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Aktuelle Preispolitik – Preisstrategien für stationär und online

Mit umfangreichem kostenlosen Download

Die Preispolitik – im Englischen Pricing genannt – ist eine der diffizilsten Überlegungen im Marketing des Handels. Bin ich zu teuer, verschrecke ich die Kunden, bin ich zu preiswert, „vertrockne“ ich die eigenen Bilanzen.

„Die Preispolitik (auch Preismanagement) ist Teil der Distributionspolitik eines Unternehmens und befasst sich mit der Analyse, Festlegung und Überwachung von Preisen und Konditionen von Produkten oder Dienstleistungen. Ziel der Preispolitik ist es für das Unternehmen, optimale Preise bezogen auf die Unternehmensziele festzulegen (Beispiel: Gewinnmaximierung, Kundenzufriedenheit, Wachstum).“

So beschreibt Wikipedia Preispolitik im ersten Absatz der dort wiedergegebenen Definition.
Im Grunde genommen gibt es zwei verschiedene zentrale Überlegungen, den richtigen Preis für die Produkte zu finden:
• Kostenorientierte Preispolitik
Mit Blick auf G+V, Bilanzen, die Ertragsentwicklung, wird häufig ein hoher Preis oder eine
Preiserhöhung angesagt sein.
• Markt- und wettbewerbsorientierte Preispolitik
Sie erfordert, um im Markt zu bleiben oder gar Marktanteile zu erobern, in der Regel relativ niedrige Preise bzw. Preissenkungen.

Der Traum aller Händlers ist es sicherlich, im Markt mit relativ hohen und konstanten, festen Preisen zu agieren. Aber das Internet und damit der E-Commerce, der ja einen immer größeren Anteil am Handels-Geschäft langsam aber sicher erobert, steht diesen Überlegungen strikt entgegen: Auf der einen Seite ist das Internet eine gigantische „Preisvergleichsmaschine“, die es jedem Kunden ermöglicht, zu sehen, wer der Preiswerteste am Markt ist. Zum Zweiten aber haben Amazon und andere Anbieter vorgemacht, dass Preise nicht konstant sein müssen, sondern dass sie bei ein und denselben Artikel pro Woche, ja sogar pro Tag mehrfach geändert werden können: „Dynamic Pricing“. Ja, die neuesten Tendenzen gehen sogar dahin, dass in Einzelfällen zwischen einzelnen Kunden unterschieden wird und je nach Faktenlage und Zeitpunkt dem einzelnen Kunden ein anderer Preis geboten wird („Personal Pricing“). So ist es immer wieder ein Gerücht (?), dass die Internetnutzer, die mit einem Apple-Gerät auf bestimmten Seiten recherchieren, einen höheren Preis offeriert bekommen als andere Nutzer.
Viele Unternehmen verschenken Gewinne, weil sie ausschließlich auf den Marktanteil fixiert sind und glauben, durch Preispolitik – genauer gesagt durch Senken der Preise – Marktanteile erobern zu können.

Aber zusätzliche Marktanteile sind nur dann lohnend, sofern der Gewinn stärker steigt als der Absatzzuwachs. Gerade bei restrukturierten Unternehmen ist direkt nach dem Turnaround häufig festzustellen, dass bei gesunkenem Umsatz die Gewinne drastisch steigen. Prof. Dr. Herbert Simon, Frank Bilstein und Frank Luby fordern deshalb in ihrem Buch „Der gewinnorientierte Manager“ die Renaissance des Gewinns. Dazu schlagen sie global drei Ansätze vor:
• Differenzierungen bringen die ersten Zusatzgewinne.
Produkte müssen nicht immer neu erfunden werden, sie müssen aber vom Angebot des
Wettbewerbs klar abgesetzt werden.
• Unprofitable Marktanteile müssen aufgegeben werden.
Die Profitabilität der Kunden- und Marktsegmente muss untersucht werden, ABC-Analysen
Helfen dabei. Was nichts bringt, wird aufgegeben.
• Preise dürfen nicht reflexhaft gesenkt werden.
Eingriffe des Wettbewerbs sollten nicht sofort mit Preissenkungen beantwortet werden. Der
Ansatz zur Gegenstrategie ist die Differenzierung!

Preise dürfen nicht ad hoc festgelegt werden. Eine „echte“ Preispolitik ist erforderlich, basierend auf einem effektiven Pricing-Prozess. Der Preis selbst, der ständig unter einer Zerreißprobe steht, zerfällt dabei in vier Elemente, nämlich Preisimage, Preislogik, Preisdifferenzierung und Preisattraktion.

Aber Variables Pricing – auf der einen Seite die permanente Preisänderung im Zeitverlauf, auf der anderen Seite die individuelle, an der einzelnen Person ausgerichtete Preispolitik – scheint sich in allen Segmenten des Onlinehandels immer stärker durchzusetzen und von dort auf den stationären Handel nicht nur „abzufärben“, sondern sich dort ebenso fest zu etablieren. Der Onlinehandel ist dabei immer mehr auf dem Weg, sich in der Preispolitik auf einzelne Kunden mehr oder weniger automatisiert einzustellen, zumindest jedoch auf eng gefasste Kundengruppen, um so die Kaufwahrscheinlichkeit enorm zu steigern. Diese Strategie basiert auf Big Data: Daten, Daten, Daten…

Im stationären Handel sieht die Situation jedoch etwas anders aus: Auf der einen Seite hinterlassen die Kunden dort nicht so breite „Datenspuren“ wie beim Onlinekauf, aber auch hier hinterlassen die Kunden immer mehr Daten – vor allen Dingen dann, wenn mit Kundenkarten oder Ähnlichem operiert wird. Basis aller künftigen Überlegungen im stationären Handel wird es denn auch sein, möglichst viele Daten über den Kunden zu erfahren. Dazu sind Kundenbefragungen und Kundenkarten mit laufenden Erfassungen von Aktivitäten der einzelnen Kunden von äußerster Wichtigkeit. Auf diese Art und Weise wird zwar nicht unbedingt „Big Data“ entstehen, aber doch so etwas wie „Mini Data“. Ob mit dieser Bass dann auch mit Hilfe von automatisierten Algorithmen operiert werden kann, sei einmal dahingestellt, aber auf Basis solcher Daten dürften Category Manager in der Lage sein, vernünftige Preisanpassungen vorzunehmen, etwa im Monats-, Wochen- oder auch Tages- sowie Tageszeitenrhythmus.
Wesentliche Voraussetzungen dafür – die häufigere Preisänderung – sind jedoch im stationären Handel elektronische Preisetiketten, die es seit Langem gibt, jedoch bisher nur selten im Handel eingesetzt werden. Nur sie ermöglichen die schnelle Preisänderung an allen präsentierten Artikeln in der Auslage der Geschäfte.

Dynamic Pricing ist ein wahnsinniger Umsatzhebel für Handelsunternehmen. Big Data pusht Dynamic Pricing und so gesehen liegt der Onlinehandel auf diese Weise in Front im Rennen um den Kunden. Aber auch der stationäre Handel wird im Laufe der Zeit Methoden entwickeln, hier besser mithalten zu können, wie zuvor beschrieben. Die REWE, Lekkerland und Media-Saturn testen solche Systeme in verschiedenster Form. Vollautomatisiertes Dynamic Pricing wird im stationären Handel sicherlich eher für Massenartikel möglich sein. Personal Pricing, im Sinne von personalisierten Rabatten, dürfte jedoch vorläufig auf bestimmte Aktionen beschränkt bleiben, da ja nicht im Laden für einzelne Kunden verschiedene Preise ausgezeichnet werden können.

In einem kostenlosen umfangreichen Download zeigt die UEC|Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien wie und was in der Zukunft der Preispolitik „State oft he Art“ ist.

Die Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:

— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die

— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel, E-Commerce und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 40 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008- heute erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ HANDEL & INTERNET
+ VERBUNDGRUPPEN & INTERNET
+ INDUSTRIE, LIEFERANTEN & INTERNET
+ GESCHÄFTSMODELLE & FORMATE IM B2C ONLINE-HANDEL
+ (QUALITATIVE) HANDELS- UND VERTRIEBSTRENDS – ALL ABOUT
DIGITALISIERUNG, INTERNET, E-COMMERCE & CO.
+ ZUKUNFT E-COMMERCE B2C – QUANTITATIVE ENTWICKLUNGEN 2020/25/30
+ 3-D-DRUCK – CHANCEN & ENTWICKLUNGEN
+ LANGFRISTIGER WANDEL IM HANDEL
+ MÖBEL & WOHNEN 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND I)
+ DIY 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND II)
+ ZUKUNFT STATIONÄRER HANDEL 2030
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem auf www.ulricheggert.de Hier finden Interessenten direkt unter www.ulricheggert.de/kostenlosestudien auch über 50 aktuelle Kurz-Studien zum kostenlosen Download.

