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Urlaubsschnäppchen – Plagiate sind kein Kavaliersdelikt

ARAG Experten warnen vor Urlaubsandenken, die Designerware vortäuschen.

Urlaubsschnäppchen - Plagiate sind kein Kavaliersdelikt

Laut Duden bezeichnet der Begriff Plagiat das unrechtmäßige Nachahmen des Werkes eines anderen. Wer Plagiate in Umlauf bringt, beschädigt nicht nur sein Image und seinen guten Ruf. Denn bei den meisten Plagiaten handelt es sich nicht um dubiose Doktorarbeiten einiger Spitzenpolitiker, sondern um besonders günstige Designerware. Diese werden gerade jetzt besonders häufig von Urlaubsreisen mitgebracht. Meist ist es Markenpiraterie, also das Anbringen von Etiketten an minderwertiger Kleidung, um eine höherwertige Designermarke vorzutäuschen. Da dem Inhaber einer Marke das ausschließliche Nutzungsrecht an der Marke zusteht, hat er gegenüber demjenigen, der die Marke unberechtigt verwendet, neben einem Anspruch auf Auskunft und Vernichtung der gefälschten Ware auch Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche, warnen ARAG Experten.

Plagiate als Souvenirs
Im Jahr 2015 wurden die deutschen Zollstellen im Kampf gegen Produkt- und Markenpiraterie mehr als 23.000 mal aufgrund des Verdachts einer Rechtsverletzung tätig. Täglich wurden also im Schnitt mehr als 63 mal Waren aufgrund des Verdachts einer Rechtsverletzung angehalten. Der Gesamtwert der angehaltenen Artikel belief sich dabei auf rund 132.000.000 Euro.

Strafbewehrte Unterlassungserklärung
Die Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche des Markeninhabers gegen den Verkäufer werden in aller Regel zunächst außergerichtlich durch eine kostenpflichtige Abmahnung geltend gemacht. Gibt der Markenrechtsverletzer allerdings keine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab, können die Ansprüche auch gerichtlich durch eine einstweilige Verfügung oder Urteil geltend gemacht werden.

Unterlassungsanspruch
Beim Unterlassungsanspruch kommt es auf ein Verschulden des Verkäufers nicht an. Es ist daher nicht ausschlaggebend, ob der Verkäufer wusste oder wissen konnte, dass es sich um eine Fälschung handelt.

Schadensersatz
Der Anspruch auf Schadensersatz setzt hingegen ein schuldhaftes Handeln des Verkäufers voraus. Im Zweifel trifft den Verkäufer jedoch ein Fahrlässigkeitsrisiko, denn dieser hat laut ARAG Experten als gewerblicher Einkäufer von Markenware regelmäßig deren Echtheit zu prüfen.

Private Verkäufer
Auch private Verkäufer laufen Gefahr, beim Anbieten von Plagiaten im Internet wegen einer Markenrechtsverletzung auf Unterlassung in Anspruch genommen zu werden, denn auch bei privaten Verkäufern kann von einem gewerblichen Handeln ausgegangen werden, wenn die Verkaufstätigkeit einen gewissen Umfang erreicht hat. Dabei kommt es jedoch auf die gesamten Umstände des Einzelfalls an.

Käufer
Der Käufer gefälschter Ware kann vom Verkäufer die Lieferung der tatsächlich geschuldeten Ware – also des Markenproduktes – verlangen, vom Vertrag zurücktreten oder eine Kaufpreisminderung geltend machen. Kann dem Verkäufer nachgewiesen werden, dass er von der Fälschung wusste oder hätte wissen können, hat der Käufer darüber hinaus auch einen Anspruch auf Schadensersatz, so ARAG Experten. Wer im Urlaub einem Plagiat aufgesessen ist, hat aber im Normalfall das Nachsehen, da Ansprüche gegen den Verkäufer regelmäßig nicht realisierbar sind.

Reisemitbringsel
Laut Auskunft des Zolls ( www.zoll.de) schreitet dieser bei gefälschter Ware nicht ein, wenn die Ware keinen kommerziellen Charakter hat, im persönlichen Gepäck des Reisenden geführt wird und z.B. bei Flugreisenden die Reisefreimenge 430 Euro nicht übersteigt.

Download des Textes:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,8 Milliarden EUR.

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Reisepreisminderung – Beschwerden richtig anbringen

ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer über Reisemängel und Reisepreisminderung

Reisepreisminderung - Beschwerden richtig anbringen

Die Ferienzeit bringt manchmal nicht nur Urlaubsfreuden, sondern auch Frust mit sich. In Zeiten, in denen Billigflieger, Last-Minute-Angebote und „Superschnäppchen“ Hochkonjunktur haben, sehen sich Urlauber häufig mit erheblichen Reisemängeln konfrontiert. Die wichtigsten Fragen zum Thema „Beschwerden richtig anbringen“ und „Reisepreisminderung“
beantwortet ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer.

Was müssen Urlauber gerade noch hinnehmen und lohnt ein Antrag auf Reisepreisminderung?
RA Tobias Klingelhöfer: Grundsätzlich wird zwischen „Unannehmlichkeit“ und tatsächlichem Mangel unterschieden! Der leichte Dieselgeruch auf einer Kreuzfahrt wäre ersteres, Kakerlaken auf dem Büffet hingegen ein wirklicher Grund zur Reisepreisminderung. Grundsätzlich gilt bei der Buchung einer Pauschalreise, dass der Reiseveranstalter seinen Verpflichtungen, welche sich häufig mit einem Blick in den Reiseprospekt feststellen lassen, nachkommen muss. Doch auch hier ist Vorsicht geboten! Ein „Zimmer zur Meerseite“ bedeutet nicht gleich Anspruch auf Meerblick und auch die Definition „Strandlage“ lässt mehr Interpretationsraum zu, als vielen Urlaubern lieb ist.

Wie geht man bei Reisemängeln am besten vor?
RA Tobias Klingelhöfer: Damit eine nachträgliche Reisepreisminderung Erfolg hat, sollte man unbedingt einige Verhaltensregeln beachten. Zunächst muss direkt vor Ort schriftlich eine Reklamation erfolgen. Dazu informiert man den Reiseveranstalter (also z.B. den Reiseleiter vor Ort) von den herrschenden Mängeln und räumt ihm eine angemessene Frist zur Schaffung von Abhilfe ein. Eine Beschwerde bei der Hotelrezeption oder dem heimischen Reisebüro reicht nicht aus! Ist die Frist verstrichen und sind die Mängel noch nicht behoben, sollte man sich an die Beweissicherung begeben. Dazu eignen sich Zeugenaussagen und Fotos, aber vor allen Dingen sollten alle Mängel schriftlich mit Zeit- und Datumsangabe festgehalten werden.

