Schnellfinder - Suchbegriff hier eingeben:
service@leinenlos.info
+49-38456-669797

Welche Fülle steckt in Makro- und Mikro-Algen?

Algenstandort Deutschland wird ausgebaut: Forschung, Entwicklung und Marktplatzierung

Welche Fülle steckt in Makro- und Mikro-Algen?

Reinalgenzuchtanlage in Bassum, Niedersachsen

Mit Algen in die Zukunft in Zeiten der Ökologie und Ökonomie hat Gewicht, großes Potential und leistet nebenbei einen erheblich aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Neuere Entwicklungen ermöglichen die technisch stabile und hocheffiziente Industrieproduktion von Algen. Diese Algen werden u.a. in Anlagen in Bassum und Essen in Niedersachsen hergestellt. Da die Nachfrage der Alge die Produktionskapazitäten in den nächsten Jahren um ein vielfaches übersteigen wird, entwickelt sich ein Markt, der für alle Beteiligten hochinteressant sein kann. Zudem gibt es nur wenige Anbieter. Zur erfolgreichen Umsetzung, weiterer Entwicklung und Stärkung deutscher Standorte haben sich Unternehmen wie Energiestrategen GmbH, dreischtrom UG, ÖPAG, Novagreen GmbH, Schumann & Schumann GmbH beispielsweise auf den Weg gemacht, gemeinsam den Aufbau und die Struktur mit dem Know-How für den Standort Deutschland auszubauen.

Was sind denn diese kleinen, grünen, feuchten „Alleskönner“?

Makroalgen sind vielzellige Meeresalgen, die eine „richtige“ Pflanze bilden. Sie haben einen Stengel und Blätter. Je nach Wassertiefe sind sie braun, rot oder grün. Meeresalgen haften mit ihrer „Wurzel“ am Fels und werden vom Meerwasser voll umspült.

Es gibt ca. 400.000 verschiedene Algen, jedoch werden wenige für den menschlichen Verzehr genutzt. Die Algen enthalten wertvolle Nährstoffe, vor allem aber eine Fülle von Spurenelementen einschließlich des für uns so wichtigen Jods. Ein weiterer wichtiger Pflanzeninhaitsstoff ist das Algin, das heute für viele Zwecke – auch bei der Lebensmittelherstellung genutzt wird. Ein Thema betrifft die Anwendungsbereiche und Absatzmöglichkeiten für Algen bzw. Algenauszüge und der weiteren Nutzung als Emulgatoren, Eindicker, Stabilisator und Geliermittel am Markt.

Herstellung von Omega-3-Fettsäuren aus Mikroalgen

Omega-3-Fettsäuren sind ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel. Die Eicosapentaensäure wird bislang in einem aufwendigen und umweltschädlichen Verfahren aus Fischölen gewonnen. Dazu musste zunächst in einem mehrstufigen Lösungsmittelextraktionsverfahren mit Hexan aus dem Rohstoff Fischöl extrahiert werden. Das ist zum einen aufwendig und teuer, zum anderen ist die Produktion direkt abhängig von der natürlichen Ressource Fisch.

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Omega-3-Fettsäuren ist schon lange bekannt: Früher nahmen Menschen Lebertran, heute wird die essentielle Omega-3-Fettsäure EPA bestimmten Nahrungsmitteln zugesetzt oder kommt als Nahrungsergänzungsmittel zum Einsatz.

Ziel ist es, eine kosten- und umweltfreundliche Alternative zum klassischen Lösungsmittelextraktionsverfahren mit Hexan zu finden. Dadurch steigt die Wirtschaftlichkeit wie auch die Umweltverträglichkeit des Verfahrens deutlich. Das kann durch die Züchtung von speziellen Algen erreicht werden. Aus Algenbiomasse wird ein Algenöl gewonnen.

Das Algenöl zeichnet sich durch einen hohen Anteil der essentiellen Omega-3-Fettsäure EPA aus. Dabei wandeln die Algen zudem das Treibhausgas Kohlendioxid in Sauerstoff um. Durch die Produktion von Algen in speziell entwickelten Schlauchinkubatoren wird eine kostengünstige und rein vegetarische Quelle für Omega-3- Fettsäuren zur Verfügung gestellt, die als Nahrungsergänzungsmittel und in funktionellen Lebensmitteln für eine gesunde menschliche Ernährung eingesetzt werden kann. Mikroalgen bieten eine Alternative zu Fischöl für die Gewinnung von EPA-haltigen Ölen – damit kann die natürliche Ressource Fisch geschont werden.

Für das Bassumer Projekt spricht deutlich: Das Verfahren ist für den industriellen Einsatz wirtschaftlich. Denn auf der Einnahmeseite könnten neben Gewinnen aus dem Handel mit CO2-Zertifikaten auch der Verkauf von Biogas und Biodiesel stehen. Außerdem könnten Proteine aus der Algensubstanz als Futtermittel zum Beispiel in Fischfarmen eingesetzt werden. Nicht zuletzt sind Algen in der Lage, wertvolle biochemische Substanzen wie Enzyme, Vitamine, Fettsäuren oder Farbpigmente zu produzieren. Der Hamburger Professor für Aquatische Ökologie, Dieter Hanelt, gerät geradezu ins Schwärmen, wenn er die Möglichkeiten aufzählt, die in der Algenzucht liegen:

– Nahrungsergänzungsmittel
– Nahrungsmittel und hochwertiges Tierfutter
– Hochreine Rohstoffe für die Kosmetik- und Pharmaindustrie
– Biomasse zur Herstellung von Biogas, Biodiesel und Strom

Die Algen sind genügsam: sie brauchen stabile Lebensverhältnisse, Sonnenlicht, etwas Wärme, Wasser und wenige Nährstoffe.

