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Reisepreisminderung: So beschweren Sie sich richtig!

ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer über Reisemängel und Reisepreisminderung

Reisepreisminderung: So beschweren Sie sich richtig!

Die Ferienzeit neigt sich dem Ende. Leider bringt sie manchmal nicht nur Urlaubsfreuden, sondern auch Frust mit sich. In Zeiten, in denen Billigflieger, Last-Minute-Angebote und „Superschnäppchen“ Hochkonjunktur haben, sehen sich Urlauber häufig mit erheblichen Reisemängeln konfrontiert. Die wichtigsten Fragen zum Thema „Beschwerden richtig anbringen“ und „Reisepreisminderung“ beantwortet ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer.

Was müssen Urlauber gerade noch hinnehmen und lohnt ein Antrag auf Reisepreisminderung?
RA Tobias Klingelhöfer: Grundsätzlich wird zwischen „Unannehmlichkeit“ und tatsächlichem Mangel unterschieden! Der leichte Dieselgeruch auf einer Kreuzfahrt wäre ersteres, Kakerlaken auf dem Büffet hingegen ein wirklicher Grund zur Reisepreisminderung. Grundsätzlich gilt bei der Buchung einer Pauschalreise, dass der Reiseveranstalter seinen Verpflichtungen, welche sich häufig mit einem Blick in den Reiseprospekt feststellen lassen, nachkommen muss. Doch auch hier ist Vorsicht geboten! Ein „Zimmer zur Meerseite“ bedeutet nicht gleich Anspruch auf Meerblick und auch die Definition „Strandlage“ lässt mehr Interpretationsraum zu, als vielen Urlaubern lieb ist.

Wie geht man bei Reisemängeln am besten vor?
RA Tobias Klingelhöfer: Damit eine nachträgliche Reisepreisminderung Erfolg hat, sollte man unbedingt einige Verhaltensregeln beachten. Zunächst muss direkt vor Ort eine Reklamation erfolgen. Dazu informiert man den Reiseveranstalter (also z. B. den Reiseleiter vor Ort) von den herrschenden Mängeln und räumt ihm eine angemessene Frist zur Mängelbeseitigung ein. Am besten erfolgt die Beschwerde schriftlich. Zumindest sollten Sie aber darauf bestehen, dass die Reiseleitung Ihnen schriftlich bestätigt, die Reklamation zur Kenntnis genommen zu haben. Eine Beschwerde bei der Hotelrezeption oder dem heimischen Reisebüro reicht nicht aus! Ist die Frist verstrichen und sind die Mängel noch nicht behoben, sollte man sich an die Beweissicherung begeben. Dazu eignen sich Zeugenaussagen und Fotos, aber vor allen Dingen sollten alle Mängel schriftlich mit Zeit- und Datumsangabe festgehalten werden.

Und wie geht es nach dem Urlaub weiter, wenn man eine Reisepreisminderung erreichen will?
RA Tobias Klingelhöfer: Man schildert nach der Heimreise dem Reiseveranstalter schriftlich die vorgefundenen Mängel, mit der gesamten Dokumentation; also Fotos vom unzureichenden Frühstücksbüffet oder ein kurzes Video, welches die laute Baustelle vor dem Hotelzimmer zeigt, Zeugenaussagen, Lärm-Protokoll etc. pp. Wichtig: Aus dem Schreiben muss ausdrücklich hervorgehen, dass man einen finanziellen Ausgleich in Form einer nachträglichen Reisepreisminderung oder sogar Schadensersatz verlangt. Ansonsten kann der Reiseveranstalter davon ausgehen, dass sich ein unzufriedener Kunde mit der Beschwerde nur einmal Luft verschaffen wollte.

Auf welche Fristen muss man achten?
RA Tobias Klingelhöfer: Urlauber, die ihre Reise seit dem 1. Juli 2018 gebucht haben, profitieren vom neuen Pauschalreiserecht: Sie haben zwei Jahre Zeit, um die Mängel schriftlich beim Veranstalter anzuzeigen. Vorher galt eine Frist von nur einem Monat für die Geltendmachung der Ansprüche.

Lohnen sich die Mühe und der Ärger wirklich? Wie hoch sind denn die Reisepreisminderungen?
RA Tobias Klingelhöfer: Die Höhe einer Reisepreisminderung wegen Reisemängeln wird von Urlaubern oft überschätzt. Einen ersten Überblick verschafft die Frankfurter Tabelle im ARAG Reisepreisminderungsrechner, die für fast alle möglichen Mängelkategorien die dazugehörigen Prozentsätze der Reisepreisminderung errechnet. Die tendieren zwischen 5 Prozent für zum Beispiel einen eintönigen Speiseplan und 50 Prozent für starken Ungezieferbefall des Wohnbereiches. Die Reisepreisminderungstabelle der 24. Zivilkammer des Frankfurter Landgerichts gibt allerdings auch nur Anhaltspunkte und ist nicht in jedem Fall rechtsverbindlich.

Kann man auch Schadensersatz fordern?
RA Tobias Klingelhöfer: Schadensersatzansprüche wegen entgangener Urlaubfreuden sind eher selten – aber nicht unmöglich. Sind die Mängel der Reise so erheblich, dass der Reisepreis um mindestens die Hälfte gemindert wird, steht den Urlaubern unter Umständen auch Schadensersatz zu. In einem konkreten Fall wurde auf dem Hotelgelände täglich mit dem Presslufthammer gebaut. Dies konnten die genervten Urlauber mit Fotos belegen. Durch den Baustellencharakter der Hotelanlage während des gesamten Urlaubs war die Reise so mangelhaft, dass die Urlauber 60 Prozent des Reisepreises zurückerhielten, urteilte das Landgericht Frankfurt (Az.: 2-24 S 135/09). Da die Mängel so erheblich waren, stand den Urlaubern außerdem Schadensersatz wegen entgangener Urlaubsfreude zu.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/infos-und-news/rechtstipps-und-urteile/reise-und-freizeit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,7 Milliarden EUR.

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Reisemängel: Na, wie war der Urlaub?

ARAG Experten über enttäuschte Urlaubsträume und Reisemängel

Reisemängel: Na, wie war der Urlaub?

Es sollten die schönsten Wochen des Jahres werden. Aber leider entpuppen sich die Erwartungen manchmal als zu hoch gesteckt. Und dafür hat man auch noch richtig viel Geld ausgegeben. Der erhoffte Traumurlaub wird dann schnell zur Riesenpleite. Selbst wenn es nicht gleich ein Horror-Trip wird – Reisemängel sind immer ein echtes Ärgernis. Wer nach der (Pauschal-)Reise eine Preisminderung einfordern will, sollte laut ARAG Experten schon am Urlaubsort einige Regeln beachten.

Was sind eigentlich Reisemängel?
Nicht alle Reisemängel haben die gleiche Qualität; deshalb unterscheiden die Fachleute drei Kategorien: Geringfügige Reisemängel liegen unterhalb der Toleranzschwelle eines durchschnittlich empfindlichen Reisenden und müssen ganz einfach hingenommen werden. In der Fremde ist eben nicht alles wie daheim. ARAG Experten weisen aber darauf hin, dass mit steigendem Reisepreis diese Toleranzschwelle sinkt. Wer viel bezahlt, darf eben auch viel erwarten. Einfache Reisemängel sind solche, bei denen das Preis-Leistungs-Verhältnis aus dem Gleichgewicht gerät und korrigiert werden muss: Entweder dadurch, dass der Mangel abgestellt wird, oder durch einen Nachlass des Reisepreises. Wird die Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt, so kann der Reisende den Vertrag kündigen. Solche erheblichen Reisemängel rechtfertigen darüber hinaus möglicherweise sogar einen Anspruch auf eine Geldentschädigung wegen vertaner Urlaubszeit.

