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Reisepass ungültig – ist der Urlaub in Gefahr?

ARAG Experten geben Tipps, wie man auch auf die Schnelle Ersatz bekommt.

Reisepass ungültig - ist der Urlaub in Gefahr?

Viele Reisedokumente führen ein Schattendasein, solange sie nicht gebraucht werden. Ganz unten in der Schublade oder in der Reisetasche vom letzten Urlaub. Zerknickt, zerrissen, zerschlissen! Oder noch schlimmer – der Pass ist abgelaufen und keiner hat es bemerkt. Aber keine Panik: Auch in der buchsäblich letzten Minute gibt es in den meisten Fällen eine Rettung. Die ARAG Experten verraten, wo und wie.

Reisepass zerschlissen
Ein Reisepass verliert erst seine Gültigkeit, wenn wesentliche Daten und somit die Identität des Ausweisträgers nicht mehr festzustellen sind. Dazu zählen: Name, Vorname, Geburtstag, Geburtsort, Passnummer und auch das Lichtbild. Solange diese Einträge alle noch lesbar sind, kann man das ramponierte Dokument auch provisorisch mit ein paar Streifen Klebeband vor dem finalen Zerfall bewahren. Dies gilt allerdings nur für Deutschland. Ob die Einreisebehörde eines anderen Landes einen reparierten Pass allerdings akzeptiert, können die ARAG Experten nicht pauschal sagen und raten in Zweifelsfällen zu Ersatzdokumenten.

Innerhalb der EU reisen
Wer innerhalb der Europäischen Union reist, benötigt lediglich einen Personalausweis. Ist auch der abgelaufen, kann das Einwohnermeldeamt am Wohnort in der Regel einen vorläufigen Personalausweis ausstellen, den man sofort mitnehmen kann. Dieses Dokument ist drei Monate gültig. Für die Beantragung werden lediglich ein biometrisches Passbild und ein alter Ausweis benötigt. Diese Regelung gilt sogar für die meisten europäischen Überseegebiete wie z.B. Gibraltar, die Isle of Man, Martinique oder La Reunion. Auch für die spanischen Enklaven in Marokko, Ceuta und Melilla genügt der Personalausweis zur Einreise.

Außerhalb der EU – der Express-Reisepass
Hier hilft kein Personalausweis, sondern nur ein Reisepass. Aber auch wenn der abgelaufen oder nicht auffindbar ist, gibt es schnelle Hilfe. Wer noch etwa drei oder vier Werktage Zeit hat, bis die Reise losgeht, kann einen Express-Reisepass beantragen. Wie der normal ausgestellte Reisepass ist auch der Express-Reisepass zehn Jahre gültig. Für die Ausstellung fallen die normalen Reisepass-Gebühren von 60 Euro bzw. für unter 24-Jährige von 37,50 Euro an. Die Gebühr verdoppelt sich, wenn der Pass am Zweiwohnsitz ausgestellt wird. Dazu kommt noch ein Expressaufschlag von 32 Euro. Benötigt werden auch hier ein aktuelles biometrisches Passbild und ein Ausweis. Das können der Personalausweis oder der abgelaufene Reisepass sein.

Außerhalb der EU – der vorläufige Reisepass
Wer am Tag der Abreise bemerkt, dass der Pass ungültig ist, aber noch die Möglichkeit hat, zum Amt in seiner Gemeinde zu gehen, kann sich dort einen vorläufigen Reisepass ausstellen lassen. Der gilt nur für ein Jahr und kostet 26 Euro. Auch hierfür wird ein aktuelles biometrisches Lichtbild sowie ein Ausweisdokument benötigt. Allerdings ist dies ein absolutes Notdokument, was nicht in allen Ländern anerkannt wird. So kann man laut ARAG Experten damit nicht in die USA einreisen. Denn anders als der normale rote Reisepass enthält der vorläufige grüne Pass keinen elektronischen Chip, der Foto und Fingerabdrücke speichert. Genau der wird jedoch von den USA verlangt, wenn man von der Möglichkeit der visafreien Einreise – dem „Visa Waiver Program“ – Gebrauch machen will. Wer also in die USA möchte, benötigt mindestens einen Express-Reisepass, der mit dem Speicherchip ausgerüstet ist. Zudem raten die ARAG Experten, ein Flugticket oder eine Buchungsbestätigung mit zur ausstellenden Behörde zu nehmen, da man für einen vorläufigen Reiseausweis die Dringlichkeit glaubhaft darlegen muss.

Last-Minute-Pass
Die Bundespolizei hilft in allerletzter Minute und stellt kurzfristig einen sogenannten Reiseausweis als Passersatz aus. Dienststellen findet man beispielsweise an den Flughäfen Frankfurt, Nürnberg und München sowie an den Grenzen. Als Nachweis dient ein abgelaufenes Reisedokument – egal, ob Personalausweis, Reisepass oder vorläufiger Reisepass – oder ein Führerschein mit Foto. Dieses Dokument kostet acht Euro und gilt nur für die Dauer der jeweiligen Reise, längstens jedoch für einen Monat. Neben den EU-Mitgliedsstaaten erkennen übrigens auch einige andere Länder wie z.B. Norwegen, die Schweiz oder Monaco den Reiseausweis für die Einreise zu touristischen Zwecken an. In die Türkei hingegen kann man damit nicht einreisen. Wer die Möglichkeit hat, kann den Reiseausweis vorher online über die Homepage der Bundespolizei beantragen und am Flughafen oder einer der anderen hinterlegten Dienststellen abholen.