Lohnen sich die Mühe und der Ärger wirklich? Wie hoch sind denn die Reisepreisminderungen?
RA Tobias Klingelhöfer: Die Höhe einer Reisepreisminderung wegen Reisemängeln wird von Urlaubern oft überschätzt. Einen ersten Überblick verschafft die Frankfurter Tabelle im ARAG Reisepreisminderungsrechner, die für fast alle möglichen Mängelkategorien die dazugehörigen Prozentsätze der Reisepreisminderung errechnet. Die tendieren zwischen fünf Prozent für zum Beispiel einen eintönigen Speiseplan und 50 Prozent für starken Ungezieferbefall des Wohnbereiches. Die Reisepreisminderungstabelle der 24. Zivilkammer des Frankfurter Landgerichts gibt allerdings auch nur Anhaltspunkte und ist nicht in jedem Fall rechtsverbindlich.

Wie fordert man nachträglich Ersatz für die Reisemängel?
RA Tobias Klingelhöfer: Nach dem Urlaub muss die schriftliche Reklamation binnen eines Monats beim Reiseveranstalter eingereicht werden, vorausgesetzt, vor Ort erfolgte schon eine Reklamation. Das Schreiben sollte zudem enthalten, ob die Urlauber einen Preisnachlass oder sogar Schadensersatz fordern.

Man kann also auch Schadensersatz fordern?
RA Tobias Klingelhöfer: Ja, wobei das Gesetz zwischen materiellen Schäden – wie zum Beispiel beschädigten Gepäckstücken oder Behandlungskosten – und Schadenersatzansprüchen wegen entgangener Urlaubfreuden unterscheidet. Letztere sind eher selten – aber nicht unmöglich. Sind die Mängel der Reise so erheblich, dass der Reisepreis um mindestens die Hälfte gemindert wird, steht den Urlaubern unter Umständen auch eine Geldentschädigung zu. Zudem muss der Reiseveranstalter den Mangel verschuldet haben. In einem konkreten Fall wurde auf dem Hotelgelände täglich mit dem Presslufthammer gebaut. Dies konnten die genervten Urlauber mit Fotos belegen. Durch den Baustellencharakter der Hotelanlage während des gesamten Urlaubs war die Reise so mangelhaft, dass die Urlauber 60 Prozent des Reisepreises zurückerhielten, urteilte das Landgericht Frankfurt (Az.: 2-24 S 135/09). Da die Mängel so erheblich waren, stand den Urlaubern außerdem Schadensersatz wegen entgangener Urlaubsfreude zu.

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Weltreise – Welches Visum brauche ich?

ARAG Experten geben wertvolle Tipps für Weltreisende

Weltreise - Welches Visum brauche ich?

Die Sommerferien stehen vor der Tür! Deutschland hat traumhaft schöne Urlaubsziele zu bieten und es gibt noch viel zu entdecken. Aber für die meisten Urlauber muss es zumindest ab und zu auch einmal in die große weite Welt gehen. Da machen schon die Vorbereitungen mächtig Spaß. Ist die Reisezeit dann durchgeplant und die Route detailliert vorbereitet, kann es losgehen! Doch vor Antritt des Abenteuers ist es dringend zu empfehlen, sich über die jeweiligen Einreisebestimmungen zu informieren. Wie es konkret bei besonders beliebten Zielen wie den USA, Australien, Indien oder Thailand aussieht, sagen die ARAG Experten.

Die USA-Einreise – Reisepass und ESTA, APIS und Secure Flight
Für deutsche Touristen ist kein Visum notwendig. Doch sie benötigen einen für die Reisedauer gültigen Reisepass sowie ein Rück- oder Weiterflugticket, das nicht nach Kanada, Mexiko oder auf die Karibikinseln führt. Bei dem Reisepass muss es sich seit dem 1. April 2016 um einen sogenannten e-Pass, also einen elektronischen Pass handeln. Ein weiteres Muss ist eine elektronische Einreiseerlaubnis – englisch: Electronic System for Travel Authorization oder kurz ESTA. Kostenpunkt für das Dokument: 14 USD, umgerechnet derzeit rund dreizehn Euro. Diese Einreiseerlaubnis ist zwingend für die visumsfreie Einreise notwendig und sollte mindestens 72 Stunden vor Abreise beantragt werden. Das lässt sich bequem im Internet unter esta.cbp.dhs.gov oder in einem Reisebüro erledigen. Aus Gründen der inneren Sicherheit gilt es bei diesem Antrag, verschiedene Fragen zu beantworten. So möchten die Behörden zum Beispiel wissen, ob Sie mehrere Staatsbürgerschaften oder Pseudonyme besitzen. Ganz wichtig: Wer auf seiner Weltreise mit einem vorläufigen Reisepass einreisen will, kommt um ein Visum nicht herum. Vergessen Sie vor Ihrer Weltreise nicht, an APIS (Advance Passanger Information System) und Secure Flight zu denken. Diese Datenerfassungen finden in der Regel direkt bei der Flugbuchung statt. Sie umfassen Ihren Namen, Geburtstag und Angaben zur ersten Aufenthaltsadresse in den USA. Airlines sind verpflichtet, diese Passagierdaten an die Flugsicherheitsbehörde weiterzugeben. Wer diese Angaben vergisst, erhält unter Umständen keine Bordkarte – und fliegt nicht in die Staaten, sondern von der Passagierliste.

Visum für Australien
Eine beliebte Station auf einer Weltreise: Australien. Wenn Sie nach Down Under fliegen wollen, benötigen Sie ein spezielles Visum – auch eVisitor-Visum genannt. Es ist kostenlos, gilt für zwölf Monate und erlaubt Ihnen, bis zu drei Monate in Australien zu bleiben. Das Schöne dabei: Ein Behörden-Marathon bleibt Ihnen beim Antrag erspart. Alles was Sie tun müssen, ist auf die Seite des Australian Government zu gehen und Ihre Passdaten sowie E-Mail-Adresse anzugeben. In der Regel trudelt nach kurzer Zeit eine E-Mail-Bestätigung in Ihr Postfach, das die Einreisebewilligung bestätigt. Visumaufkleber oder Passstempel entfallen, da die Behörden Ihre eVisitor-Angaben elektronisch erhalten und speichern.