V.i.S.d.P.:

Agnes Schöne

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Erneuerbare oder regenerative Energie stammt aus nachhaltigen Quellen wie Wasserkraft, Windenergie, Solarenergie, Biomasse und Geothermie. Die Energiestrategen GmbH steht für Unabhängigkeit, bündelt Aktivitäten, engagiert sich in Energieprojekten im Inland sowie im europäischen Ausland und unterstützt somit die Integration der erneuerbaren Energien in die Energiemärkte.Weitere Informationen unter www.energiestrategen-gmbh.de

Kontakt:
Energiestrategen GmbH
Wolfgang Seliger
Budapester Strasse 39
10787 Berlin
030 26395373
info@engergiestrategen-gmbh.de
http://energiestrategen-gmbh.de

ebru TV startet Programmoffensive zum NSU-Prozess!

– Talkshows mit Prozessexperten
– Sonderthemen

ebru TV ist ein neuer TV-Sender, der seit März 2010 seinen Sendebetrieb aufgenommen hat und seit März 2013 via Astra 19,2° Ost digital und Kabel sendet. Am kommenden Montag, 06 Mai 2013, berichtet ebru TV live vom NSU-Prozess in München und ist mit einem eigenen Ü-Wagen vor Ort. Der junge Sender richtet sein Vollprogramm nach dem Prozess aus. Neben der Live-Berichterstattung, werden Interviews, Sonderthemen und Talkshows mit Prozessexperten geführt.

„Ich freue mich sehr über unser Prozessticket und die Möglichkeit, dass wir einen solchen Jahrhundertprozess live dokumentieren und begleiten dürfen. Außerdem ist es für uns eine große Chance, dass wir die Bevölkerung informieren dürfen“, sagt Burhanettin Demir, stellvertretender Geschäftsführer von ebru TV.

Der in Offenbach ansässige Sender wird von dem Medienhaus Peyk Media GmbH betrieben und ist Teil der World Media AG (u.a. die türkischsprachige Tageszeitung ZAMAN), dem größten in Deutschland ansässigen türkischen Medienunternehmen mit mehr als 140 Mitarbeitern. Folgende Werte bilden die inhaltlichen Säulen des Senders: Informativ, Inspirierend und unterhaltsam.

Zum Sender ebru TV siehe: http://ebrutv.de/ueberebru

TV Sender

Kontakt
Peyk Media GmbH
Burhanettin Demir
Sprendlinger Landstr. 107-109
63069 Offenbach
+49 69 30034 173
bereuter@siccmamedia.de
http://www.ebrutv.eu

Pressekontakt:
Siccma Media GmbH
Benedikt Bereuter
Goltsteinstraße 87
50968 Köln
0221- 34803828
bereuter@siccmamedia.de
http://www.siccmamedia.de

Vergleich.info-Kommentar: Warum der Dispo auf den Prüfstand muss

Vergleich.info-Kommentar: Warum der Dispo auf den Prüfstand muss

Vergleich.info-Kommentar: Warum der Dispo auf den Prüfstand muss

(NL/9932055484) Weshalb die Senkung der Dispozinsen für Verbraucher nur ein kleines Trostpflaster darstellt – Die Leitzinssenkung der EZB und ihre Folgen

Nachdem am 2. Mai die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins auf historisch niedrige 0,50 Prozent gedrückt hat, durften sich zumindest die Investmentbanker über eine frische Brise freuen. Inwieweit EZB-Steuermann Mario Draghi mit dieser Entscheidung langfristig in stürmische See gerät, bleibt indes abzuwarten. Als sicher gilt dagegen: Für Sparer bedeutet das Rekordtief weiterhin Flaute hinsichtlich besserer Anlagezinsen. Wer schneller als die Inflation sein will, muss entsprechend für seine Rendite kräftig rudern.

Umso erfreulicher erscheint deshalb die Nachricht, dass einige Banken ihren Kunden mittels Dispo-Zins-Senkung etwas finanziellen Trost spenden. So kündigte die Deutsche Bank gegenüber Deutschlands größter Boulevardzeitung an, am 15. Mai 2013 den Dispo-Zinssatz von 12,50 auf 12,25 % zu drücken. Gleiches plant die Berliner Bank (eine Deutsche-Bank-Tochter). Die tröstenden -0,25 % gönnt auch die Norisbank ihren Kunden und strandet mit 11,50 %.

Selbst wer nur einen kurzer Blick auf diese Zahlen wirft, kann erkennen, dass diese „Gesten“ bei den meisten Verbrauchern rasch verpuffen – insbesondere wenn der Dispo-Marktdurchschnitt weiterhin bei rund 11,76 % liegt. Im Vergleich der Direktbank-Girokonten auf Vergleich.info ergibt sich immerhin ein Durchschnitt von knapp 10,07%. Als günstigstes Institut bietet die DAB-Bank sogar äußerst windschnittige 7,50 % Dispozinsen . Es geht also auch anders und günstiger.