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Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt

14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. 5. 2017

Vorteil für Menschen als Investor: Kenne den Heimatmarkt
Dr. Hendrik Leber, ACATIS

Was noch bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben

Performancevorsprung durch lokale Expertise

Big Data hat noch Grenzen – Kreativität durch Dissonanz

Frankfurt am Main, 15. Mai 2017 (mpr) – Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz drängen im Finanzsektor an die Spitze. Im März diesen Jahres stellte der Frankfurter Value-Manager Dr. Hendrik Leber, Acatis, den weltweit ersten komplett von Computern gesteuerten Aktien-Investmentfonds vor, den Bayerninvest Acatis KI Aktien Global-Fonds.
Was den Menschen als Fondsmanager noch zu tun bleibt, wenn die Maschinen übernommen haben, dies war im Umkehrschluss das Thema der diesjährigen, der 14. Acatis-Value-Konferenz in Frankfurt am Main am 12. Mai 2017 mit über hundert institutionellen Investoren. Veranstalter Leber glaubt, "dass der Mensch in den nächsten Jahren mit Kreativität und der Verarbeitung weicher Faktoren noch genügend zu tun haben wird", und das, obwohl Acatis seit 15 Jahren eine fundamentale Unternehmensdatenbank aufbaut und sich seit vier Jahren intensiv mit der Nutzung dieser Daten durch Künstliche Intelligenz (KI) befasst.

"Maschinen können schon heute besser als die meisten Menschen Schach, Go und Poker spielen, Sprache übersetzen, Bilder klassifizieren, medizinische Diagnosen erstellen, Musik komponieren, Kochrezepte erfinden und Bilder malen. Sie beginnen, sich als Autofahrer oder Pilot in der realen Welt zu bewegen, und sie können an der Börse handeln." Eine Maschine habe heute im Massenmarkt bei ausreichender Datenlage bessere Voraussetzungen als die Investmentprofis, weil die schiere Merkfähigkeit des Menschen begrenzt sei – vielleicht 10.000 Geschäftsberichte in einem Leben. "Die Maschine kennt alle Geschäftsberichte, 2 bis 3 Millionen Datensätze gleichzeitig, und sieht im Idealfall die Muster, die auch der Mensch erkennt. Maschinelles Deep Learning findet auch komplexe, nichtlineare, mehrdimensionale Zusammenhänge."

Big Data hat noch Grenzen

Die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der Rechner hat Big-Data-Modelle erst denkbar und machbar gemacht. "Big Data erfasst alle Handelschiffe auf den Weltmeeren, Big Data erkennt beliebige Objekte aus dem All, Big Data zählt die Autos auf den Walmart-Parkplätzen, Big Data weiß, wo der Verkehr sich staut. Big Data kann alle diese Informationen verknüpfen – doch wo bleiben die weichen Informationen, wo der kreative, dissonante Ansatz?" Regionale und ethnische Besonderheiten, Kunden- und Know-how bezogene Informationen, der physische Augenschein von Fertigungsanlagen, all dies seien Daten, die noch nicht in Big Data abgebildet seien und mit deren Erfassung und Interpretation menschliche Analysten vorerst noch punkten könnten. "Menschen können an wenigen Beispielen lernen, lassen sich nicht so leicht täuschen wie Maschinen, haben eine sehr vielseitige Erfahrung. Kluge Analysten nutzen die Maschinen in den nächsten Jahren zur Vorauswahl interessanter Firmen, aber vielleicht stört der Mensch am Ende nur noch, weil er zu langsam und zu beschränkt ist."

Was nicht im Geschäftsbericht steht

Daniel Kröger, hauptverantwortlich für den Acatis Aktien Europa Fonds UI und darüber hinaus Co-Manager für alle Acatis-Investmentfonds, arbeitet seit zehn Jahren als Portfoliomanager und recherchiert selbst vor Ort in ganz Europa, um Unternehmen mit langfristigen Wachstumsaussichten zu finden. Ihm sagen persönliche Gespräche mit dem Management und ein Besuch vor Ort mehr als jeder Geschäftsbericht. Dabei folgt er einer einfachen Regel: "Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden von weniger Investoren und Analysten beobachtet, haben aber nach einschlägigen Untersuchungen eine höhere Outperformance gegenüber Large Caps." Und in Europa gibt es über 9.000 solcher KMU. Deutschland hat mit weitem Vorsprung vor den USA die meisten mittelständischen Weltmarktführer, nämlich über 1.300. Das sei eine hervorragende Voraussetzung für einen value-orientierten Stockpicker. "Was verrät ein Geschäftsbericht häufig nicht?" – und gibt gleich selbst die Antwort: Die wahren Treiber und Katalysatoren des Geschäftsmodells, der Burggraben für Konkurrenten ist nicht immer erkennbar, dem Geschäftsbericht kann der Leser nur passiv folgen, Segmente sind mitunter "strategisch", damit Kunden und die Konkurrenz gewisse Margen nicht erkennen. "Der Geschäftsbericht mag über Jahre hinweg eine herausragende Gewinndynamik zeigen, doch es gibt Fälle, in denen eine Investition in ein solches Unternehmen dennoch gut überlegt sein sollte."
Kröger versucht immer, den CEO kennenzulernen und richtig einzuschätzen, denn "CEOs sind grundsätzlich prozyklisch, stellen die Wahrheit geschönt dar. Aus Verhaltensweisen des CEOs lässt sich auf die Unternehmensführung schließen. Solche Gespräche bieten darüber zusätzlich Hintergrundinformationen zu Wettbewerbern und der Value Chain." Sein Fazit: „Die Ergebnisse von Investorenbesuchen lassen sich nicht quantifizieren. Die größte Überwindung kostet das eigene Ego. Sei nicht voreingenommen und packe Unternehmen nicht in eine Schublade, unterliege nicht dem Irrglauben, ein besserer CEO zu sein. Versuche, die Stellschrauben des Unternehmens zu verstehen. Viel Training bringt die nötige Erfahrung, um Personen und Verhalten besser einzuschätzen, sei empathisch, stelle offene Fragen, bleibe neugierig, scheue dich nicht, dumme Fragen zu stellen. Viele Informationen fließen in den Hinterkopf – verknüpfe diese."

Value Investing in Schwellenländern – ineffiziente Märkte, chancenreiche Firmen

Axel Krohne arbeitete bis 1997 als Bauingenieur, bevor er in die USA emigrierte, sich beim Morgan Stanley Training Program in San Diego, Kalifornien, einschrieb und dort bis 2004 als Finanzberater Erfahrungen sammelte. Heute sucht er mit seiner EM Value AG nach Value-Aktien in Emerging Markets und Schwellenländern – zwei Begriffe, die nicht einmal der Hälfte der Anleger in Deutschland etwas sagen. Diese Aktienmärkte sind häufig ineffizient und volatil. Das macht sie für Krohne jedoch interessant, denn gleichzeitig sind sie kaum beachtet, und Krohne ist dort nahezu konkurrenzlos. Durch das geringe Aufsehen, das diese Märkte erregen, haben die Unternehmen dort eine extrem niedrige Bewertung, sind entsprechend billig zu haben. Egal ob Vietnam, Ghana oder Sri Lanka, es gibt eine breite Auswahl an Firmen mit enormen Chancen. "85 Prozent der Weltbevölkerung lebt in den Schwellenländern, dennoch stehen die Emerging Markets und Frontier Markets nur für 25 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung." Krohne macht sich die Philosophie Alexander von Humboldts zu eigen: "Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben." "Wir identifizieren vor Ort exzellente Unternehmen zu günstigen Preisen, beteiligen uns nicht an Rohstoffspekulationen, investieren nur direkt in den Märkten in Unternehmen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5 und niedriger, verzichten auf teure Währungsabsicherungen. Denn: Die Entwicklungsländer bieten attraktive Opportunitäten und werden immer wohlhabender. Ineffiziente Aktienmärkte und niedrige Liquidität eröffnen dort attraktive Investmentmöglichkeiten." Banken, Lebens- und Genussmittel sowie Freizeitunternehmen gehören zu seinen bevorzugten Zielbranchen.

Lokale Expertise auf der iberischen Halbinsel

Den Nutzen der lokalen Expertise illustrierte auch Otto Kdolsky, Investment Analyst bei Magallanes Value Investors Madrid, am Beispiel spanischer und portugiesischer Aktien. Kdolsky vertrat seinen verhinderten Chef, Iván Martín, Gründungspartner und Chief Investment Officer von Magallanes. "Schlüsselfaktoren zur Hebung von Value-Potenzial sind ineffiziente Aktienmärkte, ungleichgewichtige und konzentrierte Firmenstrukturen, übersehene, unbekannte und unsichtbare Unternehmen, Familienfirmen und unabhängiges Denken – das alles finden Sie in Spanien und Portugal." Gleichzeitig sei es bisher gut möglich gewesen, Value mit den richtigen spanischen Aktienfonds aufzubauen – 18 % der Fonds sind hier besser als der Marktdurchschnitt, gegenüber nur 11,8 % auf europäischer Ebene, 2,1 % in den USA und global gar nur 1,6 %.

