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Hotelübernachtungen in Los Angeles wurden teurer und in New York etwas günstiger

Tourico Holidays veröffentlicht Report zu Hotelbuchungstrends bei Urlaubsreisen 2016

Hotelübernachtungen in Los Angeles wurden teurer und in New York etwas günstiger

Hotelübernachtungen in Los Angeles wurden teurer laut dem Tourico Holidays Urlaubsreport 2016 (Bildquelle: Tourico Holidays)

ORLANDO, FL – 14. Dezember 2016 – Tourico Holidays, der weltweit am schnellsten wachsende Reisegroßhändler, veröffentlichte heute seinen Urlaubshotel-Report mit Daten und Trends über das Buchungsverhalten in Reisezeiten. Auf Grundlage der durchschnittlich erzielten Hotelzimmerrate konnte festgestellt werden, dass die Kosten für Hotelübernachtungen in Los Angeles und Orlando stark angestiegen sind. In New York wiederum wurde das Übernachten etwas günstiger. Rom und Las Vegas sind besonders spontane Reiseziele. Diese werden im Schnitt mit nur zwei Monaten Vorlaufzeit gebucht. Auch Daten zu Ankünften und Abreisen aus bzw. nach USA wurden erstellt. Daraus geht hervor, dass besonders viele Buchungen aus Spanien, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten bei den Hotels in USA verzeichnet werden konnten. US Bürger wiederum zog es besonders nach Frankreich, England und Kanada.

1. Vorjahresvergleich (YoY – Year over Year) Buchungen und ADR (Average Daily Rate / durchschnittlich erzielte Hotelzimmerrate) für beliebte US Städte – Vorjahresvergleich Hotelbuchungen und die Veränderung der durchschnittlichen Hotelzimmerrate für beliebte US Städte während der Kalenderwochen 51-52 (19. Dezember bis 01. Januar)

New York City: +38% YoY Hotelbuchungen während der Ferien mit sinkenden durchschnittlichen Tagesraten um $2,53

Orlando: +6% YoY Hotelbuchungen während der Ferien mit steigenden durchschnittlichen Tagesraten um $12,33

San Francisco: +16% YoY Hotelbuchungen während der Ferien mit steigenden durchschnittlichen Tagesraten um $5.11

Los Angeles: +7% YoY Hotelbuchungen während der Ferien mit steigenden durchschnittlichen Tagesraten um $24.61

Washington D.C.: +45% YoY Hotelbuchungen während der Ferien mit steigenden durchschnittlichen Tagesraten um $9.48

2. Ankünfte USA – Hotelbuchungen in den Vereinigten Staaten in den Kalenderwochen 1-47 für Hotel Übernachtungen in den Wochen 51-52 (19. Dezember bis 01. Januar) [im Vorjahresvergleich 2015 zu 2016]

Quellmärkte:

USA = +15%
China = +84%
UK = +7%
Kanada = +113%
Brasilien = +5%
Mexiko = +28%
Australien = +77%
Vereinigte Arabischen Emirate = +120%
Spanien = +42%

3. Abreise USA – Hotelbuchungen aus den Vereinigten Staaten in den Kalenderwochen 1-47 für Hotel Übernachtungen in den Wochen 51-52 (19. Dezember bis 01. Januar) [im Vorjahresvergleich 2015 zu 2016]

Zielorte:

USA = +15%
China = -3%
UK = +45%
Japan = +52%
Kanada = +62%
Mexiko = +29%
Costa Rica = +30.5%
Frankreich = +74%

4. Top 10 Urlaubsdestinationen mit Buchungsvorlaufzeiten – Top Ten Märkte der gesamten Hotelbuchungen in den Wochen 1-47 für Check-in in den Wochen 51-52

NYC (die mittlere Vorlaufzeit für Buchungen liegt bei 89 Tagen) Las Vegas (die mittlere Vorlaufzeit für Buchungen liegt bei 62 Tagen) Orlando (die mittlere Vorlaufzeit für Buchungen liegt bei 83 Tagen) London (die mittlere Vorlaufzeit für Buchungen liegt bei 71 Tagen) Paris (die mittlere Vorlaufzeit für Buchungen liegt bei 68 Tagen) Cancun (die mittlere Vorlaufzeit für Buchungen liegt bei 82 Tagen) Miami (die mittlere Vorlaufzeit für Buchungen liegt bei 83 Tagen) Rom (die mittlere Vorlaufzeit für Buchungen liegt bei 67 Tagen) Honolulu (die mittlere Vorlaufzeit für Buchungen liegt bei 124 Tagen) Dubai (die mittlere Vorlaufzeit für Buchungen liegt bei 82 Tagen)

Tourico Holidays zählt über 100.000 Hotels weltweit zu seinen Kunden. Die Buchungsdatenbank erhält über 180.000 Suchanfragen pro Minute – oder über 250 Millionen Suchanfragen pro Tag.

„Durch das Analysieren des Buchungsverhaltens, inkl. Änderungen bei Preisen, Nachfrage und Vorlaufzeiten, können wir eine Momentaufnahme des Urlaubsreisemarktes liefern“, so Lauren Volcheff Atlass, Executive Vice President of Global Sales and Marketing bei Tourico Holidays. „Ankünfte und Abreisen in/aus den USA während der Ferien sind nach wie vor extrem stark.“

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Barrierefrei Reisen 2017 – Mit dem Rollstuhl unterwegs

Die wichtigsten Reisetrends im kommenden Jahr

Barrierefrei Reisen 2017 - Mit dem Rollstuhl unterwegs

Rollstuhlfahrer genießt das Panorama auf Island

Das aktuelle Reisejahr neigt sich dem Ende entgegen, doch die Reisebuchungen für 2017 laufen bereits auf Hochtouren. Acht Wochen nach Buchungsstart zieht der Spezialist für rollstuhlgerechten Urlaub, runa reisen, sein erstes Zwischenfazit.

„Unsere Reisegäste haben die Lust auf Flugreisen wiederentdeckt. Besonders Spanien und die griechischen Inseln stehen im kommenden Jahr hoch im Kurs“, so Karl B. Bock, Geschäftsführer des Reiseveranstalters aus Ostwestfalen.