Nicht falsch verstehen: Die Zinssenkung der EZB direkt an den Kunden weiterzugeben erscheint uns löblich. Allerdings empfiehlt sich einigen Banken, die generelle Tragfähigkeit der eigenen Dispo-Konditionen auf den Prüfstand zu stellen. In Zeiten, in denen sich Finanzinstitute neues Geld zu 0,50 % beschaffen können, dürften Verbraucher kaum viel Verständnis für teure Dispo-Kreditzinsen haben. Und die Suche nach einem attraktiveren Angebot dauert unseres Wissens nach ungefähr 5 bis 10 Sekunden.

Das Online-Portal Vergleich.info bietet Verbrauchern einen objektiven und unabhängigen Vergleich von mehr als 500 aktuellen Finanzprodukten aus den Bereichen Geldanlage, Tagesgeld, Festgeld, Girokonto, Kreditkarte, Finanzierung, Broker, Versicherung und Altersvorsorge. Interessierte Leser finden zudem täglich professionell und umfassend recherchierte News, Infos sowie Ratgeber zu relevanten Finanzthemen.

Kontakt:
Concitare GmbH
Mario Hess
Mottelerstraße 23
04155 Leipzig
49 (0) 341 24399500
presse@concitare.de
www.vergleich.info

Gegen den Trend: C&A Sparbrief erhöht die Zinsen

Tagesgeldrechner.info informiert: Sparbrief der C&A Bank jetzt mit bis zu 2,25 Prozent Zinsen abschließen – Laufzeitangebot erweitert

Gegen den Trend: C&A Sparbrief erhöht die Zinsen

Tagesgeldrechner.info informiert: Sparbrief der C&A Bank mit verbesserten Konditionen

Gerade hinsichtlich des aktuellen Zinstiefs dürfte die Erhöhung beim Sparbrief der C&A Bank für viele Anleger überraschend kommen: Die C&A Bank bietet nämlich ab sofort den C&A Sparbrief mit teilweise deutlich verbesserten Zinskonditionen an. Bis zu 2,25 Prozent Zinsen lassen sich jetzt mit dem Sparbrief erzielen. Der neue Spitzenzins wird garantiert bei einer Laufzeit von 48 Monaten und für Einlagen ab 10.000 Euro. Je nach Bedarf lässt sich der Sparbrief aber bereits ab 250 Euro abschließen. Als Anlagedauer stehen 12, 24, 36 oder 48 Monate zur Verfügung. Die Details finden Interessierte unter http://www.tagesgeldrechner.info/festgeld/cunda-bank-sparbrief/

Vor der Konditionsänderung lag der beste Zinssatz des C&A Sparbriefs bei 1,20 Prozent. Mit der Ergänzung um die 4-jährige Laufzeit und der zugehörigen Zinserhöhung gewinnt das Angebot der C&A Bank insgesamt deutlich an Attraktivität. Die maximale Anlagesumme ist weiterhin auf 75.000 Euro begrenzt, was im Mindestrahmen der gesetzlichen Einlagensicherung von 100.000 Euro liegt. Entsprechend erfüllt der Sparbrief alle Ansprüche an eine praktisch risikofreie und sichere Geldanlage.

Mehr renditestarke Geldanlagen sind im Festgeld-Vergleich auf http://www.tagesgeldrechner.info/festgeld/festgeldrechner/ übersichtlich aufbereitet.

Das Finanzportal Tagesgeldrechner.info ist ein kostenloses und redaktionell betreutes Vergleichsportal für Tagesgeld und Festgeld. Mit professionellem Tagesgeldrechner und Festgeldrechner können Verbraucher sich schnell, umfassend sowie individuell über die aktuellen Konditionen der Finanzprodukte informieren. Zusätzlich erhalten Leser regelmäßige News zum Thema und können diverse Ratgeber für sich gewinnbringend nutzen. Top-Empfehlungen sowie direkte Antragsmöglichkeiten erleichtern die Suche nach dem maßgeschneiderten Tagesgeld- bzw. Festgeldkonto.

Kontakt
Claudia Sander
Claudia Sander
Mottelerstr. 23
04155 Leipzig
+49(0)341 24399500
presse@concitare.de
http://www.tagesgeldrechner.info

Pressekontakt:
Vergleich.info
Mario Hess
Mottelerstr. 23
04155 Leipzig
+49(0)341 24399500
presse@concitare.de
http://www.tagesgeldrechner.info

Globale Suche in Berlin

ARTEC IT Solutions auf dem Innovationstag des Bundeswirtschaftsministeriums

Karben, 03.05.2013 – ARTEC IT Solutions AG ( http://www.artec-it.de ), führender Hersteller von Lösungen für digitales Informationsmanagement und Archivierung, ist am 16. Mai 2013 in Berlin als Aussteller auf dem 20. Innovationstag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vertreten.

Im Mittelpunkt steht dabei die verteilte Suche in den Datenbeständen der globalen und lokalen Umgebungen, die von ARTEC im Rahmen eines offiziellen Förderprojekts des Bundesministeriums entwickelt wurde. ARTEC bietet damit die Möglichkeit, selbst große, unstrukturierte Datenbestände im Zeitalter von „BIG DATA“ sinnvoll und effizient zu verwalten und die Informationen per Mausklick sofort zu nutzen.

