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Air Berlins Insolvenz und die Folgen für Fluggäste

ARAG Experten erläutern die Rechtslage

Air Berlins Insolvenz und die Folgen für Fluggäste

Air Berlin hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Nachdem der Hauptaktionär erklärt habe, keine weitere finanzielle Unterstützung zur Verfügung zu stellen, sei man „zu dem Ergebnis gekommen, dass für die Air Berlin PLC keine positive Fortbestehensprognose mehr besteht“, hieß es zur Begründung. Unerwartet kommt dieser Schritt allerdings nicht. Was das allerdings für Verbraucher bedeutet, erläutern ARAG Experten.

Vorerst geht der Flugbetrieb weiter
Dafür sorgt ein Übergangskredit über 150 Millionen Euro, den die Bundesregierung dem angeschlagenen Unternehmen gewährt hat. Ob das für Reisende allerdings ein Grund zur ungetrübten Freude ist, bleibt abzuwarten. Seitdem die Fluglinie in die finanzielle Schieflage geraten ist, kam es immer häufiger zu Verspätungen und Flugausfällen. Jedenfalls können Fluggäste bis auf weiteres ihre bei Air Berlin gebuchten und bezahlten Flüge antreten. Wird der Flugbetrieb dann irgendwann eingestellt, haben die Kunden, die bereits Flugticket selbst gekauft und bezahlt haben, relativ schlechte Karten.

Flug gebucht, Ticket bezahlt – und nun?
Wenn Air Berlin den Flugbetrieb früher oder später einstellen sollte, geht das zu Lasten der Kunden mit bezahltem Ticket. Denn grundsätzlich bleibt ihnen nur die Möglichkeit, die eigene Forderung gegenüber der insolventen Airline im späteren Insolvenzverfahren anzumelden. Es bleibt den geschädigten Kunden also nichts weiter übrig, als sich bei dem zuständigen Amtsgericht in die Insolvenztabelle eintragen zu lassen. Und hier ist der Kunde natürlich immer – was die Gläubigerschlange anbetrifft – derjenige, der ganz hinten steht. Erfahrungsgemäß ist das Geld, das der Kunde für das Ticket gezahlt hat, verloren.

Pauschalreisende sind besser dran
Wer eine Pauschalreise mit Flügen von Air Berlin gebucht hat, braucht sich hingegen keine Sorgen zu machen. Laut ARAG Experten wird rechtlich klar zwischen einer Flugbuchung und einem Reisepaket unterschieden. Im Paketpreis sind dann neben dem Flugticket meist noch die Unterbringung, Flughafentransfer und Verpflegung enthalten. Der maßgebliche Unterschied zur reinen Flugbuchung: Vertragspartner bei einer Pauschalreise ist der Reiseveranstalter und nicht die insolvente Fluggesellschaft. Bei Pauschalreisen gibt es außerdem die Sicherungsschein-Regelung: Der Kunde erhält ihn mit den Buchungsunterlagen. Nur mit der Herausgabe des Sicherungsscheines ist der Reiseveranstalter überhaupt in der Lage und berechtigt, Zahlungen auf den Reisepreis – auch eine Anzahlung beispielsweise – anzunehmen oder zu fordern. Startet die Pauschalreise dennoch aufgrund einer Airline-Insolvenz verspätet oder fällt sie ganz aus, kann der Kunde den Reisepreis entsprechend mindern und auch Schadensersatz bei möglichen Folgeschäden verlangen, so ARAG Experten.

Codesharing-Flüge
Bei Flügen mit sogenanntem Codesharing muss man differenzieren. Codesharing ist beispielsweise gegeben, wenn der Fluggast bei Gesellschaft X gebucht hat, der Flug aber mit der Partner-Airline Y durchgeführt werden sollte. Was passiert, wenn diese nun insolvent ist? Hier gilt: Die Fluggesellschaft, bei der der Flug gebucht worden ist, ist Vertragspartner! Hat nun eine Fluggesellschaft, die eine Teilstrecke ausführen soll, Insolvenz beantragt, muss der Vertragspartner dafür Sorge tragen, dass die Beförderungsleistung wie vereinbart erbracht wird. Ist dies nicht der Fall, muss der Ticketpreis erstattet werden. Ist der Vertragspartner pleite, ist es zweifelhaft, ob der Fluggast die Reise noch antreten kann.

Download des Textes unter:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

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Camping – abseits vom Touristentrubel

ARAG Experten beleuchten die rechtliche Lage fürs wilde Campen

Camping - abseits vom Touristentrubel

Endlich Sommer! Urlaub in der Wildnis ist jetzt ein besonders ursprüngliches Erlebnis. Aber was sagt das Gesetz dazu? Schließlich legt es niemand beim Camping auf Ärger mit den Behörden an. Es geht vielmehr um das Vergnügen und das Gefühl von Abenteuer. ARAG Experten beleuchten die rechtliche Lage fürs Zelten in Deutschland und im europäischen Ausland.

