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Coronavirus in Rom: Ostern in der Schutzzone

Die „Ewige Stadt“ hält den Atem an

Coronavirus in Rom: Ostern in der Schutzzone

Die Straße zum Kolosseum in Rom. Bild von Lurunz auf Pixabay. (Bildquelle: Bild von Lurunz @Pixabay)

Stuttgart. Das Virus mit der Bezeichnung „Corona“, was sich mit „Krone“ (lat.) übersetzen lässt, macht leider auch nicht vor einer jener Königinnen der Städte halt. Die COVID-19-Pandemie hat Italien als erstes europäisches Land besonders hart getroffen. Dies betrifft leider auch das Tagesgeschäft von romurlaub.com – Vermittler von Rom Städtereisen. Das Unternehmen kann seinem geschäftlichen Auftrag zur Vermittlung von Urlaub und Gruppenreisen nach Rom momentan nicht mehr nachkommen.

Das öffentliche Leben in Rom ist fast vollständig zum Erliegen gekommen. Es sind seltsam anmutende Bilder, die uns dieser Tage aus der italienischen Hauptstadt erreichen: Aufgrund der Ausgangssperre erscheint Rom wie ausgestorben; Papst Franziskus spazierte vom Vatikan aus durch die leeren Straßen der Stadt zur Kirche Santa Maria Maggiore, um dort für die Infizierten und eine baldige Besserung der Lage zu beten. Die Schutzheilige gegen Seuchen und Epidemien ist die Heilige Corona, so lässt es sich im Heiligenlexikon nachschlagen. Ein gutes oder ein schlechtes Omen? Diesbezüglich werden erst die kommenden Wochen Klarheit bringen können.

Auch wenn der Gedanke verlockend ist, sich Rom in seiner menschenleeren Schönheit und frei von Autolärm sowie Abgasen vorzustellen: so sehr wir die Reize Roms lieben, so sehr liegt uns mindestens die Gesundheit aller Menschen am Herzen. Die „Ewige Stadt“ wird auch noch eine kleine Ewigkeit weiterexistieren, jetzt geht es darum, dass die Erschaffer, der Mensch, nicht nur sie, sondern zuallererst sich selbst erhält, um auch in Zukunft die architektonischen und kulturellen Schätze der ehemaligen Kaiserstadt bestaunen zu können.

Die italienische Regierung hat konsequent und verantwortungsbewusst zum Wohle ihrer Bürger entschieden. Alle 60 Millionen Italienerinnen und Italiener sind dazu aufgerufen, zuhause zu bleiben und durch dieses Verhalten das prognostizierte, exponentielle Wachstum des aus China kommenden Virus „COVID-19“ einzudämmen. Um dies weiterhin zu gewährleisten, hat das Sehnsuchtsland der Rom-Reisenden, wo nach Heinrich Heine „die Zitronen blühen“, für alle Landesregionen ein Reiseverbot verhängt. Der nationale Notstand wurde für ganz Italien ausgerufen. Alle öffentlichen Einrichtungen wurden geschlossen. Das gesellschaftliche Leben in Italien und somit auch in Rom konzentriert sich auf den Schutz der eigenen Bevölkerung. Dabei kommt das touristische Reisen in Italien sowie der Rom-Tourismus vollkommen zum Erliegen. Das Auswärtige Amt warnt ebenfalls ausdrücklich vor nicht notwendigen, touristisch motivierten Reisen ins Ausland. Bereits angezahlte Beträge müssen von den Reiseunternehmen zurückgezahlt oder in Form eines Gutscheines gutgeschrieben werden.

Vielleicht ist die derzeitige Corona-Krise auch eine Chance, nicht nur, um die Verantwortung für unsere Mitmenschen wieder neu zu entdecken, sondern auch um uns bewusst zu machen, was für ein Juwel Rom mit seinen alten Palästen, seinen piniengesäumten Gärten, dem Petersdom, dem Kolosseum, der Engelsburg und dem säulengeschmückten Forum Romanum ist. Was für ein Privileg es letztlich ist, von jedem anderen europäischen Land mit dem Bus, dem Zug oder per Flugzeug frei in diese großartige Stadt reisen zu dürfen. Nun müssen wir uns erstmal ein wenig gedulden und können davon Tagträumen, wie wir vielleicht schon bald wieder mit einem Espresso in der mediterranen Sonne auf einer lebenspulsierenden Piazza sitzen und uns am unvergleichlichen Charme dieser so vielseitigen Stadt erfreuen dürfen. So lesen wir in der „Italienischen Reise“ von Johann Wolfgang von Goethe folgendes, das uns auch in diesen nicht einfachen Tagen eine richtige Perspektive schenken kann: „Ich kann sagen, dass ich nur in Rom empfunden habe, was eigentlich ein Mensch sei.“ Gegenwärtig empfinden wir, was das Leben eines jeden Menschen wert ist. Doch diese Freude der Empfindung, die Goethe mit Blick auf Rom beschreibt und die alle Rom-Urlauber kennen, wird ein Virus nicht zerstören können. Der Stuhl Petri mahnt in diesem Moment zu Ostern jedoch zu Nächstenliebe und Solidarität. Hören wir darauf! Als Reisevermittler für Städtereisen nach Rom erachten wir es als unsere Pflicht, zum Schutze unserer Kunden den Anweisungen des Auswärtigen Amtes Folge zu leisten.

Über romurlaub.com
Seit mehr als 10 Jahren auf dem Reisemarkt, vermittelt der Reisevermittler Flüge und Reisen aller Art über das Internet. Damals wie heute ist der Online-Reisevermittler Partner von Schmetterling International und somit an die größte veranstalterunabhängige Touristik-Vertriebsorganisation in Europa angeschlossen. Diese Kooperation umfasst 4000 Kooperationspartner aus 29 Länder und Firmensitze in 9 europäischen Ländern. 2009 mit Türkei als beliebtes Urlaubsland gestartet, hat sich die Online-Reisevermittlung im Laufe der Zeit zum Rom-Experten entwickelt und ist heute auf Rom Urlaub & Gruppenreisen spezialisiert.