Denn die Herausforderung „BIG DATA“, die sich angesichts ständig steigender Datenmengen für viele Unternehmen und Organisationen stellt, macht es aktuell zunehmend schwieriger, das in Daten verborgene Kapital auch tatsächlich zu nutzen.
Das Portfolio von ARTEC umfasst mit der Eigenentwicklung VSTOR eine Produktserie, die speziell für die effiziente Verwaltung von großen und sehr großen Informationsmengen ausgelegt ist. Ermöglicht wird ein dezentraler Datenzugriff ohne aufwendige Synchronisierung von Datenbanken. Dies hat gleichzeitig Vorteile sowohl im Hinblick auf die Datensicherheit (Entfall von Datentransfers) sowie aus steuerrechtlicher Sicht. Denn sämtliche Informationen stehen zwar global zur Verfügung, werden jedoch lokal innerhalb der jeweiligen Landesgrenzen vorgehalten.

„Wir freuen uns sehr, im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auch am Innovationstag teilzunehmen“, erklärt Jerry J. Artishdad, CEO der ARTEC IT Solutions AG. „Diese Partnerschaft ist uns sehr wichtig und die Veranstaltung bietet uns die Möglichkeit, einerseits die Ergebnisse in Form von entwickelten, innovativen Lösungen zu präsentieren, andererseits aber auch weitere Kontakte mit anderen Anbietern und interessierten Anwendern aus allen Wirtschaftsbereichen zu knüpfen.“

Der 20. Innovationstag des BMWi findet am 16. Mai 2013 auf dem Freigelände der AiF Projekt GmbH in Berlin statt. Besucher erwartet ein informatives Programm mit Vorträgen, Unternehmensausstellungen und moderierten Präsentationen der insgesamt über 300 teilnehmenden Firmen und Einrichtungen. Die Eröffnungsrede hält Bundesminister Dr. Philipp Rösler.

Über ARTEC IT Solutions:
Die ARTEC IT Solutions AG ist führender Hersteller für digitales Informationsmanagement, mit Produkten und Lösungen rund um die Thematik »BIG DATA«, einem patentierten Suchsystem in lokalen und globalen Umgebungen via »Global Search« sowie Datensicherheitslösungen, Business Intelligence und Archivierung.

Im Mittelpunkt stehen dabei die sichere, rechtskonforme und wirtschaftliche Recherche, Wiederherstellung und Aufbewahrung von relevanten Informationen wie E-Mails, gedruckten oder gescannten Dokumenten, Dateien oder Sprach- und Telefondaten im Unternehmen unabhängig von den jeweiligen Datenquellen. Seit der Gründung 1995 entwickelt das Unternehmen spezielle Software und integrierte Appliance-Lösungen, die für optimierte und ununterbrochene Geschäftsprozesse sorgen.

Die Lösungen von ARTEC zeichnen sich durch maximale Sicherheit, einfache Implementierung und Handhabung im Unternehmen sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Wichtige Produkte des Herstellers sind die VSTOR®-Serie, eDiscovery, verteilte Suche in lokalen und globalen Umgebungen, Data Recovery, Data Analytics sowie die EMA® Enterprise Managed Archive®-Serie.

ARTEC hat seinen Hauptsitz in Deutschland und verfügt über weitere Zentralen in den USA und Asien. Als Hersteller moderner und hochwertiger Software-Lösungen arbeitet ARTEC weltweit mit Vertriebspartnern zusammen.

Weitere Informationen unter: http://www.artec-it.de

Kontakt:
ARTEC IT Solutions AG
Felix Hansel
Robert-Bosch-Str. 38
61184 Karben
+49-(0)6039-9154-7428
F.Hansel@artec-it.de
http://www.artec-it.de/

Bei mStore das perfekte Geschenk zum Muttertag und zum Vatertag finden

Der Premium Reseller bietet Tipps, individuelle Beratung und einen speziellen Gravur-Service für ganz persönliche Geschenke an die Eltern

Hamburg/Berlin, im Mai 2013 – Am Donnerstag, den 9. Mai, feiern die Väter und am Sonntag, den 12. Mai, alle Mütter ihren Ehrentag. Mit mStore gelingt eine besondere Freude für die Eltern.
Alle Apple-Neuheiten und jede Menge Zubehör, mit dem iPad, Mac und Co. zu Hause und unterwegs noch schöner aussehen und noch vielfältiger einsetzbar sind – im umfangreichen Sortiment des Apple Premium Resellers finden sich garantiert die passenden Geschenke. Exklusiver Tipp für Mütter und Väter sind die luxuriöse Umhängetasche Silvi von Knomo für das iPad und das iGrill Bluetooth-Thermometer , das garantiert nichts anbrennen lässt. Neben ausführlicher, individueller Beratung bietet mStore außerdem einen speziellen Gravur-Service: mStore verziert jedes neu gekaufte mobile Apple-Gerät – egal ob iPod, iPhone, iPad oder MacBook – kostenlos mit einem Schriftzug als Lasergravur. Auf Anfrage graviert mStore auch Zubehör, zum Beispiel Hüllen, Taschen oder Kopfhörer.