Wild Campen oder Biwakieren?
Wildes Campen bezeichnet in engerem Sinne die Übernachtung in einem Zelt außerhalb eines gekennzeichneten Camping- oder Übernachtungsplatzes. Wird lediglich in einem Biwak- oder Schlafsack, unter einem Schutzdach oder einem selbstgebauten Schutz aus Ästen oder Schnee übernachtet, spricht man auch von Biwakieren. In Deutschland regeln die jeweiligen Landeswaldgesetze, was im Einzelnen verboten oder erlaubt ist. Generell ist wildes Campen in den meisten Bundesländern nicht gestattet. Die Regelungen beziehen sich dabei ausdrücklich auf das Zelten, vom Biwakieren ist nicht die Rede. Daraus nun einen Freifahrschein fürs Übernachten ohne Zelt abzuleiten, ist jedoch ein Trugschluss, denn der Sinn des Verbotes bleibt in juristischem Sinne auch dann bestehen, wenn kein Zelt aufgestellt wird. Trotzdem gilt in der Praxis: Je häuslicher man sich einrichtet, mit desto mehr Unmut muss man rechnen, wenn man erwischt wird. Wer sich an einige Regeln hält, dem stehen aber auch Möglichkeiten offen, sein Zelt in der freien Natur aufzuschlagen.

Was ist erlaubt?
Ungeachtet des generellen gesetzlichen Verbotes können Wald- oder Grundstücksbesitzer in den meisten Bundesländern das Zelten auf ihrem Land erlauben. Wo das Zelten im Wald nicht kategorisch verboten ist, verlangt das Gesetz die Zustimmung der zuständigen Forstbehörde. Fragen kostet auch dort nichts! Zudem kennen Land- und Forstwirte ihre Gegend naturgemäß besonders gut und haben bisweilen echte Geheimtipps parat. Wer abseits von offiziellen Campingplätzen zelten will, wird zudem in einer kleinen ruhigen Gruppe eher geduldet als mit dem weinseligen Kegelklub!

Was ist verboten?
Absolut tabu ist rücksichtsloses Verhalten in der Natur. Entstandener Müll darf nicht auf Wald und Flur hinterlassen werden. Die Spuren der Toilettengänge sollten unbedingt vergraben und Lärm und Krach so gut es geht vermieden werden. Offenes Feuer ist – vor allem in den Sommermonaten – im Abstand von weniger als 100 Metern zum Waldrand streng verboten. Dazu gehören neben Lagerfeuern, Kerzen und Fackeln auch Campingkocher! Bei Brandgefährdung versteht das Gesetz keinen Spaß, mahnen ARAG Experten. Neben empfindlichen Ordnungsgeldern sind in bestimmten Fällen sogar Haftstrafen möglich! Naturschutzgebiete, Nationalparks, landwirtschaftliche Nutzflächen, Industriegebiete und militärische Sperrzonen kommen für das Camping auf keinen Fall in Frage. Auch Jäger freuen sich meist nicht über Störenfriede in ihren Revieren.

Wildes Campen im europäischen Ausland
Vor allem im Norden Europas ist Zelten in der freien Natur relativ unproblematisch. So sind Norwegen und Schweden bekannt für das sogenannte „Jedermannsrecht“! Solange niemand gestört und nichts zerstört wird, ist das Zelten und Lagern gestattet. Doch auch beim „Jedermannsrecht“ gibt es Einschränkungen – man sollte sich also vorher genau informieren. So ist zum Beispiel in schwedischen Nationalparks das Campen in der Regel verboten. Weniger bekannte Paradiese für Wildcamper sind Schottland oder Irland und die baltischen Staaten. Dänemark wählt einen etwas anderen Weg, in 40 dafür ausgewiesenen Wäldern haben unsere nördlichen Nachbarn sogenannte Naturlagerplätze eingerichtet.

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EU Pauschalreiserichtlinie – Touristik und Urlauber sind verärgert

ARAG Experten zu der höchst umstrittenen Gesetzesnovelle

EU Pauschalreiserichtlinie - Touristik und Urlauber sind verärgert

Bundesregierung und Bundestag bemühen sich seit Monaten vergeblich, eine im November 2015 verabschiedete Novelle der EU-Pauschalreiserichtlinie – das Grundgesetz der europäischen Reisebranche – in deutsches Recht zu gießen. Will Deutschland kein Vertragsverletzungsverfahren riskieren, müssen die neuen Regeln bis Neujahr 2018 verabschiedet sein. Spätestens am 1. Juli 2018 müssen sie in Kraft treten. Doch danach sieht es derzeit kaum aus; Fachleute bezeichnen die Umsetzung als äußerst schwierig. ARAG Experten haben sich die Verordnung genauer angesehen.

Sind Reisebüros in Gefahr?
Das steht zumindest zu befürchten. Reisebüros kämpfen allerorten ums Überleben, seit immer mehr Urlaubswillige ihre Traumreisen im Internet buchen. Nach dem neuen Gesetz sollen die meist kleinen und inhabergeführten Reisebüros auch noch haften, falls von ihnen zusammengestellte Hotels, Mietwagenfirmen oder Airlines pleitegehen. Vielen der 10.000 deutschen Agenturen, die jährlich im Schnitt kaum mehr als 20.000 Euro verdienen, könnte diese Regelung das Genick brechen. Auch Fremdenverkehrsbüros, Hotels oder Busunternehmen sind nach dem Willen der EU haftbar, sobald Urlauber bei ihnen mehr als eine Leistung buchen. Das ist vordergründig verbraucherfreundlich. Doch wer hilft den urlaubsreifen Verbrauchern, wenn es bald keine Reisebüros mehr gibt?