Heimreise ohne Pass?
Sollte der Reisepass im Ausland verloren gehen oder gestohlen werden, raten die ARAG Experten, das nächste Meldebüro oder eine deutsche Auslandsvertretung aufzusuchen, um dort den Verlust oder Diebstahl anzuzeigen. Gleichzeitig kann dort ein Reiseausweis oder vorläufiger Reisepass beantragt werden. Um sich auszuweisen, benötigt man in der Regel einen Personalausweis, Führerschein oder eine Kopie des verlorenen bzw. gestohlenen Reisepasses. Sollte keines dieser Dokumente vorhanden sein, benötigt man gute Nerven und Zeit. Denn dann wird das heimische Amt kontaktiert, was einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Dann wird von der ausländischen Behörde ein Reiseausweis ausgestellt, der ausschließlich für die Rückreise nach Deutschland gültig ist. Die ARAG Experten raten in diesem Fall dazu, gleichzeitig ein Ausreisevisum zu beantragen. Denn in der Regel wollen die Grenzbeamten bei der Ausreise auch einen Einreisestempel sehen. Und da dies ja mit einem abhanden gekommenen Reisepass nicht mehr möglich ist, hilft ein Ausreisevisum, das Land zu verlassen.

Wenn der Pass auf dem Postweg verloren geht
Wichtige Dokumente verschickt man in der Regel per Einschreiben, denn damit hat man neben einem sicheren Versand auch den Nachweis der Zustellung. Die ARAG Experten weisen allerdings darauf hin, dass ein Einschreiben keine Garantie dafür ist, dass die Post ankommt. Geht ein Einschreiben verloren, zahlt die Post maximal 25 Euro Entschädigung. Geht dabei ein sehnlich erwarteter Reisepass verloren, ist dies ein Folgeschaden, den die Post nicht verantworten muss. Besser ist dann der Versand als Wertsendung. Hier beträgt die Haftungshöhe bis zu 500 Euro, so dass die Kosten selbst für einen Express-Pass gedeckt wären.

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https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/reise-und-freizeit/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Airlines können Erstattung bei Storno ausschließen

ARAG Experten über ein aktuelles Urteil

Airlines können Erstattung bei Storno ausschließen

Fluggesellschaften dürfen Tickets ohne Erstattungsmöglichkeit im Falle einer Stornierung durch den Kunden verkaufen. Das entschied jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Zwei Lufthansa-Kunden hatten im verhandelten Fall geklagt. Der Ausschluss des Kündigungsrechts benachteilige die Fluggäste allerdings nicht unangemessen, entschieden die Richter. Die Kläger, die bereits in den Vorinstanzen unterlegen waren, hatten ihre Flüge von Hamburg in die USA wegen Krankheit rund zwei Monate vor dem Flugtermin im Jahr 2015 abgesagt. Von insgesamt 2766,32 Euro erhielten sie nur 267,12 Euro für nicht verbrauchte Steuern und Gebühren zurück. Der Entscheidung liegt die Anwendbarkeit von Paragraf 648 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zum Werkvertrag zugrunde. Dort ist geregelt, dass ein Unternehmen bei einer Vertragskündigung durch den Kunden den gezahlten Preis einbehalten darf. Das Unternehmen muss die Summe aber zumindest teilweise zurückerstatten, wenn es Kosten spart oder die Leistung an einen anderen Kunden verkauft. Diese Vorschrift habe die beklagte Lufthansa wirksam ausschließen dürfen, so der BGH. Denn sie sei für das gesetzliche Leitbild eines Vertrages über die Beförderung mit einem Massenverkehrsmittel nicht maßgeblich: Ersparnisse für die Fluglinien gibt es im Falle einer Kundenstornierung nach Auffassung des Senats kaum, weil die Aufwendungen zum größten Teil Fixkosten seien. Diese verringern sich praktisch nicht, wenn der Fluggast an der Reise nicht teilnimmt, erläutern ARAG Experten die Entscheidung (BGH, Az.: X ZR 25/17).

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Lawinenairbag – Immer schön oben bleiben

ARAG Experten erläutern den Lawinenairbag und sagen, wie er funktioniert.

Ostern und die damit verbundenen Schulferien stehen vor der Tür! Und damit auch die erste große Reisewelle des Jahres, denn viele Menschen wollen die freien Tage noch einmal für ein wenig Wintersport und Apres Ski nutzen. Leider sind in dieser Saison schon mehrere Menschen durch Lawinen verschüttet worden. Die Chancen eine Lawine zu überstehen steigen, wenn es gelingt, an der Oberfläche zu bleiben – und genau das ermöglicht ein Lawinenairbag. Der Name Lawinenairbag mag im ersten Moment für Verwirrung sorgen. Denn anders als ein Airbag im Auto ist der Lawinenairbag nicht unbedingt dazu da, um einen Aufprall abzufedern. Er steckt in einem Rucksack und dient dazu, den Skifahrer nicht in einer Lawine versinken zu lassen, so ARAG Experten.