Weitere Informationen zum Gravur-Service: http://www.mstore.de/news/exklusive-gratis-gravur

mStore (www.mstore.de) ist Deutschlands größter Apple Premium Reseller mit einem Portfolio von mehr als 15.000 Produkten der IT- und Unterhaltungselektronik. Über 180 von Apple zertifizierte Einkaufsberater bieten kompetenten und individuellen Service in deutschlandweit 17 Filialen. Von Martin Willmann und Martin Dencker vor über 23 Jahren gegründet, lautet das Motto des Full-Service-Anbieters mit Systemhausspezialisierung auf Apple-Produkte „Macs & More – mStore“. Das Mutterhaus M&M:Trading! bietet mit der zertifizierten hauseigenen Technik, einem hochspezialisierten Service und Support die langfristige Betreuung für Apple-Kunden in Sachen Mac, iPod, iPhone und iPads.
Apple Premium Reseller ist eine Auszeichnung, die der kalifornische Hersteller von Macintosh-Computern, iPods, iPhone und iPad nur sehr wenigen ausgewählten Händlern zukommen lässt, die beste Beratungskompetenz und großes technisches Know-how bewiesen haben und durch laufende Trainings auf aktuellem Niveau gehalten werden.

Kontakt
mStore
Christian Klaus
Herderstraße 46-48
22085 Hamburg
+49 (0)40 / 22 74 57-0
c.klaus@profil-marketing.com
http://www.mstore.de

Pressekontakt:
Profil Marketing OHG
Christian Klaus
Humboldtstraße 21
38106 Braunschweig
+49.531.387 33 25
c.klaus@profil-marketing.com
http://www.profil-marketing.com

Baden und Schwimmen mit Cochlea-Implantat

Cochlear präsentiert Cochlear Nucleus® Wasserschutzhülle

Baden und Schwimmen mit Cochlea-Implantat

(NL/8587889637) Cochlea-Implantat-Systeme ermöglichen Kindern und Erwachsenen mit hochgradigem Hörverlust bis völliger Taubheit den Zugang zur Welt des Hörens. Doch mit dem CI-System auch baden oder schwimmen gehen zu können dieser Wunsch vieler CI-Träger galt bislang als unerfüllbar. Nun präsentiert Cochlear die weltweit einzige Wasserschutzhülle für einen Hinter-dem-Ohr-Soundprozessor. Die Cochlear Nucleus® Wasserschutzhülle schließt Prozessor und Spule des CI-Systems wasserdicht ab und wird hinter dem Ohr getragen. Träger eines Cochlear Nucleus 5 Soundprozessors mit Akku können dank dieser Schutzhülle das Baden oder Schwimmen ab sofort auch hörend genießen.

Bei der Wasserschutzhülle handelt es sich um einen durchsichtigen, wasserdichten Einwegkunststoffbeutel mit Druckverschluss, der den Nucleus 5 Soundprozessor mit Spule und Spulenkabel aufnehmen kann und hinter dem Ohr getragen wird, erläutert Frederec Lau, Leiter Marketing der Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG. Der Träger legt den Soundprozessor mit Spule in den Beutel und verschließt ihn. Er kann ihn dann wie gewohnt hinter dem Ohr tragen. Sind intensive sportliche Aktivitäten geplant, sollten eine Schwimmkappe bzw. Schwimmbrille oder eine Sicherheitsschnur für zusätzlichen Halt sorgen.

Die Wasserschutzhülle schützt den Soundprozessor bis zu einer Wassertiefe von vier Metern und für die Zeit von maximal zwei Stunden – gemäß Anforderungen nach Schutzart IP68. Die Hörleistung wird durch die Hülle nicht beeinträchtigt. Sie kann in jedem hautverträglichen Wasser verwendet werden, in Salz-, Süß- oder Seifenwasser, in der Badewanne, im Schwimmbad sowie beim Baden im Meer.

Die Wasserschutzhülle ist mit Cochlear Nucleus 5 Soundprozessoren kompatibel, so noch einmal Frederec Lau. Zu beachten ist jedoch, dass die Hülle nur bei Einsatz von Akkus genutzt werden kann.

Erhältlich sind die Wasserschutzhüllen in 5er-Packungen für den Preis von 20 Euro je Packung. Träger eines Cochlear Nucleus 5 Soundprozessors können die Hüllen ab sofort bestellen. Die Wasserschutzhüllen sind grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Ihr Erwerb muss vom CI-Träger privat übernommen werden.

Die Firma Cochlear ist weltweiter Marktführer für die Entwicklung und Herstellung von Cochlea-Implantaten (CI). Die bahnbrechende Technologie dieser CI-Systeme ermöglicht es Kindern und Erwachsenen mit hochgradigem Hörverlust bis völliger Taubheit wieder zu hören. Darüber hinaus entwickelt und vermarktet das Unternehmen weitere implantierbare Hörlösungen für verschiedene Arten des Hörverlustes.

Seit über 30 Jahren führt Cochlear die Forschungsarbeit des australischen Medizin-Professors Graeme Clark, dem Erfinder des mehrkanaligen Cochlea-Implantats, fort und vermarktet CI-Systeme in mehr als 100 Ländern. Die Hörlösungen von Cochlear haben bis heute über eine Viertelmillion Menschen wieder näher an ihre Familien und Freunde herangeführt. Dabei garantiert Cochlear allen Nutzern seiner Produkte eine lebenslange Partnerschaft mit Aktualisierungen und Weiterentwicklungen der Technologien.

Die branchenweit größten Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie kontinuierliche Zusammenarbeit mit international führenden Forschern und Experten sichert Cochlear seine Spitzenposition in der Wissenschaft des Hörens. Das Unternehmen beschäftigt derzeit weltweit über 2.500 Mitarbeiter. Sitz der deutschen Niederlassung von Cochlear ist Hannover. Weitere Informationen unter www.cochlear.de.