Erste Hilfe bei Reisemängeln: das Abhilfeverlangen
Die erste und in vielen Fällen sinnvollste Reaktionsmöglichkeit auf Reisemängel ist das Abhilfeverlangen. Der richtige Adressat hierfür ist die örtliche Vertretung des Reiseveranstalters (z. B. der Reiseleiter) am Urlaubsort. Wichtig ist, dass die Mängel sofort im Gespräch mit der Reiseleitung genau beschrieben werden und sofortige Abhilfe verlangt wird. Die ARAG Experten raten dringend dazu, eine angemessene Frist, bis zu der die Abhilfe durch den Veranstalter erfolgen soll, zu setzen und sich alles schriftlich bestätigen zu lassen. Aber Achtung: Die Abhilfe muss kostenfrei sein! Wenn also z. B. ein Ersatzhotel angeboten wird, welches teurer ist als die bisherige Unterkunft, darf der Urlauber nicht für die Mehrkosten zur Kasse gebeten werden.

Informationspflichten und Beistandspflicht
Pauschalreisende müssen übrigens schon vor Buchung der Reise vom Reiseveranstalter ein Infoblatt erhalten, mit dem der Reisende über seine Reche und die gesetzlichen Regelungen informiert wird. Befindet sich der Reisende in Schwierigkeiten, muss der Reiseveranstalter ihm außerdem in angemessener Weise Hilfe leisten, indem er zum Beispiel Infos über Gesundheitsdienste, Behörden oder andere Reisemöglichkeiten bereitstellt.

Das können Sie selbst tun
Oft sind Reiseveranstalter nicht so kooperativ wie die Urlauber sich das wünschen. Oder die Reiseleitung vor Ort ist so langsam, dass innerhalb der begrenzten Urlaubszeit keine Abhilfe geschaffen werden kann. Dann darf sich der Urlauber selbst helfen – auf Kosten des Veranstalters. Das ist zum Beispiel bei überbuchten Unterkünften der Fall. Der Urlauber kann sich dann ein anderes Hotel in ähnlicher Ausstattung suchen. Dabei sollte allerdings ein erheblicher Mangel bestehen; andernfalls könnte es passieren, dass die Gerichte die Selbsthilfe nicht anerkennen. Zudem muss dem Veranstalter vorher die Möglichkeit zur Abhilfe eingeräumt werden. Erst wenn er diese nicht in einer angemessenen, fairen Frist leistet, darf sich der Urlauber ein anderes Hotel suchen. Die entstehenden Kosten muss er zunächst vorstrecken und nach seiner Rückkehr beim Veranstalter geltend machen. Während Urlauber nach der bis 2018 geltenden Rechtslage hierfür nur einen Monat Zeit hatten, kommen sie für Reisen, die seit dem 1. Juli des vergangenen Jahres gebucht wurden, in den Genuss des neuen Pauschalreiserechts. Danach gilt eine Frist von zwei Jahren für die Geltendmachung der Ansprüche.

Lohnt sich ein Streit?
Um die Reklamationen der Reisemängel später auch beweisen zu können, sollte man bei allen Gesprächen mit der Reiseleitung einen Zeugen dabei haben. Am besten dazu geeignet ist ein anderer Hotelgast, der im Gegensatz zu Familienangehörigen auch im Falle einer Gerichtsverhandlung glaubwürdig ist. Viele Urlauber überschätzen allerdings die von den Gerichten zugesprochenen Minderungssätze. Diese liegen meistens zwischen fünf und dreißig Prozent des Reisepreises, nur selten geht es deutlich darüber hinaus. Das macht selbst bei einer teuren Reise nur eine enttäuschende Reisepreisminderung. Das Anliegen der ARAG Experten lässt sich deshalb in einer Faustformel zusammenfassen: „Streiten Sie nur dann, wenn der Anlass einen Streit wert ist!“. Denn jeder Streit kostet Zeit und Nerven und greift damit gerade das Kapital an, was im Urlaub angesammelt werden soll – Ruhe und Gelassenheit. Um die Entscheidung „streiten oder nicht“ richtig zu treffen, hilft ein Blick in die Reisepreisminderungstabelle des Landgerichts Frankfurt. Die gibt unverbindliche Anhaltspunkte, welche Minderung des Reisepreises man gegebenenfalls geltend machen kann:

-Massive Schäden am Hotelzimmer (Schimmel, Risse an Tapeten und Wänden, etc.) oder Ungeziefer (Wichtig: Eine kleine Spinne oder eine einzelne Kakerlake reichen nicht aus.)
Minderung: 10-50 Prozent

-Abweichende Strandentfernung des Hotels
Minderung: 5-15 Prozent

-Fehlender Meerblick
Minderung: 5-10 Prozent

-Eintöniges Essen oder nicht ausreichend warmes Essen oder ungenießbares Essen
Minderung: 5-30 Prozent

-Ausfall der Klimaanlage
Minderung: 10-20 Prozent

-Kein Strand, obwohl versprochen, fehlender oder verschmutzter Pool
Minderung: 10-20 Prozent

Koffer weg – auch ein Reisemangel?
Herrlich, Sie sind angekommen. Doch leider ist Ihr Koffer nicht auf dem Gepäckband am Flughafenterminal zu finden. Das müssen Sie nun unverzüglich bei der Fluggesellschaft bzw. über das „Lost and Found“ Büro im Flughafen schriftlich melden. Welche Schritte noch zu tun sind, verraten die ARAG Experten hier: https://www.arag.de/auf-ins-leben/fernweh/koffer-verloren-flugreise/

Vorsicht: nachträgliche Preiserhöhung
Früher durfte der Reiseveranstalter bei im Voraus gebuchten Reisen bei bestimmten Gründen eine nachträgliche Preiserhöhung bis zu fünf Prozent des Reisepreises fordern, ohne dass dem Reisenden ein kostenfreies Rücktrittsrecht zustand. Erhöhen sich nun nach Vertragsabschluss beispielweise die Kosten für Treibstoff oder Hafen- und Flughafengebühren, kann der Reiseveranstalter den Reisepreis nach dem neuen Pauschalreiserecht sogar um bis zu acht Prozent erhöhen. Erst wenn es noch teurer wird, kann der Urlauber von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und ohne Stornogebühren von der Reise zurücktreten. Die Preiserhöhung darf jedoch laut ARAG Experten nicht später als 20 Tage vor Reisebeginn erfolgen. Hat der Reiseveranstalter sich das Recht zur Preiserhöhung vorbehalten, muss er aber auch eventuelle Preissenkungen an den Kunden weitergeben, sollten sich seine Ausgaben für Treibstoff u.a. reduzieren.