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Ostia und die Königlichen Häfen – Romreisen nach Verleihung des Europäischen Kulturerbe Siegels

Romurlaub neu definiert: Stadterlebnisse mit Hafen und Strand in der „Ewigen Stadt“

Ostia und die Königlichen Häfen - Romreisen nach Verleihung des Europäischen Kulturerbe Siegels

Das Kolosseum in Rom. Bild von Shirin Amin auf Pixabay. (Bildquelle: Shirin Amin @Pixabay)

Stuttgart. „Es ist eine tragische Zeit“ beschreibt der Stuttgarter Reisevermittler Nicolo Fiscella sorgenvoll die Situation in seinem Heimatland und dem europäischem Epizentrum der COVID-19-Pandemie schlechthin. Natürlich hat der Virus auf seiner Reise über den Globus nicht vor den Toren der doch so stolzen „Ewigen Stadt“ Halt gemacht und das öffentliche Leben zum Erliegen gebracht. Da, wo sich in normalen Zeiten in der Karwoche Hunderttausende zu Andacht und Gebet treffen und um den Segen Urbi et Orbi zu empfangen herrscht andächtige Stille. Stattdessen zelebriert Papst Franziskus in diesem Jahr die wichtigsten Liturgien des Kirchenjahres mit nur wenigen Gläubigen hinter verschlossenen Türen. Auch die unzähligen kulturhistorischer Schätze, die in ihrer Vielfalt in Europa ihresgleichen suchen, schlummern ihren Dornröschenschlaf.

„Rom hält im wahrsten Sinne den Atem an“ sinniert Nicolo nachdenklich. Rom ist seine Stadt. Und Rom ist seine wirtschaftliche Zukunft. Ob „Die Ewige“ ihm nun auch die Luft nimmt? Denn der gebürtiger Sizilianer fokussiert sich in seinen auf romurlaub.com publizierten Angeboten auf Urlaubs- und Gruppenreisen in die Stadt am Tiber. „Das größte Problem ist für uns die Unsicherheit, wann und wie es weitergeht“ hadert Nicolo über eine gewisse Perspektivlosigkeit. Aber ein Italiener wäre kein echter Südländer, würde er nicht mit einer ordentlichen Portion Optimismus in die Zukunft blicken. „Vielleicht ist die Corona-Krise ja auch eine Chance“ hofft der Reiseexperte auf einen Bewusstseinswandel in der Bewertung der Schönheit der Stadt und der sie umgebenden Landschaften. „Ich hoffe, dass die Erfahrungen der vergangenen Wochen zu einer Neuentdeckung der Verantwortung für unsere Mitmenschen und die Umwelt führt. Dankbar wäre ich auch, wenn wir uns wieder bewusst machen, was für ein großartiges Juwel die Stadt mit all ihren Palästen, piniengesäumten Gärten, Kolosseum und Forum Romanum, Petersdom und Engelsburg ist“ gerät er bei seinen Gedanken an die schlafende Stadt ins Schwärmen.

Die Wochen der Corona-Krise, in denen das operative Reisegeschäft vollkommen zum Erliegen gekommen ist, nutzt Nicolo, um für die Zeit nach der Krise gewappnet zu sein. Da kam die Nachricht, dass der archäologische Park Ostia Antica am 31. März das Europäische Kulturerbe Siegel erhalten hat, gerade recht. Mit den so ausgezeichneten Ausgrabungsstätten der Hafenstadt des antiken Roms verfügt die Stadt im unmittelbaren Umfeld über ein heute noch weitestgehend verborgenes Juwel der römischen Stadtgeschichte. Als „Tor nach Rom“ war das an der Tibermündung liegende Ostia einst neben Alexandria und Karthago der wichtigste Hafen des ganzen Mittelmeerraums. Ostia war ein Schmelztiegel der Kulturen und ein Ort mit weitreichendem Einfluss auf das Land und weit über das Mittelmeerbecken hinaus. „Für Gäste werden sicherlich das große Amphitheater, ausgestellte Artefakte aus dem einstigen Handelshafen und tolle Mosaikböden die absoluten Highlights des Parks sein“, freut sich Nicolo, der selbst erst durch die Medien auf die gigantische Ausgrabungsstätte aufmerksam wurde.

Und ganz in der Nachbarschaft des antiken römischen Hafens hält Nicolo für Geschichtsfreunde noch einen weiteren Höhepunkt bereit. „So spannend wie das antike Ostia ist, so spektakulär sind die Relikte der Königlichen Häfen von Claudius und Trajan“ verspricht der Touristiker. Das ab dem Jahr 103 entstandene fast 33 Hektar große und sechseckige Hafenbecken mit einem Durchmesser von 700 Metern ist noch heute gut erkennbar. Zudem erzählen auch noch Relikte von Docks, Thermen, Tempeln und Säulengänge von der Geschichte des gigantischen Hafens, in dem die größten Schiffe der damaligen Zeit festmachen konnten. Kombinieren möchte Nicolo ein zukünftiges Rom-Ostia-Erlebnis mit einem Strandaufenthalt. „An der Küste des Thyrrenischen gibt es in den kleinen Orten neben weitläufigen und flach abfallenden Sandstränden auch ein tolles und authentisches gastronomisches Angebot.“ So sind die Voraussetzungen gegeben, die bisherigen auf romurlaub.com veröffentlichten Städtereisen nach Rom um einem kompletten Romurlaub mit der Verbindung von Kultur und Erholung zu ergänzen.

Und wann geht es mit den Reisemöglichkeiten wieder los? Nicolo ist zuversichtlich, dass ab September die ersten Reisen stattfinden können. Da tröstet es, dass die Monate Juli und August für eine Städtereise nach Rom ohnehin sehr heiß und nur schwer vermittelbar sind. „Wir hoffen auf einen erfolgreichen Herbst, der die bis dahin entstandenen Verluste zumindest minimal ausgleichen kann“ blickt der Touristiker optimistisch nach vorne. Für die Beratung zu den auf den Seiten von romurlaub.com veröffentlichten Romreisen stehen er und die Mitarbeiter im Büro schon heute zur Verfügung.

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Hotel Kontorhaus: Hilfe leisten statt Repressalien erdulden

Stralsunder Hotel bietet in der Corona-Krise Plätze für Heimbewohner an

Hotel Kontorhaus: Hilfe leisten statt Repressalien erdulden

Hotel Kontorhaus Stralsund

Stralsund, 7. April 2020.