Die Unternehmensstruktur sei auch erheblich konzentrierter als in Resteuropa. "Die größten 10 börsennotierten Unternehmen repräsentieren 60 % der kompletten Marktkapitalisierung." Zum Vergleich: Deutschland 40 %, Frankreich 35 %. Das bedeute, dass viele Unternehmen unter einer von außen nicht einsehbaren Sichtbarkeitsschwelle lägen. "24 % der iberischen Aktien werden von keinem Analysten beobachtet." Auf diesem Markt sucht und findet Magallanes kleine Value-Perlen für die eigenen Aktienfonds, meist familienkontrolliert, Marktführer auf dem jeweiligen Gebiet, schuldenfrei oder gar mit hohem Cash-Bestand, mit gesundem Wachstum und hohen Gewinnen zu niedrigem Aktienpreis. Entscheidungsgrundlagen sind neben Buchzahlen direkte Beobachtung, eigenes Research, Konferenzen, Gespräche.

Indien – unüberschaubar selbst für Insider

"Indien ist so groß und tiefgründig, dass nicht einmal ein Inder es in seiner Gänze wirklich versteht. Seine Sprachen, seine Geschmäcker, seine Kultur, seine Geschichte, seine Religion und seine Wirtschaft sind verschieden und doch miteinander verflochten. Das trügerisch attraktive Indien hat so manchen Anleger reich gemacht und viele Unternehmen enttäuscht." Krishnaraj Venkataraman, Beaconsfield Investment Management, investiert seit über 20 Jahren in die meisten börsennotierten Unternehmen Indiens und ist Sub-Advisor des Indienfonds von Acatis (Acatis INDIA VALUE EQUITIES – EUR ACC, ISIN DE000A141SG1). Seine Grundsätze bei der Kapitalanlage sind von Benjamin Graham und Warren Buffett geprägt. Venkataraman studierte Ingenieurwesen und absolvierte einen MBA, war danach bei Tata Steel und Procter & Gamble tätig, gründete ein Online-Marketingunternehmen, das zum größten Unternehmen seiner Art in Indien avancierte, bevor es dem Internet-Crash zum Opfer fiel. Er war Miteigentümer eines Analytik-Unternehmens, das im Juli 2008 verkauft wurde. Seitdem ist er Vollzeit-Investor. Er berichtete in seinem Vortrag über das andere und einzigartige Indien anhand von drei Beispielen – dem Autohersteller Maruti, ein Gemeinschaftsunternehmen der indischen Regierung mit dem japanischen Hersteller Suzuki, dem Goldpfandleiher Manappuram General Finance and Leasing und der Augenklinikkette Aravind – die es ihren Kunden überlässt, den Preis der Behandlung gegen Blindheit festzulegen, seit 1976 einen Weltmarktanteil von 10 % bei der Produktion von intraokularen Linsen erreicht hat und heute in 146 Länder exportiert. 50 % der indischen Patienten werden kostenlos behandelt, was das Unternehmen zu extremer Produktivität zwingt.

Die genaue Kenntnis und der physische Besuch der Unternehmen sind für Venkataraman Voraussetzungen für das Erkennen und Bewerten von Value-Investment-Chancen. Hinzu kommen die Hintergrundinformationen über politische und sozioökonomische Entwicklungen, die die Basis für den jeweiligen Markterfolg eines Unternehmens abgeben. Ohne physische Präsenz auf den lokalen Märkten sei eine Analyse auch heute nicht möglich. "Indien ist eine Nation im Aufbruch, und wir eröffnen Möglichkeiten, sich hier rational als Value-Investoren zu engagieren."

Vom Leben lernen mit Bio-Imaging und Datenanalyse

Zurück zu den Möglichkeiten von Big Data: Ein tief gehendes Verständnis der grundlegenden molekularen Prozesse bei der Entwicklung von Leben erfordert neuartige bildgebende Verfahren, die vollständige Aufnahmen biologischer Gewebe und Organismen zusammen mit leistungsfähigen Datenverarbeitungsalgorithmen ermöglichen. Während es diese neuen bildgebenden Verfahren ermöglichen, Leben in einer noch nie da gewesenen räumlichen und zeitlichen Auflösung zu dokumentieren, generieren sie Tag für Tag mehrere Terabyte Daten, was mit immensen Herausforderungen im Hinblick auf die Verarbeitung, die Visualisierung, das Verbreiten, die Analyse und die Quantifizierung der Daten einhergeht. Dr. Lars Hufnagel vom EMBL Heidelberg (European Molecular Biology Laboratory) stellte die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet des Bio-Imaging vor, das gleichzeitig Treiber und Voraussetzung für reifere neuronale Netze werden könnte. Zum einen kann man mit diesen Techniken dem Hirn beim Denken zusehen, und sei es nur das eines kleinen Fisches, um so Hinweise auf die Konstruktion besserer neuronaler Netze zu finden. Zum anderen wird die wachsende Datenflut des Bio-Imaging nur noch durch künstliche Intelligenz auswertbar.

Mit 5 Sekunden von der Dissonanz zur Hochleistung

Wie nahe Dissonanz, Kreativität und Hochleistung beieinanderliegen können, demonstrierten Albert Schmitt und Stephan Schrader von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit ihrem 5-Sekunden-Modell. Es geht dabei nicht um Zeitsekunden, sondern um Gegensatzpaare, die je nach ihrer Nähe und Intensität wie musikalische Sekunden dissonant wirken können, aber dadurch erst Höchstleistungen möglich machen; durch das Bemühen, die Dissonanz verschwinden zu lassen. Notwendigkeit und Sinn, Hierarchie und Demokratie, Perfektion und Abenteuer, Energie und Konzentration sowie Erfolg und Spaß sind die fünf Sekunden, die Schmitt, Musiker und seit 1999 Managing Director des Orchesters, gemeinsam mit dem Personalmanager Prof. Christian Scholz entwickelte und zur Selbstrettung des insolventen Orchesters in den 90er Jahren einsetzte. Unter Schmitts Leitung erfolgte die strategische Neuausrichtung und der Aufstieg des Orchesters in die Weltspitze. Dazu gehörten neben künstlerischen Höchstleistungen auch strukturelle Innovationen: Das Orchester wird als klassisches Unternehmen geführt, die Musiker sind die Gesellschafter. Das 5-Sekunden-Modell inspiriert auch Wirtschaftsunternehmen und amtierende Fußballweltmeister. Ein Beispiel: Perfektion und Abenteuer – Perfektion ist Grundvoraussetzung für ein gelungenes Konzert, wirkt für sich alleine aber steril. Perfektion alleine ist der falsche Weg, aber ein Abenteuer ohne Perfektion ist auch keine Höchstleistung. Sein Kollege Schrader orchestrierte dies eindrücklich mit seinem Cello-Loop – ein einziges Cello, live vervielfältigt mit einem Loop-Synthesizer, kann wie ein ganzes Orchester klingen. Dissonanz und emotionalisierende Neuschöpfung liegen direkt nebeneinander.

Weitere Auskünfte über die Value-Konferenz erteilt die Acatis Investment GmbH, E-Mail anfragen@acatis.de,
Tel. 069 / 97 58 37 77.
1877 Wörter / 14.715 Zeichen

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Der Initiator des Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds rät Anlegern, auf Auswahl und breite Streuung zu achten

– Liste aller Investments im Musterdepot auf www.deutscher-mittelstandsanleihen-fonds.de

Der Initiator des Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds rät Anlegern, auf Auswahl und breite Streuung zu achten

Düsseldorf 20.11.2013 – Nur mit der richtigen Auswahl von Mittelstandsanleihen und einer möglichst breiten Streuung auf verschieden Unternehmen und Branchen kann ein Anleger die Sicherheit für sein Investment erhöhen. Der Initiator des Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds, die KFM Deutsche Mittelstands AG, setzt für die Auswahl und für die laufende Überwachung der Anleihen von mittelständischen Unternehmen in seinem Musterdepot seit drei Jahren auf das Analyseverfahren KFM-Scoring.

Kernstück der Anleihenauswahl ist das umfassende KFM-Scoring-Modell, mit dem vielfältige qualitative und quantitative Kennzahlen, insbesondere zu Bonität, Nachhaltigkeit, Wachstum und Ertrag, bewertet und anschließend zu einem Gesamturteil zusammengefasst werden.

Deutscher Mittelstandsanleihen Fonds nutzt ab sofort spezielles Analyseverfahren
Mit dem KFM-Scoring-Modell, das ab sofort exklusiv für den Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds zur Verfügung steht, werden die Mittelstandsanleihen herausgefiltert, die ein attraktives Rendite-/Soliditätsprofil aufweisen.