Verbraucherfreundlich???
Auch die Verbraucher haben von der neuen EU-Pauschalreiserichtlinie und deren Umsetzung überwiegend Negatives zu erwarten. Veranstalter dürfen damit nämlich bis 20 Tage vor Abreise einen kräftigeren Preisnachschlag als bislang verlangen! Der Griff ins Portemonnaie droht Urlaubern bei steigenden Kerosinkosten, steigenden Wechselkursen oder anderen Unwägbarkeiten. Wer sich als Urlauber weigert, den Aufschlag von bis zu acht Prozent (bisher: fünf Prozent) zu zahlen, steht kurz vor der Reise ohne Flug und Hotel da. Einen Ersatz muss der Reiseveranstalter nicht mehr bereithalten. Besonders ärgerlich: Anbieter von Ferienhäusern und Tagesausflügen werden mit der Novelle aus dem Schutz herausgenommen, den deutsche Urlauber seit 1991 gegen Zahlungsausfälle und Reisemängel genießen. So werden laut ARAG Experten längst bestehende Regelungen zum Schutze der Urlauber aufgeweicht.

Zettelflut und Bürokratie
Wie beim Abschluss eines Darlehensvertrags für einen Hauskauf bekommen Erholungsuchende mit der neuen EU-Pauschalreiserichtlinie standardisierte Merkblätter als Vorablektüre. Sieben Merkblätter muss ein Reisebüro dann für Kunden bereithalten und das jeweils passende übergeben. Es gibt Versionen für Pauschalreisen und andere Arrangements. Wie die Zettel auszusehen haben, ist schon im Entwurf für das dritte Gesetz zur Änderung reiserechtlicher Vorschriften enthalten. Darin finden sich allerdings meist nur wenig hilfreiche Gemeinplätze wie „Der Reiseveranstalter leistet dem Reisenden Beistand, wenn dieser sich in Schwierigkeiten befindet“. Bleibt nur zu hoffen, dass die Reiseveranstalter die Zettel auch lesen – und beherzigen.

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Sexuelle Ausbeutung: Kinder brauchen Schutz – weltweit!

ARAG Experten über ein lange verdrängtes Thema

Sexuelle Ausbeutung: Kinder brauchen Schutz - weltweit!

Seit vielen Jahren setzt sich ECPAT Deutschland – ein Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen, das sich für die Beendigung der kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Kindern stark macht – mit anderen Partnern und nicht zuletzt der Polizei gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus ein. Gerade in der Haupturlaubszeit weist der Verein auf Möglichkeiten hin, über die jeder Reisende Verdachtsmomente oder Straftaten melden kann. ARAG Experten berichten.

Nicht wegsehen
Der sexuelle Missbrauch von Kindern ist eine Straftat. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit! Sextouristen aus Deutschland können für ihre im Ausland begangenen Taten auch in Deutschland angeklagt und verurteilt werden. Eine strafrechtliche Verfolgung ist nötig; sie ist aber nur möglich, wenn die kriminellen Vorgänge auch hier bekannt werden. Deswegen ist es entscheidend, dass Reisende eventuelle auffällige Beobachtungen melden. Die im Auftrag von ECPAT erstellte Studie „Viele Fälle – wenig Verurteilungen!“ unterstreicht die ersten Erfolge einer Online-Meldemöglichkeit unter www.nicht-wegsehen.net. In den ersten anderthalb Jahren seit der Schaltung der Seite sind 58 Meldungen eingegangen, bei 29 Meldungen handelte es sich um Kindeswohlgefährdungen aufgrund von Gewalteinwirkung. Der begründete Verdacht auf sexuelle Ausbeutung Minderjähriger war in 21 Fällen gegeben. Davon handelte es sich bei knapp der Hälfte um Vorkommnisse mit deutschen Reisenden oder Touristen als Täter. Bevor die Meldeplattform im Jahr 2014 eingerichtet wurde, erreichten ECPAT nur zwischen fünf und zehn Meldungen pro Jahr.

Auffälligkeiten und Straftaten melden
Wer im Ausland Straftaten beobachtet, scheitert oft an der Sprachbarriere oder schreckt ganz einfach davor zurück, den eigenen Urlaub auf einer fremden Polizeiwache zu verbringen. Wenn Sie allerdings Zeuge von Kindersextourismus werden, ist es möglich, dies direkt online beim Bundeskriminalamt (BKA) anzuzeigen. Oft haben Touristen in der Vergangenheit auffällige Situationen beobachtet, in denen Kinder gefährdet sein könnten. Sie waren sich dann aber vielfach nicht sicher, ob das Beobachtete bereits als eine Straftat galt. In solchen Fällen helfen die Seiten der Kinderschutzorganisation ECPAT Deutschland e.V. weiter – auf Wunsch auch anonym.

