontext, in dem sich der Kunde aktuell bewegt, entscheidet über das von ihm erwartete Ergebnis. Sieht er etwa eines der vom Händler aktuell beworbenen Produkte – beispielsweise ein bestimmtes Smartphone – in der TV-Werbung, so erwartet der Kunde, genau dieses Smartphone in der Liste der Suchvorschläge wiederzufinden.

DATA-DRIVEN REFINEMENT: Präsentiert den Kunden auf Basis ihres Klickverhaltens im Shop die wirklich kaufentscheidenden Filter (Facetten). Der Kontext, in dem sich der Kunde aktuell bewegt, entscheidet auch über die von ihm erwarteten Filtereigenschaften. Bei der Suche nach einem Fernsehgerät ist z.B. die Displaygröße als erster Filter von entscheidender Bedeutung, bei einem Laptop jedoch das Einsatzgebiet.

Die Vorteile von FACT-Finder 6.9. im Überblick:

– Automatisierte Erfassung des Kundenverhaltens und damit verbessertes Data-driven Commerce
– Freier Blick auf alle Shop-Prozesse
– Kanalübergreifende Vernetzung der Kunden- und Produktdaten – über alle Multichannel-Touchpoints hinweg
– Online- und Offline-Shoppingwelten wachsen nahtlos zusammen
– Verkürzte Klickwege durch die Anzeige kaufrelevanter Filter
– Optimierte Suchvorschläge auf Basis des erlernten Kundenverhaltens

FACT-Finder am 18. und 19. September auf der DMEXCO 2013, Koelnmesse, Halle 8.1, Stand 044

Über FACT-Finder
FACT-Finder ist europäischer Marktführer für Produktsuche, Navigation und Merchandising in Online-Shops. Die fehlertolerante Conversion Engine aus dem Hause Omikron arbeitet sprachenunabhängig und kommt international in mehr als 1.300 Webshops zum Einsatz. Dank FACT-Finder können Händler eine Vielzahl von Verkaufskanälen parallel und unabhängig voneinander betreiben – mit jeweils eigenen Geschäftsprozessen und Business Rules. FACT-Finder ist leicht zu integrieren und läuft nahezu wartungsfrei. Alle Einstellungen und Aktualisierungen können am laufenden System vorgenommen werden. Je nach Warensortiment verzeichnen Webshops bereits kurz nach Integration der Suchtechnologie Umsatzsteigerungen im eCommerce von bis zu 25 Prozent. Das hochperformante System steht auch als SaaS-Lösung zur Verfügung und bietet Zugriff über Webservices, JSON und XML-Schnittstellen. Weitere Informationen unter www.fact-finder.de

Kontakt:
Omikron Data Quality GmbH – Geschäftsbereich FACT-Finder
Habermehlstr. 17
75172 Pforzheim
Tel.: 49 7231 125970
info@fact-finder.de
www.fact-finder.de

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Dr. Burkhard Schäfer
E-Mail: burkhard.schaefer@omikron.net
Tel. 49 (0)7231 12597-201

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Gesundheitsdienstleister UPMC setzt ab jetzt auch bei „Big Data“ auf IP- und Glasfasertechnologien von Alcatel-Lucent

UPMC erbringt mit dem Core Router 7950 XRS und den 100G-Lösungen von Alcatel-Lucent wichtige Daten-, Sprach- und Videodienste für mehr als 20 Krankenhäuser, 3.400 Ärzte und über 55.000 Mitarbeiter

Stuttgart, 19. März 2013 – In kaum einer anderen Branche fallen derart große Datenmengen an, wie im Gesundheitswesen. Die Entwicklung zu „Big Data“ hat UPMC – den renommierten Gesundheitsdienstleister aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania – dazu veranlasst, IP- und Glasfasernetzwerk-Technologien von seinem langjährigen Partner Alcatel-Lucent (Euronext Paris und NYSE: ALU) einzusetzen, um sein Informationsnetz zu modernisieren und die täglich anfallenden großen Mengen an komplexen Daten zu nutzen. Bereits seit 2006 setzt UPMC auf die Lösungen von Alcatel-Lucent Enterprise. Das konvergente Daten-, Sprach- und Video-Netz bildet bei UPMC die Grundlage der internen und externen Kommunikation. Mit dem Core Router 7950 XRS und den 100G Lösungen von Alcatel-Lucent wird nun auch die Nutzung von „Big Data“ möglich.