Das Potential des Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds verdeutlicht das mit Hilfe des KFM-Scoring-Modells seit 15.09.2010 geführte Musterdepot. Seit dem Start des Musterdepots beträgt die Gesamtrendite aktuell 28,75% oder 8,31% p.a..
Zu den aktuellen TOP-Performern zählen u.a. Anleihen von Unternehmen wie Bastei Lübbe, SAF-Holland, Deutsche Rohstoff oder KUKA.

Eine Liste mit allen Mittelstandsanleihen im Musterdepot finden Anleger und Interessierte auf der Internetseite www.deutscher-mittelstandsanleihen-fonds.de

Initiator des Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds, Finanzanalyse von Mittelstandsanleihen

Kontakt:
KFM Deutsche Mittelstand AG
Hans-Jürgen Friedrich
Königsallee 68
40212 Düsseldorf
+49 211 3239576
hj.friedrich@kfmag.de
http://www.kfmag.de/

Gesundheitsressourcen erkennen und nutzen

Ein Schwerpunkt-Thema auf der PARACELSUS MESSE in Düsseldorf

Gesundheitsressourcen erkennen und nutzen
unbenannt

Die Salutogenese (Gesundheitsentstehung) versteht unter Gesundheitsförderung und Prävention vor allem die Stärkung der Gesundheitsressourcen, die zur Gesundheit des einzelnen Menschen beitragen. Als Gesundheitsressourcen sind die internen und externen Quellen anzusehen, die der Mensch nutzen kann, um seinen Zustand in Richtung mehr Wohlbefinden und mehr Gesundheit zu verändern. Das ist das Thema über das Prof. Dr. Wolfgang Höppner am Sonntag 27. Oktober um 16.40 Uhr auf der Hahnemann-Bühne auf der PARACELSUS MESSE in Düsseldorf (CCD) spricht.

„Zu den internen Quellen gehören unsere biologischen Eigenschaften, die uns durch die Jahrmillionen der Entwicklungsgeschichte als Spezies Mensch im wahrsten Sinne des Wortes „in die Wiege“ gelegt wurden. Hierzu zählen sowohl die biochemischen und biomechanischen Fähigkeiten unseres Körpers als auch die mentalen Fähigkeiten unseres Geistes. Beides steht in enger Wechselwirkung mit der uns umgebenden Biosphäre und den uns umgebenden soziologischen und ökonomischen Strukturen“, so Prof. Höppner. Die Ausprägung der Gesundheitsressourcen und das Ausmaß ihrer Nutzung sind also individuell sehr unterschiedlich. Die Gründe für diese Unterschiede basieren zum Teil schlicht auf biologischen Ungleichheiten, die z.B. auf individuelle genetische Dispositionen zurückgeführt werden können. Der moderne westliche Lebensstil hat es mit sich gebracht, dass uns heute zahlreiche Gesundheitsressourcen teilweise oder ganz entzogen sind. Prof. Höppner: „In manchen Bereichen stoßen wir mit unseren internen Gesundheitsressourcen an Grenzen und müssen lernen diese zu kompensieren. Wo die Grenzen individuell liegen und ob wir Gefahr laufen unsere Gesundheitsressourcen zu überfordern, kann man mit modernen Analyseverfahren bestimmen“. Welche Ressourcen messbar sind und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um chronischen Gesundheitsproblemen vorzubeugen, ist Thema dieses Vortrags.

Neben Prof. Dr. Höppner geben noch 30 weitere Experten mit ihren Vorträgen auf dieser großen deutschen Gesundheitsmesse Einblick in die Welt der Gesundheit. Über das vollständige Vortragsprogramm und über die Produkte und Dienstleistungen der Aussteller informiert die Webseite der Düsseldorfer Messegesellschaft MCO GmbH: www.Paracelsus-Messe.de

Wir sprechen Ihre Sprache

Die Welt verlangt immer stärker nach Informationen und neuen Ideen. Jeden Tag. Und immer schneller. Dieser Wettbewerb entscheidet darüber, wer überlebt. Märkte wachsen zusammen, alte lösen sich auf, neue entstehen. Globalisierung ist kein Trend mehr, sondern Realität. Die MCO stellt sich dieser Herausforderung. In Partnerschaft mit Verbänden und Institutionen beweisen wir seit Jahren, dass wir diesen Kampf gewinnen können und so schaffen wir es auch immer wieder, unsere Kunden erfolgreich ins Ziel zu bringen. Auf unseren Messen, den Kongressen oder im Internet. Kompetenz, Innovationsfähigkeit und Teamwork, gepaart mit Zuverlässigkeit und Engagement – das sind die Zutaten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Für uns als Messeveranstalter bedeutet das: Flexibilität im Denken und Handeln sowie Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Entwicklungen. Unser Erfolgsgeheimnis: Präzise Konzepte, strategische Arbeitsweise und partnerschaftlicher Umgang mit Kunden und Mitarbeitern/innen. Das heißt aber auch: offener, fairer und vertrauensvoller Dialog.

Kurz: Bei MCO steht der Kunde im Mittelpunkt. Hier sehen wir auch den entscheidenden Unterschied zu großen Organisationen. Als privatrechtliches, inhabergeführtes Unternehmen können wir eben nur durch Kompetenz, Kreativität, Flexibilität und Engagement bestehen. Diese Assets und der hohe Anspruch an die Qualität der einzelnen Aktivitäten und Maßnahmen sind es aber, die unseren Erfolg sichern. Profitieren Sie davon, wenn es um Ihre nächste Veranstaltung geht. Rufen Sie uns an! Ein Gespräch ist durch nichts zu ersetzen. Basis des Erfolges ist der persönliche Kontakt! Auf Messen und Kongressen ebenso wie in der Zusammenarbeit mit uns.

Also:

Wann sehen wir uns?

Kontakt:
MCO Marketing Communication Organisation GmbH
Torsten Fuhrberg
Elisabethstr. 14
40217 Düsseldorf
0211 – 38 600 0
info@mco-online.com
http://www.mco-online.com

Neues prudsys RDE Release als technologischer Meilenstein im Bereich Personalisierung

Der Realtime Analytics Spezialist prudsys erweiterte seine Personalisierungslösung prudsys RDE um weitere innovative Einsatzszenarien, Technologien und Verfahren.Das neue Release 3.4 der prudsys RDE erlaubt z.B. erstmals eine personalisierte Suche sowie ortsgebundene Empfehlungen und die Einbeziehung von Facebookdaten (Posts, Likes, Check-Ins) und erhöht damit signifikant den Personalisierungsgrad

Neues prudsys RDE Release als technologischer Meilenstein im Bereich Personalisierung
prudsys RDE

Neue Funktionalitäten bei der Suche
In der Regel spielt die Produktsuche im Onlineshop Ergebnisse aus, die sich an Semantik und Phonetik des Suchwortes orientieren. Der prudsys AG als Pionier der Echtzeitpersonalisierung und Inhaber zahlreicher Patente gelang es nunmehr, in das Modul prudsys RDE | Search innovative Algorithmen und Verfahren zu implementieren, die erstmals eine transaktionsbasierte Suche ermöglichen. Das heißt, dem potentiellen Käufer werden im Rahmen einer Produktsuche auch Artikel empfohlen, die sich an seinem bisherigen Verhalten im Onlineshop (Klicks, Anzahl der Bestellungen, Umsatz) orientieren und demzufolge eine hohe persönliche Relevanz aufweisen.
Weitere wesentliche Suchfunktionalitäten wurden im Rahmen des neuen Releases realisiert: u.a. Suggest-Funktion, Fuzzy- und Wildcard-Suche und After-Search-Navigation.

Hoher Personalisierungsgrad mit ortsgebundenen Empfehlungen und Facebook-Daten
Durch Verwendung von Smartphones oder Tablets während des Onlineshoppings ist es oft möglich, den Standort des Verbrauchers zu lokalisieren, so dass der Ort, an dem sich der Verbraucher befindet, zukünftig eine immer größere Rolle in der personalisierten Kundenansprache einnehmen wird. Das Modul prudsys RDE | Recommendations wurde im neuen Release um eine weitere Stammdatendimension erweitert: dem „Ort“ bzw. die „Location“. Wenn der Verbraucher während des Onlineshoppings lokalisierbar ist, ermöglicht das Modul auch ortsgebundene spezifische Empfehlungen auszuspielen. So kann der Verbraucher z.B. das empfohlene Produktangebot bei Bedarf im nächsten Markt anschauen und sich vom Produkt überzeugen, bevor er seine Kaufentscheidung fällt.