Das Cochlea-Implantat wird unter die Kopfhaut des Patienten eingesetzt und reicht bis in dessen Innenohr. Es wandelt gesprochene Worte und andere akustische Signale in elektrische Impulse um. Durch diese Impulse wird der Hörnerv stimuliert, der sich in der Hörschnecke, der so genannten Cochlea, befindet. Zu jedem CI gehört außerdem ein Soundprozessor mit Sendespule, der wie ein Hörgerät hinterm Ohr getragen wird. Gehörlos geborenen Kindern sowie hochgradig hörgeschädigten Kindern und Erwachsenen eröffnet das CI den Zugang zur Welt des Hörens und der gesprochenen Worte.

Kontakt:
PR-Büro Martin Schaarschmidt
Martin Schaarschmidt
Anemonenstraße 47
12559 Berlin
030 65 01 77 60
martin.schaarschmidt@berlin.de
www.martin-schaarschmidt.de

Deutscher Heilbäderverband: Staat soll jede Kur mit 300 Euro bezuschussen

Deutscher Heilbäderverband: Staat soll jede Kur mit 300 Euro bezuschussen

Deutscher Heilbäderverband: Staat soll jede Kur mit 300 Euro bezuschussen

(NL/5396224230) Bad Füssing – Der neue Präsident des Deutschen Heilbäderverband Ernst Hinsken hat von der Politik ein grundlegendes Umdenken bei der Bewertung der Prävention in den Kurorten gefordert. Weder von Krankenkassen noch in der Gesetzgebung werde derzeit das Potenzial der Kurorte zur Krankheitsvermeidung und auch Behandlung von Gesundheitsproblemen angemessen genutzt, sagte Hinsken am Donnerstag bei einem Besuch im Bayerischen Golf- und Thermenland in Bad Füssing.

Der Deutsche Heilbäderverband fordert massive Maßnahmen zur Förderung des Kurwesens und der Prävention in den deutschen Heilbädern und Kurorten. Die Kuren sollten in Zukunft vom Staat in irgendeiner Form bezuschusst werden, sagte Hinsken. Wir Deutschen brauchen, wie die Abwrackprämie bei Autos oder Prämien zur Altbausanierung zeigen, finanzielle Anreize, um selbst aktiv zu werden. Dann sind die Bürger aber auch bereit auch selbst etwas auszugeben. Hinskens Forderung: 300 Euro Zuschuss generell pro Kur wäre der Schritt in die richtige Richtung.

Ein Teil der über 300 deutschen Heilbäder mit ihren 400.000 Arbeitsplätzen in oft strukturschwachen Regionen stünde angesichts jahrzehntelanger Einschränkungen durch Kassen und Politik am Rande ihrer Existenz. Das für die Krankenkassen heute geltende Kann-Prinzip bei Gewährung von Leistungen im Bereich von Kuren- und Präventionszuschüssen habe sich nicht bewährt. Vom Gesetzgeber müsse vielmehr künftig per Gesetz ein Mindestbetrag pro Versicherten für Präventionsausgaben vorgegeben werden. Derzeit würden viele Krankenkassen systematisch versuchen, sinnvolle Kuranträge und Wünsche ihrer Versicherten nach Prävention in deutschen Heilbädern abzulehnen. Überdies sei bei den Kassen der Trend erkennbar, ihren Versicherten aus Werbungsgründen und ohne Rücksicht auf die Qualität, verstärkt Kuraufenthalte im Ausland anzubieten und zu genehmigen.

Die heute von den Kassen bezahlten 13 Euro Tagegeld-Zuschuss bei ambulanten Badekuren sei nicht Anreiz genug. Menschen mit Gesundheitsproblemen ist es viel wichtiger, dass die Krankenkassen die Anwendungen und Behandlungen während des Kuraufenthalts wieder bezahlen. Angesichts der geringen Fallzahlen seien die Belastungen für das Gesundheitssystem nach Einführung deutlich höherer Zuschüsse vernachlässigenswert. Der Wert der Krankheitsvermeidung statt teurer Behandlungen für die Versichertengemeinschaft aber sei enorm.

Hinsken forderte den Gesetzgeber außerdem auf den steuerlichen Freibetrag für Arbeitgeber zur Verbesserung der betrieblichen Gesundheitsförderung von 500 auf 1000 Euro aufzustocken. Immer mehr Experten würden heute den Sinn und Effekt der medizinischen Leistungen in den Heilbädern und Kurorten neu bewerten. So beabsichtige auch die Deutsche Rentenversicherung jetzt wieder vorrangig in Kurorten und Heilbädern mehr Rehabilitation und Prävention anzubieten.

Fakten zu Bad Füssing

Bad Füssing ist mit knapp 2,6 Millionen Übernachtungen, mehr als 290.000 Übernachtungs- und über 1,6 Millionen Tagesgästen pro Jahr Europas übernachtungsstärkstes Heilbad. 85 Prozent der Gäste sind Stammgäste. Bad Füssing verwöhnt seine Besucher mit der größten Thermenlandschaft Europas: 100 Therapie-, Entspannungs- und Bewegungsbecken mit insgesamt 12.000 Quadratmetern Wasserfläche in den drei großen Thermen und in Hotels, Sanatorien und Kliniken. Das legendäre Bad Füssinger Thermalwasser, das mit bis zu 56 ºC in einmaliger Wirkstoff-Zusammensetzung aus 1.000 Metern Tiefe sprudelt, ist der Motor für die Erfolgsgeschichte des Kurortes. Bad Füssings Heilwasser enthält eine besondere Art von Sulfid-Schwefel mit starker Heilwirkung gegen Gelenkerkrankungen, Rheuma und Rückenprobleme.