Das Hotel ist leer. Nur Geschäftsreisende dürfen mit triftigem Grund und expliziter Einladung des Auftraggebers noch nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen und dort übernachten. Für das Hotel Kontorhaus auf der Hafeninsel in Stralsund eine wirtschaftliche Katastrophe. „Wir sind damit nicht einverstanden, halten die Maßnahmen für unangemessen, falsch und überzogen“, erklärt Betreiber Rene Suske. „Wir unterliegen einem faktischen Berufsverbot und sind sowohl in der Nutzung unseres Eigentums als auch in der Gewerbefreiheit eingeschränkt. Das Land zerstört derzeit unnötig wertvolle und gewachsene Strukturen“, so Suske weiter, der auch für viele seiner Kollegen aus dem Hotel- und Gastgewerbe spricht. Er kenne niemanden, der in der aktuellen Situation lobende Worte fände. Aber, so der Hotelier, es gelte nun, das Beste aus der momentanen Lage zu machen. Sein Hotel bietet er nun dem Land als Krisenhilfe an.

„Wenn das Land mit seinen Repressalien und Maßnahmen die eigentliche Nutzung verhindert, kann das Land doch auch gleich einen Schritt weiter gehen und die vorhandene Infrastruktur des Gastgewerbes nutzen.“ So könnte sein Hotel Kontorhaus beispielsweise dazu genutzt werden, ältere Menschen unterzubringen und zu betreuen, etwa für den Fall, dass man einzelne Alten- und Pflegeheime in Corona-Kliniken umwandeln müsse oder gezielt Risikogruppen in gepflegter und serviceorientierter Quarantäne unterbringen möchte. „Wir sind ein gastfreundliches Haus, können die entsprechende Versorgung sicherstellen und bieten zudem ein exklusives Ambiente in bester Lage mit Blick aufs Wasser“, preist Suske sein Hotel an. „Warum sollte es ungenutzt bleiben, wenn es doch Nutzen stiften könnte?“, fragt er.

Statt nur zu verbieten und Existenzen gerade im für das Land so wichtigen Tourismussektor zu vernichten, seien kreative Lösungen gefragt, die allen Seiten Rechnung trügen, meint der Unternehmer. „Das Gastgewerbe generell, aber insbesondere die Hoteliers, könnte Teil der Lösung sein. Stattdessen schafft sich die Politik ein zusätzliches Problem. „Wir wollen keine staatlichen Zuschuss-Almosen, wir wollen etwas leisten“, macht Suske klar. So sei auch sein Angebot zu verstehen. Er arbeite auch gerne für die öffentliche Hand und stelle seine Logistik und Gastlichkeit zur Verfügung. „Dann ist dieser Ausnahmezustand hoffentlich auch schneller vorbei. Was immer ich leisten kann, um diesen Zustand zu beenden, ich werde es leisten. Und wenn ich damit Gutes tun kann, dann tue ich das von Herzen – trotz aller Kritik“, so Suske abschließend. Diese Haltung wünscht er sich auch von anderen Unternehmern aus dem Tourismus. Jeder könne helfen. Klagen alleine reiche nicht aus.

Weitere Informationen über das Hotel Kontorhaus in Stralsund gibt es unter www.hotel-kontorhaus-stralsund.de

Mit seinen 18 Zimmern und Suiten gehört das Hotel Kontorhaus in Stralsund zu den besonderen Adressen der Hansestadt. Das Hotel liegt direkt auf der Hafeninsel, umgeben vom Strelasund und schmucken Kanälen, von Segelbooten und Yachten und inmitten kulinarischer Höhepunkte und kultureller Highlights. Zwei Gehminuten sind es zum Ozeaneum, drei zum Segelschulschiff Gorch Fock und maximal zehn bis in die historische Altstadt mit Backstein und Gotik. Und jeweils einen Steinwurf entfernt befinden sich rund ein Dutzend Restaurants, Kneipen und Bars, die von gut bürgerlich bis exotisch alles anbieten, was das Herz von Geschäftsreisenden und Touristen begehrt.

Das Hotel Kontorhaus Stralsund ist maritim eingerichtet, inhabergeführt und überzeugt durch persönlichen Charme. Keine Bettenburg, sondern familiäres Flair. Ruhig – und dennoch mittendrin. Blick aufs Wasser, auf die Insel Rügen und auf den Rügendamm – und dennoch zentral. Gastlich, herzlich und individuell. So lässt sich das Hotel Kontorhaus in Stralsund beschreiben. Das Hotel ist Stralsund – denn es spiegelt in allen Facetten die Seele der Hansestadt und ihrer Menschen wider. Hanseatische Tradition trifft auf maritime Moderne, die gediegene Ruhe der Küste auf urbanes Erleben.

Das Hotel Kontorhaus Stralsund bietet von der Hafeninsel aus den idealen Ausgangspunkt für Stadtentdecker und Erlebnisreisende genauso wie für Geschäftsleute und Familien mit Kindern.

Im Dachgeschoss des Hotels befinden sich zusätzlich zwei Appartements für ein anspruchsvolles gemütliches Wohnen auf Zeit. Diese gehören nicht zum Hotel, können aber über die Hotelrezeption gebucht werden.

Weitere Informationen unter www.hotel-kontorhaus-stralsund.de

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LTA unterstützt Forderung des DRV, die gebuchten Reisen zu verschieben anstatt zu stornieren

Die Lifecard-Travel-Assistance Gesellschaft für Reiseschutz mbH (LTA) unterstützt in Zeiten der Corona-Pandemie die Forderung des Deutschen Reiseverbandes (DRV) und setzt mit einer Sonderaktion selbst ein Zeichen.

LTA unterstützt Forderung des DRV, die gebuchten Reisen zu verschieben anstatt zu stornieren

Logo Lifecard-Travel-Assistance Gesellschaft für Reiseschutz mbH (LTA)

Die Reisebranche ist wohl eine der mit am stärksten vom Coronavirus betroffenen Branchen. Die aktuelle Krise ist beispiellos und trifft die vielen kleinen Reisebüros und Reiseveranstalter besonders hart. Hier stehen zahlreiche Existenzen und damit die vielfältigen und unterschiedlichsten Reiseangebote für unsere gemeinsamen Kunden auf dem Spiel. Umso wichtiger ist es, dass gerade jetzt alle zusammenhalten und sich gegenseitig helfen, soweit dies möglich ist. Denn jede Krise ist irgendwann auch wieder vorbei und die Lust auf Urlaub wird sicherlich ungebrochen sein. Dann muss die Reisewirtschaft rebootet werden. Dabei können all jene helfen, die ihren Urlaub jetzt nicht absagen, sondern verschieben.