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Haustiere an Bord

ARAG Experten über Hund und Katze im eigenen Auto

Immer wieder sieht man auf Autobahnen oder im Stadtverkehr vorwitzige Hunde keck aus dem Seitenfenster des Beifahrersitzes oder Rücksitzes schauen. Oder ein schläfriger Stubentiger räkelt sich faul auf der Konsole des Heckfensters, während Frauchen das Auto steuert. „Ach wie süß“, denkt sich da sicher der ein oder andere. ARAG Experten schütteln allerdings den Kopf über so viel Leichtsinn.

Szenario 1: Der Hund auf dem Rücksitz
Freitagabend, Herr B. will das Wochenende in seinem Gartenhaus verbringen. Sein Hund Struppie, eine mittelgroße Promenadenmischung, liegt während der einstündigen Fahr brav und ganz ruhig auf dem Rücksitz. Schließlich ist er das Autofahren gewohnt. Die Autobahn ist voll, wie fast immer um diese Zeit. Tempofahrt und stockender Verkehr wechseln sich ab. Als es mal wieder flott vorangeht, übersieht Herr B. fast das Stauende. Nur eine Vollbremsung kann den Auffahrunfall verhindern. Zugegeben, die Situation ist frei erfunden. Doch was dabei hätte passieren können, wissen ARAG Experten. Ein Hund, der nur 20 Kilogramm wiegt, wird bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern zu einem Geschoss mit einer Durchschlagskraft von 600 kg. Im glimpflichen Fall fangen die Rücklehnen den Aufprall ab und der Hund bleibt im hinteren Bereich des Wagens – mit etwas Glück unverletzt. Wird der vierbeinige Insasse jedoch in Richtung Windschutzscheibe geschleudert, können auch Fahrer und Beifahrer verletzt werden.

Fazit: Rücksitze und Beifahrersitze sind für ungesicherte Hunde während der Fahrt tabu!

Szenario 2: Die Katze in der Transportbox
Frau K. hat mit ihrer Katze Minka lange geübt. Jetzt geht das gelehrige Tier anstandslos in seine Transportbox und kann so bei Bedarf zur Tierärztin oder im Urlaub in die Katzenpension gebracht werden. Heute soll die Assistentin der Tierärztin lediglich Minkas Krallen schneiden. Frau W. stellt die Transportbox samt Katze auf die Konsole, direkt vor die Heckscheibe, damit das Tier auf der zwanzigminütigen Fahrt etwas Abwechslung hat, denn auch zuhause schaut Minka gerne aus dem Fenster. Es kommt, wie es kommen muss: Frau K. wird von einem überholenden Pkw geschnitten und muss nach rechts auf die Busspur ausweichen. Trotz Bremsung prallt sie dort mit 30 Stundenkilometern auf einen stehenden Omnibus. Was nun folgt, unterscheidet sich grundlegend vom ersten Fall. Zwar ist das Tier durch die Transportbox aus Hartplastik theoretisch geschützt. Doch die Box befindet sich in Kopfhöhe von Frau K., die dadurch auch bei Tempo 30 schon schwerste Verletzungen erleiden kann.

Fazit: Transportboxen für Tiere müssen fest installiert oder zumindest mit Sicherheitsgurten gesichert sein.

Was sagt das Gesetz?
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) sieht für den ungesicherten Transport von Hunden und Katzen keine spezifischen Bußgelder vor. Allerdings gelten Haustiere als Ladung. Und die muss laut § 22 StVO angemessen gesichert sein. Ansonsten droht ein Bußgeld von 35 Euro. Geht mit dem Verstoß auch eine Gefährdung oder eine Sachbeschädigung einher, können es auch 60 Euro werden. Und einen Punkt in der Verkehrssünderkartei gibt es noch dazu! Doch welche Sicherung für die vierbeinige Ladung angemessen ist, darüber schweigt sich die StVO aus.

Was empfehlen Fachleute?
Für den Transport einer Katze ist eine Transportbox, die durch Sicherheitsgurte fest gesichert ist, eine gute und nicht allzu kostspielige Lösung. Wie man seinen Stubentiger aber dazu bewegt, sich in die Transportbox zu begeben, muss jeder Katzenliebhaber selbst herausfinden. Beim Transport von Hunden wird es schon etwas kniffliger. Im Fachhandel werden zahlreiche Sicherheitsgurte und Haltegeschirre angeboten. Die verhindern zwar, dass das Tier im Falle einer Vollbremsung oder eines Aufpralls unkontrolliert durch die Luft fliegt und Insassen verletzt. Einer Verletzung des Tieres kann damit nach Meinung der ARAG Experten aber kaum vorgebeugt werden. Das gilt auch für Trennnetze, die den hinteren Bereich des Fahrzeugs vom Fahrer- und Beifahrerbereich trennen. Wirklich sicher sind auch beim Hundetransport nur Transportboxen. Je nach Größe des Tieres können die hinten im Kofferraum fest installiert oder auf dem Rücksitz mit Haltevorrichtung und Sicherheitsgurten festgezurrt werden. Auf jeden Fall sollte die Autohundebox dort quer zur Fahrtrichtung stehen. Einziger Nachteil: Hunde müssen an die Box gewöhnt sein. Dazu kann diese auch zuhause als Schlafplatz dienen.

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Urlaub: Welche Zahlungsmittel sind die besten?

ARAG Experten sagen, mit welchen Zahlungsmitteln Sie am besten reisen

Urlaub: Welche Zahlungsmittel sind die besten?

Dank des Euro müssen Sie sich längst nicht mehr vor dem Urlaub mit Lira, Peseten oder Drachmen eindecken. Ganz unvorbereitet sollten Sie die Reise ins Ausland aber nicht antreten. ARAG Experten geben Tipps, worauf Sie achten sollten.

Girocard – Europas Nr. 1
Versehen mit dem Maestro- oder VPay-Zeichen, ist die Girocard – früher EC-Karte – gerade in Europa das ideale Zahlungsmittel! Sie kann in ganz Europa zum Bezahlen, aber auch zum Abheben von Bargeld in Banken und an Geldautomaten eingesetzt werden. Auch außerhalb der EU akzeptieren zahlreiche Geldautomaten und elektronische Kassen diese Karte. Wenn Sie mit der Girocard im Ausland Geld ziehen, sollten Sie aber auf die Gebühren achten; die können unter Umständen recht hoch sein. Mittlerweile bestehen zum Glück zahlreiche Kooperationen zwischen Banken verschiedener Länder, deren Kunden am Automaten der Partnerbank im Ausland kostenlos Geld bekommen. Erkundigen Sie sich am besten vor der Reise bei Ihrer Bank nach den günstigsten Möglichkeiten, raten ARAG Experten.