Ab sofort steht der prudsys RDE zudem eine noch umfangreichere Datenbasis zur Verfügung. Mit der Erweiterung DataSync for Facebook können Daten wie Likes, Posts oder Check-Ins aus dem Social Network Facebook bei der Berechnung von personalisierten Empfehlungen oder Content einbezogen werden.

Dynamisches Pricing: Neue Business Cases und verbesserte Benutzerführung
Der RDE Client bietet im neuen Release eine verbesserte Benutzerführung im Bereich Pricing mittels multipler Pricing-Services und eines Wizards zur Einstellung relevanter Parameter. Zudem wurden bestehende Pricing-Algorithmen erweitert, z.B. der Algorithmus zur individuellen Rabattierung. Durch die enge Verzahnung des Moduls RDE | Pricing mit dem Modul RDE | Newsletter ist es ab sofort möglich, Kunden mit individuellen Coupons im Newsletter zielgenau anzusprechen.

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Die prudsys AG ist einer der Technologieführer im Bereich der intelligenten Datenanalyse und konzentriert sich insbesondere auf die Entwicklung und Integration qualitativ hochwertiger Realtime-Analytics-Verfahren. Die prudsys RDE (prudsys Realtime Decisioning Engine) ist eine der führenden Lösungen für Echtzeit-Analyse, Prognose und intelligente Empfehlung. Ihr modularer Aufbau erlaubt die Kombination einzelner Lösungen zu einer kundenspezifischen und multichannel-fähigen Gesamtlösung. Für mittlere und kleinere Online Shops bietet die prudsys AG ausgewählte Funktionen unter IREUS.net zudem als Software as a Service an.

Die Lösungen des Chemnitzer Unternehmens sind weltweit im Einsatz. Allein in Deutschland vertrauen circa die Hälfte der Top 20 Versandhandelsunternehmen wie OTTO, Heine, Conrad Electronic, bonprix und Baur sowie zahlreiche Versandhändler der Top 100 wie 3 Pagen/3 Suisse, buch.de und Mexx (Quelle: Versandhausberater) auf prudsys.

Die prudsys AG ist Inhaber zahlreicher nationaler sowie internationaler Patente. Darüber hinaus ist die prudsys AG Organisator des weltweit größten Data Mining Wettbewerbes, dem DATA-MINING-CUP.

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Lünendonk bestätigt Marktposition von IDL

Schmitten, September 2013 – Die neueste Marktstichprobe des Analystenhauses Lünendonk listet IDL unter den Top-10-Anbietern für Business-Intelligence (BI)-Software in Deutschland und bestätigt damit das stimmige Lösungsportfolio und eine führende Marktposition des Business-Performance-Management -Spezialisten.

Mit einem gruppenweiten Umsatz 2012 von 14,8 Mio. Euro ist IDL zweitgrößter Anbieter im Vergleich der 18 einbezogenen Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland. Rein auf den Umsatz in Deutschland bezogen belegt IDL Platz 7 mit 12,1 Mio. Euro.

Für neun der befragten BI-Standard-Software-Anbieter arbeiten laut Lünendonk insgesamt beziehungsweise über ihre deutsche Tochtergesellschaft 100 Arbeitnehmer und mehr. IDL positionierte sich 2012 als Arbeitgeber in diesem Ranking an vierter Stelle und beschäftigt heute gruppenweit insgesamt 130 Mitarbeiter.

Die Nachfrage nach BI-Lösungen ist gemäß der Studie ungebrochen. Die primär wichtigen Einsatzgebiete werden klar im Finanzwesen und der Unternehmenssteuerung gesehen, dicht gefolgt von Vertrieb, IT/Prozesssteuerung und Marketing. Bei den Trends zählt neben Business Analytics und Big Data vor allem Mobile zu den stärksten Treibern.

Die IDL-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Schmitten, Frankfurt/Main ist zuverlässiger Partner und führender Anbieter für moderne Business-Performance-Management (BPM)-Lösungen rund um die Themen Konsolidierung, Planung, Analyse und Reporting. Die Stärken von IDL liegen in der fachlichen, betriebswirtschaftlichen, methodischen und technischen Kompetenz. Kombiniert mit leistungsstarker Software und erstklassigem Service entstehen flexible Anwendungen, die Kunden einen ganzheitlichen, zukunftsorientierten und nachhaltigen Nutzen verschaffen. Unternehmen und Konzerne verschiedenster Branchen arbeiten weltweit mit BPM-Lösungen von IDL. Darüber hinaus vertrauen viele Kommunen auf die IDL-Lösungen im Bereich des kommunalen Finanz-managements.

IDL ist mit Gesellschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Frankreich vertreten. Das Unternehmen ist Microsoft Gold Partner und einer der größten Business-Intelligence-Partner von Cubeware. Zahlreiche ERP-Anbieter haben die IDL-Konsolidierungssoftware in ihr Angebot integriert, zudem sind die Plattformen von Microsoft und IBM sowie der reibungsfreie Zugriff auf SAP im IDL-Portfolio fest verankert. Weitere Informationen unter http://www.idl.eu.

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Tschechischer Übertragungsnetzbetreiber ?EPS implementiert Situational Intelligence zur Visualisierung und Analyse des Stromnetzes

Software von Space-Time Insight unterstützt Lösung von Unicorn Systems

Tschechischer Übertragungsnetzbetreiber ?EPS implementiert Situational Intelligence zur Visualisierung und Analyse des Stromnetzes

(ddp direct) SAN MATEO, CA — (Marketwired) — 09/23/13 — Space-Time Insight, der führende Anbieter von Lösungen für situative Intelligence-Lösungen der nächsten Generation, gab heute bekannt, dass ?EPS, der Betreiber des Stromübertragungsnetzes in der Tschechischen Republik, erfolgreich eine von Unicorn Systems entwickelte Lösung für ein Situational Intelligence-System implementiert hat. Die SGS (Situational Geospatial System) genannte Lösung liefert den Kontrolldispatchern von ?EPS fast in Echtzeit raumbezogene und intuitive visuelle Analysefunktionen, mit denen die Verantwortlichen bei der Steuerung des Übertragungsnetzes schnellere und effektivere Entscheidungen treffen können.

Die Aufgabe von ?EPS ist es, den verlässlichen Betrieb und die Weiterentwicklung des tschechischen Übertragungsnetzes sicherzustellen, internationale Kooperation in Bezug auf zusammengeschaltete Netze zu ermöglichen und den Nutzern des Übertragungsnetzes zu wettbewerbsfähigen Preisen Stromtransfers, Netzdienste und einen diskriminierungsfreien Zugang zum Übertragungsnetz zu gewähren. Das innovative SGS visualisiert und analysiert enorme Mengen von Daten, die in Informationstechnologien, operativen Abläufen und GIS-Systemen enthalten sind ? und das raum-, zeit- und knotenübergreifend. Durch seine umfangreicheren, zeitgenaueren und umsetzbareren Informationen über den operativen Zustand der Stromnetz-Infrastruktur verhilft das System ?EPS zu geringerem Risiko, mehr Netzverlässlichkeit und mehr Netzsicherheit.

Jirí Rýznar, Sprecher und Leiter der Abteilung Energiesteuerung und Informationssysteme bei ?EPS, erklärte: „Mit Situational Intelligence können unsere Dispatcher gewährleisten, dass Stromerzeugung und Stromverbrauch in jedem Moment ausgeglichen sind. Die Software hilft uns, das Übertragungsnetz zu erneuern, zu warten und weiterzuentwickeln, und hilft uns zudem, allen Teilnehmern des Strommarktes einen verlässlicheren und sichereren Zugang zum Übertragungsnetz zu gewährleisten, und das bei gleichen, transparenten Bedingungen.“

In der Hauptimplementierung erfasst das SGS meteorologische Informationen (Temperatur, Blitzschläge, Windrichtung und Windstärke, Frost, Sonnenlicht usw.) und Informationen über Ausfälle im Übertragungsnetz ein und bildet diese als visuelles Overlay auf dem Übertragungsnetz der Tschechischen Republik ab (Masten, Übertragungsleitungen, Verteiler). Die erfassten Daten werden dabei fast in Echtzeit dargestellt. Auch werden für einen Zeitraum von 48 Stunden historische Informationen und Prognosen angezeigt. Die Dispatcher haben damit einen sofortigen Überblick über die meteorologischen Einflüsse auf das Übertragungsnetz für vom Benutzer ausgewählte Orte und Zeiten. Auch Problemstellen lassen sich so schnell und präzise lokalisieren.

Das System wurde mithilfe der Software von Space-Time Insight für Situational Intelligence von der Firma Unicorn Systems entwickelt und umgesetzt. Unicorn Systems ist ein strategischer Partner von Space-Time Insight für Zentral- und Osteuropa.