Auf der HIMSS – der jährlichen IT-Konferenz für das Gesundheitswesen – hat Alcatel-Lucent bekanntgegeben, von UPMC den Auftrag zur Implementierung eines neuen Netzwerks erhalten zu haben. Unter Einsatz des kürzlich eingeführten Alcatel-Lucent 7950 Extensible Routing System (XRS) – dem branchenweit leistungsstärksten IP Core Router – wird das neue Netzwerk wichtige Kommunikationsaufgaben für Krankenhäuser, Arztpraxen und weitere Standorte in ganz West Pennsylvania übernehmen. Darüber hinaus umfasst der Auftrag die Lieferung der hochmodernen 100G-Glasfasertechnik (100 Gigabit pro Sekunde).

Die Fakten im Überblick:
– UPMC ist in West Pennsylvania der führende Gesundheitsdienstleister mit über 20 Krankenhäusern, 3.400 Ärzten und mehr als 55.000 Mitarbeitern.
– UPMC ist ein Vorreiter in der Anwendung von Informationstechnologien zur Reformierung der Patientenpflege und zur Verbesserung der Sicherheit durch Serviceleistungen – beispielsweise Telemedizin und cloudbasierte Services.
– Die Einführung von Big-Data-Lösungen – beispielsweise Metro-WANs – durch Gesundheitsanbieter kann dazu beitragen, die Entscheidungen am Pflegepunkt zu verbessern, die Zahl der Wiedereinlieferungen zu senken, operative Prozesse zu verbessern und die derzeitigen Bandbreitenbeschränkungen zu überwinden.
– Alcatel-Lucent beliefert UPMC mit der neuen 7950 XRS-Familie auf Basis des 400G FP3-Chipset. Diese Systeme sorgen im Zentrum von IP-Netzwerken für eine deutliche Steigerung der Kapazität, Effizienz und Flexibilität. Gleichzeitig senken sie den Stromverbrauch und erhöhen die Kosteneffizienz.
– Belgacom und Telefonica gaben kürzlich den Einsatz des 7950 XRS bekannt. Der Router wurde von Light Reading im November 2012 als Best New Product (Telecom) ausgezeichnet.
– Für den Ausbau bei UPMC wird zudem die eigene optische Kohärenztechnologie von Alcatel-Lucent in Form des 1830 Photonic Service Switch (PSS) zum Einsatz kommen.
– Der PSS nutzt die Alcatel-Lucent Photonic Service Engine (PSE) – ein 400G-Chip, der die Kapazität, Intelligenz und Flexibilität von Datennetzwerken erheblich steigert.

Zitate:
William Hanna, Vice President, Technical Services, Information Services Division von UPMC: „Bei UPMC sehen wir unser Netzwerk als unverzichtbares Werkzeug zur Erfüllung unseres Auftrags – erstklassige Serviceleistungen für unsere Patienten bereitzustellen. Die fortlaufende Modernisierung des Netzwerks stellt sicher, dass wir auch künftig Vorreiter bei Innovationen im Gesundheitswesen bleiben. Das aktuelle Projekt mit Alcatel-Lucent ist der neueste Schritt in unserer langjährigen Zusammenarbeit. Wir sind damit nicht nur in der Lage, die Kapazität unseres Netzwerks zu vergrößern, sondern können auch unser gesamtes Unternehmen intelligenter und effizienter gestalten und letztlich die Patientenversorgung im ganzen UPMC-System verbessern.“