Visum für Indien
Während Sie für eine Australien-Einreise wenige Klicks benötigen, sieht es beim Visum für Indien anders aus: Das reguläre Touristenvisum für die größte Demokratie der Welt beantragen Sie in der indischen Botschaft oder in einem Konsulat. Dieses Visum ist in der Regel ein Jahr ab dem Ausstellungsdatum gültig und ermöglicht ein mehrmaliges Einreisen. Die Gebühren für ein einjähriges Touristenvisum betragen seit dem 1. April 2017 95 Euro. Seit Ende 2014 gibt es zudem das e-Tourist Visa – kurz: e-TV, das für eine einmalige Einreise und einen Aufenthalt bis zu 30 Tage gilt. Das e-TV müssen Sie vor der Einreise nach Indien bei Indianvisaonline beantragen. Dort erfahren Sie auch, welche Unterlagen Sie für Ihren Antrag auf das Online-Visum benötigen. Der Antrag muss spätestens vier Tage vor der geplanten Einreise gestellt werden. Die Gebühren für das „Tourist Visa on Arrival“ belaufen sich für Reisenden aus Deutschland auf 48 USD, also aktuell rund 44 Euro. Reisende sind verpflichtet, einen Ausdruck des e-TV mit sich zu führen. Für das reguläre Touristenvisum sind folgende Unterlagen nötig: Neben dem Reisepass, der noch mindestens 180 Tage gültig sein und über zwei leere Stempelseiten verfügen muss, sind es ein Antragsformular sowie zwei gleiche Passfotos. Ganz wichtig dabei: Die indischen Behörden verlangen ein bestimmtes Fotoformat in 5 mal 5 Zentimetern. Die Fotos wünschen sich die Beamten in Farbe und mit einem hellen Hintergrund. Die Gebühren für ein einjähriges Touristenvisum betragen seit dem 1. April 2017 95 Euro.

Visum für Thailand
Wie es sich für das Land des Lächelns gehört, sind die Einreisebestimmungen in Thailand eine Freude. So erhalten Anreisende direkt nach ihrer Ankunft ein sogenanntes Visa on Arrival, also einen Stempel in den Reisepass, der ihnen einen Aufenthalt von 30 Tagen erlaubt. Und zwar ohne vorherige Anträge in der Heimat. Lediglich ein kurzes Formular gilt es auszufüllen. Und das erhalten Sie automatisch im Flugzeug oder am Zielflughafen. Auch wer über den Landweg einreist, bekommt eine 30-tägige Aufenthaltserlaubnis. Einreisen auf dem Landweg ohne Visum sind allerdings seit Ende 2016 auf zweimal pro Jahr begrenzt. Was die Grenzer bei der Einreise ebenfalls sehen möchten, ist ein Reisepass, der noch sechs Monate gültig ist. Seit Sommer 2014 verlangen die Behörden zudem einen Rückflugticket-Nachweis. Eine Verlängerung des Visa on Arrival für touristische Zwecke ist für weitere 30 Tage möglich und muss vor Ablauf der ersten 30 Tage beim zuständigen thailändischen Immigration Bureau beantragt werden.

Weitere interessante Tipps zum Reisen finden Sie unter:
https://www.arag.de/rund-ums-recht/rechtstipps-und-urteile/reise-und-freizeit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,8 Milliarden EUR.

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ARAG Verbrauchertipps zu Kreuzfahrten

ARAG Experten geben Passagieren auf Kreuzfahrtschiffen wertvolle Tipps

ARAG Verbrauchertipps zu Kreuzfahrten

Krank auf der Kreuzfahrt
Eine Erkältung, Reiseübelkeit oder ein verstauchter Fuß können die erholsame Zeit an Bord durchaus trüben. Die ärztliche Versorgung ist auf den modernen Kreuzfahrtschiffen allerdings durchweg gut. So kann die Reise meist nach kurzer Pause wieder genossen werden. Stellt sich allerdings vor Reisebeginn eine ernste Erkrankung ein, sollte die gebuchte Kreuzfahrt umgehend storniert werden. Je früher dies geschieht, desto geringer sind in aller Regel die Stornokosten. Unter Umständen lohnt sich eine Reisekostenrücktrittsversicherung, besonders wenn eine teure Kreuzfahrt längere Zeit im Voraus geplant und gebucht wird. Wer auf hoher See schwer erkrankt, muss die Kreuzfahrt abbrechen, denn Spezialbehandlungen und größere Operationen sieht die Betreuung durch den Schiffsarzt nicht vor. Bei besonders aktuten Fällen werden Patienten per Hubschrauber an Land in ein Krankenhaus gebracht. Die daraus entstehenden Kosten sind unter Umständen sehr hoch. Darum raten ARAG Experten zu einer gesonderten Reisekrankenversicherung, die auch den Abbruch der Reise und den Not- sowie Heimtransport abdeckt.

Ungewollter Kabinentausch auf dem Kreuzfahrtschiff
Wenn schon Kreuzfahrt, dann auch richtig. Mit Außenkabine, eigenem Balkon und dem ungestörten Blick aufs Meer vom Bett aus. So war jedenfalls der Plan des Ehepaares, dass sich im aktuellen Fall auf Kreuzfahrt begab. Doch vor Ort mussten sie feststellen, dass sie zwar in einer Außenkabine untergebracht waren, die auch noch komfortabler als die gebuchte Kabine war. Aber statt eigenem Balkon gab es lediglich Zugang zu einer kleinen Sonnenterrasse, die auch Mitreisenden zur Verfügung stand. Auch das Meer war vom Bett aus nicht zu sehen. Das Ehepaar beharrte also auf Umzug. Doch mit einem eigenen Balkon konnte der Reiseveranstalter nicht dienen. Die enttäuschten Kreuzfahrer zogen nach der Reise vor Gericht und verlangten eine Erstattung von 10 Prozent des Reisepreises. Zu Recht, wie die ARAG Experten betonen. Denn die vertraglich vereinbarte Leistung hatte der Veranstalter nicht erbracht. Und das Upgrade in eine größere Außenkabine ohne Balkon kann nicht als adäquater Ersatz oder gar Wiedergutmachung gewertet werden. Zudem hat das Ehepaar extra einen Reisepreis-Tarif gewählt, bei dem nicht dem Veranstalter die Auswahl der Kabine überlassen wird, sondern allein dem Buchenden (Amtsgericht Rostock, Az.: 47 C 180/15).