Kontakt:
NewsWork AG
Karl Staedele
Laberstraße 46
93161 Sinzing
0941-307410
newswork@newswork.de
www.newswork.de

„Reiz“-voller Kundenkontakt! Sicherheitsschulung für Mitarbeiter

„Sicherheit ist in erster Linie Kopfsache“, sagt Heidi Prochaska, Sicherheitsexpertin und ehemalige Personenschützerin. Sie arbeitet mit Mitarbeitern von Jobcentern, sozialen Einrichtungen und Unternehmen.Hierbei geht es konkret um die sicherheitsrelevanten
Bedürfnisse der Mitarbeiter der Unternehmen.

"Reiz"-voller Kundenkontakt!  Sicherheitsschulung für Mitarbeiter

Heidi Prochaska Atlatus Sicherheitsschulungen

„Oft höre ich Sätze wie „Mir wird schon nichts passieren“, berichtet Heidi Prochaska. In Gefahrensituationen ist Selbstbeschwichtigung jedoch keine Hilfe, betont sie. „In meinen Schulungen lernen die Teilnehmer aufmerksam zu sein und der Intuition zu vertrauen.“ Viele schwierige Situationen finden Lösungen durch die Analyse des Umfeldes und der eigenen Fähigkeiten.

In ihrer aktiven Zeit als Personenschützerin arbeitete Prochaska für Konzernvorstände und exponierte Unternehmerfamilien. Heute gibt sie ihr Wissen an die Teilnehmer ihrer Schulungen und Coachings weiter. Als Sicherheitsexpertin erkennt sie im Gespräch oder bei
Ortsbesichtigung wesentliche Schwachstellen. „In Ämtern gibt es beispielsweise häufig Alarmsysteme“, berichtet Prochaska.
„Doch wie reagieren Sie bei einer Alarmauslösung? Laufen Sie hin, oder laufen Sie weg? Wer ruft wann die Polizei?“
Krisensituationen muss man üben und zumindest in Gedanken durchspielen, um im Ernstfall gewappnet zu sein, sagt sie. „Verdrängen bringt da nichts.“

Dies erkennen auch in zunehmendem Maße die Einrichtungsträger. In letzter Zeit wird Prochaska besonders von Jobcentern und von Trägern sozialer Einrichtungen angefragt. Konkrete Ereignisse – wie die Messerattacke auf eine Jobcentermitarbeiterin 2012 oder aktuell, die Geiselnahme in einem Kindergarten – sind oft Auslöser. „Nach solchen Vorfällen merke ich einen deutlichen Anstieg der
Anfragen“, so Prochaska.

Über zwei Drittel der Mitarbeiter aus Jobcentern fühlen sich am Arbeitsplatz gelegentlich oder oft unsicher oder gar bedroht – das zeigt eine Umfrage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) aus dem Jahr 2011. Seit dem
Zeitpunkt der Umfrage dürften sich die Zahlen kaum geändert haben.

In Schulungen vermittelt Heidi Prochaska auch Grundwissen für mehr Sicherheit im Arbeitsalltag. Zu Maßnahmen, die im Vorfeld ergriffen werden können, gehören die Kenntnis von Fluchtwegen und das Entfernen von potentiellen Wurfgeschossen wie Tacker und Locher aus der Reichweite des Gegenübers. Prochaska analysiert Verhalten und vermittelt Kenntnisse in der Gesprächsführung – denn eine angespannte Situation eskaliert schnell. „Mögliche Schwächen zuzugeben, ist eine große Stärke, und ein wichtiges Werkzeug bei der Deeskalation. Mit meinen Kursteilnehmern übe ich daher verschiedene Gesprächssituationen.“

Zuletzt geht es um das Verhalten in Ausnahmesituationen – die hoffentlich nie eintreten. „Grundsätzlich ist keine Situation vollständig beherrschbar“, meint Prochaska. Richtiges Verhalten kann man allerdings lernen. „Ein Tagesseminar macht aus Mitarbeitern keine Sicherheitsprofis“, weiß sie. „Aber es macht wach, aufmerksam, schweißt zusammen und gibt neue Perspektiven und Lösungen für alte Probleme.“

Atlatus GmbH – Verlag für Erzählende Ratgeber, Illustrierte Biografien und Seminare mit Sitz in Stuttgart.

Kontakt:
Atlatus GmbH
Susanne Apelt
Neue Weinsteige 47–49
70180 Stuttgart
0711/75 85 89 10
info@atlatus-verlag.de
http://www.atlatus.de

Ein Festtag für die medizinische Spitzenforschung

Mit dem Motto „Ausgezeichnete Medizin“ vergab die Hamburger Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung am 3. Mai Wissenschaftspreise in Höhe von 540.000 Euro

Ein Festtag für die medizinische Spitzenforschung

Von links: Prof. Sir Salvador Moncada, Dr. Anita Kremer, Prof. Angelika Amon und Prof. Ivan Dikic

Wer etwas für Höchstleistungen Einzelner tut, kann viel für die Allgemeinheit tun: Auf vielfältige Weise, auch ökonomisch, profitiert letztlich die gesamte Gesellschaft davon, dass der Fortschritt der Heilkunst gefördert wird. Mit diesen Gedanken leitete Rolf Kirchfeld, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, die diesjährige Verleihung der Preise der Hamburger Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung ein. Sie fand am 3. Mai 2013 im Auditorium Maximum der Bucerius Law School in Hamburg statt. Die 1967 von dem Hamburger Unternehmer und Philanthropen Ernst Jung ins Leben gerufene Stiftung vergibt einen der höchstdotieren Medizin-Preise Europas, einen Preis für das Lebenswerk und einen der bestausgestatteten Karriere-Förderpreise für nach Deutschland zurückkehrende Spitzenmediziner. Insgesamt wurden vier Wissenschaftler aus dem In- und Ausland ausgezeichnet; die Summe der Preisgelder beläuft sich auf 540.000 Euro.