+++ Solidarität zeigen und Reisen verschieben statt zu stornieren +++

Der DRV ruft alle Reisenden dazu auf, ihre schon gebuchten Reisen nicht zu stornieren, sondern aufzuschieben. Die Idee hinter der Solidaritätsaktion: Wenn Reisen nicht gecancelt, sondern auf einen späteren Termin verlegt werden, bleibt die jetzt dringend benötigte Liquidität in den Unternehmen. Die LTA unterstützt diesen Aufruf des DRV ausdrücklich und will selbst auch einen Beitrag dazu leisten, den Reisebüros und Reiseveranstaltern zu helfen. Daher hat die LTA beschlossen, ihre Kooperationspartner der Reisebranche in Form einer Sonderprovision zu unterstützen. Zunächst im April und im Mai erhalten die mit der LTA kooperierenden Reisebüros und Reiseveranstalter, für jeden neu abgeschlossenen All-in-One-Vertrag sowie Flexible-Modul-Vertrag (Rücktritt/Abbruch/Umbuchung) eine zusätzliche Provision in Höhe von 10 Euro.

„Als Spezialist für Reiseschutzdienstleistungen stehen wir tagtäglich nicht nur in Kontakt mit unseren Kunden, sondern auch mit unseren Vertriebspartnern. Von daher wissen wir ganz genau, wie ernst die Lage bei den Reisebüros und Reiseveranstaltern ist. Viele werden ohne Hilfe nicht überleben können. Denn auch wenn die meisten durch die Stornierungen und Umbuchungen einen enormen Informations- und Arbeitsaufwand zu bewältigen haben, wird dadurch kein Umsatz generiert. Uns ist bewusst, dass aktuell kaum Reisen gebucht werden und der Reiseschutz generell nur einen kleinen Teil des Umsatzes ausmacht, dennoch haben wir uns entschlossen, unsere Solidarität in Form einer Sonderprovision zum Ausdruck zu bringen, um damit ein Zeichen für die Branche zu setzen. Als Unternehmen der Touristikbranche liegen uns ein partnerschaftliches Miteinander und eine langfristige Zusammenarbeit am Herzen und nur gemeinsam können wir diese Krise bewältigen und positiv in die Zukunft blicken“, so Geschäftsführer Dr. Michael Dorka zu der Solidaritätsaktion der LTA.

Weitere Informationen:
http://www.lta-reiseschutz.de

Über die LTA (Lifecard-Travel-Assistance)

Die 2005 gegründete Lifecard-Travel-Assistance Gesellschaft für Reiseschutz mbH (LTA) entwickelt und konzipiert umfassende Reiseschutz-Pakete, bestehend aus Dienstleistungen und Versicherungsschutz für gebuchte Reiseleistungen. In Zusammenarbeit mit über 1.800 Kooperationspartnern bietet die LTA einen zeitgemäßen und optimalen Versicherungsschutz sowie eine kompetente und umfangreiche Kundenbetreuung vor, während und nach einer Reise.

Für seine Leistungen wurde LTA 2020 bereits mit der Note „Sehr gut“ als fairster Leistungsregulierer bei den Reiseversicherungen im Vergleich der Zeitschrift FOCUS-MONEY ausgezeichnet und erhielt zudem den „DtGV-Service-Award 2019“ der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien in der Kategorie „Kundendienst Email“ für seine hervorragende Servicequalität. Auch bei einer Verbraucherbefragung im Auftrag des Handelsblatts belegte LTA einen Platz in der Spitzengruppe und erhielt das exklusive Handelsblatt-Qualitätssiegel „Deutschlands beste Versicherer“.

Aber nicht nur der Schutz der eigenen Kunden wird bei der LTA groß geschrieben, sondern auch der Umweltschutz. So werden im Unternehmen die CO2 Emissionen genau ermittelt und für jede verbrauchte Tonne CO2 pflanzt das Unternehmen zwei neue Bäume in Paraguay, um dort den Regenwald vor der Abholzung zu schützen.

Die verschiedenen Leistungspakete können direkt über die Homepage der LTA oder bei kooperierenden Reisebüros und Reiseveranstalter in Deutschland, Österreich und den Niederlanden gebucht werden.

Weitere Informationen: http://www.lta-reiseschutz.de

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Coronavirus: Reisen auch künftig unmöglich?

ARAG Experten über mögliche Auswirkungen von Corona auf das Reisen

Die Warnung vor Reisen ins Ausland gilt bis Ende April. So steht es bereits seit Tagen auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Doch wahrscheinlich war es der Tweet von Bundesaußenminister Heiko Maas, der auch dem letzten Hoffnungsträger klar machte, dass der Osterurlaub aufgrund des Coronavirus ausfällt: „Reisewarnung – Klarstellung: Unsere Warnung vor touristischen Auslandsreisen gilt vorerst bis Ende April. Sie umfasst also auch die Osterferien.“ Doch es steht weitaus mehr auf dem Spiel als der Osterurlaub. Denn auch die Reisebranche zählt durch Covid-19 zu den Verlierern.

Urlaub in einigen Wochen
Sichere Aussagen zur Jahresurlaubsplanung sind derzeit schlichtweg nicht möglich. Wer aber jetzt unbedingt schon seinen Sommer- oder Herbsturlaub buchen möchte, sollte nach Auskunft der ARAG Experten auf Pauschalreisen zurückgreifen. Denn dabei haben Urlauber je nach Veranstalter die Möglichkeit, bis 14 Tage vor Reisebeginn den Urlaub im Zweifelsfall umzubuchen oder sogar kostenfrei zu stornieren. Bei bereits gebuchten Reisen, die in die Zeit nach der aktuell geltenden 30-tägigen Einreisesperre in die EU fallen, raten die ARAG Experten von einer Stornierung zu diesem Zeitpunkt ab, weil Stornogebühren anfallen könnten. Je länger Urlauber abwarten, desto sicherer wird die rechtliche Lage für sie.