Die Kapazitäten auf den Kanarischen Inseln und Mallorca werden jetzt schon knapp. Bock und sein Team können allerdings noch auf viele Geheimtipp-Destinationen für Rollstuhlfahrer zurückgreifen. Deutliche Zuwächse sind darum auch in diesen Zielgebieten zu vermelden:

Niederlande und Belgien
Unter den erdgebundenen Reisezielen sind die Benelux-Staaten die großen Gewinner. Appartements und Hotels in Belgien und den Niederlanden sind bei Rollstuhlfahrern so gefragt, wie noch nie. Sie schlagen bei runa reisen für die kommende Saison mit zweistelligen Wachstumsraten zu Buche.

Ägypten
Nachdem das Land am Roten Meer in den vergangenen zwei Jahren mit Buchungsrückgängen zu kämpfen hatte, kristallisiert sich 2017 nun als Ägypten-Jahr heraus. Klare Gewinner sind Nilkreuzfahrten und der Badeort El Gouna bei Hurghada.

Zypern
Der griechische Teil der Mittelmeerinsel ist unter anderem aufgrund des umfangreichen rollstuhlgerechten Ausflugsangebots und des angenehmen Klimas bei Kennern sehr beliebt.

Thailand
Thailand ist speziell in den kommenden Wintermonaten ein Gewinner. Das angenehme Klima und die mit Liebe zum Detail barrierefrei gestalteten Unterkünfte in Hua Hin überzeugen jedes Jahr eine wachsende Anzahl von körperlich eingeschränkten Gästen.

Kreuzfahrten
Seit Jahren liegen Kreuzfahrten voll im Trend. Für 2017 zeichnet sich ab, dass besonders die Strecken mit einem rollstuhlgerechten Landprogramm gefragt sind. Neu unter den Topsellern ist eine rollstuhlgerechte Flusskreuzfahrt auf der Donau.

Die starken Buchungseingänge in den ersten Wochen lassen Bock und sein Team sehr positiv in die Zukunft schauen. „Es sieht danach aus, dass wir im kommenden Jahr noch mehr Menschen das Reisen ermöglichen dürfen. Unsere Mission ist es, durch Reisen mehr Lebensqualität in den anstrengenden Alltag unserer Reisegäste zu bringen. Da freuen wir uns über jeden neuen Interessenten, der uns die Chance dazu gibt.“, zeigt sich der Geschäftsführer des Reiseveranstalters erfreut.

Die runa reisen GmbH ist Marktführer in puncto Urlaubreisen für Gäste mit Behinderungen sowie Pflegebedürftige in jedem Alter. Der 2006 gegründete Spezialveranstalter feiert im Jahr 2016 sein 10-jähriges Jubiläum und bietet barrierefreie, individuelle Pauschalreisen zu mehr als 170 Destinationen in 30 Ländern weltweit. Neben Rollstuhl-Urlaub, Pflegehotels, Gruppenunterkünften und betreuten Reisen, beinhalten die alljährlichen Kataloge auch Angebote für Gäste mit Seh- und Hörbehinderungen sowie Allergiker. Bereits im Jahr 2010 erhielt runa reisen den Goldenen Rollstuhl als bester, barrierefreier Reiseanbieter.

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„Vegan die Welt entdecken“ – Expertengespräch der ERV

Tipps für die Suche nach veganen Unterkünften

"Vegan die Welt entdecken" - Expertengespräch der ERV

Veganer verzichten auf tierische Produkte – nicht nur beim Essen.
Quelle: ERGO Group

Wer vegan lebt, verzichtet oft nicht nur beim Essen auf tierische Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier: Viele Veganer meiden auch bei Kleidung, Kosmetik oder Bettwaren tierische Inhaltsstoffe, zum Beispiel Daunendecken. Auch auf Reisen möchten sie ihrem Lebensstil treu bleiben. Welche Länder vegane Unterkünfte und Hotels anbieten und wo sich Veganer darüber informieren können, fasst Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV Europäische Reiseversicherung, zusammen.

Wie können sich Veganer am besten über vegane Unterkünfte und Restaurants informieren?

Weltweit gibt es zahlreiche Hotels, die sich nach dem veganen Lebensstil richten. Oft sind es Angebote rund um Ayurveda, Wellness oder Fasten, die mit einer veganen oder zumindest vegetarischen Verpflegung verbunden sind sowie einer Zimmerausstattung ohne tierische Materialien. Wer sich eine Übersicht verschaffen will, findet im Internet einige hilfreiche Portale wie zum Beispiel www.veggie-hotels.de oder www.vegantravel.com. Auch Reiseveranstalter bieten vermehrt Touren an, die sich speziell an den Bedürfnissen von Veganern ausrichten. Darüber hinaus haben Urlauber immer die Möglichkeit, bei dem ausgesuchten Hotel im Voraus anzurufen und sich nach veganen Angeboten zu erkundigen.

Welche Länder eignen sich besonders für vegane Reisen?

Deutschland, Großbritannien und USA liegen bei der Zahl der veganen Hotelangebote weit vorne. Wenn es um veganes Essen geht, denken viele Reisende zwar eher an Asien mit seiner gemüsereichen Küche. Doch auf dem großen Kontinent gibt es regionale Unterschiede: So ist beispielsweise das Butterschmalz Ghee Bestandteil der ayurvedischen Küche und daher etwa in vielen Gerichten in Sri Lanka und Indien zu finden. Auch Fisch und Meeresfrüchte bestimmen häufig die asiatische Speisekarte. Trotzdem bietet zum Beispiel Indien eine recht große Auswahl an veganen Unterkünften. Egal in welchem Land: Veganer sollten immer nachfragen, welche Zutaten der Koch verwendet. Tipp: Um die Kommunikation am Urlaubsort zu erleichtern, bietet Peta Deutschland einen Vegan Passport an ( www.petastore.de). In 74 Sprachen listet der Pass auf, welche Lebensmittel Veganer zu sich nehmen und welche nicht.

In welchen Ländern ist es schwierig, vegan zu essen und zu wohnen?