Weitere Informationen zum Thema Kindesmissbrauch finden Sie im Faltblatt „Kleine Seelen, große Gefahr…“. Das Faltblatt ist kostenlos bei jeder Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann hier heruntergeladen werden.

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Türkeiurlauber sind verunsichert!

ARAG Experten über die verschärften Reisehinweise für die Türkei

Türkeiurlauber sind verunsichert!

Nach dem gewaltsamen Putschversuch am 15.07.2016 hat die türkische Regierung den Notstand ausgerufen. Dieser wurde erneut verlängert und gilt zumindest bis zum 19. Oktober 2017 in allen 81 türkischen Provinzen. Das ist ein Grund warum das derzeitige Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei alles andere als entspannt ist. Politische Beobachter reden von einer handfesten diplomatischen Krise. Darum hat die Bundesregierung als Reaktion auf die jüngsten Verhaftungen des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner und anderer die Reisehinweise des auswärtigen Amtes für das Land verschärft. Was das in der Hauptreisezeit für Urlauber bedeutet, sagen ARAG Experten.

Das sagt das auswertige Amt
In den aktuellen Reisehinweisen für die Türkei heißt es: „Personen, die aus privaten oder geschäftlichen Gründen in die Türkei reisen, wird zu erhöhter Vorsicht geraten und empfohlen, sich auch bei kurzzeitigen Aufenthalten in die Listen für Deutsche im Ausland bei Konsulaten und der Botschaft einzutragen.“ Zuletzt waren in der Türkei in einigen Fällen Deutsche in Untersuchungshaft geraten. Der Grund und die Dauer der Inhaftierungen ist für die deutschen Behörden in keiner Weise nachvollziehbar. Zum Teil wird der konsularische Zugang zu den Inhaftierten seitens der türkischen Justiz verweigert. Das widerspricht laut ARAG Experten eindeutig völkerrechtlichen Verpflichtungen. Auch bei Reisen über Land wird zu besonderer Vorsicht geraten. Das türkische Militär hat vor fast einem Jahr mit militärischen Aktionen in Syrien begonnen. Das auswertige Amt warnt darüber hinaus vor möglichen terroristischen Anschlägen. Dazu ist es in der Türkei, insbesondere seit Mitte 2015, wiederholt gekommen. Es ist nicht auszuschließen, dass terroristische Gruppierungen auch weiterhin versuchen werden, Anschläge, insbesondere in den großen Metropolen, durchzuführen. Diese können sich auch gezielt gegen Ausländer richten.

Angst vor Terror ist kein Rücktrittsgrund
Es ist durchaus verständlich, wenn man eine gebuchte Reise aus Angst vor terroristischen Anschlägen lieber absagen möchte. Die Angst vor Terroranschlägen ist jedoch nicht zwingend ein Rücktrittsgrund, und der vorsichtige Tourist muss die Stornokosten in der Regel selber zahlen. Nur wenn so genannte Höhere Gewalt vorliegt, beispielsweise Krieg, Kriegsgefahr, innere Unruhen oder instabile Verhältnisse im Reiseland, kann der Urlaub kostenlos storniert werden. Einzelne terroristische Anschläge reichen hingegen nicht aus urteilte das Amtsgericht Bonn (AG Bonn, Az.: 18 C 47/98).

Reise stornieren?
Die derzeitige Lage berechtigt laut ARAG Experten noch nicht zum kostenlosen Stornieren von Türkeireisen, da das Auswärtige Amt bislang keine Reisewarnung für die Türkei ausgegeben hat. In Berlin wird jedoch laut Presseberichten darüber nachgedacht, ab wann nach den jüngsten Festnahmen und Provokationen die Schwelle erreicht ist, eine offizielle Reisewarnung für die Türkei auszusprechen. Dann können geplante Urlaubs- und Geschäftsreisen in die Türkei kostenfrei storniert werden. Pauschalreisende, die ihre Reise schon angetreten haben und vor Ort von einer Reisewarnung ereilt werden, können den Reisevertrag wegen höherer Gewalt kündigen. Dann verliert der Reiseveranstalter seinen Anspruch auf den vollständigen Reisepreis. Bereits beanspruchte Leistungen müssen in der Regel allerdings trotzdem bezahlt werden. Fallen für den vorzeitigen Rücktransport zusätzliche Kosten an, so werden diese meist zwischen Reiseveranstalter und Reisendem hälftig geteilt.

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Kreuzfahrer telefonieren zu Höchstpreisen!

ARAG Experten zur Handy-Nutzung auf einem Kreuzfahrtschiff

Kreuzfahrer telefonieren zu Höchstpreisen!

Die Gebühren für das Mobilfunk-Roaming aus dem Ausland wurden zum 15. Juni 2017 endgültig abgeschafft. Das sind für Urlauber eigentlich gute Nachrichten. Aber Vorsicht! Für den Handy-Gebrauch auf hoher See gelten andere Regeln; Telefonieren kann auf den sieben Weltmeeren mächtig ins Geld gehen. ARAG Experten sagen, was bei der Handy-Nutzung auf Kreuzfahrten zu beachten ist.