170 Liter Sicherheit
Im Fall der Fälle zieht der Fahrer eine Reißleine und löst den Airbag auf diese Weise aus. Zwei Luftkissen schießen aus dem Lawinenrucksack und verleihen dem Fahrer ein Plus an 170 Liter Volumen. So steigt die Chance, an der Oberfläche der Lawine zu bleiben. Denn der Schneerutsch ist ein Granulat, in dem die größten Partikel bei einer Erschütterung oben bleiben – verantwortlich dafür ist der Paranuss-Effekts.

Der Lawinenairbag und der Paranuss-Effekt
Was haben Nüsse mit einer Lawine zu tun? Einiges. Denn eine Lawine ist keine Flüssigkeit, sondern ein Granulat – ähnlich eines Müslis in einer Verpackung. Nehmen wir die Müslipackung in die Hand, schütteln und öffnen sie, stellen wir fest, dass sich die größten Nüsse oben befinden. Das Phänomen heißt Paranuss-Effekt. In einer Lawine verhalten sich die einzelnen Partikel ähnlich. Durch die Erschütterung bilden sich Hohlräume, in die die kleineren Partikel gelangen. Die größeren haben dort keinen Platz und rutschen während der Erschütterung weiter nach oben. Das Volumen alleine ist jedoch nicht entscheidend. Auch die Auftriebsfläche spielt eine wichtige Rolle. Die Lawinenairbags stützen sich auf solche Erkenntnisse und berücksichtigen alle entscheidenden Einflüsse.

Was im Lawinenrucksack steckt
Der Lawinenairbag sieht aus wie ein gewöhnlicher Rucksack. Doch innen drin steckt jede Menge mehr: Der Lawinenrucksack verfügt an jeder Seite über eine Tasche, in der je ein Lawinenairbag untergebracht ist. Der Skifahrer löst sie aus, indem er an einem Griff am Tragegurt zieht Dabei werden die beiden Airbags blitzartig durch eine kleine Patrone aufgepumpt, die sich im Lawinenrucksack versteckt. Ein einzelner Airbag hat aufgeblasen ein Volumen von 85 Litern und verfügt über ein separates Verschlussventil. Sollte also ein Lawinenairbag Schaden nehmen, funktioniert die zweite Lufttasche weiterhin. Der Hersteller füllt die Patronen gerne nach – und natürlich sind auch die Airbags für mehrere Einsätze geeignet.

Wie der Lawinenairbag funktioniert, erläutern ARAG Experten:

– Zuallererst ist es wichtig, sich mit dem System vertraut zu machen. Daher empfiehlt es sich, den Airbag auszuprobieren. Der Hersteller ABS bietet ein kostenloses Auslösetraining an.
– Bevor es auf die Piste geht, kontrolliert der Fahrer den Lawinenrucksack auf Herz und Nieren.
– Im Fall der Fälle zieht der Skifahrer am Auslösegriff, um die Airbag-Taschen rausschießen zu lassen.
– Die Airbags verleihen dem Rucksackträger 170 Liter zusätzliches Volumen, stabilisieren den Körper und verringern die gefährliche Rotation des Betroffenen in der Lawine.
– Die seitliche Anbringung der Airbags und das erhöhte Volumen steigern die Chance, an der Oberfläche der Schneemassen zu bleiben.

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ARAG Reisetipps

Aktuelle Urteile pünktlich zu den Osterferien

ARAG Reisetipps

Bettensteuer auch auf Schiffen
Der Rhein und die Donau gehören zu den beliebtesten Fahrgebieten der Deutschen. In den vergangenen Jahren wurden pro Jahr knapp eine halbe Million Flusskreuzfahrten verkauft. Nach Information der ARAG Experten müssen diese Passagiere die gleiche Bettensteuer bezahlen wie Touristen an Land, wenn das Schiff in Köln vor Anker geht (VG Köln, Az.: 24 K 2350/15).

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Kostenfalle Geldautomat
In Urlaubsländern mit eigener Währung wie etwa Polen, der Schweiz, Tschechien oder Großbritannien können sich Touristen am Automaten Geld holen. Von Wechselstuben direkt am Flughafen raten die ARAG Experten ab, da sie weitaus schlechtere Wechselkurse anbieten und hohe Umtauschgebühren verlangen. Aber auch an Geldautomaten wird Kasse gemacht. So bieten die Automaten an, die Landeswährung sofort in Euro umzurechnen. Doch die ARAG Experten warnen vor dieser Variante, weil sie die Urlaubskasse unnötig belasten kann. Denn der Automatenbetreiber nimmt für diese Sofort-Umrechnung einen Aufschlag von bis zu zehn Prozent. Daher sollte man immer „ohne Umrechnung“ wählen, selbst wenn der Automat dann warnt, dass der Wechselkurs nicht garantiert sei!

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Flugstornierung: Pauschale Bearbeitungsgebühr ist unzulässig
Wer einen Flug bucht, kann diesen vor Reisebeginn jederzeit kündigen, so ARAG Experten. Für jeden nicht angetretenen Flug darf der Kunde sämtliche Steuern und Flughafengebühren zurückverlangen. Das gilt sogar, wenn man den Flieger ganz einfach verpasst hat. Der Grund spielt keine Rolle! Der Fluggast hat außerdem Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises, wenn die Airline den Sitzplatz noch anderweitig vergeben konnte. Die Fluggesellschaft darf auch kein pauschales Entgelt dafür verlangen, dass sie die Stornierung bearbeitet. So sieht es der Bundesgerichtshof. Diese Rechtsprechung ist auch mit europäischem Recht vereinbar, urteilte der Europäische Gerichtshof am 6. Juli 2017 in einem Verfahren des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) gegen Air Berlin (EuGH, Az.: C-290/16).