Gutschein oder Storno?
Nach Auskunft der ARAG Experten können Kunden nicht gezwungen werden, einen Gutschein für eine ausgefallene Reise zu akzeptieren. Viele Reisende sind gerade jetzt durch das Coronavirus selbst in einer finanziell schwierigen Situation und können mit einem Gutschein wenig anfangen. Doch wer in der komfortablen Situation ist, mit einem Voucher oder einer Umbuchung leben zu können, würde dazu beitragen, dass Reiseveranstalter und Reisebüros liquide bleiben. Denn sie haben das Geld ihrer Kunden in der Regel schon an die Leistungsträger in den Zielgebieten – wie etwa Hotels, Mietwagen, etc. – ausgezahlt. Auch in dieser heiklen Situation ist die Überlegung, einen Fonds mit Bundesmitteln aufzulegen, der Zahlungen an Kunden erstattet.

Bahnfahrt als Alternative zum Flug?
Viele Reisende werden in der nächsten Zeit von den zunehmenden Flugstreichungen aller Airlines betroffen sein. Doch ist die Bahn eine Alternative? Zwar soll der Bahnverkehr laut Vorstandsvorsitzendem Dr. Richard Lutz so lange und so gut wie möglich aufrechterhalten bleiben, doch der Regionalverkehr könnte schon bald auf einen Notfallplan umgestellt werden. Grundsätzlich gilt für Bahnfahrten aber das gleiche wie für Flugreisen: Nur wer nicht darauf verzichten kann, sollte in die Bahn umsteigen. Dabei raten die ARAG Experten, auf berufsbedingte Stoßzeiten zu verzichten. Für Bahntickets gelten nach Auskunft der Deutschen Bahn Sonderkulanzregelungen für Reisen bis Ende April. So können beispielsweise bereits gekaufte Tickets bis Ende Juni flexibel genutzt werden. Die Zugbindung bei Sparpreisen ist aufgehoben. Auch Gutscheine stellt die Deutsche Bahn für gebuchte Tickets mit Reisetag bis zum 30. April 2020 aus. Zudem soll ab 2. April die Stornierung eines online oder mobil gebuchten Tickets unkompliziert über die Homepage der Deutschen Bahn möglich sein.

Kreuzfahrten ausgesetzt – Geld zurück?
Einige der größten Kreuzfahrtunternehmen, wie z. B. MSC, Royal Caribbean, Carnival oder Norwegian haben eingewilligt, für 30 Tage alle Fahrten auszusetzen, die in US-Häfen gestartet wären. Auch die Reederei Aida Cruises hat ihre gesamte Flotte wegen der Ausbreitung des Coronavirus zunächst bis Anfang April an die Kette gelegt. Ebenso wie Tui Cruises. Auch wenn die Reise nun ausfällt, haben Kreuzfahrer Glück im Unglück: Nach Auskunft der ARAG Experten bekommen sie den vollständigen Reisepreis innerhalb von 14 Tage erstattet. Auch wenn Kreuzfahrten vorzeitig abgebrochen wurden, haben sie Anspruch auf eine anteilige Erstattung der Kosten. Gehörte auch ein Rückflug ins Reisepaket, muss der Veranstalter eventuelle Mehrkosten tragen.

Vom eingereichten Urlaub zurücktreten?
Die Kreuzfahrt gestrichen, der Flug annulliert, Ausgangssperren, Einreiseverbote – wenn man ohnehin nicht verreisen kann, warum also Urlaubstage verschwenden? Nach Auskunft der ARAG Experten kann der Chef jedoch darauf bestehen, dass bereits bewilligter Urlaub auch genommen wird. Auf Reisebeschränkungen durch das Coronavirus müssen Arbeitgeber keine Rücksicht nehmen.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

Weitere Informationen zum Covid-19 unter:
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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,7 Milliarden EUR.

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Corona: Die Reisewelt der Deutschen wird kleiner

ARAG Experten geben einen Überblick über Einreiseverbote für Deutsche

Die Deutschen reisen gerne und viel: Laut Statista haben wir 70,1 Millionen Urlaubsreisen in 2018 unternommen und dafür rund 71,2 Milliarden Euro ausgegeben. Und auch 2020 könnte es wieder losgehen: Ostereiersuche in den Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria oder in einer rustikalen Skihütte in den Dolomiten – wenn da nicht Corona wäre. Viele Urlaubsgebiete haben dicht gemacht oder aber haben ein Einreiseverbot für Touristen aus Deutschland verhängt. Welche Länder das sind, wissen die ARAG Experten.

Hier müssen Deutsche draußen bleiben
Die Nachricht sorgte für einen Paukenschlag: Donald Trump hat ein Einreiseverbot für die USA verhängt. Wer sich 14 Tage vor Einreise in die USA in Deutschland oder in einem anderen Schengenstaat* aufgehalten hat, darf ab heute, 23.59 Uhr EDT (Eastern Daylight Time, Ortszeit Washington DC), nicht mehr einreisen. Auf den Seiten des Auswärtigen Amtes werden Ausnahmefälle genannt. Aber Amerika ist nicht das erste Land, das Deutschen bzw. Europäern die Einreise verwehrt. So dürfen Deutsche unter anderem auch in Argentinien, Grenada, Guatemala, Indien, Jamaika, Jordanien, Kasachstan, Kiribati, Kosovo, Libanon, Marshallinseln, Nepal, Norwegen, Samoa, Saudi-Arabien, Singapur und Tschechien nicht mehr einreisen.

Einreisen nur teilweise erlaubt
In zahlreichen Ländern herrscht zwar kein generelles Einreiseverbot für Deutsche, doch es gibt verstärkte Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen, in Einzelfällen auch Einreisesperren. Vielerorts müssen sich Einreisende direkt in eine 14-tägige Quarantäne begeben oder ein aktuelles so genanntes SARS-CoV-2-Negativzertifikat vorzeigen. Zu Staaten mit gesonderten Einreisebestimmungen auch für Deutsche zählen beispielsweise Armenien, Bosnien-Herzegowina, Burundi, China, Georgien, Hongkong, Indonesien, Liberia, Malawi, Mali, Malta, Nordmazedonien, Rumänien, Russland (gilt zurzeit nur für Moskau), Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Thailand, Tschad, Uganda, Usbekistan, Vietnam, Zypern.

Schotten dicht!
Jegliche Einreise verboten haben zurzeit Bhutan, El Salvador, Israel, Italien, Kuweit, Malediven, Mongolei, Oman.