Rob Massoudi, Senior Vice President für Geschäftsentwicklung bei Space-Time Insight, betonte: „Die Kombination aus Space-Time Insight-Lösungen für Situational Intelligence und der Expertise von Partnern wie Unicorn Systems hilft Unternehmen weltweit, kritische Infrastrukturen besser zu verwalten und zu schützen. Gleichzeitig bieten die Unternehmen ihren Kunden damit mehr Zuverlässigkeit und Sicherheit.“

„Ich freue mich sehr, dass wir das SGS bei ?EPS so schnell und planmäßig implementieren konnten. Mit dem System hat das Dispatcherpersonal nun ein weiteres Instrument, um noch schneller und genauer auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren. Situational Intelligence ist ein vielversprechendes Feld, das unserem Unternehmen auch in anderen europäischen Ländern Möglichkeiten verschafft“, erklärte Jan Konrád, Leiter für internationalen Kundendienst bei Unicorn Systems.

Über Unicorn Systems

Unicorn Systems ist ein angesehenes europäisches Unternehmen, das größte Informationssysteme sowie Lösungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie anbietet. Das Unternehmen konzentriert sich seit vielen Jahren darauf, seinen Kunden hohen Nutzen und Wettbewerbsvorteile zu bieten. Unicorn Systems ist seit 1990 am Markt und hat bis dato eine Reihe hochwertiger, groß angelegter Lösungen entwickelt ? Lösungen, die dann erweitert wurden und in führenden Unternehmen verschiedener Sektoren zum Einsatz kommen, darunter im Bank- und Versicherungswesen, in der Telekommunikation, der Energieversorgung, der Industrie, im Handel sowie bei Behörden.

Weitere von Unicorn Systems veröffentlichte Pressemitteilungen finden Sie unter www.unicornsystems.eu.

Über ?EPS

Die Aktiengesellschaft ?EPS ist der alleinige tschechische Übertragungsnetzbetreiber und besitzt hierfür eine vom Energy Regulatory Office gemäß dem Energy Act erteilte Exklusivlizenz. Das Unternehmen ist verantwortlich für die Instandhaltung und Aufrüstung von 41 Umspannwerken mit insgesamt 71 Transformatoren, über die Strom vom Übertragungsnetz zum Verteilungsnetz transportiert wird. Außerdem ist man zuständig für 400-kV-Leitungen mit einer Gesamtlänge von 3508 km und 220-kV-Leitungen mit einer Gesamtlänge von 1910 km. ?EPS ist Mitglied in den entsprechenden europäischen Organisationen. Aufgabe des Unternehmens ist es, in Echtzeit das Gleichgewicht zwischen Stromangebot und Stromnachfrage im tschechischen Stromnetz zu wahren (Netzdienste) sowie den grenzüberschreitenden Stromaustausch, einschließlich des Stromtransits, zu organisieren. ?EPS war und ist stark in die Realisierung liberalisierter Strommärkte involviert ? sowohl in der Tschechischen Republik als auch in Europa. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ceps.cz.

Über Space-Time Insight

Space-Time Insight wandelt riesige Mengen verschiedenartiger Informationen in intuitive visuelle Abbildungen um, die Unternehmen dann nutzen können, um fundierte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen. Von traditionellen Übertragungs-, Kommunikations- und Transportnetzen bis hin zu ?intelligenten Netzen? und ?intelligenten Städten?: Die Space-Time Insight-Lösung für Situational Intelligence der nächsten Generation macht kritische Infrastrukturen intelligenter, sicherer und verlässlicher. Mit Space-Time Insight können Unternehmen ihre Ressourcen standort- und zeitübergreifend visualisieren und analysieren, rasch auf Servicestörungen reagieren, Risiken minimieren und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit und Rentabilität steigern. Große Unternehmen verlassen sich weltweit auf die Hochleistungssoftware des Unternehmens, um umsetzbare Einsichten in Unternehmensabläufe zu gewinnen und operative Entscheidungen in Echtzeit treffen zu können. Space-Time Insight unterhält Kooperationen mit branchenführenden Unternehmen wie Accenture, EMC, Esri, IBM, OSIsoft, SAP und Unicorn Systems. Space-Time Insight ist ein Unternehmen in Privatbesitz und im kalifornischen San Mateo ansässig. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.spacetimeinsight.com.

Bild verfügbar: http://www2.marketwire.com/mw/frame_mw?attachid=2411319

Space-Time Insight
San Mateo, CA
John Reed
Medienarbeit
(415) 846-4862
Elevator Communications, LLC
Mill Valley, CA
jreed@elevatorpr.com

=== Tschechischer Übertragungsnetzbetreiber ?EPS implementiert Situational Intelligence zur Visualisierung und Analyse des Stromnetzes (Bild) ===

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Neues IDL-Release setzt Maßstäbe im BPM

>> Die ab sofort verfügbare Release-Reihe 2013.0 der IDLplus-BPM-Lösungen IDLKONSIS, IDLFORECAST und IDLPUBLISHER überzeugt mit zahlreichen Neuerungen und fachlich-funktionalen Erweiterungen
>> Neue Benutzeroberfläche im modernen Farb- und Icon-Style, erste Cloud-Angebote sowie Ausbau des Mobile-App-Portfolios sorgen für Mehrwerte und noch einfachere Handhabung

Neues IDL-Release setzt Maßstäbe im BPM
IDLKONSIS – Einzelabschluss-Monitor

Schmitten, September 2013 – IDL, fachlich fokussierter Anbieter von Business-Performance-Management (BPM)-Lösungen mit Sitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Frankreich, hat die neuen Releases 2013.0 von IDLKONSIS, IDLFORECAST und IDLPUBLISHER freigegeben. Die Anwender profitieren von fachlichen Erweiterungen und einem neuen, modernen User-Interface. Maßstäbe setzt das BPM-Angebot im 2013er-Zyklus zudem durch erste Cloud-Applikationen und eine neue Konsolidierungs-App für Windows 8.
„Die neue Release-Reihe 2013 bietet unseren Anwendern in Finanzwesen und Controlling durchgängige Lösungen, die sie dabei unterstützen, ihre ständig wachsenden fachlichen und legalen Anforderungen sicher abzubilden und durchgängig zu automatisieren“, betont Bernward Egenolf, geschäftsführender Gesellschafter der IDL GmbH Mitte. „Die Einführung der neuen Benutzeroberfläche ist dabei ein zentraler Baustein für die nächste Generation des IDL-Lösungsportfolios und dem damit einhergehenden Aufbau weiterer fachlich fokussierter Angebote.“

Wertvolle Neuheiten auf funktionaler Ebene
Die neuen Releases erweitern die Möglichkeiten im Bereich von Governance und Compliance und machen das Arbeiten mit der IDLplus-Software-Suite noch effizienter und übersichtlicher. Die Konsolidierungssoftware IDLKONSIS wurde rund um die Gesellschafts- und Konzernstatusmonitore weiter ausgebaut und erlaubt nun einen noch kompakteren Überblick über den aktuellen Zustand der jeweiligen Konsolidierungsverarbeitung sowie einen detaillierten Überblick über die noch offenen Aufgaben bei der Konzernabschlusserstellung. Zahlreiche neue Service-Funktionen machen darüber hinaus das Konten-Management noch einfacher. Die Finanzplanungssoftware IDLFORECAST hält im Release 2013.0 neue Funktionalitäten für den Rolling-Forecast, die Unterstützung der Intercompany-Planung sowie die kurzfristige Liquiditätsplanung bereit. Der IDLPUBLISHER als zentrale Software zur Erstellung von Geschäftsberichten unterstützt die Darstellung von Spiegeln und der Kapitalfluss-rechnung sowie die Erstellung und Übermittlung der E-Bilanz noch umfassender.

Modernes User-Interface für Konzentration auf Fachlichkeit
Mit dem ab sofort verfügbaren Release 2013.0 von IDLKONSIS und IDLFORECAST führt IDL ein neues Oberflächendesign in seinen Produkten ein. Ziel ist die ganzheitliche Abbildung von Konsolidierungs- und Planungsprozessen mit durchgängiger Gestaltung und bruchfreier Navigation durch Desktop, Web, Mobile und Cloud. Die neue Benutzeroberfläche zeichnet sich durch eine moderne Farb- und Icon-Welt aus, die sich am Windows-8- und Windows-Office-2013-Style orientiert. Sie fördert Effizienz durch Reduktion und ermöglicht dem Anwender die Konzentration auf seine jeweilig aktuelle Aufgabenstellung entlang des fachlichen Prozesses – unabhängig und unbemerkt davon, in welcher technischen Komponente er sich gerade befindet. Aussagekräftige und produktübergreifende Icons heben wesentliche sowie häufig genutzte Funktionen deutlich hervor; aus der Web-Welt bekannte Breadcrumb (Brotkrumen)-Navigationselemente erleichtern die Orientierung innerhalb verzweigter Fachthemen.