In Ländern mit traditionell viel Fleisch auf dem Speiseplan, wie beispielsweise in Osteuropa, ist es schwieriger, vegane Restaurants oder gar Unterkünfte zu finden. Doch auch hier gibt es große Unterschiede: Während Reisende in Polen mehr als 500 vegan-vegetarische Lokale finden, stehen in ganz Russland keine 200 Restaurants zur Verfügung. Bei veganen Unterkünften ist die Auswahl jedoch in beiden Ländern schwierig. Das Portal „veggie-hotels“ hat für Polen nur zwei Unterkünfte in seiner Übersicht, für Russland keine einzige. Daher empfiehlt es sich, in solchen Ländern auf Ferienwohnungen und Selbstversorgung auszuweichen. Wer vermeiden möchte, im lokalen Supermarkt die Zutatenliste in einer fremden Sprache studieren zu müssen, sollte nach dem V-Label Ausschau halten: Diese international geschützte Marke dient zur Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Lebensmitteln in Supermärkten, aber auch auf Speisekarten. Übrigens: Auch bei der Anreise können Veganer ihre Essgewohnheiten beibehalten. Die meisten Fluggesellschaften bieten ein veganes Gericht an. Das muss der Fluggast jedoch spätestens 24 Stunden vor dem Abflug bei der Airline buchen – beim Check-in ist es zu spät. Wer seinen Urlaub unbeschwert genießen möchte, sollte auch die Sicherheit der Reise nicht außer Acht lassen: Mit einem RundumSorglos-Paket der ERV, das Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisekranken- und Reisegepäckversicherung enthält, besteht ein umfassender Schutz, falls mal etwas schief geht.

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Die ERV Expertengespräche und viele weitere Verbrauchertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/verbraucher bereit. Weitere Informationen zur Reiseversicherung finden Sie unter www.erv.de. Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

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Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Think Tank des Travel Industry Club: Das sind die entscheidenden Zukunftsthemen der Touristik

Think Tank des Travel Industry Club: Das sind die entscheidenden Zukunftsthemen der Touristik

Dirk Bremer, Präsident des Travel Industry Club (TIC) (Bildquelle: @TIC)

Frankfurt am Main, 14. Dezember 2016 – Das Steering Committee des vom Travel Industry Club (TIC) gegründeten Think Tank hat jetzt neun Top-Themen identifiziert, die die weitere erfolgreiche Zukunft der gesamten Touristikindustrie maßgeblich beeinflussen werden. Diese für die gesamte Branche entscheidenden Themen sind „Integrierte Plattformen“, „Automatisierte Individualisierung“, „Rolle von Staat und Gesellschaft“, „Schnittstelle zum Kunden“, „Veränderung der Wertschöpfungsketten“, „Content“, „Convenience on demand“, „Monopol-Bildung“ und „Mensch vs. Maschine: Grenzen der Digitalisierung“.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Die erfolgreiche und zukunftsfähige Gestaltung dieser Themen wird ausschlaggebend sein für die weitere ökonomische Kraft unserer gesamten Industrie. Sehr viel wird davon abhängen, ob und wie sich die Leistungsträger und Dienstleister unserer Branche diesen Themen stellen und wie sie die daraus resultierenden Herausforderungen meistern.“ Der Travel Industry Club als führender Wirtschaftsclub der Branche wolle sich künftig mit deutlich hörbarer Stimme in diese Themen einbringen und einmischen, so Bremer.

Ab sofort stehen die vom Think Tank erarbeiteten Top-Themen im Fokus der inhaltlichen und politischen Arbeit des TIC, sie sind Leitplanken für die Touristikindustrie, und auf ihrer Basis werden Diskussionen angestoßen, Veranstaltungen konzipiert und Experten für den künftigen Wissens- und Informationsaustausch ausgewählt.
Inhaltlich vorangetrieben, analysiert und mit hohem Praxiswissen aufgeladen werden die neun Top-Themen in den drei Working Committees (WOC) des Think Tank. Diese WOCs wurden für die drei wichtigsten Kernbereiche der Touristik gegründet – Mobility, Digital und Customer Centricity. Jedes WOC wird jeweils drei Top-Themen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen.

Die neun Top-Themen und die Working Committees (WOC) im Detail:

WOC Mobility (Lead: Dr. Ralph Körfgen, Deutsche Bahn)
1. Integrierte Plattformen: Für Touristikindustrie und Mobilitätsdienstleister stellt sich die Frage, ob sie bei der Entwicklung und Implementierung integrierter Vertriebsplattformen künftig federführend sein werden oder Kooperationspartner beziehungsweise schlimmstenfalls nur Erfüllungsgehilfen branchenfremder Dritter. Zu diskutieren wird unter anderem sein, ob und welche neuen Kooperationsmodelle künftig tragfähig sein können und wie sich die Rolle der Leistungsträger dadurch mittel- bis langfristig ändern wird.

2. Automatisierte Individualisierung: Big Data und Predictive Analytics ermöglichen immer genauere Vorhersagen über Kundenverhalten und Kundenströme – sowohl auf Basis anonymer Daten als auch auf Basis persönlicher Kundendaten. Die Folge ist eine immer weitere automatisierte Individualisierung von Produkten und Services. Für die Touristikindustrie und deren Mobilitätsdienstleister geht es unter anderem darum, Servicequalitäten und Produkte durch Datennutzung und -segmentierung zu verbessern und zu verfeinern und dadurch Wettbewerbsvorteile zu sichern.

3. Rolle von Staat und Gesellschaft: Sharing Economy, autonomes Fahren, Uber & Co. Die Buzzwords der Digitalisierung haben extrem große Auswirkungen auf traditionelle Player in der Touristik und insbesondere in der Mobilitätsindustrie. Entscheidend wird sein, inwieweit Staat und Gesellschaft für faire Wettbewerbsbedingungen und transparente Spielregeln zwischen etablierten und neuen Marktteilnehmern sorgen werden. Gestalten ja, Regulieren nein – das ist die vom Travel Industry Club geforderte Formel für die Zukunft.