Änderung der Reiseroute – Reisemangel oder nicht?
Der eintägige Stopp auf den Falklandinseln war der maßgebliche Grund, weshalb sich das Ehepaar ausgerechnet für diese Kreuzfahrt entschieden hatte. Und nun entfiel diese Station während des Südamerika-Törns. Für die empörten Passagiere war der Umstand ein klarer Grund, die Rückzahlung des kompletten Reisepreises sowie Schadensersatz wegen vertaner Urlaubszeit vom Anbieter der Kreuzfahrt zu verlangen. Doch die ARAG Experten schränken ein: Natürlich liegt mit dem ausgefallenen Stopp auf den Falklandinseln ein klarer Reisemangel vor. Daher kann das Ehepaar den Reisepreis für den betreffenden Tag um 50 Prozent mindern. Doch die komplette Rückzahlung des Reisepreises sowie Schadensersatzforderungen sind in diesem Fall nicht gerechtfertigt, da die Reise ansonsten wie geplant stattgefunden hatte (AG Rostock, Az.: 47 C 238/13).Ganz ähnlich entschied das Gericht im Falle einer Kreuzfahrt im Mittelmeer. Aufgrund der angespannten politischen Lage in Ägypten wurde der Hafen Port Said während der siebentägigen Kreuzfahrt im Juni 2013 nicht angesteuert. Stattdessen legte das Kreuzfahrtschiff in Aschdod in Israel an. Zwei Kreuzfahrtreisende waren damit aber unzufrieden. Für sie sei das Ansteuern des Hafens Port Said ein maßgeblicher Grund für die Kreuzfahrtreise gewesen. Aufgrund der Unannehmlichkeiten zahlte die Reiseveranstalterin an die beiden einen Betrag von 200 Euro. Die zwei Kreuzfahrtreisenden hielten dies jedoch für zu wenig und klagten daher auf Reisepreisminderung in Höhe von 60 Prozent sowie auf Schadensersatz wegen entgangener Urlaubsfreude. Das Amtsgericht Rostock entschied gegen die Kläger. Zwar habe die Abweichung von der geplanten Reiseroute einen Reisemangel dargestellt. Ein Anspruch auf Reisepreisminderung über den bereits gezahlten Betrag hinaus habe aber nicht bestanden. ARAG Experten rechnen vor: Der Gesamtreisepreis der Reise hat 2.298 Euro betragen. Das ergibt einen Tagespreis von 328,26 Euro. Die geforderten 60 Prozent des Tagesreisepreises haben somit unter dem bereits gezahlten Betrag von 200 Euro gelegen. Da der Charakter der Reise als Mittelmeerkreuzfahrt nicht beeinträchtigt worden ist, besteht außerdem auch kein Anspruch auf Schadensersatz, so die ARAG Experten weiter (AG Rostock, Az.: 47 C 243/13). Wird die Route allerdings aus Sorge vor terroristischen Übergriffen geändert, ist nach Angaben der ARAG Experten keine Reisepreisminderung möglich, da es sich nicht um eine willkürliche Änderung handelt. Auch hier muss ein entsprechender Vorbehalt jedoch in den AGB stehen (Landgericht Hannover, Az.: 12 S 65/02).

Vorsicht bei starkem Seegang
Bei schwerer See heißt es für die Besatzung „Eine Hand fürs Schiff, die andere für sich selbst“. Aber auch Passagiere müssen sich dann gut festhalten. Stürzen sie und verletzen sich dabei, haften sie selbst. In dem konkreten Fall war ein älterer Reisender bei starkem Seegang im Bad seiner Kabine so schwer gestürzt, dass er an den Landausflügen nicht mehr teilnehmen konnte und eine Langzeit-Schmerztherapie benötigte. Er verklagte daraufhin den Reiseveranstalter auf Schadensersatz, jedoch ohne Erfolg. Das Argument der Richter: Haltegriffe beispielsweise im Bad seien wederüblich noch gesetzlich vorgeschrieben. Zudem habe die Besatzung wiederholt über Lautsprecher darauf hingewiesen, sich gut festzuhalten (LG Bremen, Az.: 7 O 124/03).

Keine Minderung wegen Motorengeräusch und Küchengeruch
Passagiere einer Kreuzfahrt müssen gewisse Unannehmlichkeiten hinnehmen. Dazu gehören neben Diesel- und Küchengerüchen auch Motorengeräusche, die nicht über den Normalpegel hinausgehen. Motorengeräusche sind auf einem Schiff zu erwarten und inwieweit diese als störend empfunden werden, hängt vom individuellen Empfinden der Reisegäste ab. Ein Mangel liegt nur vor, wenn ein über dem Geräuschpegel bei Normalbetrieb hinausgehender Lärm verursacht wird, beispielsweise durch einen Schaden am Motor (AG München, Az.: 242 C 16587/07).

Motor- statt Segelschiff
Eine Familie buchte eine Kreuzfahrt auf einem „Motorsegelschiff“ in der Hoffnung, dass sich die Angaben im Reisekatalog, welcher gelegentliches Segeln „je nach Ausstattung der Schiffe undWetterlage“ versprach, erfüllen würde. Die Enttäuschung war groß, als die Urlauber feststellen mussten, dass das Schiff gar keine Masten hatte, so dass selbst bei bestem Wind ein Segeln unmöglich war. Als kleinen Trost bekamen die Reisenden nach Rückkehr von den Richtern eine 15-prozentige Reiseminderung zugesprochen. Mehr Rückerstattung war nicht möglich, da ein aufmerksamer Leser aus der Beschreibung ersehen muss, dass ein reines Segelschiff nicht zu erwarten war. Da die Urlauber aber davon ausgehen durften, dass wenigstens ab und zu gesegelt werden würde, war durch die
fehlenden Segel ein Reisemangel gegeben (LG Hamburg, Az.: 317 S 101/00).