Kreditkarte – Vorsicht Gebühren!
Auch eine Kreditkarte ist unter Umständen ein hilfreicher Reisebegleiter. Weltweit gibt es die Akzeptanzstellen zum bargeldlosen Bezahlen zum Beispiel in Hotels, Restaurants, Bars und Geschäften. Wollen Sie ein Auto mieten, ist eine Kreditkarte oftmals sogar Voraussetzung. Auch für Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte mit PIN stehen weltweit Geldautomaten zur Verfügung. Doch Vorsicht: Meist ist es teurer, mit der Kreditkarte Geld abzuheben als mit der Girocard. Einige Banken bieten aber Kreditkarten an, mit denen man im In- und Ausland kostenlos Geld abheben kann. Darum lohnt es sich, Leistungen zu vergleichen. Auch beim Abrechnungsverfahren lässt sich sparen. An manchen Geldautomaten in Ländern ohne Euro können Reisende wählen, ob sie die Belastung in Euro oder in Landeswährung wünschen. Naheliegend wäre, „in Euro“ zu wählen. Das aber ist die teurere Variante gegenüber der Abrechnung in Landeswährung. Denn der Automatenbetreiber nimmt für diese Sofort-Umrechnung einen Aufschlag von bis zu zehn Prozent. Daher sollten Sie immer die Belastung in der Landeswährung wählen, selbst wenn der Automat dann warnt, dass der Wechselkurs nicht garantiert sei!

Bargeld – aus der Urlaubskasse nicht wegzudenken
Mit dem Plastikgeld kommen Sie im Urlaub meist gut zurecht. Es gibt sogar Reiseländer – z. B. Schweden – wo kaum noch Bargeld in Umlauf ist. Trotzdem kommen Urlauber an ein bisschen Bargeld selten vorbei. Eine wichtige Regel dabei: Immer nur so viel Bargeld mitnehmen wie nötig. Denn Bares lockt Diebe an und ist bei Verlust oder Diebstahl unwiederbringlich verloren. Daher ist es auch ratsam, nie das ganze Geld an einer Stelle aufzubewahren. Teilen Sie Ihren Vorrat auf und deponieren Sie einen Teil an einem sicheren Ort wie zum Beispiel dem Safe im Hotel. Sollten Sie in ein Land außerhalb der Euro-Zone reisen, ist es schlau, zumindest einen kleinen Teil des Barbestands schon vor dem Urlaub in die Fremdwährung zu tauschen. Überprüfen Sie aber vorher, ob Sie die Fremdwährung auch in das Urlaubsland einführen dürfen.

Reiseschecks – ein Auslaufmodell
Je nach Reiseland können Sie mit Reiseschecks entweder wie Bargeld bezahlen oder sie nur bei Banken oder Wechselstuben zu Bargeld machen. Wenn Sie Reiseschecks einsetzen wollen, sollten Sie sich vorab informieren, ob diese vor Ort noch akzeptiert werden. Denn Reiseschecks haben angesichts der Möglichkeiten durch die Geld- und Kreditkarten erheblich an Bedeutung verloren. Auch bei Wechselstuben sollten Sie besonders aufmerksam die Preise studieren. Häufig bezahlen Urlauber noch Zuschläge und Servicekosten.

Der Mix macht“s
Im Urlaub ohne Geld dazustehen, diese Erfahrung möchte niemand machen. Darum raten ARAG Experten: Niemals nur ein Zahlungsmittel mitnehmen. Außerdem sollten natürlich vor allem im Urlaub die gleichen Sicherheitsvorkehrungen gelten wie zu Hause. Notieren Sie Ihre PIN niemals und sagen Sie sie niemandem. Außerdem sollten Sie Ihre Karten nicht leichtfertig aus der Hand geben. Geht die Karte doch verloren oder wird gestohlen, sollten Sie diese sofort sperren lassen. Für den Fall, dass Sie im Urlaub tatsächlich dringend Bargeld brauchen, können Sie eine sogenannte Blitzüberweisung tätigen. Dazu benötigen Sie kein Bankkonto, sondern nur einen gültigen Ausweis und verschiedene persönliche Daten des Senders. Das Geld kann in der Regel schon wenige Minuten nach dem Transfer abgeholt werden. Aber: Blitzüberweisungen sind sehr teuer und darum nur für den Notfall gedacht.

Wenn die EC- oder Kreditkarte weg ist: Wichtige Notfall-Nummern!

-Girokarten und Kreditkarten
Der „Sperr-Notruf 116 116 e.V.“ ist unter Tel. +49 116 116 (kostenfrei in Deutschland, abweichende Gebühren aus dem Ausland) erreichbar. Aus dem Ausland können Sie alternativ auch die Tel. +49 30 4050 4050 wählen.

-MasterCard
In Deutschland: Tel.: 0800 819 1040 (kostenfrei)
Aus dem Ausland: Tel.: +1 636 7227 111 (R-Gespräch)

-Visa
In Deutschland: Tel.: 0800 811 8440 (kostenfrei)
Aus dem Ausland: Tel.: +1 303 967 1096 (R-Gespräch)

-American Express
Tel.: +49 69 97 97 1000

-Diners Club
Tel.: +49 69 900 150-135

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Unerlaubte Reisemitbringsel

ARAG Experten über Souvenirs, für die sich der Zoll interessiert

Unerlaubte Reisemitbringsel

Der Ferienzeit ist vorbei und für die nächsten Monate müssen die Urlaubserinnerungen über den Alltag hinweghelfen. Wie gut, wenn man einige mehr oder weniger kostspielige Souvenirs heimgebracht hat, die die Erinnerung an die schönste Zeit des Jahres wachhalten. Doch Vorsicht: Für einige Mitbringsel interessiert sich auch der Zoll. Und statt der schönen Urlaubsträume bedeuten sie eine Menge Ärger. Welche Souvenirs die Urlaubserinnerungen schon bei der Rückreise trüben können, sagen ARAG Experten:

Plagiate
Dabei handelt es sich nicht um die dubiosen Doktorarbeiten einiger Spitzenpolitiker, sondern um besonders günstige Designerware. Diese werden besonders häufig von Urlaubsreisen mitgebracht. Meist ist es Markenpiraterie, also das Anbringen von Etiketten an minderwertiger Kleidung, um eine höherwertige Designermarke vorzutäuschen. Da dem Inhaber einer Marke das ausschließliche Nutzungsrecht an der Marke zusteht, hat er gegenüber demjenigen, der die Marke unberechtigt verwendet, neben einem Anspruch auf Auskunft und Vernichtung der gefälschten Ware auch Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche. Diese werden in aller Regel außergerichtlich durch eine kostenpflichtige Abmahnung geltend gemacht. Gibt der Markenrechtsverletzer allerdings keine strafbewehrte Unterlassungserklärung ab, können die Ansprüche auch gerichtlich geltend gemacht werden. Beim Unterlassungsanspruch kommt es auf ein Verschulden des Verkäufers nicht an. Es ist daher nicht ausschlaggebend, ob der Verkäufer wusste oder wissen konnte, dass es sich um eine Fälschung handelt. Der Anspruch auf Schadensersatz setzt hingegen ein schuldhaftes Handeln des Verkäufers voraus. Kann dem Verkäufer nachgewiesen werden, dass er von der Fälschung wusste oder hätte wissen können, hat der Käufer darüber hinaus auch einen Anspruch auf Schadensersatz, so ARAG Experten. Glück im Unglück: Laut Auskunft des Zolls schreitet dieser bei gefälschter Ware nicht ein, wenn die Ware keinen kommerziellen Charakter hat, im persönlichen Gepäck des Reisenden geführt wird und z. B. bei Flugreisenden den Wert von 430 Euro nicht übersteigt.