Neuerungen aus den Cloud- und Mobile-Welten
Im Rahmen des 2013er-Releasezyklus wird IDLKONSIS auch als Windows-Azure-basiertes SaaS (Software as a Service)-Angebot zur Verfügung stehen. Dieses unterstützt vor allem Proof-of-Concepts ideal und erlaubt eine sukzessive Einführung der Lösung mit flexiblem weiterem Ausbau. Darüber hinaus wird noch in diesem Jahr eine IDL-Konsolidierungs-App für mobile Windows-8-Geräte gelauncht. Die App umfasst Gesellschafts- und Konzernmonitore und erweitert das IDL-App-Angebot, das mit der IDLplus Mobile BI-App bereits eine auf dem BI-Frontend IDLCOCKPIT basierende Lösung für Analyse, Planung und Reporting bietet.

Bildrechte: IDL GmbH Mitte

Die IDL-Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Schmitten, Frankfurt/Main ist zuverlässiger Partner und führender Anbieter für moderne Business-Performance-Management (BPM)-Lösungen rund um die Themen Konsolidierung, Planung, Analyse und Reporting. Die Stärken von IDL liegen in der fachlichen, betriebswirtschaftlichen, methodischen und technischen Kompetenz. Kombiniert mit leistungsstarker Software und erstklassigem Service entstehen flexible Anwendungen, die Kunden einen ganzheitlichen, zukunftsorientierten und nachhaltigen Nutzen verschaffen. Unternehmen und Konzerne verschiedenster Branchen arbeiten weltweit mit BPM-Lösungen von IDL. Darüber hinaus vertrauen viele Kommunen auf die IDL-Lösungen im Bereich des kommunalen Finanz-managements.

IDL ist mit Gesellschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Frankreich vertreten. Das Unternehmen ist Microsoft Gold Partner und einer der größten Business-Intelligence-Partner von Cubeware. Zahlreiche ERP-Anbieter haben die IDL-Konsolidierungssoftware in ihr Angebot integriert, zudem sind die Plattformen von Microsoft und IBM sowie der reibungsfreie Zugriff auf SAP im IDL-Portfolio fest verankert. Weitere Informationen unter http://www.idl.eu.

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Kurs halten in rauer See – Studie Maklerpools, Verbünde und Servicedienstleister 2013

30 Maklerpools und Verbünde haben sich der aktuellen Befragung von BrunotteKonzept gestellt. Sie liefern detaillierte Einblicke zu Ausrichtung, Geschäftsmodell, Vertriebspartnern, Umsatz und Unternehmensschwerpunkten sowie Services. In diesem Jahr steht die Weiterbildung im Mittelpunkt der Untersuchung.

Hamburg, 27. August 2013. Maklerpools und Verbünde haben derzeit mit Gegenwind zu kämpfen. Regulatorische Vorschriften, neue Zulassungsvoraussetzungen für Vermittler von Finanzanlagen und die Absatzschwäche bei Lebens- und Krankenversicherungen lösen Turbulenzen aus und hinterlassen erste Spuren. Dabei konnten sich Maklerpools insgesamt noch gut behaupten. Immerhin 16 der von BrunotteKonzept befragten 30 Dienstleister meldeten für 2012 steigende Einnahmen. Aber Umsatz allein reicht nicht. Auch die Qualität muss stimmen, wenn sich die Unternehmen im Markt behaupten wollen, so Studienautorin Sabine Brunotte. Höchstprovisionen hätten ausgedient, denn der Wettbewerb von Pools und Verbünden werde zunehmend über die Qualität ihrer Services ausgetragen.

Über 110.000 Anbindungen

Pools und Verbünde gewinnen weiterhin neue Vertriebspartner. Selbst die Marktführer verzeichnen noch Zuwachs. Allein die dreißig befragten Unternehmen bringen es auf über 110.000 Anbindungen. Das ist mehr als das Doppelte der im Vermittlerregister eingetragenen Makler. Mehrfachanbindungen liegen also weiterhin im Trend. Aber nicht alle Vertriebspartner sind tatsächlich Makler. Banken und Vertriebe bieten Pools und Verbünden ein größeres Umsatzpotential als der Durchschnittsmakler und sind deshalb als Vertriebspartner beliebt. Mittlerweile kooperieren 20 der 30 befragten Unternehmen mit Vertrieben und immerhin zwölf mit Banken und Sparkassen – Tendenz steigend.

Fast alle befragten Unternehmen (28 von 30) lassen die Direktanbindung ihrer Vertriebspartner bei Produktgebern zu. Nur zwei Pools, beide Töchter von Versicherungsunternehmen, verweigern ihren Partnern diese Option. Die Identität ihrer Vermittler legen immerhin 24 von 30 Unternehmen offen. Das ist wichtig für Versicherer, die ihren Prüfpflichten nur nachkommen können, wenn deutlich wird, welcher Vermittler das Geschäft einreicht.

IT-Konzepte

Die Innovationszyklen im Softwarebereich werden kürzer. Pools und Verbünde müssen ihre Geschäftsprozesse und die ihrer Vertriebspartner optimieren, wenn sie am Markt Bestand haben wollen. Dafür ist der Einsatz intelligenter IT-Lösungen erforderlich, die für kleinere Unternehmen nur unter großen Anstrengungen zu finanzieren sind. Insbesondere der Trend zum Einsatz mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets erfordert für die Anpassung von Beratungs- und Bestandsführungssoftware erhebliche Investitionen. Aber noch immer bieten die meisten Pools und Verbünde kostenlose IT-Lösungen an.

Herausforderung Weiterbildung

Viele Unternehmen betreiben schon jetzt große Anstrengungen, ihre Vertriebspartner für aktuelle und künftige Herausforderungen fit zu machen. So nimmt die Einführung des § 34 f in die Gewerbeordnung großen Raum im Schulungs- und Serviceangebot von Investmentpools und Allfinanzanbietern ein, wie die Studie zeigt. Die Assekuranz-Weiterbildungsinitiative „gut beraten“ wird zu noch mehr Qualifizierungsangeboten von Pools und Verbünde führen. Für größere Unternehmen dürfte das neue Verfahren kein unlösbares Problem darstellen. Sie werden fachlich und organisatorisch in der Lage sein, das Know-how und die erforderliche Infrastruktur zu liefern. Kleinere Unternehmen hingegen werden an ihre Leistungsgrenzen stoßen, wenn sie eine Akkreditierung erhalten und den administrativen Aufwand als „Trusted Partner“ leisten wollen. Die Studie zeigt detailliert die Ausgangspositionen der befragten Unternehmen beim Thema Weiterbildung auf.

Was die Branche bewegt

Mehr als 90 Prozent der Befragten halten Datenschutz für sehr wichtig oder wichtig; unwichtig ist er für kein einziges Unternehmen. Gerade Maklerpools und Verbünde bewegen sich im Spannungsverhältnis zwischen Produktgebern, Vermittlern und Endkunden und haben dazu noch das Problem, dass Datenschutz Ländersache ist. Die neuen Datenschutzregelungen des GDV helfen ihnen an dieser Stelle nicht weiter.

Zwei Drittel der Pools und Verbünde bezeichnen die ungewisse Zukunft der Abschlusscourtage
als wichtig. Wer dieser Frage keine hohe Bedeutung beimisst, ist in der Regel im Sachversicherungs- oder Investmentgeschäft unterwegs. Auch die Neujustierung der Vertriebsziele weg von mehr Absatz hin zu besserer Qualität wird Auswirkungen auf die Vergütungssysteme haben. Pools und Verbünde brauchen Lösungen für diese Problematik und sollten diese auch offensiv mit der Assekuranz diskutieren. Diejenigen Pools, deren Vermittler zum größten Teil „von der Hand in den Mund“ leben, haben allerdings kaum Spielraum für eine Neuorientierung.

An dritter Stelle der aktuellen Herausforderungen steht die ungewisse Zukunft der Krankenversicherung.

Ausblick
Die Beratung und Vermittlung gegen Honorar kann zu einem weiteren Standbein für Vermittler werden. Wie im Vorjahr hat auch 2013 knapp jedes dritte befragte Unternehmen zumindest im Investmentbereich Lösungen auf Honorarbasis im Angebot. Immerhin 21 Unternehmen planen den Ausbau ihrer Produktpalette. Im Vordergrund stehen dabei Sachversicherungen insbesondere im Gewerbesegment, Bausparen, Finanzierungen, Investmentgeschäft und Vermögensverwaltungslösungen.