WOC Digital (Lead: Bernhard Steffens, Traveltainment)
4. Schnittstelle zum Kunden: Die Digitalisierung verändert Art und Umfang der Schnittstellen zum Kunden kolossal. Die Hoheit über die Touchpoints, die Frage nach den Möglichkeiten eines kanalübergreifenden Funnelentry dominieren die Diskussionen. Entscheidend wird künftig sein, wer den Kunden zur richtigen Zeit (vor, während, nach der Reise) auf dem richtigen Kanal (online, mobile, offline) anspricht und wie relevant für die Touristik die vielzitierte Customer Journey tatsächlich ist.

5. Veränderung der Wertschöpfungsketten: Disruptive Unternehmen wie Uber und AirBnB erzwingen neue Geschäftsmodelle. Traditionelle Wertschöpfungsketten verändern sich massiv, neue Lösungen müssen gefunden, die digitale Transformation vorangetrieben werden. Dies hat insbesondere im touristischen Vertrieb erhebliche Folgen, die künftige Entwicklung der Vertriebsmargen steht unter besonderer Beobachtung, die Konsequenzen für Filialketten, Eigenvertriebs- und Fremdvertriebsmodelle sind völlig offen. Die Machtverhältnisse werden sich neu justieren.

6. Content: Eines der meist zitierten Buzzwords der Digitalisierung fordert die Reiseindustrie heraus. Der Prosument (professioneller Konsument) wird immer anspruchsvoller. Dies wirft eine Vielzahl entscheidender Fragen auf: Mit welchen Inhalten kann die Touristik Prosumenten künftig begeistern? Wie wichtig ist exklusiver Content? Welche Rolle spielen Content Hubs? Wer hat die Kontrolle über den Content? Welche Distributionsplattformen sind für welchen Content die erfolgreichsten?

WOC „Customer Centricity“ (Lead: Prof. Dr. Peter Wippermann, Trendbüro)
7. Convenience on demand: Die weiter voranschreitende Entwicklung zu einer „on demand-Gesellschaft“ hat enorm große Auswirkungen auf die Reiseindustrie. Die Kunden wollen individualisierte Produkte, immer und sofort, bequem und günstig. Produktions- und Vertriebsstrukturen müssen sich an diese Entwicklung anpassen, oft genug radikal verändern. Customization in allen Bereichen der Wertschöpfungskette wird die Touristik in den nächsten Jahren vor massive Herausforderungen stellen.

8. Monopol-Bildung: Die Digitalisierung führt zu zahlreichen neuen Monopol-Bildungen – auf Anbieterseite, aber auch auf Nachfrageseite. Für die Touristik stellt sich hier unter anderem die Frage, wie Vertrieb und Point-of-Sale in Zukunft aussehen werden. Klärungsbedarf gibt es außerdem bei den Fragen: Was bedeutet es, dass einstige Online Pure Player nun den Weg in den stationären Handel suchen? Welche Teile der Customer Journey sind auch künftig nicht digitalisierbar? Und welche Rolle spielen in diesem Kontext künftig starke Marken?

9. Mensch vs. Maschine – Grenzen der Digitalisierung: Der Kunde wird immer digitalaffiner. Es entsteht aber auch bereits eine Gegenentwicklung. Temporäre Digitalverweigerer und Trends wie „Offline ist der neue Luxus“ schaffen neue Realitäten. Für die Reiseindustrie als traditionelle Service- und Gastgeberindustrie birgt das große Chancen. Die Digitalisierung wird so Enabler für eine Renaissance persönlicher Dienstleistungen und die Stärkung persönlicher Kundenbeziehungen. Große Auswirkungen hat diese Entwicklung auch auf die Berufsbilder der Touristikindustrie. Hier muss frühzeitig erkannt werden, wo künftig neuer qualifizierter Bedarf entsteht und wo alte Anforderungen wegfallen.

Der Think Tank des Travel Industry Club (TIC) wurde im Herbst 2016 gegründet. Mehr als 40 Experten aus allen Segmenten der Reise- und Touristikindustrie stellen dafür ihre Expertise zur Verfügung. Den Kern des neuen Think Tanks bilden das Steering Committee sowie die drei Working Committees. Das Steering Committee des Think Tank setzt sich aus rund zehn Branchenexperten zusammen, darunter Prof. Dr. Markus Heller von Fried & Partner und Haakon Herbst von HSMA, die Medienexperten Lars Nielsen von Geo Saison und Marliese Kalthoff von fvw sowie Dirk Bremer und Peter Agel vom TIC. Außerdem Mitglied im Steering Committee sind die Leads der drei Working Committees Dr. Ralph Körfgen von der Deutschen Bahn (WOC „Mobility“), Bernhard Steffens von Traveltainment (WOC Digital) sowie Prof. Dr. Peter Wippermann vom Trendbüro (WOC „Customer Centricity“).
„Der neue Think Tank ist eines der bislang größten Projekte des Travel Industry Club“, so TIC President Dirk Bremer. Mit dem neuen Think Tank erreiche der führende Wirtschaftsclub der Branche eine völlig neue Stufe der Kollaboration, die helfen wird, die wichtigsten Branchenthemen noch massiver und effizienter anzugehen. „Zudem wird die Stimme des TIC und seiner mehr als 800 Mitglieder so noch deutlich mehr Gehör in Wirtschaft und Politik finden“, sagt Bremer. Davon würden sowohl die Mitglieder des Travel Industry Club als auch die gesamte Reiseindustrie künftig stark profitieren.

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Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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Hotelmakler ASPI AG – Ihr seriöser fachkundiger Partner

Optimale neutrale Beratung und Begleitung bei Kauf, Pacht und Verkauf von Hotel und Gastroimmobilie durch fachkundige Hotelsmakler von Auer, Springer & Partner

Hotelmakler ASPI AG - Ihr seriöser fachkundiger Partner

Ihr Hotelmakler der verlässliche Partner bei Kauf und Verkauf von Hotels

Einen seriösen Hotelmakler erkennen Sie daran, dass er Ihnen nicht unbedingt das teuerste Hotel verkaufen oder verpachten will, sondern dass er intensiv auf Ihre Wünsche, Bedürfnisse, Anforderungen und Ihre Voraussetzungen eingehen wird und Ihnen von einem Kauf oder einer Pacht abraten wird, wenn der der Meinung ist, dass diese Hotelimmobilie nicht die richtige für Sie ist und Sie damit scheitern würden!