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Wintercamping: Sechs Tipps für Ihren Skiurlaub

ARAG Experten über einen aktuellen Trend beim Winterurlaub

Wintercamping: Sechs Tipps für Ihren Skiurlaub

In der kommenden Woche werden viele Arbeitnehmer einmal mehr die Karnevalstage für einen kurzen Urlaub nutzen und so dem Trubel entfliehen. Ein neuer Trend: Auch bei Minusgraden im Campingfahrzeug statt im Hotel oder der Pension übernachten. ARAG Experten geben einige Tipps, damit der Skiurlaub für Campingbegeisterte nicht zum Desaster wird.

Die Planung
Schon für die Auswahl des Campingplatzes sollte man sich etwas Zeit nehmen. Speziell für Wintercamping ausgerichtete Plätze bieten neben geschlossenen und beheizten Sanitäranlagen auch Trockenräume für die Skiausrüstung. Einige Plätze bieten auch einen Gasflaschen-Tausch. Sommers wie winters bewährt sind kleine Campingshops auf dem Platz, wo man eventuell noch ein paar Kleinigkeiten nachkaufen kann, die man bei der Planung vergessen hat.

Das wintertaugliche Camping-Fahrzeug
Niemals ohne Winterreifen in der kalten Jahreszeit in die Alpen reisen! Das ist hoffentlich klar. Man sollte die eigenen Fähigkeiten aber auch nicht überschätzen. Mit dem Wohnwagen durch die Alpen ist schon im Sommer eine Herausforderung – bei Eis und Schnee allerdings selbst für Profis kaum zu bewerkstelligen. Hier einige Tipps:

-Wenn es rutschig wird, den Wohnwagen besser abkoppeln und schieben oder mit dem Mover an den Platz rangieren.
-Auf richtiges Beladen achten! Mit schwerem Gefährt oder Anhänger wirkt sich eine ungleiche Gewichtsverteilung bei Glätte besonders stark aus.
-Vorher Abschleppmöglichkeiten, Starthilfe und Schneeketten testen oder sich zumindest gut informieren, wie es geht. Im Ernstfall klappen die Handgriffe nicht immer beim ersten Mal.

Wohnwagen sind daher eher ungeeignet. Wer auch im Wohnmobil weiß, dass die Straßen bis zum Campingplatz nicht „schwarz“ geräumt sind, sollte unbedingt auch Schneeketten dabei haben.

Die Heizung – das A & O beim Wintercamping
Beim Camping im Winter ist eine zuverlässige Heizung unverzichtbar. Die Heizung des Gefährts mit Propangas ist bei Wintercampern am verbreitetsten. Und das aus gutem Grund, denn mit Propangas gibt es auch bei Tiefsttemperaturen keine Vereisungsprobleme. Man sollte aber unbedingt daran denken, dass man im Winter einen viel höheren Gasverbrauch hat als im Sommer. Also besser eine Gasflasche mehr mitnehmen! Ist kein Gasfüllstandsanzeiger in der Bordelektronik integriert, sollte man mittels Gaswaage oder Gas-Checker vorab und auch während des Aufenthalts die Gasvorräte regelmäßig prüfen. Bei Nacht kann man die Heizung in aller Regel drosseln und so etwas Gas sparen. Man sollte aber das Umluftgebläse der Heizung eingeschaltet lassen, sonst frieren über Nacht eventuell die Wasserschläuche ein.

Wasserversorgung
Wer bei Temperaturen um den Nullpunkt oder niedriger campt, sollte sicherstellen, dass die Wasserleitungen nicht einfrieren können. Beheizte Wassertanks sorgen dafür, dass es nicht zu Einfrierungen oder gar möglichen Frostschäden in der Wasseranlage kommt. Damit der Boiler nicht einfriert, wenn das Fahrzeug länger steht, haben viele Boiler einen Frostschutzwächter. Eine tolle Erfindung, die allerdings auch einen Haken aufweist: Hat die Umgebungstemperatur nicht mindestens 4 Grad Plus, öffnet sich das Ventil des Boilers automatisch und das Wasser läuft heraus. Daher: Unbedingt eine Stunde vor dem Befüllen des Boilers die Bord-Heizung anschalten!

Stromversorgung
In kaltem Zustand bringt die Bordbatterie weniger Leistung. Ist die Batterie an einem weniger beheizten Ort im Fahrzeug untergebracht, hält sie nicht so lange wie gewohnt. Wenn irgend möglich, sollte man im Winter also an den Landstrom gehen. Um Gas fürs Heizen zu sparen, sollte man den Kühlschrank mit externem Strom laufen lassen. Die Bordbatterie könnte das schnell überfordern. Vor allem, wenn man einige Tage an einem Platz steht, lohnt sich ein fester Stromanschluss.

Vorzelt
Ein Vorzelt bietet viele Vorteile: Es dient als Klimaschleuse. Außerdem ist das Vorzelt eine tolle Stauraum-Erweiterung, weil man hier Ski und Stiefel unterbringen kann. Praktisch: Für Kaltgetränke kann es außerdem als zusätzlicher Kühlschrank dienen. Wer gerne draußen sitzt, aber nicht frieren mag, kann das Vorzelt als Terrasse nutzen und dem Schneetreiben ganz gemütlich zuschauen. Richtig gemütlich wird es laut ARAG Experten aber nur, wenn man fürs Vorzelt eine Zusatzheizung dabei hat.