Ohne Koffer an Bord
Gelangt Reisegepäck erst verspätet auf das Kreuzfahrtschiff, kann der Reisepreis pro Reisetag um 30 Prozent gemindert werden. Ein Ehepaar buchte eine Mittelmeerkreuzfahrt ab Genua. Dort stellte es fest, dass die Koffer, die es am Flughafen aufgegeben hatte, nicht eingetroffen waren. Wegen dieser Beeinträchtigung minderten die Reisenden den Reisepreis für die fünf Tage bis zum Eintreffen des
Gepäcks. Ein Schadensersatz für entgangenen Urlaubsgenuss konnten sie nicht geltend machen (AG München, Az.: 132 C 20772/08).

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Pauschalurlaub: Wann haftet das Reisebüro?

ARAG Experten zu Auskunfts- und Sorgfaltspflicht im Reisebüro

Pauschalurlaub: Wann haftet das Reisebüro?

Wer einen Pauschalurlaub bucht, schließt mit dem Reiseveranstalter einen Reisevertrag. Das Reisebüro ist dagegen in der Regel nur der Reisevermittler und haftet nicht für eventuelle Mängel der Reise. Aus dem Vermittlungsvertrag mit dem Reisebüro entstehen aber Sorgfalts- und Informationspflichten gegenüber dem Kunden. Deshalb gibt es auch Fälle, in denen das Reisebüro in die Verantwortung genommen werden kann. ARAG Experten nennen Beispiele.

Den Mund zu voll genommen
Nimmt der Reisebüromitarbeiter den Mund zu voll und verspricht mehr, als zur Reise im Katalog des Veranstalters steht, kann man direkt beim Büro Regress fordern, so ARAG Experten. Wichtige Informationen sollte man sich allerdings schriftlich geben lassen oder das Reisebüro zu zweit aufsuchen, um später einen Zeugen zu haben.

Zu teure Angebote
Will man möglichst günstig in den Urlaub fahren und fragt im Reisebüro ausdrücklich nach dem günstigsten Angebot für eine Pauschalreise, muss einem dieses aus dem Sortiment des jeweiligen Büros auch genannt werden. Wird es verschwiegen, und man findet dies später heraus, können die Mehrkosten beim Reisebüro als Schaden geltend gemacht. Das gilt allerdings nicht, wenn es sich um ein Angebot der Konkurrenz handelt und dieses nicht zum Sortiment des jeweiligen Reisebüros gehört, so ARAG Experten.

Falschauskünfte
Die Reisebuchung im Internet boomt. Reisebüros werden fast nur noch aufgesucht, wenn die Urlaubswilligen eine kompetente Beratung wünschen. Umso ärgerlicher, wenn man dann falsch oder gar nicht über Einreisebestimmungen informiert wird. Im schlimmsten Fall ist der Urlaub dann schon an der Grenze vorbei. Das kann zum Beispiel im Zusammenhang mit Visa- und Einreisebestimmungen passieren. Bei Pauschalreisen liegt die Informationspflicht hier beim Reiseveranstalter. Anders ist es, wenn zum Beispiel nur ein Flug gebucht wird. Ist für den Reisebüro-Mitarbeiter erkennbar, dass für die Einreise ein Visum benötigt wird, muss dieser auch ungefragt darauf hinweisen. Das gilt jedoch nur für deutsche Staatsbürger. Angehörige anderer Staaten müssen sich selbst informieren, denn es ist einem Reisebüro nicht zuzumuten, sämtliche Visabestimmungen zu kennen. Trotzdem sollte man sich nicht auf diese Informationspflicht verlassen und unbedingt direkt nachfragen. Denn es wäre mehr als ärgerlich, wenn einem oder allen Reisenden die Einreise verweigert wird und man den Rückflug antreten muss. In diesem Fall ist das Reisebüro allerdings schadensersatzpflichtig, sofern es eine falsche oder eben gegebenenfalls keine Information gegeben hat. Gleiches gilt für eine Falschauskunft über Flugzeiten oder nötige Impfungen. Über Pflichtimpfungen zur Einreise in ferne Länder und empfohlene Impfungen und Immunisierungen informieren sich Urlauber besser rechtzeitig zum Beispiel auf den Seiten des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM).

Mehr zum Thema unter:
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Die wichtigsten Versicherungen für einen unbeschwerten Urlaub

ARAG Experten stellen die wichtigsten Reiseversicherungen vor.

Die wichtigsten Versicherungen für einen unbeschwerten Urlaub

Urlaubszeit: Das sind meist die schönsten Wochen des Jahres. Besonders ärgerlich ist es daher, wenn die Urlaubsfreuden durch unvorhergesehene Ereignisse getrübt werden. Damit Sie den wohlverdienten Urlaub entspannt genießen können, sollten Sie rechtzeitig vorsorgen. ARAG Experten stellen die wichtigsten Reiseversicherungen vor.

Auslandsreisekrankenversicherung
Keine Frage: Am wichtigsten für die Reise ins Ausland ist ein ausreichender Krankenschutz. ARAG Experten empfehlen, sich nicht auf die bereits abgeschlossene Krankenversicherung zu verlassen. Selbst wenn in der bestehenden Police Auslandskrankenschutz mit ausgewiesen ist, handelt es sich meist nur um Teilleistungen und nicht um eine vollständige Absicherung. Das bedeutet beispielsweise, dass Kosten nicht komplett übernommen werden. Und wenn Urlaubsärzte hohe Rechnungen stellen, kann das für den Versicherten teuer werden. Daher ist es überaus wichtig, zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen.

Autoversicherung
Gleichgültig, ob der Urlauber mit seinem eigenen Gefährt auf Reisen geht oder aber am Urlaubsort einen Wagen mietet – Versicherungsschutz muss vorhanden sein! Bevor jedoch übereilt neue Versicherungen abgeschlossen werden, sollte zunächst die vorhandene genauestens inspiziert werden. Denn zumindest für das eigene Fahrzeug ist meist bereits ein Schutzbrief integriert. Häufig ist zudem noch eine sogenannte Mallorca-Police enthalten, die den Mietwagen absichert. Allerdings sollte hierbei überprüft werden, wie hoch die Deckungssumme ist. Da diese gerade im Ausland oft zu niedrig angesetzt wird, raten ARAG Experten dazu, sie an die in Deutschland geltende anzugleichen.