Salvador Moncadas Forschungen retten Herzen

Professor Sir Salvador Moncada MD PhD, London, ehrte die Jung-Stiftung für sein bisheriges Lebenswerk mit der Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold. Seinen Forschungen ist es zu verdanken, dass man heute dem Risiko eines Herzinfarkts mit geringen Aspirindosen vorbeugen und Nitrate in der Behandlung von Herzerkrankungen einsetzen kann. Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Stipendium in Höhe von 30.000 Euro, das Prof. Moncada an einen Nachwuchswissenschaftler seiner Wahl vergeben darf. „Es gibt sicher nur wenige Zeitgenossen, die einen so wesentlichen Beitrag zu mehr als einem zentralen Bereich der medizinischen Forschung und Praxis geleistet haben wie Professor Salvador Moncada“, hob der Endokrinologe Wulf Palinski, Professor an der University of California in San Diego und Mitglied des Stiftungskuratoriums, in seiner Laudatio hervor.

Zellulären Ursachen der Krebsentstehung auf der Spur:
Angelika Amon und Ivan Dikic

Der Ernst Jung-Preis für Medizin in Höhe von insgesamt 300.000 Euro ging zu gleichen Teilen an Professor Angelika Amon, Biologieprofessorin am Howard Hughes Medical Institute des Massachusetts Institute of Technology, und Professor Ivan Dikic, Direktor am Institut für Biochemie II der Frankfurter Goethe-Universität sowie Direktor des Buchmann Instituts für Molekulare Lebenswissenschaften (BMLS).

Professor Amon erforscht an Hefezellen – sie sind den menschlichen Zellen besonders ähnlich – das Phänomen der Aneuploidie. Man bezeichnet damit Gendefekte, die in fehlenden oder überzähligen Chromosomensätzen bestehen können und für schwerste Erkrankungen, unter anderem Krebs, verantwortlich sind. „Ein grundlegendes Verständnis dieser Mechanismen wird es uns erlauben, geeignete Diagnosen und Therapien zu entwickeln“, erläuterte Professor Ernst Hafen von der ETH Zürich in seiner Laudatio.

Auch Professor Ivan Dikic erforscht auf Zellebene die Ursachen von Krebs. Er widmet seine Untersuchungen dem Ubiquitin. Die wegweisenden Erkenntnisse des Preisträgers über dieses in fast allen zellulären Prozessen gegenwärtige Signal-Protein eröffnen, so der Proteinforscher und Laudator Professor Reinhard Jahn, bereits jetzt neue Möglichkeiten für therapeutische Intervention.

Hilfe für die Helferzellen: Anita Kremer

Dr. Anita Kremer, Assistenzärztin und Forschungsgruppenleiterin an der Medizinischen Klinik 5 – Hämatologie und Internistische Onkologie – des Universitätsklinikums Erlangen erhielt den Ernst Jung-Karriere-Förderpreis 2013, der mit insgesamt 210.000 Euro dotiert ist und drei Jahre freier Forschungstätigkeit finanziert. Anita Kremer erforscht Möglichkeiten, die Leukämie-Therapie mittels Spender-Stammzellen durch Identifikation und Selektion der am besten geeigneten Helferzellen zu verbessern und so Gesundheitsschäden auszuschalten, die bei den bisherigen Verfahren als Nebenwirkung drohen. Die Laudatio hielt Professor Hans-Ulrich Moritz vom Institut für Technische und Makromolekulare Chemie der Universität Hamburg.

„Theorie“ im Labor dient der klinischen Praxis

An den bahnbrechenden Arbeiten der ausgezeichneten Wissenschaftler zeigt sich deutlich, dass und wie intensive Grundlagenforschung letztlich dem humanitären Anliegen der klinischen Anwendung dient. Der Weg führt aus dem Labor ans Krankenbett, neues theoretisches Wissen eröffnet neue Möglichkeiten der Heilungs-Praxis. Alle Preisträger würdigten in ihren Dankesreden diesen humanitären Ansatz der Stiftung. Besonders herzlich formulierte Angelika Amon, worum es ihren Kollegen und ihr geht: „dass unsere Forschung einmal dazu beitragen wird, das menschliche Leben, die menschliche Gesundheit zu verbessern, beizutragen, dass Leute geheilt werden von Krankheiten, an denen sie früher gestorben sind.“

MuthKomm ist eine 2010 gegründete, inhabergeführte Full-Service PR-Agentur in Hamburg

Kontakt:
MuthKomm
Kathrin Ivens
Hopfensack 19
20457 Hamburg
040 30 7070 7008
kathrin.ivens@muthkomm.de
http://www.muthkomm.de