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Winterspiele in Pyeongchang: Was Reisende jetzt wissen sollten

ARAG Experten geben Wintersportfans auf dem Weg nach Südkorea Tipps.

Winterspiele in Pyeongchang: Was Reisende jetzt wissen sollten

Gastgeber der XXIII. Olympischen Winterspiele ist in diesem Jahr die südkoreanische Stadt Pyeongchang. Es sind nach den Sommerspielen 1988 in Seoul die zweiten Olympischen Spiele in Südkorea. Sie finden vom 9. bis zum 25. Februar 2018 statt. Die Paralympischen Winterspiele finden vom 9. bis 18. März 2018 statt. Wintersportfans, die live dabei sein möchten, sollten sich also sputen. Restkarten sind aber für viele Veranstaltungen laut ARAG Experten noch erhältlich.

Reiseveranstalter ist offizieller Tickethändler für Deutschland
Für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang 2018 ist der Reiseveranstalter DERTOUR Authorised Ticket Reseller für Deutschland. Nur über ihn konnten bisher Ticket zu den Sportveranstaltungen erworben werden. Der Onlineticketverkauf wurde bereits geschlossen. Welche Tickets noch verfügbar sind und wie Fans in deren Besitz kommen, erfährt man auf der extra für die Olympischen und Paralympischen Spiele erstellten Internetplattform des Reiseveranstalters. Dort finden interessierte Anhänger des Wintersports auch zahlreiche Angebote für Pauschalreisen zu den Olympischen Spielen und in die Umgebung der Austragungsorte. Die bieten aber selbstverständlich auch viele andere Reiseveranstalter an – und das unter Umständen sogar zu günstigeren Konditionen. ARAG Experten raten daher, sich erst zu informieren und nicht gleich das erstbeste Angebot zu buchen.

Ticket-Tausch und Schwarzmarkt
Tickets für Sportveranstaltungen auf dem Schwarzmarkt zu erstehen ist keine gute Idee! Erstens ist das ein sehr kostspieliges Vergnügen und zweitens auch oft sehr kurz. Es sind nämlich auf dubiosen Wegen viele gefälschte Tickets in Umlauf. Fälscher und Schwarzmarkthändler machen so ein schnelles und lukratives Geschäft. Geschädigte sind die Fans, die viel Geld für wertlose Ticket-Imitate hinblättern ohne einen Gegenwert zu bekommen. Es gibt zum Glück aber auch einen offiziellen Ticket-Tausch. Auf der Internetseite Fan-to-Fan können Wintersportbegeisterte versuchen, ein paar Restkarten zu den besonders begehrten Veranstaltungen zu ergattern.

Sicher reisen in der Republik Korea
Die Republik Korea (Südkorea) gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland. Die Folgen der Teilung der koreanischen Halbinsel und die schwierigen politischen Beziehungen zwischen der Republik Korea und der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) haben die Sicherheitslage für Reisende bisher nicht beeinträchtigt. Die koreanischen Behörden führen trotzdem gelegentlich Notfall- und Krisenübungen durch. In diesem Zusammenhang ertönen Sirenen, der Verkehr wird gestoppt und Passanten werden gebeten, sich zu den nächsten Notunterkünften zu begeben. Zwar sind ausländische Staatsangehörige nicht zur Teilnahme verpflichtet, sie sollten dennoch den Anweisungen Folge leisten.

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige können als Touristen und Geschäftsreisende für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen visumfrei einreisen. Nur wer dort arbeiten oder studieren will, benötigt ein Visum. Ansonsten reicht ein gültiger oder vorläufiger Reisepass. Kinder reisen mit einem Kinderreisepass mit Lichtbild ein. Ein Personalausweis reicht zur Einreise nach Südkorea nicht aus. Die Republik Korea erfasst von Ausländern außerdem biometrische Daten und Fingerabdrücke. Ausgenommen sind Personen unter 17 Jahren und Diplomaten.

Der Won (KRW)
Mit dem Euro kommt der Besucher in Südkorea nicht weit. Die Landeswährung ist der Won (KRW). Die Umrechnung von Euro zu Won stellt selbst versierte Kopfrechner manchmal vor Probleme. Ein Won sind nämlich weniger als ein 0,1 Cent; ein Euro entspricht derzeit ca. 1.279 Won. Zum Glück kann man mittlerweile – zumindest in Seoul und in anderen Städten – bargeldlos bezahlen.

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Niki ist pleite: Die Folgen für Fluggäste

ARAG Experten erläutern die Rechtslage

Niki ist pleite: Die Folgen für Fluggäste

Die Air-Berlin-Tochter hat jetzt ebenfalls einen Insolvenzantrag gestellt. Laut Insolvenzverwalter verlieren alle ausgestellten und bezahlten Niki-Flugtickets ihre Gültigkeit. Betroffen sind 350 000 Passagiere, die bei Niki direkt gebucht hatten. Weitere 410 000 Fluggäste hatten ihre Tickets über Reisebüros oder -veranstalter gekauft. ARAG Experten sagen, was das für Passagiere und Ticketinhaber bedeutet.