Michel Emelianoff, President Alcatel-Lucent Enterprise: „Der Big-Data-Bedarf großer Unternehmen – wie beispielsweise UPMC – hebt die Schranken zwischen herkömmlichen IT-Systemen und Kommunikationsnetzwerken auf. Unser Projekt mit UPMC ist ein gutes Beispiel dafür, wie hochentwickelte IP- und Glasfasertechnologien die operativen Prozesse von Unternehmen in einem breiten Spektrum optimieren können. Wir freuen uns darüber, so maßgeblich an der Verbesserung der Serviceleistungen mitwirken zu können, die UPMC bietet.“

Über UPMC
UPMC ist ein globaler Gesundheitsdienstleister mit Sitz in Pittsburgh, Pa., USA, der mit mehr als 55.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 10 Mrd. Dollar erwirtschaftet. Zum Unternehmen zählen über 20 Krankenhäuser, 400 Arztpraxen und Patientenaußenstellen, eine Krankenversicherungssparte und internationale sowie kommerzielle Serviceleistungen. Verbunden mit den University of Pittsburgh Schools of the Health Sciences belegte UPMC im renommierten jährlichen U.S. News & World Report der besten US-Krankenhäuser 2012 Platz 10 und Platz 1 in Pennsylvania. Dabei wurden 15 Fachbereiche für die Erwachsenenmedizin für Spitzenleistungen ausgezeichnet. Durch Innovationen in Wissenschaft, Technologie und Medizin setzt UPMC neue Maßstäbe, indem neue Modelle für eine verantwortliche, kosteneffiziente und patientenorientierte Pflege entwickelt werden. Weitere Informationen finden Sie unter: www.UPMC.com.

Über Alcatel-Lucent (Euronext Paris und NYSE: ALU)
Als ein führender Innovator in den Geschäftsfeldern Netze und Kommunikationstechnik, Produkte und Dienstleistungen ist Alcatel-Lucent seit vielen Jahren geschätzter Partner von Serviceprovidern, Unternehmen und Regierungen. Zu Alcatel-Lucent gehören die Bell Labs, eine der weltweit renommierten F&E-Einrichtungen. Die Bell Labs zeichnen für technologische Neuerungen verantwortlich, die die Netz- und Kommunikationsbranche entscheidend geprägt haben.

Die innovativen Lösungen von Alcatel-Lucent werden von internationalen Einrichtungen hinsichtlich ihres positiven Einflusses auf die Gesellschaft regelmäßig ausgezeichnet. In 2012 wurde Alcatel-Lucent zum zweiten Mal in Folge zu einem der Thomson Reuters Top 100 Global Innovators ernannt. Die Ernennung beruht auf der stetigen Erweiterung des erstklassigen Patentbestands des Unternehmens; dieser zählt zu den umfassendsten der Telekommunikationsbranche. Alcatel-Lucent wurde auch aufgrund seiner nachhaltigen Performance ausgezeichnet. In 2012 wurde das Unternehmen weiterhin als Technology Supersector Leader vom Dow Jones Sustainability Index gelistet. Durch seine Erfindungen schafft es Alcatel-Lucent, dass Kommunikation nachhaltig, bezahlbar und leicht zugänglich wird – ganz im Sinne seiner Mission, das Potenzial einer vernetzten Welt auszuschöpfen.

Mit weltweiten Niederlassungen ist Alcatel-Lucent der regionale Partner mit weltweiter Ausrichtung. Das in Frankreich gelistete Unternehmen erzielte 2012 einen Umsatz von 14,4 Milliarden Euro. Der Hauptsitz von Alcatel-Lucent ist in Paris.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.alcatel-lucent.com
http://www.alcatel-lucent.com/blog
http://twitter.com/Alcatel_Lucent

Kontakt
Alcatel-Lucent Enterprise
Alexandra Biebel
Lorenzstraße 10
70435 Stuttgart
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alu@lucyturpin.com
http://enterprise.alcatel-lucent.de/

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