Sabine Brunotte, die Autorin und Herausgeberin der Studie, zieht ein Fazit: „Unter Pools und Verbünden steigt der Innovationsdruck, insbesondere in den Bereichen Weiterbildung und IT. Gleichzeitig zwingen sinkende Margen und höhere Anforderungen des Gesetzgebers zu einer Neuausrichtung des Geschäftsmodells. Makler werden sich stärker als bislang an den Kosten der von ihnen nachgefragten Services beteiligen müssen. Nicht alle Unternehmen können bei dieser Entwicklung mithalten, und Größe erweist sich zunehmend als Wettbewerbsvorteil. Aber auch Tanker sind nicht vor Seenot gefeit.“

Über die Studie 2013

Fast alle großen Pools und Verbünde beteiligten sich an der sechsten Maklerpoolbefragung von BrunotteKonzept. Die unabhängige Untersuchung liefert auf 230 Seiten Informationen über Geschäftsmodell, Vertriebspartner, Umsatz und Zusammensetzung nach Branchen, IT-Angebote und Marketingservices, Weiterbildungsangebote sowie Antworten auf aktuelle Branchenfragen. Ein Serviceteil mit Kurzportraits aller 30 beteiligten Unternehmen ergänzt die Ergebnisse. Die Studie ist ein praktikables Nachschlagewerk für Versicherer, Investmentunternehmen, Makler, Vertriebe und Dienstleister von Maklerpools und Verbünden. Sie kann für 645 Euro zzgl. 7 % Umsatzsteuer als PDF bestellt werden.

Sabine Brunotte ist als Marketing- und Kommunikationsexpertin auf Versicherungen, Finanzdienstleistungen und Vertrieb spezialisiert. Sie berät mit BrunotteKonzept bundesweit Unternehmen bei der Neuausrichtung oder Optimierung von Vertriebs- und Marketingstrategie, Medienarbeit sowie interner und externer Vertriebskommunikation.2012 hat BrunotteKonzept die fünfte Studie zu Maklerpools, Verbünden und Servicedienstleistern veröffentlicht.

Kontakt:
BrunotteKonzept
Sabine Brunotte
Poppenbütteler Weg 214
22399 Hamburg
040 3558 7947
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Analyse: Unentschlossene Wähler schauen Privatfernsehen, Christdemokraten das „Wort zum Sonntag“ und FDP-Wähler Zeichentrickfilme

Analyse zur Bundestagswahl 2013: Medienpräferenz in Wählergruppen. Welche Wähler schauen welche Sender und welche Sendungen?

(ddp direct) Kurz vor der Bundestagswahl liefert Mediaplus Strategic Insights eine Prognose der unterhaltsamen Art: Die Forscher der Mediaagentur haben analysiert, wie Parteinähe und Fernsehnutzung verschiedener gesellschaftlicher Milieus übereinstimmen.
Wer ARD oder ZDF zu den bevorzugten Sendern zählt und gerne Schlagersendungen, Familienserien oder „Das Wort zum Sonntag“ schaut, wird wahrscheinlich die Christdemokraten wählen. SPD-Wähler hingegen präferieren das ZDF und sehen gerne die Lotto oder TV-Shows wie „Wetten dass…?“. Wer Zeichentricksendungen oder Sport auf ProSieben oder Kabel Eins schaut, wählt eher die FDP.
Wollen Politiker in den verbleibenden Tagen bis zur Wahl noch unentschlossene Wähler erreichen, finden sie diese vor allem auf Privatsendern wie ProSieben oder RTL II.

>> Ausführliche Infografiken zu den Ergebnissen der Analyse unter http://mp-url.com/btw13 .

München, den 17. September 2013 — Die Mediaplus Gruppe hat zur Bundestagswahl die im Rahmen der „Typologie der Wünsche 2013“ über 20.000 erfassten Personenprofile analysiert und in Zusammenhang gestellt, welche gesellschaftlichen Gruppierungen welchen Parteien nahestehen und vor allem: welche TV-Sender sie präferieren, welche Sendungen sie gerne sehen und welche Themen sie interessieren. Besonders interessant ist im Endspurt des Wahlkampfes natürlich der Blick auf die unentschlossenen Wähler.

Unentschlossene überwiegend im Privatfernsehen zu erreichen
In den kommenden Tagen werden die Parteien versuchen, neben ihren Stammwählern vor allem auch die große Gruppe der (noch) unentschlossenen Wähler zu erreichen, deren Stimme am kommenden Sonntag eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen wird. Aber wo sind die unentschlossenen Wähler zu finden?
Wie die Analyse von Mediaplus ergab, gehören Unentschlossene überwiegend dem expeditiven (große Weltoffenheit bei stabiler sozialer Verankerung) und prekären Milieu an. Zu ihren favorisierten Fernsehsendern zählen dabei die Privatsender und unter ihnen überdurchschnittlich häufig ProSieben und RTL II. Die öffentlich-rechtlichen Sender schalten sie um rund 20 Prozent seltener ein als der Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.
„Wenn Parteien noch unschlüssige Wähler erreichen wollen, sollten sie in den kommenden Tagen auf Kommunikation im Privatfernsehen setzen – vor allem im Umfeld von Musikvideos, Sendungen zu Wissenschaft und Technik oder Spielfilmen der Gattungen Science-Fiction, Mystery oder Fantasy. Das sind Themen und Formate, die Unentschlossene am meisten interessieren“, erklärt Barbara Evans, Geschäftsleiterin von Mediaplus Strategic Insights. „Die bekannten Polit-Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen schalten sie kaum ein – von daher war es ein hervorragender Zug, Stefan Raab als Moderator beim TV-Duell an Bord geholt zu haben. Das hat bei der Gruppe der Unentschlossenen mit Sicherheit einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen“, so Evans weiter.

CDU-Wähler schauen am liebsten religiöse Sendungen, FDP-Wähler Zeichentrickfilme
Die Analyse bringt aber auch erstaunliche Eigenheiten und Vorlieben der Wähler zutage:

Wähler der großen Parteien CDU/CSU und SPD sind stark im kleinbürgerlich geprägten traditionellen Milieu anzutreffen und sehen bevorzugt die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF. Während CDU/CSU-nahe Wähler Werte präferieren, die das individuelle Lebensumfeld betreffen (Lebensqualität, Gesundheit) und über religiöse Themen, Musiksendungen und deutsche Familienserien überproportional erreicht werden können, sind SPD-Nahe interessanterweise weit weniger profiliert. Sie sind weder sonderlich für individuelle noch für gesellschaftliche Interessen (Umwelt, Natur, Bildung) zu begeistern. Auch haben sie keine ausgeprägten Umfeldpräferenzen.

FDP-Nahestehende entstammen überproportional dem Milieu der Performer – beruflich erfolgreich und aufstiegsorientiert. Sie haben stärker individuelle Ziele denn gesellschaftliche Themen im Fokus und präferieren Kabel Eins als Sender. Eine deutliche Beeinflussung (oder aber auch die Information zur Bundestagswahl) geschieht eher über andere Medienkanäle.

Die Grünen finden ihre Wähler ebenfalls wie die Unentschiedenen hauptsächlich im expeditiven Milieu. Interessant ist eine leichte Senderpräferenz zu ProSieben. Die befragten Personen weisen eine große Vorliebe zu gesellschaftspolitischen Themen auf – insbesondere (und erwartungsgemäß) zu Umweltthemen. Sie beziehen ihre politischen Informationen allerdings in hohem Umfang aus dem Internet. Kinder- und Jugendsendungen im TV, aber auch Musiksendungen mit moderner Musik sind hier bevorzugte Genres.

Die Linke findet ihre Wähler in den unteren sozialen Schichten. Es dominieren Themen zur Sicherung der Grundbedürfnisse. Bei der Mediennutzung gibt es Schwerpunkte beim ZDF und bei Kabel Eins.

Insgesamt zeigt sich, dass über die öffentlich-rechtlichen Sender häufig diejenigen Personen angesprochen werden, die sich bereits für eine Partei entschieden haben und mehrheitlich in ihrer Präferenz bestätigt werden. Politisch Unentschlossene werden eher über die privaten Sender erreicht.

Vorgehensweise
Dargestellt werden längerfristige Parteieinstellungen, wie sie im Grundsatz auch bei der Wahlprognose verwendet werden. Sie entsprechen nicht den Werten der Parteienpräferenz in der sogenannten „Sonntagsfrage“ („wen würden Sie wählen, wenn am nächsten So Bundestagswahl wäre“). Die großen Volksparteien sind in ihren Sympathieanteilen – anders zur Sonntagsfrage – in etwa gleich groß, was darauf hindeutet, dass Wahlentscheidungen u.a. in hohem Maße über Personen gefällt werden („Merkel-Bonus“). Die Informationen sind der Studie Typologie der Wünsche 2013 entnommen, die Mediennutzung, Zielgruppen- und Einstellungsmerkmale in einer Studie zusammenfasst. Die Umfelder-Nutzung wird in der TdW über TV-Genrepräferenzen dargestellt.

>> Ausführliche Infografiken zu den Ergebnissen der Analyse unter http://mp-url.com/btw13 .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
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Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/politik/analyse-unentschlossene-waehler-schauen-privatfernsehen-christdemokraten-das-wort-zum-sonntag-und-fdp-waehler-zeichentrickfilme-45890

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