Satellitenverbindungen sind teuer
Auf hoher See gelten die gewohnten Tarife für die Handy-Nutzung im Ausland nicht. Dafür bedarf es des Empfangs via Mobilfunkmast an Land. Das ist aber nur in einem Hafen oder höchstens noch in Küstennähe möglich. Auf hoher See stellen die Kreuzfahrtschiffe die Verbindung in die weltweiten Telefon- und Datennetze per Satellit her. Dazu haben die Reedereien Verträge mit den Betreibern dieser Satellitennetze abgeschlossen. Der Handy-Provider hat oft ebenfalls Verträge mit dem Satellitenbetreiber abgeschlossen. Welche Minuten-, SMS- und Megabytepreise nun für jeden einzelnen Gast an Bord gelten, hängt davon ab, welcher Satellitenbetreiber das Kreuzfahrtschiff versorgt, und mit welchem Provider der jeweilige Nutzer einen Handy-Vertrag abgeschlossen hat. So zahlen die Passagiere bis zu fünf Euro pro Gesprächsminute und noch wesentlich mehr für ein Megabyte heruntergeladene Daten aus dem mobilen Internet. Auch ankommende Gespräche kosten oft mehr als einen Euro pro Minute. Weil so auch ohne lange Telefonate schnell ordentliche Summen zusammenkommen, raten die ARAG Experten den Passagieren von Kreuzfahrtschiffen, beim Verlassen der Häfen die Mailbox ganz auszuschalten. Da Smartphones unter Umständen auch ohne Zutun des Besitzers online gehen, um etwa Daten im Hintergrund zu synchronisieren, sollte man außerdem die Datenverbindung deaktivieren.

W-LAN an Bord
Die Kreuzfahrtschiffe bieten in der Regel auch W-LAN an. Die Preise hierfür sind aber ebenfalls sehr hoch und somit keine Alternative zum Telefonieren. Für eine Minute zahlen Passagiere zwischen 0,19 und 0,49 Euro. Da die Bandbreite stark von der Qualität der Satellitenverbindung abhängt, kann das simple Abrufen der eingegangenen E-Mails schon mal deutlich länger als eine Minute dauern. Auch die Stunden- oder Tagespakete, welche viele Schiffe anbieten, sind eine kostspielige Angelegenheit. Eine der führenden Kreuzfahrt-Flotten bietet auf seinen Schiffen Datenpakete zwischen 250 Megabyte und 3 Gigabyte für Preise zwischen 25 und 99 Euro an.

Vorher Informationen bei der Reederei einholen
Wer weder auf das Vergnügen einer Kreuzfahrt noch auf die Erreichbarkeit via Handy und E-Mail verzichten möchte, sollte sich vorher bei der Reederei oder dem Kreuzfahrt-Anbieter nach den Preisen erkundigen. Eine Reederei gibt es derzeit, die W-LAN kostenlos zur Verfügung stellt. ARAG Experten hoffen, dass andere Anbieter bald diesem Beispiel folgen. Dann kann die auf der Seereise gewonnene Erholung auch nach Erhalt der Handyrechnung weiter anhalten.

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Urlaub: Was tun, wenn EC- oder Kreditkarte streiken

ARAG Experten sagen, was zu beachten ist, wenn EC- oder Kreditkarte den Dienst versagen

Urlaub: Was tun, wenn EC- oder Kreditkarte streiken

Die EC-Karte wird eingezogen, die Kreditkarte streikt – nichts geht mehr. Besonders ärgerlich ist das im Urlaub. Alternative Zahlungsmittel liegen im Hotel-Safe oder zu Hause in Deutschland. Dazu kommen Sprachbarriere und die unbekannte Bank mit fremden Gepflogenheiten. Manchmal meint die eigene Bank oder das Kreditkartenunternehmen, dass sich das Plastikgeld oder die darauf enthaltenen Daten in fremden Händen befinden. Selbst wenn es nicht so sein sollte – das Plastikgeld verwehrt jegliche Abbuchungen. ARAG Experten kennen die verdächtigen Bezahlmuster, die leicht für Alarmstimmung bei Kreditkartenunternehmen sorgen können und meist für die Sperrungen verantwortlich sind.

Dubletten
Kriminelle fischen die auf dem Magnetstreifen hinterlegten Informationen an Geldautomaten, in Läden oder Restaurants von den Originalkarten ab und kopieren diese auf Kartenrohlinge. Innerhalb von Europa fliegen solche Dubletten sofort auf, weil die Informationen auf dem Magnetstreifen für Transaktionen nicht ausreichen. Das geht inzwischen nur noch mit dem goldenen Chip auf der Karte. In Ländern außerhalb der EU ist der Magnetstreifen aber immer noch sehr wichtig, weil die modernere Chiptechnik nicht überall verbreitet ist. Dort gehen organisierte Banden mit den geklauten Daten einkaufen.

Tageslimit
Manchmal hat man Glück und es bleibt dabei, dass man zusätzlich zur Kreditkarte seine Ausweispapiere zum Bezahlen dabei haben muss. Denn bestimmte Länder gelten wegen ihrer geringen Sicherheitsstandards als bevorzugte Einsatzgebiete von gefälschten Kreditkarten. Dazu gehören die USA, Mexiko, Brasilien und Thailand. Entsprechend haben einige Banken Tageslimits für einzelne Problemregionen festgelegt. Werden diese bei einer Karte überschritten, wird der Händler vor Ort aufgefordert, sich einen Ausweis vorlegen zu lassen.