Für jedes Land gelten andere Ausnahmen und Einzelheiten. Daher empfehlen die ARAG Experten Reisenden, sich kurz vor Reisebeginn auf den Länder-Seiten des Auswärtigen Amtes über die jeweils aktuelle Situation zu erkundigen.

Corona-Infektion im Urlaub
Wen es im Urlaub erwischt, muss damit rechnen, von den Behörden vor Ort unter Quarantäne gestellt zu werden. Welche Maßnahmen ergriffen werden, entscheiden die Landesbehörden individuell. Nach Auskunft der ARAG Experten haben infizierte Urlauber keine Chance auf eine Rückholung durch ihren Reiseveranstalter oder die Bundesregierung.

Die Zusatzkosten, die durch eine amtlich angeordnete Quarantäne für Kost, Logis und medizinische Maßnahmen entstehen, trägt bei Pauschalreisenden in der Regel der Veranstalter. Er kann versuchen, sich das Geld von den jeweiligen Behörden erstatten zu lassen, die die Quarantäne angeordnet haben. Darüber hinaus sind Reiseveranstalter verpflichtet, ihre Pauschalkunden mit alternativen Flügen nach Hause zu bringen. Wer seine Unterkunft allerdings individuell gebucht hat, bleibt meist auf entstehenden Zusatzkosten sitzen. Individualbucher müssen auf die Kulanz des Hoteliers oder Vermieters setzen und können zudem versuchen, sich das Geld von den örtlichen Behörden zurückzuholen, die die Maßnahmen angeordnet haben.

*EU-Mitglieder des Schengenraums: Deutschland, Dänemark, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Ungarn, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Polen, Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Schweden und Malta. Nicht-EU-Mitglieder: Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein.

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Mit Corona auf Reisen – Recht auf Entschädigung?

ARAG Experten über die Fluggastrechte und Entschädigungszahlungen

Wer sich bereits auf den lang ersehnten neuen James-Bond-Streifen „No Time to Die“ gefreut hat, kann die Vorfreude nun bis November ausdehnen. Denn der für April geplante internationale Filmstart wurde aufgrund des Corona-Virus verschoben. Viele Cineasten meiden den Kinobesuch aus Angst vor einer Ansteckung. Wer bereits Kinokarten gekauft hat, darf sie umtauschen, zurückgeben oder bis November aufbewahren, denn sie behalten ihre Gültigkeit. So leicht haben es Passagiere mit der Rückgabe ihrer Flugtickets leider nicht. ARAG Experten informieren, welche Rechte und Ansprüche Reisende im Corona-Fall haben.

Kann man bei einer Reisewarnung eine Reise stornieren?
Wenn das Auswärtige Amt eine Reisewarnung ausgegeben hat, ist eine kostenlose Reisestornierung bei Pauschalreisen meist kein Problem. Der Stornierungsgrund lautet dann korrekt „unvermeidbare außergewöhnliche Umstände“. Das bedeutet, die Reise muss beispielsweise durch plötzlich auftretende Naturkatastrophen – hierunter fällt auch die Ausbreitung einer ansteckenden Krankheit wie beim Corona-Virus -, politische Unruhen oder terroristische Risiken erheblich gefährdet sein. Alles Ereignisse, die man bei einer Buchung noch nicht vorhersehen konnte. Viele Reiseveranstalter sind inzwischen kulant und bieten auch Umbuchungen an.

Haben Sie Ihren Urlaub individuell gebucht, also etwa das Hotel direkt beim Inhaber, müssen Sie sich im Fall einer Reisestornierung an die jeweiligen Anbieter wenden. Hier können Sie von Ihrer Buchung zurücktreten, wenn Sie das im Vertrag zuvor vereinbart haben. Auskunft darüber finden Sie in Ihren Unterlagen oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Bei vielen Anbietern ist es beispielsweise günstiger, wenn Sie nicht stornierbar buchen. Und es kostet entsprechend etwas mehr, wenn Sie bis zum Anreisetag die Möglichkeit haben, vom Vertrag zurückzutreten. Manche Hotels lassen aber mit sich reden, wenn sie das Zimmer, das Sie nicht nutzen, weiterverkaufen können. Ein Versuch ist es wert, nachzufragen. Ein Recht darauf gibt es aber nicht.

Viele Reiseveranstalter bieten aber bereits von sich aus kostenlose Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten an, wenn Reisende aus Angst vor einer Ansteckung ihren bereits gebuchten Urlaub nicht antreten wollen. So können beispielsweise Tui-Kunden die meisten Reisen bis 30. April kostenlos bis 14 Tage vor Abreise stornieren. Das gilt für Reisen, die zwischen 29. Februar und 18. April gebucht werden.

Kann man Flüge stornieren?
Bei Flugbuchungen hängt es grundsätzlich vom gewählten Tarif ab, ob eine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung möglich ist. Nach Auskunft der ARAG Experten ist das bei teuren Standardtarifen in der Regel eher möglich als bei Sondertarifen. Bei diesen meist preisgünstigeren Tarifen bekommen Passagiere immerhin die Flughafen- und Sicherheitsgebühren erstattet.

Derzeit bieten allerdings die meisten Airlines kostenlose Umbuchungsmöglichkeiten. So hat z. B. Lufthansa im März mehr als 7.000 innereuropäische Flüge gestrichen oder reduziert, weil die Nachfrage auf häufig frequentierten Strecken deutlich gesunken ist. Passagiere erhalten aber nach Angaben des Unternehmens ihr Geld zurück: „Die Lufthansa Group Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Air Dolomiti führen ab sofort flexiblere Umbuchungsmöglichkeiten ein. Die neuen weitreichenden Kulanzregelungen für Umbuchungen gelten sowohl für bestehende als auch für zukünftige Buchungen weltweit.“

Klar ist auch der Fall Israel: Die Lufthansa hat alle Verbindungen dorthin kurzfristig annulliert, weil Israel aufgrund des Corona-Virus“ für alle Passagiere aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Einreiseverbot ausgesprochen hat. Für Passagiere, die bereits ein Ticket nach Israel gekauft haben, jetzt aber nicht einreisen dürfen, handelt es sich um einen Fall von „höherer Gewalt“, so dass hier eine kostenlose Stornierung des Tickets oder eine Umbuchung möglich sein sollte.