Washingtoner Artenschutzübereinkommen
Jedes Jahr beschlagnahmt der Zoll an deutschen Flughäfen Mitbringsel, die unter das Washingtoner Artenschutzübereinkommen fallen. Damit will man dem weltweiten Artenschwund, der auch durch Massentourismus und Fernreisetrend stetig zugenommen hat, Einhalt gebieten. Weltweit stehen derzeit ungefähr 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten auf der Liste des Artenschutzes und sind damit „streng“ oder „besonders“ geschützt. Während die „bewussten“ Straftäter, also Händler, die zum Beispiel Elfenbein nach Europa importieren, nur einen kleinen Teil der Straftäter ausmachen, sind es oft unwissende Touristen, die die hohen Geldstrafen für die Einfuhr von geschützten Arten bezahlen müssen. Denn obwohl man etwa ein Tierskelett in Afrika öffentlich auf einem Markt erstanden hat, kann es dennoch sein, dass dieses unter die Regelungen zum Artenschutz fällt und demnach in Deutschland eine hohe Geldbuße fällig wird. Dass der Tourist das illegale Mitbringsel am Zoll abgeben muss, versteht sich von selbst. Auch Gegenstände, die augenscheinlich nichts mit dem Aussterben oder der Quälerei von Tieren zu tun haben, können dem Reisenden zum Verhängnis werden: Für die Gewinnung von Kleidungsstücken aus Shahtoosh-Wolle beispielsweise müssen Antilopen nicht geschoren, sondern geschlachtet werden. Um Bußgeldern und einer möglichen Anzeige zu entgehen, sollten sich Urlauber immer zuerst erkundigen, ob das Mitbringsel ihrer Wahl nicht gegen den Artenschutz verstößt. Hierzu liefert die Anwendung „Artenschutz im Urlaub“, die gemeinsam vom deutschen Zoll und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) betrieben wird, Informationen. Unter www.wisia.de finden Sie außerdem eine Auflistung des BfN aller Tier- und Pflanzenarten, die unter die Artenschutzbestimmung fallen.

EU: Das Recht auf Freizügigkeit hat Grenzen
Das Recht auf Freizügigkeit ermöglicht es jedem Bürger der Europäischen Union, sich innerhalb der EU frei zu bewegen und behandelt zu werden wie die Bürgerinnen und Bürger des betreffenden Mitgliedstaates. Dazu gehört auch das grenzenlose Reisen mit den damit verbundenen Vorteilen. Für bestimmte Waren kann es aber Einschränkungen geben. Das gilt für Arzneimittel, Kulturgüter, Feuerwerkskörper und natürlich Waffen und Munition. Genussmittel können für den persönlichen Bedarf abgabenfrei und ohne Zollformalitäten nach Deutschland mitgebracht werden. ARAG Experten warnen aber: Wer Waren in so großen Mengen mitführt, dass eine rein private Verwendung zweifelhaft erscheint, muss unter Umständen gehörig nachzahlen. Für Genussmittel wurden deshalb Richtmengen festgelegt, bis zu denen eine Verwendung zu privaten Zwecken angenommen wird.

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https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,7 Milliarden EUR.

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Auf vier Pfoten in den Urlaub

ARAG Experten über die optimale Reisevorbereitung auf einen tierischen Urlaub

Auf vier Pfoten in den Urlaub

Ob Hund, Katze oder Frettchen – wer mit seinem tierischen Familienmitglied verreist, muss eine ganze Menge an Vorbereitungen treffen. Vom Heimtierausweis über vorgeschriebene Impfungen bis hin zum korrekten Transport sollten Herrchen und Frauchen frühzeitig mit der Reiseplanung beginnen. Auch wer sich bereits daheim informiert, an welche Strände beispielsweise auch Vierbeiner dürfen oder in welchen Museen sie draußen warten müssen, ist klar im Vorteil. Die ARAG Experten geben im Folgenden Tipps, worauf zu achten ist, damit der Urlaub für alle Beteiligten zum Highlight des Jahres wird.

Gesetzliche Bestimmungen
Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dürfen nicht mehr als fünf Heimtiere – dazu zählen Hunde, Katzen und Frettchen – mit in den Urlaub. Sonst erwecken die Tierbesitzer den Anschein, sie wollten mit den Vierbeinern Handel betreiben. Es gibt nach Auskunft der ARAG Experten aber Ausnahmen: Wenn man beispielsweise zu Wettbewerben oder Sportveranstaltungen reist, darf man auch mit mehr als fünf Tiere reisen, wenn sie mindestens sechs Monate alt sind. Zudem benötigen die Besitzer einen schriftlichen Nachweis, dass die Tiere für die entsprechende Veranstaltung registriert sind.

Reisen innerhalb und außerhalb der EU
Für Reisen innerhalb der Europäischen Union ist ein europäischer Heimtierausweis vorgeschrieben, den der Tierarzt ausstellt. In dieses Dokument werden die Daten des Besitzers sowie des Tieres eingetragen. Zudem enthält der Pass die Mikrochip-Nummer, Angaben zu Impfungen, tierärztlichen Untersuchungen, Wurmkuren sowie Behandlungen gegen Zecken. Wer mit seinem Haustier in ein außereuropäisches Land reisen möchte, sollte sich nach Angaben der ARAG Experten direkt bei der Botschaft des Ziellandes über die jeweils geltenden Bestimmungen erkundigen.

Tollwutimpfung
Die Tollwutimpfung ist obligatorisch vorgeschrieben und als Wiederholungsimpfung in der Regel drei Jahre gültig. Die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor Reisebeginn ausgeführt worden sein. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, wie die ARAG Experten betonen: In einigen europäischen Ländern genügt die einfache Art der Tollwut-Impfung nicht. Wer nach Irland, Malta, Finnland oder ins Vereinigte Königreich (Großbritannien und Nordirland) reist, benötigt eine so genannte Tollwut-Antikörper-Bestimmung mit positivem Ergebnis. Diese Bestimmung darf frühestens 30 Tage nach der Tollwutimpfung und muss mindestens drei Monate vor Einreise erfolgen. Für diese Länder gelten auch verschärfte Anforderungen an Bandwurmbehandlungen.

Mit dem Auto auf Reisen
Die ARAG Experten raten zu einer fest verankerten Transportbox oder einem festen Metallgitter zwischen Laderaum und Rücksitzbank. Auch ein extra Hundesitz, der auf dem Rücksitz befestigt wird, ist eine Variante für den sicheren Transport des tierischen Familienmitgliedes. Eine weitere Möglichkeit, zumindest für Hunde, ist ein spezieller Sicherheitsgurt, mit dem der Vierbeiner auf dem Rücksitz angeschnallt werden kann. Eine Anschnallpflicht für Tier besteht nach Auskunft von ARAG Experten zwar nicht. Aber Tiere sind laut Straßenverkehrsordnung (StVO) wie eine Ladung zu behandeln. Und die muss so verstaut und gesichert werden, dass sie selbst bei einer Vollbremsung oder plötzlichen Ausweichbewegungen nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, sowie herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann (§22 StVO). Wer dagegen verstößt, muss bei Gefährdung mit einem Bußgeld von bis zu 60 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen. Zudem riskieren nachlässige Fahrer im Schadensfall, dass die Versicherung ihre Leistungen kürzt. Und für die, denen diese Argumente noch nicht reichen, haben die ARAG Experten ein kleines Rechenbeispiel: Ein Hund, der nur 20 Kilogramm wiegt, wird bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern zu einem Geschoss mit einer Durchschlagskraft von 600 kg.