Reiserücktrittsversicherung
Von einer Reise zurückzutreten, ist selbstverständlich jederzeit möglich. Je näher der Rücktritt jedoch am vorgesehenen Reisebeginn liegt, desto höher werden meist die anfallenden Kosten, die Hotels oder Vermieter von Ferienwohnungen in Rechnung stellen. Es kann daher ratsam sein, sich gegen dieses Risiko versichern zu lassen. Erst recht, wenn die Reise sehr frühzeitig gebucht wurde, sie sehr kostenintensiv ist oder mit anfälligen Personengruppen (Kinder, ältere Menschen) begangen werden soll.

Gepäckversicherung
Ein bekannter und daher häufig abgeschlossener Reiseschutz ist die Gepäckversicherung. Allerdings lohnt sich der Abschluss lediglich bei sehr teuren Gepäckstücken oder bei einer Reise in besonders gefährdete Gebiete. Da die in den Policen enthaltenen Leistungen stark variieren, sollte der Urlauber sich vorab informieren, welche Risiken in seiner Versicherung überhaupt abgedeckt sind und wie er sich verhalten muss, um Leistungen bekommen zu können. Im Zweifelsfall bietet ein wachsames Auge immer noch mehr Schutz vor Dieben als eine schlechte Versicherung.

Versicherungs-Check vor Reiseantritt
Abschließend raten die ARAG Experten, vor Reiseantritt bereits abgeschlossene Verträge auf mögliche Zusatzleistungen zu untersuchen und zu überprüfen, inwieweit die dort gebotenen Leistungen für den anstehenden Urlaub ausreichend sind. Denn häufig sind für die Reise wichtige Policen in die vorhandenen Verträge integriert. So ist die Mallorca-Police unter Umständen bereits Teil der normalen Kfz-Haftpflicht oder die Absicherung des Urlaubsgepäcks gegen Einbruchdiebstahl in der Hausratversicherung enthalten. Auch Kreditkartenverträge sind oft mit Versicherungsleistungen gekoppelt.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Positionen ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

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Pass abgelaufen – Ist der Urlaub noch zu retten?

ARAG Experten sagen, wie Sie mit einem Ersatzdokument ins Ausland reisen.

Pass abgelaufen - Ist der Urlaub noch zu retten?

Die Koffer sind gepackt, die Vorfreude auf den wohlverdienten Urlaub ist groß. Doch dann der Schreckmoment beim Einchecken am Flughafen: Der Ausweis oder Reisepass ist abgelaufen oder liegt friedlich zu Hause in der Schublade. Dass dies in der Regel kein Grund zur Panik ist, wissen die ARAG Experten – und sagen Ihnen, wo Sie auf die Schnelle Ersatz bekommen.

Bundespolizei stellt Reiseausweis aus
Soll die Reise in ein Land der EU gehen, wenden Sie sich an das Flughafenbüro der Bundespolizei. Dort kann man Ihnen kurzfristig einen sogenannten Reiseausweis als Passersatz ausstellen. Als Nachweis Ihrer Identität wird die Bundespolizei entweder ein abgelaufenes Reisedokument – egal, ob Personalausweis, Reisepass oder vorläufiger Reisepass – oder einen Führerschein mit Foto verlangen. Außerdem wird eine Gebühr von acht Euro für die Ausstellung fällig. Der Reiseausweis gilt dann für die Dauer der jeweiligen Reise, längstens jedoch für einen Monat. Neben den EU-Mitgliedsstaaten erkennen übrigens auch einige andere Länder wie z.B. Norwegen, die Schweiz oder Monaco den Reiseausweis für die Einreise zu touristischen Zwecken an. Stellen Sie kurz vor der Reise fest, dass Ihr Personalausweis abgelaufen ist, können Sie den Reiseausweis auch schon von zu Hause aus online auf der Webseite der Bundespolizei bestellen und dann am Flughafen abholen.

Vorläufiger Reisepass vom Bürgeramt
Führt der geplante Urlaub jedoch in ein Land, das für die Einreise einen Reisepass verlangt, müssen Sie sich einen vorläufigen Reisepass besorgen. Diesen kann Ihnen zu Öffnungszeiten die nächste kommunale Pass- und Ausweisbehörde – meist das Einwohnermelde- oder Bürgeramt – ausstellen und sofort aushändigen. Wie Sie dorthin kommen, erfahren Sie ebenfalls bei der Bundespolizei. Weil der vorläufige Reisepass voraussetzt, dass eine rechtzeitige Beantragung eines „normalen“ Reisepasses im sogenannten Express-Verfahren nicht mehr möglich war, wird die Passbehörde von Ihnen die Vorlage Ihres Flugtickets oder anderer Reiseunterlagen verlangen. Außerdem benötigen Sie ein aktuelles Foto, das Sie meist direkt bei der Behörde in einem Passbildautomaten machen können, und müssen sich mit dem abgelaufenen Reisepass oder Ihrem Personalausweis ausweisen. Die Verwaltungsgebühr für den vorläufigen Reisepass beträgt 26 Euro.

Die Ausnahme: USA-Reisen
Mit einem vorläufigen Reisepass können Sie grundsätzlich weltweit reisen. Eine Ausnahme gilt laut ARAG Experten aber für Reisen in die USA. Denn anders als der „normale“ rote Reisepass enthält der vorläufige grüne Pass keinen elektronischen Chip, der Foto und Fingerabdrücke speichert. Genau der wird jedoch von den USA verlangt, wenn Sie von der Möglichkeit der visafreien Einreise – dem „Visa Waiver Program“ – Gebrauch machen wollen. Planen Sie einen USA-Urlaub, müssen Sie daher mindestens einen Express-Reisepass haben, der mit dem Speicherchip ausgerüstet ist. Die Ausstellung eines Express-Passes dauert im Idealfall drei bis vier Werktage und kostet für Personen über 25 Jahre 92 Euro.

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Auf dem falschen Dampfer

ARAG Experten erläutern, warum ein Kreuzfahrtschiff ausgetauscht werden darf

Auf dem falschen Dampfer

Wer eine Reise bucht, kauft ein bestimmtes Leistungspaket. Art der Unterbringung, Verpflegung, Service – in der Regel ist genau definiert, was man für seinen Preis bekommt. Und natürlich ist festgelegt, in welchem Hotel man unterkommt. Auch bei Kreuzfahrten stehen die Leistungen der Reise fest. Und natürlich weiß man, auf welchem Schiff man seinen Urlaub verbringt, der Schiffsname steht ja immerhin in den Reiseunterlagen. Was aber, wenn das gebuchte Schiff vor Reiseantritt einfach getauscht wird und man seine Ferien auf einem anderen Dampfer verbringen muss?