Der Kauf und die Pacht einer Hotelimmobilie, oder einer Gastro Immobilie will und muss sehr gut überlegt sein, damit Sie daran Freude und damit wirtschaftlichen Erfolg haben. Bereits seit 1983 beraten und begleiten die ASP Hotelmakler tausende Kauf- und Pachtinteressenten beim Ankauf, oder bei der Pacht von Hotelimmobilien und Gastroimmobilien. Die erfahrenen ASP Hotelmakler und Tourismusberater nehmen sich gerne viel Zeit für jeden Hotelkäufer, werden diesen fachtouristisch neutral und professionell beraten und begleiten, um für ihn das optimale Objekt zu finden, das seinen Anforderungen, Wünschen, Möglichkeiten, Fähigkeiten und auch seinem Budget gerecht wird.

Neutrale und professionelle fachtouristische Beratung durch Hotelimmobilien- und Tourismusexperten der ASPI AG
Sämtliche Hotelmakler und Tourismusberater bei ASP – Auer, Springer & Partner haben viele Jahre praktische Erfahrung in der Gastronomie, im Controlling, in der Unternehmensberatung und auch bei der Bewertung, Einschätzung und bei der Aufbereitung von Hotelimmobilien und Gastronomieimmobilien. Der ASP Hotelmakler hat alle für den künftigen Hoteleigentümer, Hotelpächter, oder Hotelinvestor wichtigen Unterlagen, wie BWA’s der letzten 3 Jahre, Auslastungszahlen, anstehende Renovierungsarbeiten, Personalspiegel, Grundstücks- und Grundrisspläne der Hotelimmobilie, Energieausweise, etc. parat und kann auch zur künftigen Entwicklung des Hotels, der erfolgversprechendsten Ausrichtung des Hotels, der Art der Betriebsform und der touristischen Region fachgerecht Auskunft geben. So kann der Käufer oder Pächter einer Hotelimmobilie sicher sein, dass der Kaufpreis, oder die Höhe der Pacht für das Hotel angemessen ist und er sich damit eine wirtschaftliche Existenz aufbauen kann, oder aber als Hotelinvestor eine sichere Geldanlage getätigt hat.

Finanzierung von Hotel- und Gastro Immobilien mit Hilfe Ihres Hotelmaklers / Gastromaklers
Selbstverständlich sind die Hotelmakler und Hotelberater von ASP Global Hotelbrokers auch bei der Finanzierung von Hotelimmobilien und Gastronomieimmobilien behilflich. Auch die Möglichkeit von Mietkauf – Modellen für Hotelimmobilien rechnen die Gastromakler für den künftigen Hotelier und Gastronomen gerne durch. Diese Variante ist mittlerweile, durch die zum Teil sehr restriktive Politik der Banken bei der Geldvergabe für Hotelimmobilien, sehr populär geworden. Wenden Sie sich dazu vertrauensvoll an die erfahrenen Hotelmakler von Auer, Springer & Partner.

Das Hotel- und Gastro Immobilien Angebot der ASP Gastromakler
Der international führende Hotelmakler ASP Global Hotel Brokers hat ständig zwischen 650 und 900 Hotelimmobilien zum Verkauf oder zur Verpachtung im Angebot. Ein Teil davon ist auf der ASPI Homepage zu finden, ein großer Teil ist streng vertraulich und dutzende Hotel- und Gastronomie Immobilien sind noch im Vorlauf. Im Vorlauf bedeutet, dass die ASP Hotelbroker noch nicht mit dem aktiven Verkauf des Hotels begonnen haben, aber schon alle Details darüber im Haus haben. So wissen sie zum Beispiel heute schon, dass ein ganz bestimmtes Hotel in 8, 12 oder 18 Monaten verfügbar sein wird, da der Verkäufer es bis dahin noch selbst betreiben will, oder die Pachtverträge innerhalb dieser Zeit auslaufen.

Mehr zum gesamten Leistungsangebot des international führenden Hotelmaklers ASPI AG zum Thema „Der Hotelmakler – Ihr seriöser Partner bei Kauf, Pacht und Verkauf von Hotels“ finden Sie auf der neuen 7-sprachigen Homepage von Auer, Springer & Partner.

Hotelbroker – Gastro Immobilien Makler ASP Global Hotel Brokers ( www.aspimmo.com) ist die Immobilientochter der Tourismus – Unternehmensberatung Auer, Springer & Partner ( www.aspi.ag). ASP Global Hotel Brokers hat sich seit 1983 zum weltweit führenden Makler für Gastro Immobilien – spezialisierten Immobilienmakler für den Kauf, Pacht und Verkauf von Luxushotels, Wellnesshotels, Familienhotels, Ferienhotels, Landhotels, Strandhotels, Schihotels, Thermenhotels, Schlosshotels, Stadt- und Businesshotels, Gasthöfen, Hotelresorts, Golfplätzen, Marinas, Skigebieten und Thermen an den schönsten Plätzen dieser Erde entwickelt.

Neben internationalen Gastronomie Immobilien aller Kategorien und Arten werden auch viele historische Immobilien, wie Schlösser, Jagdschlösser, Schlosshotels, Gutshöfe, Jagden, Wasserschlösser, Burgen und Klöster aus den Besitzungen der ehemaligen Herrscherdynastien zum Kauf angeboten. Hotels, Luxushotel, Schlösser verkaufen Hotelmakler und Schlossmakler Bodo Graf von Hardenberg und sein Team vor allem in den Ländern Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich, Belgien, Spanien, Kroatien, Serbien, Ungarn, Rumänien, Irland, Polen und Portugal, aber auch in Nordafrika und im Nahen Osten

About ASP Global Hotel Brokers

Headquartered in Zurich Switzerland and Munich Germany, ASP Hotel Brokers are the global leading hotel real estate brokerage, advisory and capital markets company. Since its founding in 1983, the company has transacted more than $35 billion in hotel real estate sales. ASP Global Hotel Brokers global reach includes partner offices in Munich, Vienna, Budapest, Shanghai, Ft.Meyers, Montevideo, Wellington, Cape Town, Lausanne and Kiev.