Mit dem Flugzeug auf Reisen
Um es vorweg zu nehmen: Jede Fluggesellschaft hat ihre eigenen Bedingungen in puncto Tiertransport. Manche Airlines nehmen erst gar keine Tiere mit. Dürfen Vierbeiner mitfliegen, fallen Gebühren für sie an und sie müssen in einer Transportbox reisen. Bei den meisten Fluggesellschaften dürfen nur kleinere Haustiere bis acht Kilogramm mit in die Flugkabine, größere Tiere reisen im Laderaum. ARAG Experten weisen darauf hin, dass es auch Flugverbote für bestimmte als gefährlich eingestufte Hunderassen geben kann, wie z. B. Staffordshire Terrier, Bullterrier oder American Pitbull Terrier.

Wenn der Vierbeiner zu Hause bleiben muss
Während Hunde noch eher unkomplizierte Reisebegleiter sind und am meisten unter dem Trennungsschmerz vom Herrchen oder Frauchen leiden würden, ist es ratsam, Katzen in den eigenen vier Wänden betreuen zu lassen. Sie fühlen sich in einer vertrauten Umgebung am sichersten. Auch Vögel und andere Kleintiere reagieren auf Klimaveränderungen sehr sensibel und sollten auf jeden Fall zu Hause gelassen werden. Weitere Informationen zum Thema Tierpension und Tiersitter: https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/2209/

Tierhalterhaftpflicht
Grundsätzlich gilt: Fügt das Tier jemandem einen Schaden zu, muss der Halter dafür geradestehen. In unbegrenzter Höhe und gegebenenfalls sein Leben lang. Dies ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 833 BGB) so geregelt. Und weil man als Halter für seinen Freund auf vier Pfoten haftet, kann ein tierisches Missgeschick im schlimmsten Fall die Existenz kosten. Daher raten die ARAG Experten – nicht nur, wenn es auf Reisen geht – zu einer Tierhalterhaftpflichtversicherung. Die springt ein, wenn das Tier einen Menschen verletzt oder fremdes Eigentum beschädigt.

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Camping: Abseits vom Touristentrubel

ARAG Experten beleuchten die rechtliche Lage fürs wilde Campen

Camping: Abseits vom Touristentrubel

Endlich Sommer! Urlaub in der Wildnis ist jetzt ein besonders ursprüngliches Erlebnis. Aber was sagt das Gesetz dazu? Schließlich legt es niemand beim Camping auf Ärger mit den Behörden an. Es geht vielmehr um das Vergnügen und das Gefühl von Abenteuer. ARAG Experten beleuchten die rechtliche Lage fürs Zelten in Deutschland und im europäischen Ausland.

Wild Campen oder Biwakieren?
Wildes Campen bezeichnet in engerem Sinne die Übernachtung in einem Zelt außerhalb eines gekennzeichneten Camping- oder Übernachtungsplatzes. Wird lediglich in einem Biwak- oder Schlafsack, unter einem Schutzdach oder einem selbstgebauten Schutz aus Ästen oder Schnee übernachtet, spricht man auch von Biwakieren. In Deutschland regeln die jeweiligen Landeswaldgesetze, was im Einzelnen verboten oder erlaubt ist. Generell ist wildes Campen in den meisten Bundesländern nicht gestattet. Die Regelungen beziehen sich dabei ausdrücklich auf das Zelten, vom Biwakieren ist nicht die Rede. Daraus nun einen Freifahrschein fürs Übernachten ohne Zelt abzuleiten, ist jedoch ein Trugschluss, denn der Sinn des Verbotes bleibt im juristischen Sinne auch dann bestehen, wenn kein Zelt aufgestellt wird. Trotzdem gilt in der Praxis: Je häuslicher man sich einrichtet, mit desto mehr Unmut muss man rechnen, wenn man erwischt wird. Wer sich an einige Regeln hält, dem stehen aber auch Möglichkeiten offen, sein Zelt in der freien Natur aufzuschlagen.

Was ist erlaubt?
Ungeachtet des generellen gesetzlichen Verbotes können Wald- oder Grundstücksbesitzer in den meisten Bundesländern das Zelten auf ihrem Land erlauben. Wo das Zelten im Wald nicht kategorisch verboten ist, verlangt das Gesetz die Zustimmung der zuständigen Forstbehörde. Fragen kostet auch dort nichts! Zudem kennen Land- und Forstwirte ihre Gegend naturgemäß besonders gut und haben bisweilen echte Geheimtipps parat. Wer abseits von offiziellen Campingplätzen zelten will, wird zudem in einer kleinen ruhigen Gruppe eher geduldet als mit dem weinseligen Kegelklub!

Was ist verboten?
Absolut tabu ist rücksichtsloses Verhalten in der Natur. Entstandener Müll darf nicht in Wald und Flur hinterlassen werden. Die Spuren der Toilettengänge sollten unbedingt vergraben und Lärm und Krach so gut es geht vermieden werden. Offenes Feuer ist – vor allem in den Sommermonaten – im Abstand von weniger als 100 Metern zum Waldrand streng verboten. Dazu gehören neben Lagerfeuern, Kerzen und Fackeln auch Campingkocher! Bei Brandgefährdung versteht das Gesetz keinen Spaß, mahnen ARAG Experten. Neben empfindlichen Ordnungsgeldern sind in bestimmten Fällen sogar Haftstrafen möglich! Naturschutzgebiete, Nationalparks, landwirtschaftliche Nutzflächen, Industriegebiete und militärische Sperrzonen kommen für das Camping auf keinen Fall in Frage. Auch Jäger freuen sich meist nicht über Störenfriede in ihren Revieren.

Wildes Campen im europäischen Ausland
Vor allem im Norden Europas ist Zelten in der freien Natur relativ unproblematisch. So sind Norwegen und Schweden bekannt für das sogenannte „Jedermannsrecht“! Solange niemand gestört und nichts zerstört wird, ist das Zelten und Lagern gestattet. Doch auch beim „Jedermannsrecht“ gibt es Einschränkungen – man sollte sich also vorher genau informieren. So ist zum Beispiel in schwedischen Nationalparks das Campen in der Regel verboten. Weniger bekannte Paradiese für Wildcamper sind Schottland oder Irland und die baltischen Staaten. Dänemark wählt einen etwas anderen Weg, in 40 dafür ausgewiesenen Wäldern haben unsere nördlichen Nachbarn sogenannte Naturlagerplätze eingerichtet.

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Urlaub: Die Kreditkarte ist immer dabei

ARAG Experten erläutern das Für und Wider der Kreditkarte als Urlaubskasse

Urlaub: Die Kreditkarte ist immer dabei

Dank des Euros müssen Sie sich längst nicht mehr vor der Auslandsreise mit Lira, Peseten oder Drachmen eindecken. Eigentlich benötigen Sie gar kein Bargeld mehr – die Kreditkarte ist schließlich immer dabei. Ganz unvorbereitet sollten Sie den Urlaub aber nicht antreten. ARAG Experten geben einige Tipps zum Umgang mit der Kreditkarte im Urlaub.