An vielen Orten gleichzeitig
Wenn plötzlich eine teure Handtasche in Brasilien oder eine Spiegelreflexkamera in Neuseeland mit der Karte bezahlt werden, kann dies schon für Unruhe beim Karteninstitut sorgen. Wenn am gleichen Tag auch noch mit der Karte eine Tankrechnung in Berlin beglichen werden soll, besteht kein Zweifel mehr: Kriminelle sind mit fremden Daten unterwegs, die Karte wird gesperrt.

Den Kundenberater informieren
Grundsätzlich kennen Kartenunternehmen das Zahlungsverhalten ihrer Kunden anhand der Abrechnungen aus der Vergangenheit genau. Jede abweichende Transaktion gilt dann als Warnzeichen und kann zumindest zu telefonischen Rückfragen beim Karteninhaber führen. ARAG Experten empfehlen Kreditkarteninhabern deshalb, den eigenen Kundenberater zum Beispiel über eine anstehende Reise zu informieren. Steht ein entsprechender Vermerk im System, erklärt sich eine außerordentliche Abbuchung schnell.

Kennung
Datendiebe nutzen für ihre Einkäufe oft dieselbe Plattform im Internet. Weil jeder größere Händler einen Code für die Zahlungen hat, können die Kartenanbieter ihn leicht herausfiltern. Wird ein Betrugsfall bekannt, werden vorsichtshalber andere Transaktionen mit dem entsprechenden Händlercode untersucht und die Transaktionen entsprechend ausgesiebt.

Der Kleingeld-Test
Bevor Betrüger einen gestohlenen Datensatz für größere Einkäufe nutzen, probieren sie die Karten häufig mit kleinen Beträgen aus, meist mit nicht mehr als einem Euro. Sie gehen davon aus, dass solche Abbuchungen nicht auffallen. Wird die gleiche Summe jedoch mehrfach innerhalb kurzer Zeit von verschiedenen Karten abgebucht, werden die Zahlungen gestoppt.

Fazit
Am häufigsten findet der Datenklau derzeit im Internet statt. Ein großer Teil entfällt aber auch auf gestohlene Kreditkarten oder auf Dubletten, die in fernen Ländern eingesetzt werden. Grundsätzlich fordern Banken und Kreditkartenunternehmen ihre Kunden deshalb auf, die Abrechnungen genau zu prüfen und auch fragwürdige Kleinstbeträge zu melden. Denn das kann darauf hindeuten, dass die Kartendaten geklaut und für eine Dublette verwendet wurden.

Sperr-Notruf: Wenn die EC- oder Kreditkarte weg ist!
-EC-Karten und Kreditkarten
Tel.: +49 116 116 (kostenfrei in Deutschland, abweichende Gebühren aus dem Ausland)
EC-Karten und Kreditkarten aus dem Ausland
Tel.: +49 30 4050 4050.

-MasterCard
In Deutschland: Tel.: 0800 819 1040 (kostenfrei)
Aus dem Ausland: Tel.: +1 636 7227 111 (R-Gespräch)

-Visa
In Deutschland: Tel.: 0800 811 8440 (kostenfrei)
Aus dem Ausland: Tel.: +1 303 967 1096 (R-Gespräch)

-American Express
Tel.: +49 69 97 97 2000

-Diners Club
Tel.: +49 69 900 150-135

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Hauptsache unabhängig – Urlaub im Mietwagen

ARAG Experten sagen, was bei der Autovermietung im Urlaub zu beachten ist

Hauptsache unabhängig - Urlaub im Mietwagen

Endlich Urlaub! Der Roadtrip im eigenen Wagen liegt bei vielen Urlaubern voll im Trend. Und wer kein Auto sein Eigen nennt, nimmt sich kurzerhand einen Mietwagen. Das hat auch den Vorteil, dass man die An- und Abreise zum ersehnten Urlaubsziel bequem per Flugzeug oder mit der Bahn hinter sich bringen kann und vor Ort trotzdem mobil ist. Doch Vorsicht: Wer den Vertrag nicht genau liest, kann unliebsame Überraschungen erleben! Darum geben ARAG Experten wertvolle Tipps für einen entspannten Urlaub.

In Deutschland buchen! Das ist zwar nicht immer die billigste Lösung, schützt aber vor unliebsamen Überraschungen, die zum Beispiel aus einem unverständlichen Vertrag in einer fremden Sprache resultieren.

Früh buchen! Vor Ort zu buchen ist zwar oft die etwas preiswertere Alternative; meist lässt sich der Preisunterschied aber durch Frühbucherrabatte ausgleichen, die viele deutsche Anbieter im Programm haben. An beliebten Urlaubsorten kommt es in den Ferien auch oft zu Engpässen. Wer sich darauf verlassen will, dass das Wunschauto auch tatsächlich zur Verfügung steht, sollte möglichst früh, am besten 20 Wochen vorher, buchen.