Unter Umständen haben Passagiere auch einen Anspruch auf Entschädigung nach der EU-Fluggastrechte-Verordnung. Danach muss eine Airline 250 Euro zahlen, wenn innereuropäische Flüge weniger als zwei Wochen vor Abflug gestrichen werden. Allerdings werden sich auch hier die Airlines auf einen Fall von „höherer Gewalt“ berufen, wenn etwa Reiseziele zum Risikogebiet erklärt werden. In diesem Fall haben Kunden keine Entschädigungsansprüche. Streicht die Airline indes aus wirtschaftlichen Erwägungen Flüge, kann eine Entschädigung gefordert werden. Betroffene Passagiere, die nicht umbuchen oder stornieren können, sollten daher prüfen, ob sie einen Anspruch geltend machen können.

Was ist, wenn man schon unterwegs ist, und eine Reisewarnung kommt?
Wenn Sie als Pauschalreisender Ihre Reise schon angetreten haben und vor Ort von einer Reisewarnung ereilt werden, können Sie vom Reisevertrag wegen höherer Gewalt zurücktreten. Dann verliert der Reiseveranstalter seinen Anspruch auf den vollständigen Reisepreis. Bereits beanspruchte Leistungen müssen Sie in der Regel allerdings trotzdem bezahlen. Fallen für den vorzeitigen Rücktransport zusätzliche Kosten an, müssen Sie meist die Hälfte übernehmen.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

Weitere Informationen zum Corona-Virus:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/08024/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,7 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes, Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.), Dr. Renko Dirksen, Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze
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Geld-zurück-Garantie auch bei Corona?

ARAG Experten über Rückgaberechte aufgrund des Corona-Virus‘

In Deutschland hält sich die Angst vor dem Corona-Virus in Grenzen. Laut einer aktuellen Statista-Umfrage haben 58 Prozent der Befragten wenig Angst vor einer Ansteckung und nur bei drei Prozent ist die Angst sehr groß. Derweil herrscht in einigen Fußballstadien Italiens Geisterstimmung, weil Spiele vor leeren Rängen ausgetragen werden. Schüler in vielen norditalienischen Provinzen dürfen zu Hause bleiben, der Karneval von Venedig wurde vorzeitig beendet, Züge werden angehalten, weil Passagiere husten. Italien ist zurzeit das Land mit den meisten erfassten Coronavirus-Fällen in Europa. Der Virus breitet sich also nicht nur aus, sondern sorgt für immer mehr Beeinträchtigungen. ARAG Experten informieren, welche Rücktritts- und Rückgaberechte Verbraucher im Corona-Fall haben.

Reise stornieren
Bei Pauschalreisen in die vom Corona-Virus betroffenen Regionen Italiens ist eine kostenlose Stornierung in der Regel kein Problem. Der Stornierungsgrund lautet dann „unvermeidbare außergewöhnliche Umstände“. Anders sieht es aus, wenn die geplante Reise in eine andere Region Italiens gehen soll: Hier dürfte eine kostenlose Stornierung derzeit nicht möglich sein. Wer seinen Urlaub individuell gebucht hat, muss mit den jeweiligen Vertragspartnern wie Hotel oder Mietwagen individuell verhandeln und bezüglich einer Stornierung auf deren Kulanz hoffen.

Zugtickets stornieren
Wer bereits ein Zugticket bei der Deutschen Bahn gebucht hat, bekommt das Ticket lediglich voll erstattet, wenn die Destination aufgrund des Corona-Virus‘ nicht angefahren wird. Wenn die Stadt angefahren wird, besteht kein Recht auf kostenfreie Stornierung. Anders die Österreichische Bundesbahn (ÖBB): Sie hatte aufgrund der aktuellen Lage angeboten, Personentickets von und nach Italien bis Mittwoch, 26. Februar kostenfrei zu stornieren. Im Normalfall ist bei der ÖBB ein gratis Storno nur vor dem ersten Geltungstag möglich und auch nur, sofern kein PDF-Ticket ausgedruckt wurde. Ähnlich kulant reagieren italienische Bahnunternehmen, wenn der Grund für den Storno der Corona-Virus ist.

Bei Verspätung haben Passagiere der Deutschen Bahn – unabhängig von Grund und Verschulden der Verspätung – Recht auf teilweise Rückerstattung des Ticketpreises. Ab einer Verspätung von mehr als 60 Minuten liegt die Erstattung bei 25 Prozent, bei mehr als zwei Stunden sogar bei 50 Prozent. Kommt man aufgrund der Verspätung nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln an sein Reiseziel, trägt die Deutsche Bahn bis maximal 50 Euro die Taxi- und bis 80 Euro Übernachtungskosten.

Flugreise stornieren
Auch hier hängt es vom Anbieter ab, ob Flugtickets kostenfrei stornierbar sind. Die Lufthansa bietet nach eigenen Angaben kostenfreie Umbuchungen bis einschließlich 2. März für Flüge nach Bologna, Mailand, Turin, Venedig und Verona an, obwohl die Ausbreitung des Virus bislang noch keine Auswirkungen auf den Flugplan hat.

Tickets für Sportveranstaltungen oder Besichtigungen
Um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus‘ zu verhindern, wurden in Italien zahlreiche Sportveranstaltungen abgesagt oder finden vor leeren Rängen statt. So beispielsweise das Spiel AC Mailand gegen Genua am kommenden Sonntag. Der AC hat bereits damit begonnen, den betroffenen Fußballfans die Kosten für ihre Eintrittskarten zu erstatten. Auch das Europa-League-Spiel des Inter Mailand gegen Ludogorez Rasgrad im Mailänder San-Siro-Stadion am 27. Februar findet ohne Publikum statt. Wer hierfür Tickets gekauft hat, soll das Geld ebenfalls von den jeweiligen Anbietern erstattet bekommen. Aber auch bei Touristen beliebte Sehenswürdigkeiten wie der Mailänder Dom sind derzeit geschlossen. Ob bereits erworbene Tickets erstattet werden, sollten Sie mit der Verkaufsstelle klären. Unter Umständen kann das Ticket auch zu einem späteren Datum genutzt werden, wenn die Sehenswürdigkeit wieder geöffnet hat.

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Corona-Virus nicht zu stoppen – WHO ruft Gesundheitsnotstand aus

ARAG Experten über den internationalen Gesundheitsnotstand.