Flug gebucht, Ticket bezahlt – und nun?
Niki Air stellt den Betrieb ein. Das geht zu Lasten der Kunden mit bezahltem Ticket. Denn grundsätzlich bleibt ihnen nur die Möglichkeit, die eigene Forderung gegenüber der insolventen Airline im späteren Insolvenzverfahren anzumelden. Es bleibt den geschädigten Kunden also nichts weiter übrig, als sich bei dem zuständigen Amtsgericht in die Insolvenztabelle eintragen zu lassen. Und hier ist der Kunde natürlich immer – was die Gläubigerschlange anbetrifft – derjenige, der ganz hinten steht. Erfahrungsgemäß ist das Geld, das der Kunde für das Ticket gezahlt hat, verloren.

Pauschalreisende sind besser dran
Wer eine Pauschalreise mit Flügen von Niki gebucht hat, braucht sich hingegen keine Sorgen zu machen. Laut ARAG Experten wird rechtlich klar zwischen einer Flugbuchung und einem Reisepaket unterschieden. Im Paketpreis sind dann neben dem Flugticket meist noch die Unterbringung, Flughafentransfer und Verpflegung enthalten. Der maßgebliche Unterschied zur reinen Flugbuchung: Vertragspartner bei einer Pauschalreise ist der Reiseveranstalter und nicht die insolvente Fluggesellschaft. Er muss die Kunden dann auf eine andere Airline umbuchen. Sitzen Kunden im Urlaubsland fest, muss sich der Veranstalter um einen alternativen Rückflug kümmern. Bei Pauschalreisen gibt es außerdem den Sicherungsschein: Der Kunde erhält ihn mit den Buchungsunterlagen. Nur mit der Herausgabe des Sicherungsscheines ist der Reiseveranstalter überhaupt in der Lage und berechtigt, Zahlungen auf den Reisepreis – auch eine Anzahlung beispielsweise – anzunehmen oder zu fordern. Startet die Pauschalreise dennoch aufgrund einer Airline-Insolvenz verspätet oder fällt sie ganz aus, kann der Kunde den Reisepreis entsprechend mindern und auch Schadensersatz bei möglichen Folgeschäden verlangen, so ARAG Experten.

Codesharing-Flüge
Bei Flügen mit sogenanntem Codesharing muss man differenzieren. Codesharing ist beispielsweise gegeben, wenn der Fluggast bei Gesellschaft X gebucht hat, der Flug aber mit der Partner-Airline Y durchgeführt werden sollte. Was passiert, wenn diese nun insolvent ist? Hier gilt: Die Fluggesellschaft, bei der der Flug gebucht worden ist, ist Vertragspartner! Hat nun eine Fluggesellschaft, die eine Teilstrecke ausführen soll, Insolvenz beantragt, muss der Vertragspartner dafür Sorge tragen, dass die Beförderungsleistung wie vereinbart erbracht wird. Ist dies nicht der Fall, muss der Ticketpreis erstattet werden. Ist der Vertragspartner pleite, ist es zweifelhaft, ob der Fluggast die Reise noch antreten kann.

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Reisepreisminderung – Beschwerden richtig anbringen

ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer über Reisemängel und Reisepreisminderung

Reisepreisminderung - Beschwerden richtig anbringen

Die Ferienzeit neigt sich dem Ende. Leider bringt sie manchmal nicht nur Urlaubsfreuden, sondern auch Frust mit sich. In Zeiten, in denen Billigflieger, Last-Minute-Angebote und „Superschnäppchen“ Hochkonjunktur haben, sehen sich Urlauber häufig mit erheblichen Reisemängeln konfrontiert. Die wichtigsten Fragen zum Thema „Beschwerden richtig anbringen“ und „Reisepreisminderung“ beantwortet ARAG Rechtsexperte Tobias Klingelhöfer.

Was müssen Urlauber gerade noch hinnehmen und lohnt ein Antrag auf Reisepreisminderung?
RA Tobias Klingelhöfer: Grundsätzlich wird zwischen „Unannehmlichkeit“ und tatsächlichem Mangel unterschieden! Der leichte Dieselgeruch auf einer Kreuzfahrt wäre ersteres, Kakerlaken auf dem Büffet hingegen ein wirklicher Grund zur Reisepreisminderung. Grundsätzlich gilt bei der Buchung einer Pauschalreise, dass der Reiseveranstalter seinen Verpflichtungen, welche sich häufig mit einem Blick in den Reiseprospekt feststellen lassen, nachkommen muss. Doch auch hier ist Vorsicht geboten! Ein „Zimmer zur Meerseite“ bedeutet nicht gleich Anspruch auf Meerblick und auch die Definition „Strandlage“ lässt mehr Interpretationsraum zu, als vielen Urlaubern lieb ist.

Wie geht man bei Reisemängeln am besten vor?
RA Tobias Klingelhöfer: Damit eine nachträgliche Reisepreisminderung Erfolg hat, sollte man unbedingt einige Verhaltensregeln beachten. Zunächst muss direkt vor Ort schriftlich eine Reklamation erfolgen. Dazu informiert man den Reiseveranstalter (also z.B. den Reiseleiter vor Ort) von den herrschenden Mängeln und räumt ihm eine angemessene Frist zur Mängelbeseitigung ein. Eine Beschwerde bei der Hotelrezeption oder dem heimischen Reisebüro reicht nicht aus! Ist die Frist verstrichen und sind die Mängel noch nicht behoben, sollte man sich an die Beweissicherung begeben. Dazu eignen sich Zeugenaussagen und Fotos, aber vor allen Dingen sollten alle Mängel schriftlich mit Zeit- und Datumsangabe festgehalten werden.