Angebote studieren! Preisvergleich ist schön und gut. Aber sind die Angebote auch identisch? Oft fehlt es bei Schnäppchenangeboten an Extras, die dann teuer dazugebucht werden müssen. Die meisten unvorhergesehenen Aufpreise müssen für Versicherungen, Navigationssyteme, Klimaanlagen und Kindersitze bezahlt werden.

Vorsicht Selbstbehalt! Günstige Kaskoversicherungen beinhalten in der Regel einen Selbstbehalt. Liegt dieser bei 500 Euro oder mehr, kann der Urlaub schon bei einem ansonsten harmlosen Auffahrunfall zu Ende sein, weil die Reparaturkosten die Urlaubskasse verschlingen. ARAG Experten raten daher zu einer etwas teureren Versicherungsvariante mit geringer oder gar keiner Selbstbeteiligung.

Schadenversicherung! Sie ist neben der Haftpflichtversicherung obligatorisch. Ob Teil- oder Vollkasko-Police, auch hier lohnt sich ein Blick ins Kleingedruckte: Denn Schäden durch Vandalismus, Glasbruch oder am Unterboden sind nicht immer gedeckt.

Fahrerwechsel inklusive? Viele besonders günstige Versicherungsangebote gelten nur für den Vertragsnehmer als Fahrer. Wer sich auf längeren Strecken mit dem Beifahrer abwechseln möchte, sollte den Versicherungsschutz gegebenenfalls schon bei Vertragsabschluss erweitern.

Tankregelung beachten! Hier gilt nämlich: Andere Länder – andere Sitten! Hierzulande ist es üblich, ein vollgetanktes Fahrzeug zu mieten und dieses auch wieder vollgetankt abzugeben. Wer das verschwitzt, zahlt oft den sehr hohen vermietereigenen Spritpreis. In Griechenland beispielsweise oder Italien ist es wiederum gang und gäbe, die erste Tankfüllung vom Autovermieter zu kaufen und das Auto dann leer zurückzugeben. Da man den Tank nur selten zur Gänze leer fährt, schenkt man dem Autovermieter immer einen Teil der Tankfüllung.

Fahrzeugzustand überprüfen! Bei Übernahme ist der Fahrzeugzustand kritisch zu überprüfen. Alle Schäden müssen in das Übernahmeprotokoll aufgenommen werden, ansonsten könnte man später für fremd verursachte Schäden haftbar gemacht werden.

Übergabeprotokoll anfertigen! Auch bei Rückgabe des Autos muss der Fahrzeugzustand dokumentiert werden. Eine Durchschrift des Protokolls sollte man sich aushändigen lassen.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Anzahlung und Stornogebühren von Pauschalreisen

ARAG-Experten erläutern, wie die Kosten gedeckelt werden müssen

Anzahlung und Stornogebühren von Pauschalreisen

Die Vorfreude auf die gebuchte Pauschalreise erhält schnell einen Dämpfer, wenn man für die erste Abschlagsrechnung 40 oder noch mehr Prozent des Reisepreises anzahlen soll. Doch wie hoch darf die Anzahlung für eine Pauschalreise sein? Oder muss die Reise womöglich in einem Rutsch bezahlt werden? Und welche Stornokosten sind erlaubt? Die ARAG Experten geben Auskunft.

Ware gegen Geld
Bei vielen Verträgen müssen Kunden erst zahlen, wenn sie die Leistung erhalten haben. Bucht man eine Pauschalreise, können Anbieter jedoch eine Anzahlung verlangen. Die darf nach Auskunft der ARAG Experten aber in der Regel nicht höher als 20 Prozent des Reisepreises sein. Andere Vorkasse-Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind unwirksam, es sei denn, das Unternehmen erbringt nachweislich selbst entsprechend hohe Vorleistungen. Ist das nicht der Fall, benachteiligen höhere Forderungen oder gar die Zahlung der gesamten Summe vorab den Verbraucher unangemessen und sind daher unzulässig.

Regeln für Restzahlungen
Auch für die Zahlung des restlichen Reisepreises gibt es Regeln. Die Restsumme darf nach Auskunft der ARAG Experten frühestens 30 Tage vor Reiseantritt fällig werden. Anders verhält es sich beim Kauf von Flugtickets. Hier ist es geltende Abrechnungspraxis, dass Flugtickets üblicherweise sofort nach der erfolgten Buchung zu bezahlen sind. Benachteiligt sind Flugkunden dadurch nicht, denn Flugverspätungen oder Ausfälle ergeben sich in der Regel ohnehin erst kurz vor Abflug und haben daher keinerlei Auswirkungen auf die Flugkosten. Zudem gleicht die mögliche Ersparnis bei einer frühen Flugbuchung mögliche Zinsnachteile wieder aus.

Grenzen bei Stornokosten
Stornokosten sind meist gestaffelt: Je kurzfristiger ein Kunde von seiner Reise zurücktritt, desto höher sind seine Rücktrittskosten. Diese variieren je nach Reiseart, Aufwendungen des Reiseveranstalters und möglichen Erlöse, die er durch den Wiederverkauf der Reise erzielt. Generell gilt eine Grenze von 20 Prozent des Reisepreises für Stornierungen, die bis zum 30. Tag vor Reisebeginn erfolgen. Werden im Einzelfall höhere Pauschalen verlangt, muss der Veranstalter genaue Gründe dafür angeben und diese auch nachweisen.