Der Fall
Eine Woche sollte es für das Ehepaar auf einer Flusskreuzfahrt durch Frankreich gehen. Über 1.000 Euro pro Person hatten die beiden investiert. Gebucht hatten sie eine preisgünstige „Glückskabine“. Hier überlässt man der Reederei die Auswahl der Kabine, die man erst bei der Einschiffung zugeteilt bekommt. Sie kann also innen oder außen, auf dem Haupt-, Mittel- oder Oberdeck liegen. Immerhin hatten sich die Urlauber für einen kleinen Aufpreis eine 2-Bett-Garantie auf dem Oberdeck gegönnt. Nachdem das Ehepaar eine geringe Anzahlung geleistet hatte, flatterte ihnen Post des Reiseunternehmens ins Haus, bei der sie die Kreuzfahrt gebucht hatten. Ihnen wurde mitgeteilt, dass das gebuchte Schiff durch ein anderes, vergleichbares Fünfsterneschiff ersetzt wird. Auf den beiliegenden Kofferanhängern konnten sie zudem erkennen, dass man ihnen bereits eine Kabine zugeteilt hatte: Eine Mini-Suite auf dem Hauptdeck. Doch statt sich zu freuen, kündigte das Ehepaar enttäuscht den Vertrag und verlangte seine Anzahlung zurück. Der Austausch des Schiffes sei ein Mangel und die ihnen zugewiesene Kabine lag direkt neben einer Bar auf dem Hauptdeck, wo der meiste Publikumsverkehr herrsche. Und genau den wollte das Ehepaar vermeiden und hatte sich aus diesem Grund ja auch für die Zuzahlung für eine Kabine im Oberdeck entschieden. Nach Durchsicht des Kataloges waren die beiden davon ausgegangen, dass sich das viel besuchte Hauptdeck im unteren Bereich des ursprünglich gebuchten Schiffes befindet. Ein Irrtum, wie die ARAG Experten betonen und weisen darauf hin, dass bei Kreuzfahrtschiffen das Oberdeck in der Regel das meist frequentierte Deck ist. Hier gibt es die meisten Bars und Restaurants, weil Passagiere vom Oberdeck den besten Panoramablick haben.

Stornokosten statt Geld zurück
Das Reiseunternehmen stellte eine Stornorechnung, da es für eine Kündigung des Reisevertrages keinen Grund sah. Das Schiff war vergleichbar und die Kabine lag, wie gewünscht, auf dem Oberdeck. Das Ehepaar war mit der Mini-Suite sogar hochgestuft worden. Und das die neben einer Bar lag, hätte auch bei der Glückskabine auf dem ursprünglichen Schiff der Fall sein können. Eine besondere Lage der Kabine auf dem Oberdeck war im Reisevertrag nicht zugesichert worden. Fazit: Die Kündigung des Reisevertrages wurde vor Gericht als unwirksam erklärt und das Ehepaar musste Stornokosten von gut 600 Euro pro Person zahlen (Amtsgericht München, Az.: 133 C 952/16).

Ungewollter Kabinenwechsel ist ein Reisemangel
Wer nicht auf sein Glück bei der Kabinenvergabe vertrauen mag, kann gegen einen entsprechenden Aufpreis natürlich auch eine Wunschkabine reservieren. Handelt es sich dabei beispielsweise um eine Außenkabine und man bekommt bei Reiseantritt nur eine Innenkabine, kann der Reisende seinen Vertrag kündigen. Es liegt ein eindeutiger Mangel vor (§ 651e Bürgerliches Gesetzbuch [BGB]). Dann muss ihm nicht nur der Reisepreis erstattet werden, sondern der Betroffenen hat gegebenenfalls auch noch Anspruch auf Schadensersatz für entstandene Mehrkosten und entgangene Urlaubsfreude (§ 651f Abs. 1 und 2 BGB). Bis zu 80 Prozent Schadensersatz sind nach Angaben der ARAG Experten drin: Wenn es sich bei der gebuchten Kabine beispielsweise um eine Deluxe-Kabine mit Veranda handelt, die plötzlich mit einer Innenkabine getauscht werden soll, wird der Schadenersatz für entgangene Urlaubsfreude entsprechend hoch angesetzt.

Änderung der Reiseroute – Reisemangel oder nicht?
Wenn ein Reiseveranstalter sich entscheidet, kurzfristig seine Reiseroute zu ändern und Häfen nicht anzulaufen, muss es dafür triftige Gründe geben. Ansonsten dürfen Passagiere den Reisepreis mindern, selbst, wenn der Veranstalter Änderungsvorbehalte in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen festschreibt (Amtsgericht Rostock, Az.: 47 C 238/13). Wird die Route allerdings aus Sorge vor terroristischen Übergriffen geändert, ist nach Angaben der ARAG Experten keine Reisepreisminderung möglich, da es sich nicht um eine willkürliche Änderung handelt. Auch hier muss ein entsprechender Vorbehalt jedoch in den AGB stehen (Landgericht Hannover, Az.: 12 S 65/02).

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Reise verkaufen und Stornokosten sparen

ARAG Experten über eine noch selten genutzte Möglichkeit Stornokosten zu sparen

Reise verkaufen und Stornokosten sparen

Die Sommerferien stehen schon fast vor der Tür. Endlich Urlaubszeit! Wer jetzt allerdings seine Reise nicht wie gebucht antreten kann, muss unter Umständen mit hohen Stornokosten rechnen. Doch der verpatzte Urlaub muss nicht auch noch ein Loch in die Haushaltskasse reißen. Der erhoffte Traumurlaub lässt sich an Dritte weiterverkaufen, so kann zumindest ein Teil der Reisekosten wieder reingeholt werden. ARAG Experten sagen, wie das geht.