Und wie geht es nach dem Urlaub weiter, Wenn man eine Reisepreisminderung erreichen will?
RA Tobias Klingelhöfer: Man schildert unmittelbar nach der Heimreise dem Reiseveranstalter schriftlich die vorgefundenen Mängeln, mit der gesamten Dokumentation; also Fotos vom unzureichenden Frühstücksbüffet oder ein kurzes Video, welches die laute Baustelle vor dem Hotelzimmer zeigt, Zeugenaussagen, Lärm-Protokoll etc. pp. Wichtig: Das Schreiben muss enthalten, dass man einen finanziellen Ausgleich in Form einer nachträglichen Reisepreisminderung oder sogar Schadensersatz verlangt. Ansonsten kann der Reiseveranstalter davon ausgehen, dass sich ein unzufriedener Kunde mit der Beschwerde nur einmal Luft verschaffen wollte.

Auf welche Fristen muss man achten?
RA Tobias Klingelhöfer: Nach dem Urlaub muss die schriftliche Reklamation binnen eines Monats beim Reiseveranstalter eingereicht werden.

Lohnen sich die Mühe und der Ärger wirklich? Wie hoch sind denn die Reisepreisminderungen?
RA Tobias Klingelhöfer: Die Höhe einer Reisepreisminderung wegen Reisemängeln wird von Urlaubern oft überschätzt. Einen ersten Überblick verschafft die Frankfurter Tabelle im ARAG Reisepreisminderungsrechner, die für fast alle möglichen Mängelkategorien die dazugehörigen Prozentsätze der Reisepreisminderung errechnet. Die tendieren zwischen 5 Prozent für zum Beispiel einen eintönigen Speiseplan und 50 Prozent für starken Ungezieferbefall des Wohnbereiches. Die Reisepreisminderungstabelle der 24. Zivilkammer des Frankfurter Landgerichts gibt allerdings auch nur Anhaltspunkte und ist nicht in jedem Fall rechtsverbindlich.

Man kann also auch Schadensersatz fordern?
RA Tobias Klingelhöfer: Solche Schadenersatzansprüche wegen entgangener Urlaubfreuden sind eher selten – aber nicht unmöglich. Sind die Mängel der Reise so erheblich, dass der Reisepreis um mindestens die Hälfte gemindert wird, steht den Urlaubern unter Umständen auch Schadensersatz zu. In einem konkreten Fall wurde auf dem Hotelgelände täglich mit dem Presslufthammer gebaut. Dies konnten die genervten Urlauber mit Fotos belegen. Durch den Baustellencharakter der Hotelanlage während des gesamten Urlaubs war die Reise so mangelhaft, dass die Urlauber 60 Prozent des Reisepreises zurückerhielten, urteilte das Landgericht Frankfurt (Az.: 2-24 S 135/09). Da die Mängel so erheblich waren, steht den Urlaubern außerdem Schadensersatz wegen entgangener Urlaubsfreude zu.

Download des Textes:
http://www.arag.de/rund-ums-recht/rechtstipps-und-urteile/reise-und-freizeit

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Artengeschützte Mitbringsel

ARAG Experten warnen vor Urlaubsandenken, die gegen den Artenschutz verstoßen.

Artengeschützte Mitbringsel

Der Zoll und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) weisen Urlaubsheimkehrer auf die nationalen und internationalen Regelungen zum Artenschutz hin, um die Einfuhr von geschützten Pflanzen- und Tierarten zu unterbinden. Hierbei handelt es sich zumeist um Mitbringsel aus dem Ausland, die Touristen einführen, ohne sich der Bestimmungen über den Artenschutz bewusst zu sein. Um hohe Strafgelder zu vermeiden, raten ARAG Experten dazu, vor dem Urlaub Erkundigungen über den Schutz verschiedener Pflanzen und Tiere einzuholen.

Streng geschützt
Jedes Jahr beschlagnahmt der Zoll an deutschen Flughäfen Mitbringsel, die unter das in den 70er Jahren beschlossene Washingtoner Artenschutzübereinkommen fallen. Damit will man dem weltweiten Artenschwund, der auch durch Massentourismus und Fernreisetrend stetig zugenommen hat, Einhalt gebieten. Weltweit stehen derzeit ungefähr 5.600 Tier- und 30.000 Pflanzenarten auf der Liste des Artenschutzes und sind damit „streng“ oder „besonders“ geschützt.

Unwissenheit schützt nicht vor Strafe
Während die „bewussten“ Straftäter, also Händler, die zum Beispiel Elfenbein nach Europa importieren, nur einen kleinen Teil der Straftäter ausmachen, sind es oft unwissende Touristen, die die hohen Geldstrafen für die Einfuhr von geschützten Arten bezahlen müssen. Denn obwohl man etwa ein Tierskelett in Afrika öffentlich auf einem Markt erstanden hat, kann es dennoch sein, dass dieses unter das Artenschutzgesetz fällt und demnach in Deutschland eine hohe Geldbuße fällig wird. Dass der Tourist das illegale Mitbringsel am Zoll abgeben muss, versteht sich von selbst. Auch Gegenstände, die augenscheinlich nichts mit dem Aussterben oder der Quälerei von Tieren zu tun haben, können dem Reisenden zum Verhängnis werden: Für die Gewinnung von Kleidungsstücken aus Shahtoosh-Wolle beispielsweise müssen Antilopen nicht geschoren, sondern geschlachtet werden.