ASP Hotel Brokers advises on transactions for premium branded and independent hotels and resorts in the luxury, upper-upscale, and mid-scale segments in all countries of Europe, Afrika, North, Central and South America, the Middle East and Asia. For the past decade, the company closed, on average, more than 450 hotel transactions a year. ASP is also Europes leader in the brokerage of castles, spas, ski resorts, marinas, golf courses, luxury properties and historic real estate. ASP Global Hotel Brokers associates each average 30 years of industry experience, including hotel real estate, operations and finance expertise. For further information call ASP Global Hotel Brokers Zurich Switzerland +41 / 43 / 550 73 18, or ASP Hotel Brokers Germany in Munich +49 / 89 / 896 59 278, or visit the company’s website www.aspimmo.com

Kontakt
ASPI AG – Leading international Hotel Brokers & Hotel Experts
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Der ideale Zeitpunkt für den Verkauf von Hotel und Gastroimmobilie

Der richtige Zeitpunkt für den Verkauf von Hotels und Gastgewerbebetrieben ist oft deutlich früher als viele Eigentümer dies wahrhaben wollen

Der ideale Zeitpunkt für den Verkauf von Hotel und Gastroimmobilie

Der richtige Zeitpunkt sein Hotel zu verkaufen

Der Verkauf von Hotels und Gastgewerbebetrieben wird leider meistens erst viel zu spät gestartet – zum Schaden der Eigentümerfamilie …

Verkauf von Hotels- und Gastgewerbebetrieben. Noch nie in der Nachkriegszeit standen so viele Hotel- und Gastronomiebetriebe zum Verkauf wie derzeit. Es sind in den meisten Fällen fehlende Nachfolger die dazu zwingen. Viele Familien setzen diesen letzten Schritt zu spät, sie versäumen die beste Zeit für einen Verkauf. Die Folgeschäden gehen in die Millionen.

Zögern ist das falsche Rezept. Ein jeder Betrieb macht eine bestimmte Entwicklung durch – die junge Unternehmerfamilie zieht einen ebenso jungen Betrieb erfolgreich auf, der Einführungszeit folgt eine stetige Wachstumsperiode, es geht aufwärts. Der Betrieb wird vom Schaffensdrang der Unternehmerfamilie vorangetrieben. Doch der Betrieb wird älter, die Gäste werden älter und langsam weniger, die Gründerfamilie verliert an Kraft und Mut, an Investitions- und Erneuerungselan – sowohl im finanziellen wie im persönlichen Bereich. Ein geeigneter Jungunternehmer wäre die Lösung, ist aber leider sehr häufig an der Übernahme nicht interessiert.

Als Folge wird der Betrieb über Jahre ohne besondere Lust und Liebe geführt, er rutscht langsam von seiner Wachstumsphase in eine Niedergangsphase. Und damit sinkt auch ein möglicher Veräußerungserlös. Die Eigentümerfamilie, die ja verständlicherweise am aufgebauten Betrieb mit Leib und Seele hängt, ringt jahrelang mit der Entscheidung: verpachten oder verkaufen, ja oder nein. Optimismus und pessimistische Phasen folgen wie ein Wechselbad aufeinander. Nichts wird dadurch besser, jahreslanges frustriertes Arbeiten gefährdet die Gesundheit, reduziert die Lebenserwartung und schmälert letztlich auch den erzielbaren Verkaufserlös.

In den Jahren vor dem Ausstieg wird in der Realität oft schon gar nichts mehr erwirtschaftet – die (schwindenden) Gewinne, die mit viel Leid gemacht werden, werden durch den in diesem Zeitraum sinkenden Verkaufserlös des Betriebes mehr als wettgemacht. Für einen Betrieb, der vor 5 Jahren noch EUR 2,0 Mio. gebracht hätte, werden nach einer Niedergangszeit von 3-5 Jahren oft nur mehr EUR 1,5 Mio. oder weniger erreicht – also ein Verlust von EUR 100.000 oder mehr pro Jahr. Trotz harter Arbeit.

Wann soll man verkaufen
Wer zu sich selbst hart genug sein kann, um eine derartige Entscheidung zu treffen, soll auf zwei Zeitpunkte achten:

Wann erreicht der Betrieb seine höchsten Umsätze und Erträge, ab wann ist der Betrieb voraussichtlich nicht mehr steigerungsfähig – dies ist der Zeitpunkt, an dem in der Regel der höchste Verkaufspreis erzielt wird – also bevor die Zeit des Ertragsrückganges einsetzt.
Wann ist der Betrieb „ausgemolken“, ab wann sind ohne wesentliche Neuinvestitionen keine weiteren Erträge mehr herauszuholen bzw. die Arbeitsbedingungen nicht mehr tragbar; zu diesem Zeitpunkt wird zwar nur mehr ein niederer Verkaufserlös erzielt, aber die Eigentümerfamilie hatte ja in den Jahren vor dem Ausstieg die Chance ein Optimum an Gewinn herauszuholen und beiseite zu legen.

Häufig versuchen Unternehmerfamilien ihre rückläufigen Betriebe mit halbherzigen Investitionen noch zu sanieren – oft sind diese zu spät investierten letzten Endes Millionen verloren, da sie beim Verkauf eines rückläufigen Betriebes vom Käufer nicht honoriert werden.

Niemals riskieren unter Zwang verkaufen zu müssen. In den letzten Jahren sind für gewisse Betriebe die Saisonen nicht besser geworden, vor allem die erzielten Nächtigungserlöse. Diese Unternehmerfamilien befinden sich trotz aktuell niederer Zinsen in finanziellen Engpässen; der Kontokorrentrahmen ist überzogen, Banken und Lieferanten drängen auf Zahlung, Finanzamt und Krankenkasse stehen an, für die Tilgungsraten reicht es nicht mehr.

Das Totschweigen dieser Situation nützt nichts – letzten Endes drohen Insolvenz, bzw. sogar eine Versteigerung. Das ist der „worst case“ der dringlichst zu vermeiden ist. Besser ist es, wenn die Eigentümerfamilie – die sowieso das „Aussteigen“ sucht – sich rechtzeitig mit der Bank bzw. den Gläubigern arrangiert. Ein von beiden Parteien vereinbarter „einvernehmlicher freihändiger Verkauf“ bringt der Familie und den Gläubigern meist das bessere Ergebnis.