Stornokosten
Reisen bucht man meist mehrere Wochen oder Monate vor dem Urlaubsantritt. So bleibt mehr Zeit für die Vorfreude! Doch auch das Risiko, dass etwas dazwischen kommt, wächst. Eine Trennung vom Partner, eine Krankheit, ein Notfall in der Familie oder die Angst vor Anschlägen können der Grund sein, doch nicht fahren zu können oder zu wollen. Selbst eine abgeschlossene Reisekostenrücktrittsversicherung greift nicht in allen Fällen. Das ist dann nicht nur ärgerlich, sondern unter Umständen auch richtig teuer. Die Stornokosten können wenige Wochen vor dem Urlaub schon 30 Prozent des Reisepreises betragen und erhöhen sich schrittweise bis zum Reiseantritt auf bis zu 75 Prozent.

Benennung eines Ersatzreisenden
Internetportale vermitteln stornogefährdete Pauschalreisen oder Flüge weiter. Das ist laut ARAG Experten in der Regel auch möglich. Für Pauschalreisen heißt es dazu im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB): „Bis zum Reisebeginn kann der Reisende verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt.“ Der Veranstalter darf auch nur widersprechen, wenn der neue Reisende „bestimmte Eigenschaften“ nicht erfüllt. Dazu gehört zum Beispiel das Visum für das Urlaubsland oder bei Aktivreisen eine entsprechende körperliche Verfassung. Stornoportale sind also ein Online-Marktplatz für Reisen und Flüge. Verbraucher, die ihren Urlaub nicht antreten können, stellen hier Reisen oder Flüge ein. Interessierte können sich dann melden und Reise oder Flug übernehmen. Dadurch profitieren beide Seiten: Der Verkäufer bekommt zwar meist nicht den kompletten Reisepreis zurück, spart aber die hohen Stornogebühren. Der Käufer bekommt Reisen oder Flüge meist günstiger als normal gebuchte.

Welche Kosten entstehen?
In der Regel kann man seine Reise kostenfrei in das Portal einstellen. Erst bei einer erfolgreichen Vermittlung zahlt der Verkäufer eine Provision. Diese beträgt ca. 20 Prozent des gesparten Stornobetrags. Die drohenden Stornogebühren sind meist recht hoch. Im Schnitt liegen sie bei ca. 70 Prozent des Reisepreises. Auf der anderen Seite kann man auf diesem Weg natürlich auch selbst Reisen kaufen und ein Schnäppchen machen. Und da gilt: je kurzfristiger, umso günstiger. Da können bei einer Pauschalreise unter Umständen noch ein paar hundert Euro gespart werden. Darüber hinaus muss bei der Airline oder beim Reiseveranstalter zwar manchmal noch eine Namensänderungsgebühr bezahlt werden, wenn man Pauschalreise oder Flug an jemand anderen abtritt. Diese Gebühr hält sich im Vergleich zu den Stornogebühren laut ARAG Experten aber in Grenzen.

Praxistipp:
Ob der Weiterverkauf auf einem Stornoportal klappt, hängt davon ab, wie viel Preisnachlass man gibt. Auch der Zeitpunkt der Reise spielt eine wichtige Rolle: Sind zu Beginn der Schulferien viele Menschen auf Schnäppchenjagd, stehen die Chancen gut.

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Weiterewertvolle Tipps finden Sie unter: Last Minute: Lohnt sich das wirklich?

ARAG Experten über Urlaubsglück und Reiseschnäppchen in letzter Minute

Weiterewertvolle Tipps finden Sie unter:  Last Minute: Lohnt sich das wirklich?

Die Reisewelle rollt wieder. Reisewillige – auch Kurzentschlossene – versucht die Tourismusbranche nun wieder vermehrt mit Last-Minute-Reisen zu ködern. Urlauber hoffen hier, Schnäppchen machen zu können, denn gemeinhin geht man davon aus, dass Reisen „in allerletzter Sekunde“ günstiger sind als langfristig im Voraus gebuchte. Doch nicht hinter jedem Last-Minute-Angebot steckt auch ein wirklicher Preisvorteil. ARAG Experten berichten über Tücken des „schnellen Glücks“.

Auch bei Schnäppchen Preise vergleichen
Last-Minute-Angebote zeichnen sich vor allen Dingen durch zwei Merkmale aus: Die Reise kann erstens erst unmittelbar vor Reisebeginn gebucht werden – oft nur zwei Wochen im Voraus – und ist dadurch zweitens günstiger als ein vergleichbares Angebot. Reisewillige auf der ganzen Welt spekulieren auf diesen Preisnachlass und schlagen, wenn sich die Gelegenheit bietet, oft unbedacht zu. Dabei gilt gerade bei Last-Minute-Angeboten, dass ein Preisvergleich viel Geld sparen kann. Die endgültige Buchung will also auch auf den letzten Drücker gut überlegt sein; am besten mehrere Angebote verschiedener Anbieter von der Wunschreise einholen.

Etikettenschwindel auf die Schnelle
In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Reiseanbieter verstärkt dazu übergegangen sind, gängige Katalogangebote als Last-Minute-Schnäppchen zu verkaufen. Am ursprünglichen Preis der Reise ändert sich nichts, lediglich die Frist bis zum Antritt der Reise verkürzt sich drastisch. Verbraucherschützer raten deswegen eindringlich zur Prüfung des Last-Minute-Angebots. Ein Vergleich zum Originalpreis der Reise gibt Auskunft darüber, ob das Schnäppchen auch wirklich ein solches ist. Generell dürfen als „Last Minute“ nur die Angebote bezeichnet werden, die nicht länger als 14 Tage vor Reisebeginn gebucht werden können und günstiger sind als das reguläre Angebot. Alles andere ist Etikettenschwindel.

Sicherungsschein: Auch bei Schnäppchen ein Muss!
Zudem sollten Reisende auf die Versicherung gegen Veranstalterpleiten achten, die auch bei Last-Minute-Reisen durch den gesetzlich vorgeschriebenen Sicherungsschein nachgewiesen werden muss. Erst wenn dieser ausgehändigt wird, kann gefahrlos bezahlt werden. Auch die Bitte um eine ausführliche Angebotsbeschreibung kann vor Reue schützen. Denn nur so kann man am Urlaubsort wirklich beurteilen, ob alle versprochenen Leistungen auch erbracht werden und sich gegebenenfalls beschweren. Damit man der Last-Minute-Falle entgeht, raten ARAG Experten also zur eingehenden Prüfung des Reiseangebots.

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