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Pass ungültig – Ist der Urlaub noch zu retten?

ARAG Experten sagen, wie Sie mit einem Ersatzdokument ins Ausland reisen.

Pass ungültig - Ist der Urlaub noch zu retten?

Die Koffer sind gepackt, die Vorfreude auf den wohlverdienten Urlaub ist groß. Doch dann der Schreckmoment beim Einchecken am Flughafen: Der Ausweis ist abgelaufen oder der Reisepass durch Jahre des Umherreisens in der Gesäßtasche und zahlreiche unfreiwillige Waschgänge unleserlich. Dass dies in der Regel kein Grund zur Panik ist, wissen die ARAG Experten – und sagen Ihnen, wo Sie auf die Schnelle Ersatz bekommen.

Reisepass: Zerschlissen und somit ungültig?
Viele Reisedokumente führen ein Schattendasein, solange sie nicht gebraucht werden. Ganz unten in der Rumpelschublade oder in der Reisetasche vom letzten Urlaub. Zerknickt, zerrissen, zerschlissen! Ist so ein Reisepass überhaupt noch gültig? Ein Reisepass verliert erst seine Gültigkeit, wenn wesentliche Daten und somit die Identität des Ausweisträgers nicht mehr festzustellen sind. Dazu zählen: Name, Vorname, Geburtstag, Geburtsort und Passnummer und auch das Lichtbild. Solange diese Einträge alle noch lesbar sind, kann man das ramponierte Dokument auch provisorisch mit ein paar Streifen Klebeband vor dem finalen Zerfall bewahren. Dies gilt allerdings nur für Deutschland. Ob die Einreisebehörde eines anderen Landes einen reparierten Pass akzeptiert, können die ARAG Experten nicht pauschal sagen und raten in Zweifelsfällen zu Ersatzdokumenten.

Bundespolizei stellt Reiseausweis aus
Soll die Reise in ein Land der EU gehen, wenden Sie sich an das Flughafenbüro der Bundespolizei. Dort kann man Ihnen kurzfristig einen sogenannten Reiseausweis als Passersatz ausstellen. Als Nachweis Ihrer Identität wird die Bundespolizei entweder ein abgelaufenes Reisedokument – egal, ob Personalausweis, Reisepass oder vorläufiger Reisepass – oder einen Führerschein mit Foto verlangen. Außerdem wird eine Gebühr von acht Euro für die Ausstellung fällig. Der Reiseausweis gilt dann für die Dauer der jeweiligen Reise, längstens jedoch für einen Monat. Neben den EU-Mitgliedsstaaten erkennen übrigens auch einige andere Länder wie z.B. Norwegen, die Schweiz oder Monaco den Reiseausweis für die Einreise zu touristischen Zwecken an. Stellen Sie kurz vor der Reise fest, dass Ihr Personalausweis abgelaufen ist, können Sie den Reiseausweis auch schon von zu Hause aus online auf der Webseite der Bundespolizei bestellen und dann am Flughafen abholen.

Vorläufiger Reisepass vom Bürgeramt
Führt der geplante Urlaub jedoch in ein Land, das für die Einreise einen Reisepass verlangt, müssen Sie sich einen vorläufigen Reisepass besorgen. Diesen kann Ihnen zu Öffnungszeiten die nächste kommunale Pass- und Ausweisbehörde – meist das Einwohnermelde- oder Bürgeramt – ausstellen und sofort aushändigen. Wie Sie dorthin kommen, erfahren Sie ebenfalls bei der Bundespolizei. Weil der vorläufige Reisepass voraussetzt, dass eine rechtzeitige Beantragung eines „normalen“ Reisepasses im sogenannten Express-Verfahren nicht mehr möglich war, wird die Passbehörde von Ihnen die Vorlage Ihres Flugtickets oder anderer Reiseunterlagen verlangen. Außerdem benötigen Sie ein aktuelles Foto, das Sie meist direkt bei der Behörde in einem Passbildautomaten machen können, und müssen sich mit dem abgelaufenen Reisepass oder Ihrem Personalausweis ausweisen. Die Verwaltungsgebühr für den vorläufigen Reisepass beträgt 26 Euro.

Die Ausnahme: USA-Reisen
Mit einem vorläufigen Reisepass können Sie grundsätzlich weltweit reisen. Eine Ausnahme gilt laut ARAG Experten aber für Reisen in die USA. Denn anders als der „normale“ rote Reisepass enthält der vorläufige grüne Pass keinen elektronischen Chip, der Foto und Fingerabdrücke speichert. Genau der wird jedoch von den USA verlangt, wenn Sie von der Möglichkeit der visafreien Einreise – dem „Visa Waiver Program“ – Gebrauch machen wollen. Planen Sie einen USA-Urlaub, müssen Sie daher mindestens einen Express-Reisepass haben, der mit dem Speicherchip ausgerüstet ist. Die Ausstellung eines Express-Passes dauert im Idealfall drei bis vier Werktage und kostet für Personen über 25 Jahre 92 Euro.

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