Keine Bank ist deshalb an Versteigerungen interessiert, ganz im Gegenteil, Banken tun fast alles, um derartige Betreibungen zu vermeiden. Also gilt die Empfehlung für die betroffenen Betriebe: auf keinen Fall zögern, zaudern und unrealistische Aufschiebeversuche fortsetzen – sondern in einem offenen Gespräch mit den Banken bzw. Gläubigern den rechtzeitigen Sanierungsweg bzw. Ausstieg suchen.

Wie findet man einen Käufer. Der erste Gedanke geht in Richtung „Makler“. Dabei stellen sich jedoch in der Regel Probleme – die Kosten des Maklers werden gescheut und die meisten Makler verlangen ein exklusives Verkaufsrecht für eine gewisse Zeit. Falls das Objekt auf einem nationalen oder internationalen Markt professionell präsentiert, vermarktet und verkauft werden soll, ist unbedingt e iner der großen Fachmakler für Hotels und Gastgewerbeimmobilien beizuziehen, denn nur der verfügt über die notwendige Kapitalkraft, das Vertriebsnetz, die Verbindungen und Kontakte, das notwendige Personal mit zum Beispiel russischen und chinesischen Sprachkenntnissen, etc., sowie das notwendige „Know How“ für die Präsentation auf den nationalen und internationalen Märkten. Der Hotelmakler versteht es auch bestens das Hotel im laufenden Betrieb diskret und leise anzubieten, zu vermarkten und auch zu verkaufen, ohne dass der laufende Betrieb gestört wird.

Andere Wege sind zumeist drastisch schwieriger – gibt man eigene Annoncen in Zeitungen auf, so hat man wiederum die Wahl zwischen einer verdeckten und einer offenen Annonce. Die Erfahrung zeigt, dass auf verdeckte Annoncen sehr wenige bis gar keine Antworten eingehen; offene Annoncen in denen der Name des Betriebes genannt wird, sollen vermieden werden, um den Betrieb nicht ins Gerede zu bringen und den laufenden Betrieb nicht zu stören.
Worauf aufzupassen ist:

Eines der größten Probleme bei einem anzustrebenden Verkauf liegt in der Frage, welcher Preis „richtig“ ist. Vielfach wird dabei der Fehler gemacht, dass von Anfang an ein unrealistisch hoher Preis verlangt wird. Dies hat zur Folge, dass über lange Zeit kein echter Interessent gefunden werden kann und am Ende doch – unter Druck – der Preis erheblich heruntergesetzt muss. Als vernünftiger hat sich erwiesen, von Anfang an einen Mittelpreis anzusetzen, einen kleinen Verhandlungsspielraum einzubauen, um so aufgrund des günstigen Preises zu einem schnellen Abschluss kommen zu können. Kann tatsächlich ein zahlungskräftiger Interessent gefunden werden, so sind vor dem Abschluss unbedingt noch der eigene Steuerberater bezüglich der steuerlichen Konsequenzen aus dem Verkauf und der eigene Rechtsberater in Bezug auf juristische Probleme zu befragen.

Lassen Sie den Kaufvertrag optimaler weise nicht von der gegnerischen Seite erstellen, beauftragen Sie Ihren eigenen Anwalt oder Notar damit. Das dabei investierte Geld ist gut angelegt. Ihr Hotelbroker von ASP Global Hotel Brokers wird Sie dazu ausgiebig beraten.
Ausgangssituation:

In den letzten 20 Jahren erfolgten fast nur Notverkäufe – erst seit 2010 sind mehr und mehr „freiwillige Betriebsaufgaben“ zu beobachten
Häufung der Fälle an „reifen“ Orten: Bad Gastein, Velden, Seefeld, Zell am See, Garmisch, die klassischen Bäderorte, …

Gründe:
Gesundheit, Stress, Alter
Fehlende Nachfolger
Notwendige Investitionen können nicht weiter aufgeschoben werden
Kredite können nicht mehr bedient werden

Häufige Fehler der „Aussteiger“:
Warten jahrelang und schieben die Entscheidung ständig vor sich her
Fangen den Verkauf des Betriebes „unrealistisch“ an
Machen juristische und steuertechnische Fehler bzw. sind schlecht vorbereitet
Gehen falsche Wege und können die notwendige Diskretion nicht sichern
Schließen falsche Verträge ab

Ausschlaggebend für den Wert eines Unternehmens / Hotels / Hotelimmobilie / Gastgewerbebetrieb ist die Fähigkeit damit künftige Einnahmen (Umsätze und Cashflows) zu erzielen.

Entscheidend ist somit nicht die Fülle der vorhandenen Vermögenswerte (Substanz) oder deren Wiederbeschaffungswert, sondern ausschließlich die Fähigkeit, aus dem Unternehmen künftig Erträge zu schöpfen!!!

Ferienhotellerie – Hotelimmobilien / Gastroimmobilien Bewertung mit Hilfe von Multiplikatoren
Hotelkategorie Verhältnis zum Umsatz Verhältnis zum BE II*
3-Sterne-Hotelbetrieb Umsatz x Faktor 1,8 – 2,0 BE II x Faktor 8-10
3,5-Sterne-Hotelbetrieb Umsatz x Faktor 1,9 – 2,3 BE II x Faktor 8-10
4-Sterne-Hotelbetrieb Umsatz x Faktor 2,0 – 2,5 BE II x Faktor 8-10
4,5-Sterne-Hotelbetrieb Umsatz x Faktor 2,3 – 2,8 BE II x Faktor 10-13
5-Sterne-Hotelbetrieb Umsatz x Faktor 2,8 – 4,0 BE II x Faktor 12-16

*Betriebsergebnis vor Zinsen, nach AFA
Vergleichswertverfahren bei Hotels oder Gastgewerbebetrieben

Aus Informationen über durchgeführte Verkäufe von ähnlichen Hotelbetrieben an ähnlichen Standorten lassen sich Näherungswerte bezogen auf die Kapazität einholen, die grundsätzlich auch dazu geeignet sind, eine Werteinschätzung vorzunehmen. Aufgrund der Verschiedenheit von Standort, Zustand, Ausstattungsniveau, Funktionalität und Erhaltungszustand handelt es sich dabei natürlich immer nur um sehr grobe Näherungswerte. Die wertbildenden Faktoren (Saisonhotellerie, Stadthotellerie, erzielbare Auslastung, Preise) werden dabei nicht näher untersucht.