Kreditkarte – Vorsicht Gebühren!
Eine Kreditkarte ist ganz bestimmt ein hilfreicher Reisebegleiter. Weltweit gibt es die Akzeptanzstellen zum bargeldlosen Bezahlen zum Beispiel in Hotels, Restaurants, Bars und Geschäften. Wollen Sie ein Auto mieten, ist eine Kreditkarte oftmals sogar Voraussetzung. Doch viele Kreditkarten sind nur auf den ersten Blick kostenlos. Nicht selten entstehen hohe Zinsen und Gebühren für den Einsatz im Ausland. Die meisten Kartenanbieter erheben für das Abheben von Bargeld, zum Beispiel im Urlaub, Gebühren. Bei vielen Karten kommt außerhalb der Euro-Länder zu den Abhebegebühren noch ein Aufschlag von meist 1,75 Prozent des Umsatzes dazu, die sogenannte Auslandseinsatzgebühr. Sie wird auch beim Bezahlen verlangt, zum Beispiel beim Tanken oder im Restaurant. Einige Banken bieten aber Kreditkarten an, mit denen man im In- und Ausland kostenlos Geld abheben kann. Darum lohnt es sich, Leistungen zu vergleichen. Auch beim Abrechnungsverfahren lässt sich sparen. An manchen Geldautomaten in Ländern ohne Euro können Reisende wählen, ob sie die Belastung in Euro oder in Landeswährung wünschen. Naheliegend wäre, „in Euro“ zu wählen. Das aber ist die teurere Variante gegenüber der Abrechnung in Landeswährung. Denn der Automatenbetreiber nimmt für diese Sofort-Umrechnung einen Aufschlag von bis zu zehn Prozent. Daher sollten Sie immer die Belastung in der Landeswährung wählen, selbst wenn der Automat dann warnt, dass der Wechselkurs nicht garantiert sei!

Abrechnungen sind oft intransparent
ARAG Experten raten: Prüfen Sie regelmäßig die Umsätze auf ihrer Kreditkartenabrechnung. Besonders im oder nach dem Urlaub! Je kürzer die Abstände, desto besser können Sie sich an die Ausgaben erinnern. Heben Sie dafür am besten die Belege der Zahlungen auf, denn viele Monatsabrechnungen der Kreditkarten sind unübersichtlich, für Kunden schwer nachvollziehbar und nicht transparent. Bei der Abrechnung von Umsätzen in fremder Währung fehlt der Umrechnungskurs oder die Höhe der Gebühr. Teilweise werden Gebühren sogar versteckt. So berechnen Banken für den Karteneinsatz in einer fremden Währung meist ein bis zwei Prozent vom Umsatz. Oft kann der Kunde aber die Kosten und den verwendeten Kurs nicht vollständig oder nur mit großem Rechenaufwand nachvollziehen. Hinzu kommen häufig nicht verständliche Formulierungen. Wenn Sie Ihre Kreditkartenabrechnung nicht verstehen oder einzelne Posten unklar sind, fragen Sie bei Ihrer Bank nach. Wichtig: Melden Sie unberechtigte Umsätze so schnell es geht, damit die Bank sie zurückbucht.

Weitere interessante Informationen unter:
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Trinkgeld im Ausland – nicht überall erwünscht

ARAG Experten klären, in welchen Ländern wie viel Trinkgeld angemessen ist.

Trinkgeld im Ausland - nicht überall erwünscht

Wie viel Trinkgeld ist angemessen? Die Beantwortung dieser Frage fällt manchmal schon hierzulande schwer. In den Ferien müssen sich Urlauber aber auch mit den Sitten und Gebräuchen im Ausland auseinandersetzen. Denn in den USA ist der „Tip“ geradezu Pflicht, da die Serviceleistungen im Restaurant nicht inklusive sind. In Asien hingegen kommt so eine Zuwendung fast einer Beleidigung gleich. ARAG Experten sagen, was Touristen wissen sollten.

Trinkgeld im Hotel
Als Faustregel kann gelten: Je weiter nördlich man reist, umso weniger Trinkgeld wird erwartet, je weiter südlich, umso stärker ist die Trinkgeldkultur ausgeprägt. In Hotels richtet sich die Höhe des Trinkgelds aber nicht nur nach dem Urlaubsland, sondern auch nach der Hotelkategorie. In internationalen großen Hotels erwartet der Kofferträger einen Euro je Gepäckstück und das Zimmermädchen fünf Euro je Woche. In weniger luxuriösen Häusern darf es auch weniger sein. Allerdings nehmen Zimmermädchen das Trinkgeld nicht immer an: Wenn es nämlich an der falschen Stelle im Zimmer liegen gelassen wird. Üblich ist die Praxis, das Trinkgeld auf das Kopfkissen oder den Nachttisch zu legen. Legt man es stattdessen auf den Tisch, ist nicht sicher, ob es sich wirklich um einen „Tip“ handelt oder ob der Gast das Geld einfach nur dort vergessen hat. Doch selbst wenn das Trinkgeld optimal präsentiert wird, ist nicht sicher, ob das Zimmermädchen es auch behalten darf. Wer also sichergehen möchte, dass der Zuschuss auch ankommt, sollte das Geld persönlich überreichen.

Andere Länder, andere Trinkgelder – einige Beispiele
In Asien ist Trinkgeld eher unbekannt und führt zu Verwirrung. In Japan ist guter Service eine Selbstverständlichkeit und ein „Tip“ kann daher eher als Beleidigung aufgefasst werden. Auch in China sind Trinkgelder eher unüblich. Je nach Region kann es eventuell besser sein, seinem Gastgeber kleine Geschenke statt Geld zu überreichen. Die ARAG Experten empfehlen, sich vor Reiseantritt beim Reiseveranstalter zu erkundigen. Die These, dass in den Vereinigten Arabischen Emiraten ebenfalls kein Trinkgeld gegeben wird, ist so nicht zutreffend. Zwar gibt man einem stolzen Araber niemals Trinkgeld, aber dort arbeiten in Service und Dienstleistung fast ausschließlich Ausländer aus Südostasien, die auf Trinkgeld angewiesen sind. In Spanien lässt man sich das Wechselgeld erst einmal herausgeben und das Trinkgeld anschließend auf dem Tisch liegen. Fünf bis zehn Prozent sind dabei angemessen. Keinesfalls sollte man sich seines Kleingelds entledigen. Das kränkt den Südeuropäer. Auch in Frankreich ist Trinkgeld üblich und wird ebenfalls auf dem Tisch liegen gelassen. Drückt man dem Franzosen den Obolus in die Hand, gilt das als Herabsetzung und ist sehr unhöflich. In Griechenland oder Portugal beispielsweise liegt der gesetzliche Mindeststundenlohn bei etwas mehr als drei Euro. Dieses bescheidene Einkommen kann der Urlauber leicht durch Trinkgeld aufstocken. Etwa fünf bis zehn Prozent des Rechnungsbetrags im Restaurant und Taxi sind hier angemessen. In Skandinavien und den Beneluxländern ist die Trinkgeldkultur gering ausgeprägt. In Restaurants, Taxis und Hotels wird, sofern man nur wenige Nächte dort absteigt, kein Trinkgeld erwartet, ist jedoch kein Fauxpas.