Das Corona-Virus ist gefährlicher, als zunächst angenommen. Der neuartige Erreger breitet sich rapide aus. Mittlerweile auch außerhalb Chinas. Daher hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Woche nach Ausbruch der Lungenkrankheit nun doch dazu durchgerungen, den internationalen Gesundheitsnotstand auszurufen. Was das genau bedeutet und welche Konsequenzen das für China-Reisende haben kann, erklären die ARAG Experten im Folgenden.

Was ist ein internationaler Gesundheitsnotstand?
Um die Ausbreitung einer Krankheit so schnell und effizient wie möglich einzudämmen, darf die WHO im Rahmen des internationalen Gesundheitsnotstands (engl.: Public health emergencies of international concern [PHEIC]) weltweite Vorschriften erlassen. Dabei sollen internationale Reisen und der internationale Handel so wenig wie möglich beeinträchtigt werden.

Für diesen Schritt muss es sich um ein “ außergewöhnliches Ereignis“ handeln, das zu einem öffentlichen Gesundheitsrisiko für mehrere Länder werden könnte. Ein internationales Expertengremium aus Vertretern der Seuchenbekämpfung, Virologen, Epidemiologen oder Impfstoffentwicklern erarbeitet Empfehlungen und Maßnahmen. Aktuell will die WHO vor allem Länder mit weniger entwickelten Gesundheitssystemen unterstützen. Außerdem ist Ziel des Notstands, in Länder übergreifenden Kooperationen die Arbeit an Medikamenten und Impfstoffen zu beschleunigen, Wissen und Daten über das Virus zu teilen und auch gegen Gerüchte vorzugehen. Handels- und Reisebeschränkungen – auch nach China – werden aber weiterhin ausdrücklich nicht empfohlen. Das Gremium wird nun zeitnah wieder zusammentreten und den Status Quo in allen betroffenen Ländern überprüfen.

Kann eine geplante Reise nach China storniert werden?
Wenn das Auswärtige Amt (AA) eine Reisewarnung ausgegeben hat, ist eine kostenlose Reisestornierung bei Pauschalreisen meist kein Problem. Der Stornierungsgrund lautet dann korrekt „unvermeidbare außergewöhnliche Umstände“. Das bedeutet, die Reise muss beispielsweise durch plötzlich auftretende Naturkatastrophen – hierunter fällt auch die Ausbreitung einer ansteckenden Krankheit wie beim Corona-Virus -, politische Unruhen oder terroristische Risiken erheblich gefährdet sein. Alles Ereignisse, die man bei einer Buchung noch nicht vorhersehen konnte. Derzeit hat das AA lediglich eine sogenannte Teilreisewarnung für die chinesische Provinz Hubei ausgesprochen, rät aber von Reisen nach China, die nicht unbedingt notwendig sind, insgesamt ab. Viele Reiseveranstalter bieten inzwischen daher Umbuchungen für ihre Reisen nach China an.

Haben Sie Ihren Urlaub individuell gebucht, also etwa das Hotel direkt beim Inhaber, müssen Sie sich im Fall einer Reisestornierung an die jeweiligen Anbieter wenden. Hier können Sie von Ihrer Buchung zurücktreten, wenn Sie das im Vertrag zuvor vereinbart haben. Auskunft darüber finden Sie in Ihren Unterlagen oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Bei vielen Anbietern ist es beispielsweise günstiger, wenn Sie nicht stornierbar buchen. Und es kostet entsprechend etwas mehr, wenn Sie bis zum Anreisetag die Möglichkeit haben, vom Vertrag zurückzutreten. Manche Hotels lassen aber mit sich reden, wenn sie das Zimmer, das Sie nicht nutzen, weiterverkaufen können. Ein Versuch ist es wert, nachzufragen. Ein Recht darauf gibt es aber nicht.

Was ist, wenn man schon unterwegs ist?
Wenn Sie als Pauschalreisender Ihre Reise schon angetreten haben und nun vor Ort von der Reisewarnung ereilt werden, können Sie vom Reisevertrag wegen höherer Gewalt zurücktreten. Dann verliert der Reiseveranstalter seinen Anspruch auf den vollständigen Reisepreis. Bereits beanspruchte Leistungen müssen Sie in der Regel allerdings trotzdem bezahlen. Fallen für den vorzeitigen Rücktransport zusätzliche Kosten an, müssen Sie meist die Hälfte übernehmen.

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ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes, Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.), Dr. Renko Dirksen, Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze
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Teilreisewarnung für die Provinz Hubei in China

ARAG Experten über die Konsequenzen der Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Nachdem immer mehr Länder Verdachtsfälle auf den Corona-Virus melden, hat das Auswärtige Amt (AA) nun doch eine Teilreisewarnung für die Provinz Hubei, in der der Erreger erstmals auftrat, ausgesprochen. Nicht notwendige Reisen nach China sollten unbedingt verschoben werden. Welche Konsequenzen das haben kann, erklären die ARAG Experten im Folgenden.

Reisewarnung: Das Auswärtige Amt informiert
Auf der Homepage des Auswärtigen Amtes finden sich drei Typen von nützlichen Hinweisen.
– Reisewarnungen, wie im aktuellen Fall für die Provinz Hubei in China beinhalten einen dringenden Appell des AA, Reisen in ein Land oder in eine Region eines Landes zu unterlassen. Es kann Gefahr für Leib und Leben durch eine Naturkatastrophe, Epidemie, Krieg oder Terror im ganzen Land oder bestimmten Regionen bestehen. Eine Reisewarnung ersetzt die Sicherheitshinweise (s.u.). Deutsche, die dort leben, werden gegebenenfalls aufgefordert, das Land zu verlassen.
– Reisehinweise enthalten allgemeine Infos über Einreisebestimmungen, medizinische Hinweise wie Impfungen und straf- oder zollrechtliche Besonderheiten.
– Sicherheitshinweise nennen besondere Risken für Reisende und können die Empfehlung enthalten, auf Reisen zu verzichten oder sie einzuschränken.
Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen durch die Auslandsvertretungen werden Reisenden je nach den Vorschriften des Konsulargesetzes in Rechnung gestellt.

Bei notwendigen Reisen in das Risikogebiet Hubei empfehlen die ARAG Experten, sich auf der AA-Homepage in die Krisenvorsorgeliste „Elefand“ einzutragen. Hier werden Deutsche, die im Ausland leben, elektronisch erfasst, um im Notfall unverzüglich Kontakt mit ihnen aufzunehmen.

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