Hotelimmobilien / Gastgewerbeimmobilien werden in der Praxis oft deutlich unter dem Neubaupreis gehandelt, weil sie so gut wie immer eine sehr individuelle Sonderanfertigung darstellen und in vielen Fällen zum Zeitpunkt des Verkaufes mehr oder weniger deutliche Investitionsrückstände aufweisen. Auch eine alternative Nutzung ist oft aufgrund von Widmungen und behördlichen Auflagen nur schwer, oder gar nicht möglich.
Vergleichswertansätze Kaufpreis pro Zimmer zur Ermittlung des Wertes einer Hotelimmobilie
Hotelkategorie Kaufpreis pro Zimmer je nach Zustand * Neubauwert *
3-Sterne-Hotelbetrieb EUR 30.000 bis 60.000 EUR 65.000 bis 90.000
3,5-Sterne-Hotelbetrieb EUR 40.000 bis 70.000 EUR 75.000 bis 120.000
4-Sterne-Hotelbetrieb EUR 60.000 bis 80.000 EUR 110.000 bis 175.000
4,5-Sterne-Hotelbetrieb EUR 70.000 bis 100.000 EUR 125.000 bis 180.000
5-Sterne-Hotelbetrieb EUR 150.000 bis 250.000 oder mehr EUR 200.000 bis 300.000 oder mehr

* gültig für die Länder Österreich, Deutschland, Schweiz, Norditalien (Südtirol). Für andere Länder und Regionen gelten aufgrund anderer Kategorisierungsgrundlagen, sowie anderer Boden- und Baukosten andere Wertansätze, die Ihnen die Tourismusexperten der ASPI AG, oder die Hotelmakler von ASP Global Hotel Brokers jederzeit gerne im Detail darlegen. Diese sind für über 150 europäische Regionen jederzeit bei ASP abfragbar.
Mittelwertansatz aus den ersten beiden Wertermittlungsmethoden Ertragswertmultiplikatoren und Vergleichswertansatz – Substanzwert

1 x Substanzwert + 2 x Ertragswert ( Umsatz und BE II )
dividiert durch 3

Die entscheidenden Fragen für Käufer und Verkäufer von Hotels und Gastgewerbeimmobilien sind:

Nicht der Substanzwert zählt, nicht was in den letzten Jahren investiert wurde – im Wesentlichen zählt – was kann zukünftig mit dem Hotel erwirtschaftet werden – die „Gewinnchancen in der Zukunft“ werden gekauft!
Hat der Betrieb Zukunft – hat der Standort Chancen – ist eine vernünftige Betriebsgröße erreichbar – ist ein genügend großes Grundstück da? Was ist das Entwicklungspotential?
Damit ein Käufer gefunden wird – wem passt der Betrieb dazu – welche Synergien sind möglich – welche anderen Nutzungen sind möglich?
Wieviel zahlt z.B. ein Bauunternehmer – bei einer Umsetzung des Hotels für Geschäftsflächen, Büros bzw. Wohnungen? Was ist der tatsächliche Grundstückswert minus Abbruchkosten (also der Mindestwert)?

Hotelbroker – Gastro Immobilien Makler ASP Global Hotel Brokers ( www.aspimmo.com) ist die Immobilientochter der Tourismus – Unternehmensberatung Auer, Springer & Partner ( www.aspi.ag). ASP Global Hotel Brokers hat sich seit 1983 zum weltweit führenden Makler für Gastro Immobilien – spezialisierten Immobilienmakler für den Kauf, Pacht und Verkauf von Luxushotels, Wellnesshotels, Familienhotels, Ferienhotels, Landhotels, Strandhotels, Schihotels, Thermenhotels, Schlosshotels, Stadt- und Businesshotels, Gasthöfen, Hotelresorts, Golfplätzen, Marinas, Skigebieten und Thermen an den schönsten Plätzen dieser Erde entwickelt.

Neben internationalen Gastronomie Immobilien aller Kategorien und Arten werden auch viele historische Immobilien, wie Schlösser, Jagdschlösser, Schlosshotels, Gutshöfe, Jagden, Wasserschlösser, Burgen und Klöster aus den Besitzungen der ehemaligen Herrscherdynastien zum Kauf angeboten. Hotels, Luxushotel, Schlösser verkaufen Hotelmakler und Schlossmakler Bodo Graf von Hardenberg und sein Team vor allem in den Ländern Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich, Belgien, Spanien, Kroatien, Serbien, Ungarn, Rumänien, Irland, Polen und Portugal, aber auch in Nordafrika und im Nahen Osten

About ASP Global Hotel Brokers

Headquartered in Zurich Switzerland and Munich Germany, ASP Hotel Brokers are the global leading hotel real estate brokerage, advisory and capital markets company. Since its founding in 1983, the company has transacted more than $35 billion in hotel real estate sales. ASP Global Hotel Brokers global reach includes partner offices in Munich, Vienna, Budapest, Shanghai, Ft.Meyers, Montevideo, Wellington, Cape Town, Lausanne and Kiev.

ASP Hotel Brokers advises on transactions for premium branded and independent hotels and resorts in the luxury, upper-upscale, and mid-scale segments in all countries of Europe, Afrika, North, Central and South America, the Middle East and Asia. For the past decade, the company closed, on average, more than 450 hotel transactions a year. ASP is also Europes leader in the brokerage of castles, spas, ski resorts, marinas, golf courses, luxury properties and historic real estate. ASP Global Hotel Brokers associates each average 30 years of industry experience, including hotel real estate, operations and finance expertise. For further information call ASP Global Hotel Brokers Zurich Switzerland +41 / 43 / 550 73 18, or ASP Hotel Brokers Germany in Munich +49 / 89 / 896 59 278, or visit the company’s website www.aspimmo.com

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