Trinkgeld ist kein Schmiergeld
Doch es gibt auch unschöne Erfahrungen mit dem „Tip“: Der Getränkeservice für All-inclusive-Urlauber auf Kuba lief beispielsweise nur dann annähernd flüssig, wenn das Personal mit Trinkgeld motiviert worden war. So geht“s nicht, wissen ARAG Experten. Bei All-inclusive-Reisen ist auch das Servieren von Getränken eine bereits mit dem Reisepreis bezahlte Leistung. Touristen, die trotzdem extra zahlen müssen, damit der Service funktioniert, können das als Reisemangel geltend machen. Im Fall der Kuba-Urlauber sprach das Amtsgericht Köln ihnen daher eine Reisepreisminderung von fünf Prozent zu (AG Köln, Az.: 122 C 171/00).

Auf Kreuzfahrten ist Trinkgeld kein Muss
Wer schon einmal eine Kreuzfahrt gemacht hat, kennt den Schock am Ende der Reise, wenn die Abrechnung gemacht wird. Denn an Bord hat jeder Gast ein Bordkonto und zahlt mit der Zimmerkarte. Dass auf der Endabrechnung meist automatisch eine Servicepauschale – oder anders gesagt: ein Trinkgeld – enthalten war, verwunderte vielleicht den einen oder anderen Gast. Geklagt hatte bislang niemand, schien es doch irgendwie gang und gäbe. Doch mit dieser Trinkgeld-Praxis ist seit einem Urteil des Bundesgerichtshofs in bestimmten Fällen Schluss: Die ARAG Experten weisen Kreuzfahrer darauf hin, dass sie die Servicepauschale nämlich nicht zahlen müssen, wenn diese vom Veranstalter nicht in den zuvor angegebenen Gesamtpreis der Reise einberechnet wurde (BGH, Az.: I ZR 158/14).

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Verreisen mit Handicap: Worauf Rollstuhlfahrer achten sollten

ARAG Experten haben einige Tipps für Urlauber mit Handicap

Verreisen mit Handicap: Worauf Rollstuhlfahrer achten sollten

Der Urlaub ist die schönste Zeit der Jahres! Das gilt auch und ganz besonders für Rollstuhlfahrer und andere Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Nahezu jedes Ziel in der Welt ist inzwischen mit behindertengerechten Wohnmöglichkeiten, umfangreichem Service und detaillierten Informationen ausgestattet. Allerdings müssen Betroffene sich vor der Reise ausreichend informieren, damit die Reise und der Urlaub auch erholsam und erlebnisreich verlaufen.

Anreise…
Eine Reise auch ins Ausland ist heute für Rollstuhlfahrer kein Problem mehr? Schön wär“s! Die Realität sieht leider anders aus. Zwar bieten die Bahn und alle Fluglinien mittlerweile zahlreiche Hilfsangebote für Rollstuhlfahrer und Behinderte. Die müssen sich im Vorfeld aber um eine lückenlose Betreuung beim Ein-, Aus- und Umstieg kümmern. Barrierefreiheit ist in vielen Bahnhöfen und an deutschen Airports nämlich noch ein frommer Wunsch.

… mit der Bahn
Der Mobilitätsservice der Deutschen Bahn (DB) ist der zentrale Ansprechpartner für Reisende mit eingeschränkter Mobilität. Er beantwortet Fragen und organisiert Personen, die Reisenden beim Ein-, Um- und Aussteigen behilflich sind. Die Mobilitätsservice-Zentrale ist unter 0180 6 512 512 täglich von 6.00 bis 22.00 Uhr für Sie erreichbar. Der Service kann zudem online unter https://hilfeleistung.specials-bahn.de/ gebucht werden.
-Buchen Sie im Voraus geeignete Sitzplätze.
-Informieren Sie sich über die Ausstattung der Züge mit behindertengerechten Toiletten.
-Denken Sie daran, dass Ein-, Um- und Ausstiegshilfen Sie auch beim Tragen eines Gepäckstückes unterstützen oder nutzen Sie den Gepäcktransport von Haus zu Haus!

Wichtig: Für den Transport eines Rollstuhls oder anderer orthopädischer Hilfsmittel dürfen laut ARAG Experten keine Zusatzkosten entstehen.

… mit dem Flugzeug
Auch für die Reise mit dem Flugzeug ist eine frühzeitige Organisation das A & O: Je früher desto besser!
-Informieren Sie die Fluggesellschaft über Ihre Mobilitätseinschränkungen! Geben Sie dabei Wünsche an, wie etwa die Abholung mit einem Rollstuhl usw.
-Organisieren Sie einen zuverlässigen Transfer zum Flughafen und erledigen Sie an Ihrem Zielort am besten sofort alle Rückflugmodalitäten.
-Denken Sie auch daran, dass der Transfer vom Zielflughafen zum Hotel behindertengerecht ist.
-Planen Sie für alle Ihre Reisestationen genug Zeit ein.

…mit dem Auto
Die Anreise mit dem Pkw ist wohl die einfachste Art und Weise, ans Ziel zu gelangen, denn damit kennen sich Rollstuhlfahrer, die auch daheim mobil sind, aus. Trotzdem gibt es einiges zu bedenken:
-Achten Sie auf die sichere Unterbringung Ihres Rollstuhls, damit er bei einer starken Bremsung nicht zur Gefahr wird.
-Informieren Sie sich vor Fahrtantritt, welche Autobahn-Raststätten über einen stufenlosen Eingang und ein behindertengerechtes WC verfügen.
-Beachten Sie, dass auch Transferleistungen – Autozug, Fähre – behindertengerecht sind.

Am Urlaubsort
Auch am Zielort angekommen, sollte einiges organisiert und geklärt sein. Daher empfehlen ARAG Experten vor der Reise über die Tourismusämter abzuklären, wie es mit der Barrierefreiheit am Urlaubsort bestellt ist. Die Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und öffentlichen Einrichtungen vor Ort und in der näheren Umgebung sollten behindertengerecht ausgestattet sein. Auch ein Fahrdienst für Rollstuhlfahrer ist natürlich sehr günstig. Man kann im Internet recherchieren und sinnvollerweise auch mal in entsprechenden Foren Erfahrungsberichte suchen. Die Ansprüche, die Reisende an die Unterkunft stellen, sind natürlich, je nach Handicap, individuell verschieden. Folgendes sollte bei der Suche nach einer passenden Unterkunft allerdings auf jeden Fall beachtet werden:
-Stellen Sie sicher, dass Ihr Hotel über Behinderten-Parkplätze verfügt.
-Klären Sie, ob der Zugang zum Hotel stufenlos erreichbar ist.
-Informieren Sie sich, ob die Aufzüge auch Rollstuhlfahrer transportieren können und der Weg zu Ihrem Zimmer behindertengerecht ist.
-Erfragen Sie, ob zentrale Orte wie der Speisesaal oder auch Restaurants in der Umgebung barrierefrei zu erreichen und behindertengerecht ausgestattet sind.

Pauschalreisen
Wer den Organisationsaufwand scheut, muss auf den Urlaub nicht verzichten. Auch mit dem „Rolli“ ist das Reisen heutzutage kein Problem mehr. Viele Veranstalter haben sich auf Reisende mit Handicap eingestellt und bieten barrierefreie Varianten ihrer Reiseprogramme an. Im Internet findet man zudem zahlreiche Spezialanbieter für behindertengerechte Urlaubsreisen.

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