Fauna und Flora
Während vielen Deutschen bekannt ist, dass etwa das heimische „Edelweiß“ unter Naturschutz steht, sieht das im Ausland schon ganz anders aus. Manche Sachen dürfen eingeführt werden, wenn man deren legalen Erwerb beweisen kann. Um Bußgeldern und einer möglichen Anzeige zu entgehen, sollten sich Urlauber immer zuerst erkundigen, ob das Mitbringsel ihrer Wahl nicht gegen den Artenschutz verstößt. Hierzu liefern der Internetauftritt des deutschen Zolls und des BfN Informationen. Unter www.wisia.de finden Sie eine Auflistung des BfN aller Tier- und Pflanzenarten, die unter die Artenschutzbestimmung fallen.

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Air Berlins Insolvenz und die Folgen für Fluggäste

ARAG Experten erläutern die Rechtslage

Air Berlins Insolvenz und die Folgen für Fluggäste

Air Berlin hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Nachdem der Hauptaktionär erklärt habe, keine weitere finanzielle Unterstützung zur Verfügung zu stellen, sei man „zu dem Ergebnis gekommen, dass für die Air Berlin PLC keine positive Fortbestehensprognose mehr besteht“, hieß es zur Begründung. Unerwartet kommt dieser Schritt allerdings nicht. Was das allerdings für Verbraucher bedeutet, erläutern ARAG Experten.

Vorerst geht der Flugbetrieb weiter
Dafür sorgt ein Übergangskredit über 150 Millionen Euro, den die Bundesregierung dem angeschlagenen Unternehmen gewährt hat. Ob das für Reisende allerdings ein Grund zur ungetrübten Freude ist, bleibt abzuwarten. Seitdem die Fluglinie in die finanzielle Schieflage geraten ist, kam es immer häufiger zu Verspätungen und Flugausfällen. Jedenfalls können Fluggäste bis auf weiteres ihre bei Air Berlin gebuchten und bezahlten Flüge antreten. Wird der Flugbetrieb dann irgendwann eingestellt, haben die Kunden, die bereits Flugticket selbst gekauft und bezahlt haben, relativ schlechte Karten.

Flug gebucht, Ticket bezahlt – und nun?
Wenn Air Berlin den Flugbetrieb früher oder später einstellen sollte, geht das zu Lasten der Kunden mit bezahltem Ticket. Denn grundsätzlich bleibt ihnen nur die Möglichkeit, die eigene Forderung gegenüber der insolventen Airline im späteren Insolvenzverfahren anzumelden. Es bleibt den geschädigten Kunden also nichts weiter übrig, als sich bei dem zuständigen Amtsgericht in die Insolvenztabelle eintragen zu lassen. Und hier ist der Kunde natürlich immer – was die Gläubigerschlange anbetrifft – derjenige, der ganz hinten steht. Erfahrungsgemäß ist das Geld, das der Kunde für das Ticket gezahlt hat, verloren.

Pauschalreisende sind besser dran
Wer eine Pauschalreise mit Flügen von Air Berlin gebucht hat, braucht sich hingegen keine Sorgen zu machen. Laut ARAG Experten wird rechtlich klar zwischen einer Flugbuchung und einem Reisepaket unterschieden. Im Paketpreis sind dann neben dem Flugticket meist noch die Unterbringung, Flughafentransfer und Verpflegung enthalten. Der maßgebliche Unterschied zur reinen Flugbuchung: Vertragspartner bei einer Pauschalreise ist der Reiseveranstalter und nicht die insolvente Fluggesellschaft. Bei Pauschalreisen gibt es außerdem die Sicherungsschein-Regelung: Der Kunde erhält ihn mit den Buchungsunterlagen. Nur mit der Herausgabe des Sicherungsscheines ist der Reiseveranstalter überhaupt in der Lage und berechtigt, Zahlungen auf den Reisepreis – auch eine Anzahlung beispielsweise – anzunehmen oder zu fordern. Startet die Pauschalreise dennoch aufgrund einer Airline-Insolvenz verspätet oder fällt sie ganz aus, kann der Kunde den Reisepreis entsprechend mindern und auch Schadensersatz bei möglichen Folgeschäden verlangen, so ARAG Experten.

Codesharing-Flüge
Bei Flügen mit sogenanntem Codesharing muss man differenzieren. Codesharing ist beispielsweise gegeben, wenn der Fluggast bei Gesellschaft X gebucht hat, der Flug aber mit der Partner-Airline Y durchgeführt werden sollte. Was passiert, wenn diese nun insolvent ist? Hier gilt: Die Fluggesellschaft, bei der der Flug gebucht worden ist, ist Vertragspartner! Hat nun eine Fluggesellschaft, die eine Teilstrecke ausführen soll, Insolvenz beantragt, muss der Vertragspartner dafür Sorge tragen, dass die Beförderungsleistung wie vereinbart erbracht wird. Ist dies nicht der Fall, muss der Ticketpreis erstattet werden. Ist der Vertragspartner pleite, ist es zweifelhaft, ob der Fluggast die Reise noch antreten kann.

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